Als Francis Chan an einem Bibelseminar studierte, wurde er eines Tages von seinem Professor gefragte: „Tust du gerade etwas, das Glauben erfordert?“
Die Frage, die Chan während seiner Studienzeit gestellt wurde, stellt
er jetzt seinen Lesern in dem Buch: „Mein Leben als Volltreffer“. Als
ich sie vor einiger Zeit las, kam ich ins Nachdenken. „Tue ich gerade etwas, das Glauben erfordert?“
Montag, 20. Juni 2022
Die simple Frage eines schlauen Professors
Sonntag, 19. Juni 2022
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Heute wieder mit Sonntagszitat!

7 So habt ihr es ja auch gelernt von Epaphras, unserem geliebten Mitknecht, der ein treuer Diener des Christus für euch ist,
8 der uns auch von eurer Liebe im Geist berichtet hat.
9 Deshalb hören wir auch seit dem Tag, da wir es vernommen haben, nicht auf, für euch zu beten und zu bitten, dass ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis seines Willens in aller geistlichen Weisheit und Einsicht,
10 damit ihr des Herrn würdig wandelt und ihm in allem wohlgefällig seid: in jedem guten Werk fruchtbar und in der Erkenntnis Gottes wachsend,
11 mit aller Kraft gestärkt gemäß der Macht seiner Herrlichkeit zu allem standhaften Ausharren und aller Langmut, mit Freuden,
12 indem ihr dem Vater Dank sagt, der uns tüchtig gemacht hat, teilzuhaben am Erbe der Heiligen im Licht.
13 Er hat uns errettet aus der Herrschaft der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe,
14 in dem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Sünden.Anbetung - Gottes Wort
"Empfangen wir durch das Kreuz die Vergebung,
(Friedrich von Bodelschwingh)
(Corrie ten Boom)
Gott hört - und handelt!
In einer der
letzten HMK Zeitschriften (Link hier)
berichtet Friedhelm Appel von einer ihm bekannten, gläubigen Krankenschwester,
die in einem Seniorenheim tätig ist. Ihre Erfahrung ist, dass viele Menschen im
Alter nachdenklich werden. Sie prüfen ihre bisherigen Werte und forschen, ob
ihre Lebenswerte für gute Tage auch in den schwachen Tagen des Alters tragfähig
sind. Und so kommt es immer wieder zu Fragen der Senioren an die
Krankenschwester, die zu Gesprächen führen über Jesus, das Leben nach dem Tod
und der Bitte um Gebet. Das aber ist in unserem Land nicht mehr so einfach.
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Herzlich Willkommen!
Freitag, 17. Juni 2022
Blockaden
Und Jesus ging
in den Tempel und begann die hinauszutreiben, die im Tempel verkauften und
kauften; und er stieß die Tische der Wechsler um und die Stühle der
Taubenverkäufer. Und er ließ nicht zu, daß jemand ein Gerät durch den Tempel
trug. (Markus 11:15+16)
In Markus 11 fällt das Gebet dem Geschäft zum Opfer, in Matthäus 26 dem Schlaf und in Apostelgeschichte 16 lesen wir von einem ganz anderen Phänomen. Da heißt es bei Paulus’ Ankunft in Philippi:
Donnerstag, 16. Juni 2022
Sollemnitas Sanctissimi Corporis et Sanguinis Christi
... oder kurz: „Fronleichnam“,
das ‚Fest des heiligsten Leibes und
Blutes Christi’. Fronleichnam ist ein katholisches Fest, in dem die
katholische Kirche die Eucharistie würdigt.
Im Jahr 1209 v. Chr. berichtet die Mystikerin Juliana von
Lüttich von mehrfachen Visionen, in denen ihr offenbart worden sei, dass der
Kirche Jesu ein Fest zur Verehrung der Eucharistie fehle. Im Jahr 1246 beginnt
man im Bistum Lüttich, ein solches Fest zu feiern. 1264 setzt der damalige
Papst, Urban IV, das Fronleichnamfest als verbindlich für die gesamte Kirche ein.
Wichtigster Teil des Festes ist die heilige Messe, deren
Inhalt sich um die Bedeutung der Eucharistie dreht. Oft schließt sich eine
Prozession mit Gesang, Gebet, Lesung der Evangelien und liturgischem Segen an. Dabei
wird eine geweihte Hostie durch die Straßen getragen, um zu veranschaulichen,
dass Christus, das „Brot des Lebens“ in der Mitte seines Volkes ist.
Evangelische und vor allem freikirchliche Christen verstehen
die Eucharistie, das Abendmahl, anders. Für sie gilt:
Mittwoch, 15. Juni 2022
Vergebung
Heftig und menschlich unlösbar werden diese Probleme, wenn wir durch Unaufrichtigkeit versuchen, Sünde zu vertuschen.
Von Johnny und Elisabeth wird erzählt, dass sie gemeinsam ihre Großeltern besuchten. Dort bekam Johnny seine erste Steinschleuder geschenkt. Er übte im Wald … und übte … und übte – aber er konnte das Ziel einfach nie treffen.
Als er zu Omas Hinterhof zurückkam, entdeckte er eins ihrer Haustiere – eine Ente. Impulsiv zielte er und ließ los. Der Stein flog, traf, und die Ente fiel tot um.
Der Junge geriet in Panik. Verzweifelt versteckte er die tote Ente im Holzstapel. Als er aufsah, erblickte er seine Schwester, die alles beobachtet hatte. Aber obwohl Elly alles gesehen hatte, sagte sie nichts.
Nach dem Mittagessen an diesem Tag sagte Oma: „Elly, lass uns das Geschirr spülen.“ Aber Elly sagte: „Johnny hat mir gesagt, er wolle heute in der Küche helfen, nicht wahr, Johnny?“ Und sie flüsterte ihm zu: „Denk an die Ente!“ Also hat Johnny den Abwasch gemacht.
Später fragte Opa, ob die Kinder angeln gehen wollten. Oma sagte: „Es tut mir leid, aber ich brauche Elly, um mir beim Abendessen zu helfen.“ Elly lächelte und sagte: „Ist alles schon geregelt. Johnny möchte helfen.“ Wieder flüsterte sie: „Denk an die Ente.“ Johnny blieb also bei Oma, während Elly fischen ging. Nach mehreren Tagen, in denen Johnny sowohl seine als auch Ellys Hausarbeit erledigte, konnte er es schließlich nicht mehr aushalten.
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Sünde, verborgene, nicht bekannte Sünde versklavt und lässt uns in allerlei Nöte und Probleme geraten. Gott liebt uns und verspricht uns (Sprüche 28:13):
Aber wenn er sie bekennt und davon lässt,
Sünde verheimlichen – das geht gar nicht. Klar, wir können sie vor den Augen der Menschen verbergen. Auch das fühlt sich nie gut an. Aber damit können wir uns zwingen zu leben – wenn auch nur unglücklich. Trotzdem können wir Sünde nie verheimlichen, denn Gott hat alles gesehen. Es gibt Zeugen. Gottes Augen durchstreifen die ganze Erde – heißt es in 2 Chronik 16:9. Und auch die Gegenseite schläft nicht. Satan kennt unsere Fehltritte und klagt uns an immer wieder – und zu recht.
Aber es gibt eine Lösung! „Wer seine Sünde bekennt und lässt, wird Barmherzigkeit empfangen!“ Der Apostel Johannes sagt das Gleiche mit anderen Worten. Er sagt: (1 Johannes 1:5):
Wo das Licht angeknipst wird, wird es hell. Da müssen Angst, Unsicherheit und Finsternis weichen.
Bring Deine Sünde zu Jesus! Bekenne sie ihm, und erfahre die volle Vergebung durch Jesus. Lass Dich nicht zum Sklaven Satans machen. Bleib kein Sklave Deiner Sünde. Erfahre Vergebung und lebe im Licht. Heute!
Herzliche Einladung zur Bibelstunde heute Abend. Lehre - Anbetung - Abendmahl ... sei dabei!Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn:19:30 Uhr
Dienstag, 14. Juni 2022
Namen, Titel und Eigenschaften Gottes - D
Fallen Dir Namen, Titel oder Eigenschaften Jesu ein, die (in der deutschen Sprache) mit dem Buchstaben „D“ beginnen? Gar nicht so leicht zu finden. Andere Buchstaben sind da ergiebiger. Sicher gibt es Begriffe, die Jesus beschreiben. Man könnte sicher mehr als eine Bibelstelle oder Begebenheit finden, in der Jesus beschrieben wird als diplomatisch, diskret, direkt, diszipliniert, dogmatisch, duldsam oder auch dynamisch. Aber mit direkten Worten wird Er so nicht beschrieben.
Dennoch gibt es zwei Beschreibungen, die nicht zu übersehen und nicht zu übergehen sind: seine Dankbarkeit und Seine Demut.
Zugegeben, nirgends lesen wir in der Bibel die Aussage: „Jesus war ein dankbarer Mensch!“ Aber wir lesen immer wieder, dass Jesus Dank sagte oder seinen himmlischen Vater pries. Das macht die Eigenschaft „dankbar“ zu mehr als einer Interpretation Seines Charakters. Interessanterweise sind alle Hinweise auf Jesu Dankbarkeit verbunden mit einem Mahl, zu dem Er mit Menschen zusammensaß. Immer dankte Er Seinem Vater im Himmel für das Essen und wir dürfen annehmen, dass Seine Worte keine Floskeln, sondern echte Dankbarkeit des Herzens waren.
Als Er (mindestens) 5000 Menschen sättigte, lesen wir (Markus 6:41):
Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf und dankte, brach die Brote und gab sie seinen Jüngern, damit sie ihnen austeilten; auch die zwei Fische teilte er unter alle.
Als Er später noch einmal (mindestens) 4000 Personen sättigte, heißt es (Markus 8:6):
Da befahl er der Menge, sich auf die Erde zu lagern. Und er nahm die sieben Brote, dankte, brach sie und gab sie seinen Jüngern, damit sie sie austeilten. Und sie teilten sie dem Volk aus.
Beim letzten Passahmahl mit Seinen Jüngern schreibt Matthäus (26:26):
Während sie aßen, nahm Jesus einen Laib Brot, dankte und bat Gott um seinen Segen. Dann brach er ihn in Stücke und gab sie den Jüngern mit den Worten: »Nehmt und esst, denn das ist mein Leib.«
Und als er mit den Emmausjüngern zu Tisch saß (Lukas 24:30):
Und es geschah, als er mit ihnen zu Tisch saß, nahm er das Brot, dankte, brach's und gab's ihnen.
Deutlich, dass Dankbarkeit ein hervorstehendes Wesensmerkmal Jesu ist. Mehr wie Jesus zu werden bedeutet auch, dankbarer zu werden.
Das andere „D“ Merkmal ist Seine Demut. Hier haben wir gleich mehrere Stellen, die dies hervorheben. In einer Prophetie über den kommenden Messias schreibt Sacharja (9:9):
Frohlocke sehr, du Tochter Zion; jauchze, du Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir; ein Gerechter und ein Retter ist er, demütig und reitend auf einem Esel, und zwar auf einem Füllen, einem Jungen der Eselin.
In Matthäus 21:5 bewegt der Heilige Geist den Schreiber Matthäus, genau auf diese Prophetie Bezug zu nehmen und sie zu wiederholen. Matthäus sieht die Erfüllung dessen, was Sacharja vorhersah und zitiert:
»Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir demütig und reitend auf einem Esel, und zwar auf einem Füllen, dem Jungen des Lasttiers«.
Nicht unerwähnt lassen dürfen wir die Worte von Jesus selbst, der alle Seine Jünger aufruft (Matthäus 11:29):
Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen!
Zwei wichtige Eigenschaften Jesu. Gesinnt sein wie Jesus (Philipper 2:5) beinhaltet, Dankbarkeit und Demut anzustreben. Zwei Eigenschaften, die sowohl selten, wie auch oft verpönt sind. Wenn sie aber Jesus kennzeichneten, dann sollen sie auch uns kennzeichnen, die wir zu Jesus gehören. Möge der Herr uns dafür Begeisterung und Gelingen schenken!
Montag, 13. Juni 2022
Was Menschen heute brauchen … und viele gar nicht wissen!
Vorgestern ging es im Blog um das Thema „Hoffnung“. Gestern ging es in unserem Gottesdienst um dasselbe Thema. In Kolosser 1:6 schreibt Paulus:
„Von dieser Hoffnung habt ihr gehört, als man euch das Wort der Wahrheit, die rettende Botschaft von Jesus Christus, verkündete.“
Die Botschaft der Hoffnung gehört zur Botschaft von Jesus Christus, zum Evangelium dazu. Paulus schreibt an Timotheus (1 Tim 1:1) über „Jesus Christus, unseren Retter, der unsere Hoffnung ist.“
Wenn wir also das Evangelium von Jesus bezeugen, ist das eine Botschaft der Hoffnung: Jesus befreit! Jesus erlöst! Jesus vergibt! Jesus beschenkt! Jesus rettet – heute bis in alle Ewigkeit! DAS ist Hoffnung!
Als Alexander der Große zur Eroberung Asiens aufbrach, soll er sich nach den Finanzen seiner Soldaten erkundigt haben. Damit sie sich während des Feldzugs nicht um das Wohl ihrer Angehörigen zu Hause sorgen mussten, verteilte er königliche Ressourcen und Privateigentum unter ihnen. Nachdem er viele seiner königlichen Ressourcen weggegeben hatte, fragte ihn sein Freund, General Perdiccas, was er denn für sich reserviert habe. Alexander der Große antwortete: „Hoffnung“.
Hoffnung ist so viel wertvoller als Gold. Das wird dann deutlich, wenn man viel Gold hat – aber keine Hoffnung mehr. Mit Alexanders Hoffnung war es allerdings nicht weit her. Sein wildes Leben mit Kriegen und Ausschweifung brachte ihm schließlich den Tod. Alexanders Hoffnung war ein irdisch begründetes, vages hoffen – und verging.
Anders die Hoffnung des Evangeliums, von der Paulus hier spricht. Sie bringt Leben, bewirkt Glauben an Jesus und Liebe zum Nächsten. Die Hoffnung des Evangeliums bleibt und ist sicher im Himmel verankert. Selbst, wenn uns auf der Erde alles genommen wird – Jesus, der Ewige – ist unsere Hoffnung – unzerstörbar … ewig!
Wir haben sie – die Welt braucht sie: Hoffnung durch Jesus!
- Menschen im Krieg (1,2 Mrd Menschen in Konfliktgebieten)
- Menschen auf der Flucht (über 82 Mio weltweit)
- Menschen in der Fremde
- Menschen mit Schmerzen
- Menschen mit inneren Nöten
- Menschen mit Zukunftsängsten und -sorgen
Hoffnung durch Jesus ist das, was die Welt heute braucht. John Maxwell beantwortet die Frage: „Was bewirkt Hoffnung für die Menschheit?“ mit folgenden Überlegungen:
- Hoffnung motiviert, wenn Entmutigung kommt
- Hoffnung gibt Kraft, wenn wir müde sind
- Hoffnung macht erträglich, wenn Bitterkeit beißt
- Hoffnung singt, wenn alle Melodien weg sind
- Hoffnung klettert über Hindernisse, wenn niemand hilft
- Hoffnung erträgt Schwierigkeiten, wenn niemand sich kümmert
- Hoffnung lächelt zuversichtlich, wenn niemand lacht
- Hoffnung strebt zum Sieg, wenn niemand ermutigt
- Hoffnung wagt zu geben, wenn niemand teilt.
Jesus Christus – unsere Hoffnung!
(1 Timotheus 1:1)
(Hör Dir auch das Lied über Hoffnung an im Seitenfenster!)






