„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Donnerstag, 30. Juni 2022

Seil oder Baumstamm?

Der englische Prediger, Charles H. Spurgeon (1834-1892) erzählte in manchen seiner Predigten die Geschichte über zwei Männer in einem Boot.

Die beiden gerieten in eine äußerst heftige Stromschnelle und bewegten sich auf eine Stelle zu, an der es einen Wasserfall mit noch stärkeren Stromschnellen gab. Sollten sie in die Nähe dieser Stromschnellen kommen, gab es keine Möglichkeit mehr, dass sie überleben würden.

Sie begannen, um ihr Leben zu kämpfen. Schnell wurden sie stromabwärts getragen, in die Nähe von gefährlichen Felsen und den Wasserfällen.

Einige Männer am Ufer sahen sie und erkannten ihre Not. Sie versuchten, die beiden Männer zu retten, und sie warfen ihnen ein Seil zu. Mittlerweile waren die beiden Männer allerdings aus dem kleinen Boot gefallen und kämpften in der Strömung um ihr Leben. Ein Mann fing das Seil und wurde gerettet.

Spurgeon erklärte dann weiter: Im selben Moment hätte der andere Mann ebenfalls das Seil ergreifen können. In der Panik des Augenblicks griff er jedoch einen Baumstamm, der vorbeitrieb. Ein in fataler Fehler.
Der eine Mann wurde ans rettende Ufer gezogen, denn er hatte eine Verbindung zu den Menschen auf dem Land. Der andere, der sich an einen Baumstamm klammerte, wurde durch die Stromschnellen weggetragen. Er wurde nie wieder gefunden.

Zu allen Zeiten haben Menschen ganz ähnlich gehandelt; nicht in Bezug aufs Überleben in gefährlichen Stromschnellen, sondern in Bezug aufs ewige Überleben von Geist und Seele.

Die einen haben die Gefahr ignoriert. „Es gibt keine Stromschnellen und auch keinen Wasserfall,“ scheinen sie zu behaupten und ignorieren die Tatsache, dass die Tore der Ewigkeit sehr wohl ewige Rettung oder ewige Verlorenheit bringen, wie Hebräer 9:27 sagt:

Jeder Mensch muss einmal sterben
und kommt danach vor Gottes Gericht.

Andere kämpfen bis zuletzt vergeblich und meinen, wenn sie sich nur genügend anstrengen würden, könnten sie selbst das rettende Ufer erreichen. Das Seil der Rettung durch Jesus ignorieren sie und klammern sich krampfhaft an das trügerische Holz ihrer guten Taten.

Gottes Wort sagt in Epheser 2:8+9 sehr deutlich über die Rettung unserer Seelen: Rettung ist

„nicht aus euch — Gottes Gabe ist es;
nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.

Wieder andere verpassen es, sich rechtzeitig Gedanken zu machen. „Wir sind noch nicht so alt. Wir haben noch Zeit!“ scheinen sie sich selbst zu predigen – und ignorieren Psalm 90:12:

Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen,
auf dass wir klug werden.

Es ist für jeden gut, sich daran zu erinnern!

  • Für die einen, damit sie sich vorbereiten können, heil und am richtigen Ziel anzukommen.
  • Für die anderen, damit sie die Augen offen halten und Hilfe denen anbieten können, die das Rettungsseil Jesu benötigen.

Mittwoch, 29. Juni 2022

Und wieder mal ...

 Eintrag verpasst! Hier ein Psalm für heute.

Psalm 27

1 Ein Psalm Davids. Der Herr ist mein Licht und mein Heil - vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr beschützt mich vor Gefahr - vor wem sollte ich erschrecken?

2 Wenn böse Menschen kommen, um mich zu vernichten, wenn meine Feinde und Verfolger mich angreifen, dann werden sie stolpern und stürzen.

3 Ein mächtiges Heer umzingelt mich, dennoch fürchte ich mich nicht. Auch wenn sie mich angreifen, bleibe ich voller Zuversicht.

4 Eine einzige Bitte habe ich an den Herrn: Ich sehne mich danach, solange ich lebe, im Haus des Herrn zu sein, um seine Freundlichkeit zu sehen und in seinem Tempel still zu werden.

5 Denn er wird mich aufnehmen, wenn schlechte Zeiten kommen, und mir in seinem Heiligtum Schutz geben. Er wird mich auf einen hohen Berg stellen, wo mich niemand erreichen kann.

6 Dann werde ich über meine Feinde, die mich umzingeln, triumphieren. Jubelnd will ich ihm Opfer darbringen und den Herrn loben und ihm singen.

7 Hör meine Bitten, Herr. Sei barmherzig und erhöre mich!

8 Ich erinnere mich, dass du gesagt hast: »Suchet meine Nähe.« Und ich habe geantwortet: »Herr, dich suche ich.«

9 Verbirg dich nicht vor mir und verstoße deinen Knecht nicht im Zorn! Du hast mir immer geholfen, darum verlass mich jetzt nicht. Gott, mein Retter, lass mich nicht im Stich!

10 Wenn selbst Vater und Mutter mich verlassen, wird doch der Herr mich aufnehmen.

11 Herr, zeige mir, wie ich leben soll, und führe mich den Weg, der richtig ist, denn meine Feinde warten nur darauf, dass ich falle.

12 Gib mich nicht in ihre Hände, denn sie beschuldigen mich vieler Dinge, die ich nicht getan habe, und werden mir Grausames antun. 

13 Doch ich vertraue fest darauf, dass ich noch sehen werde, wie gut Gott ist, solange ich lebe. 

14 Vertraue auf den Herrn! Sei mutig und tapfer und hoffe geduldig auf den Herrn!

Dienstag, 28. Juni 2022

Namen, Titel und Eigenschaften Gottes - F


Natürlich gäbe es auch für den Buchstaben F einiges an Namen, Titeln und Eigenschaften, die man für Jesus finden könnte:

Freund der Sünder und Zöllner (Matthäus 11:19),  (unser) Freund (Johannes 15:15), freundlich (1 Petrus 2:3), fürsorglich (Apostelgeschichte 14:23 / NLB).

Aber einen Titel, eine Eigenschaft schätzen wir dieser Tagen vielleicht mehr als viele andere:

Jesaja 9:5:
Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst.

Epheser 2:14:
Denn Er ist unser Friede, der aus beiden eins gemacht und die Scheidewand des Zaunes abgebrochen hat,

Richter 6:24:
Da baute Gideon dem HERRN dort einen Altar und nannte ihn: »Der HERR ist Friede« (Jahwe Shalom).

In einer Zeit, in der ein Krieg in Europa Tausende von kostbaren Menschenleben fordert und Friedlosigkeit in viele Herzen sät …
In einer Zeit, in der die Weltwirtschaft mal wieder ordentlich bebt …
In einer Zeit, in der Krankheit und Tod vielen den Frieden raubt …
In einer Zeit, in der mit 360.000.000 verfolgten Christen so viele Christen verfolgt werden wir zu keiner anderen Zeit der Weltgeschichte und in der so viele Christen zu Märtyrern werden wie nie zuvor …
In einer Zeit, die uns an Offenbarung 6:4 erinnert, wo es über die nahe Zukunft heißt:
„Und es zog ein anderes Pferd aus, das war feuerrot, und dem, der darauf saß, ihm wurde gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen, damit sie einander hinschlachten sollten; und es wurde ihm ein großes Schwert gegeben.“

In solch einer Zeit freuen wir uns und sind dankbar, dass wir Jesus als unseren Friedefürsten kennen. Mitten im Sturm ist Er unsere Zuflucht. In der Angst schenkt Er uns Frieden. Nicht den Frieden, den die Welt verspricht. Frieden, der viel tiefer geht, viel weiter reicht. Frieden, der über den Tod hinaus ins ewige Leben trägt.

Brauchst Du Frieden? Vertrau Dich Jesus an, dem Friedefürst, über den es heißt: Er IST unser Friede. Es ist Sein Frieden, der Christen bereit macht, für ihren Glauben zu leiden und zu sterben. Denn der Friede Gottes ist ein Frieden, der alles menschlich Vorstellbare übersteigt.

Er – JESUS – ist unser Friede!

Montag, 27. Juni 2022

Was ist denn so “wunderbar” an Jesus?

Und? Was ist so wunderbar an Ihm?
Die Kurzversion lautet: ALLES!

Das mag allerdings manchem Zeitgenossen nicht allzu viel bedeuten. Wer Jesus nicht kennt, dem bedeutet Jesus nicht viel. Wer Jesus auch nur ein wenig kennengelernt hat, der weiß: Jesus ist mehr als wir jemals erfassen können. Charles H. Spurgeon hatte allerdings recht, als er sagte: Alles ist wunderbar, bis man sich daran gewöhnt hat.

Jesaja 9:5 (LÜ1912) belehrt uns, dass Jesus Name „Wunderbar“ ist.  

Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst.

Auch Jesu Handeln ist wunderbar, wie es in Markus 37:37 (NLB) heißt:

Wieder und wieder sagten sie: »Es ist alles wunderbar, was er tut. Er heilt sogar die Tauben und Stummen.«

Wenn Epheser 1:3 (Schl) sagt, dass wir in Jesus mit jedem geistlichen Segen gesegnet sind …

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jedem geistlichen Segen in den himmlischen Regionen in Christus.

… dann lernen wir daraus, dass der wunderbare Wundertäter, Jesus, uns an Seinen Wundertaten teilhaben lässt. Seine Segnungen für uns sind voller Wunder.  Der Bibellehrer F. E. Marsh hat einige dieser wunderbaren Segnungen aufgelistet, einige habe ich dazu gefügt:

Himmlische, göttliche Gnade, die uns begnadigt hat (Epheser 1:6).
Gnade Gottes im Überfluss (2 Korinther 9:8).
Ein ewiges, himmlisches Erbe, das nie wieder verloren gehen kann (1. Petrus 1:3-5).
Eine Freiheit, die niemals übertroffen werden kann (Johannes 8:36).
Eine Hoffnung, die niemals enttäuscht werden kann. (Hebräer 6:19).
Eine Freude, die in Gott begründet ist (Jesaja 29:19).
Eine ewige Beziehung zu Gott durch Jesus (Epheser 2,13).
Einen himmlischen Frieden, der uns nicht wieder genommen wird (Johannes 14:27).
Eine Gerechtigkeit, die niemals befleckt werden kann (2. Korinther 5:21).
Eine Erlösung, die ewig Bestand hat (Hebräer 5:9).

Wir dürfen staunen über einen wunderbaren Herrn, von dessen „Wunderbarkeit“ wir jetzt nur einen Hauch erkennen, und der so viel mehr ist als wir jetzt verstehen können.  Der kleine Enkel hatte wohl recht, als er mit seinem Großvater einen Abendspaziergang machte.

Es war eine helle Vollmondnacht. Die Sterne leuchteten großartig. Man konnte sogar die Milchstraße sehen. Der Opa nannte seinem 10jährigen Enkel einzelne Sterne beim Namen und erklärte ihm gerade einige der Sternbilder, als der Kleine begeistert ausrief: „Opa, wenn die Unterseite des Himmels schon so schön ist, wie schön muss dann erst die Oberseite sein.

Möge der Herr uns die Fähigkeit schenken, über all das Sichtbare, das Unsichtbare und all Seine Segnungen neu zu staunen; alles, das Er, der Wunderbare, so herrlich für uns geschaffen hat. Lasst uns das anstreben: neu über Jesus zu staunen, der in jeder Hinsicht nur wunderbar ist.

Sonntag, 26. Juni 2022

Herzliche Einladung ztum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat!

Predigttext
Kolosser 1:15-23:

15 Dieser ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über aller Schöpfung ist.
16 Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen;
17 und er ist vor allem, und alles hat seinen Bestand in ihm.
18 Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde, er, der der Anfang ist, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem der Erste sei.
19 Denn es gefiel Gott, in ihm alle Fülle wohnen zu lassen
20 und durch ihn alles mit sich selbst zu versöhnen, indem er Frieden machte durch das Blut seines Kreuzes — durch ihn, sowohl was auf Erden als auch was im Himmel ist.
21 Auch euch, die ihr einst entfremdet und feindlich gesinnt wart in den bösen Werken, hat er jetzt versöhnt
22 in dem Leib seines Fleisches durch den Tod, um euch heilig und tadellos und unverklagbar darzustellen vor seinem Angesicht,
23 wenn ihr nämlich im Glauben gegründet und festbleibt und euch nicht abbringen lasst von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt, das verkündigt worden ist in der ganzen Schöpfung, die unter dem Himmel ist, und dessen Diener ich, Paulus, geworden bin.

Anbetung - Predigt 
Missionsbericht - Gebet 
Gemeinschaft - Mittagessen

Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn:10:30 Uhr

HIER findest Du weitere Information über unseren Gottesdienst
 
Sonntagszitat:

"
Gott ist ein Gott des Tragens. 
Der Sohn Gottes trug unser Fleisch, 
er trug darum das Kreuz, 
er trug alle unsere Sünden 
und schuf durch sein Tragen Versöhnung." 
(Diedrich Bonhoffer)