„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Dienstag, 27. April 2021

Gottes Verheißungen im Hohenlied der Liebe

Hier wird’s heute etwas kompliziert! Das Hohelied der Liebe ist ein Hin- und Her zwischen zwei Liebenden. Nur – wer sind diese? Handelt es sich um die Beschreibung eines verliebten Paares. Es würde in die Bibel hineinpassen, denn Gott hat die Liebe zwischen einem Mann und einer Frau gewollt und eingerichtet.

Andere sehen den Inhalt des Buches eher gleichnishaft für die Liebe Gottes zu Seinem Volk. Das war im Alten Testament das Volk Israel (und ist es immer noch), ist aber im erweiterten Sinn auch die Gemeinde Jesu des Neuen Testaments – bis in die heutige Zeit. So verstanden finden wir im Hohenlied der Liebe eine Verheißung, die so wichtig ist, dass sie mindestens 3x mit ähnlichen Worten wiederholt wird. Hier zunächst die drei Verse:

Mein Geliebter ist mein, und ich bin sein, der unter den Lilien weidet. (Hoheslied 2:16)

Ich bin meines Geliebten, und mein Geliebter ist mein, der unter den Lilien weidet. (Hoheslied 6:3)

Ich gehöre meinem Geliebten, und sein Verlangen steht nach mir! (Hoheslied 7:11)

Wenn es in diesen Versen tatsächlich um die Beziehung Gottes zu uns persönlich geht, dann sind es herrliche Worte der Verheißung / des Versprechens die hier zum Ausdruck gebracht werden.

Ich gehöre Ihm! (2:16)
Er gehört mir! (6:3)
Sein Herz sehnt sich nach mir! (7:11)

Was für eine herrliche Verbindung. Was für beruhigende, tröstende Worte. Wer Jesus nachfolgt, gehört Ihm. Keiner von uns ist eine Insel! Keiner von uns, der irgendwo abgestellt und vergessen wurde. Niemand, der ohne Zugehörigkeit ist. Als Gotteskind gehörst Du Ihm.

Gleichzeitig hat Er sich für Dich gegeben. Wenn wir im Lied singen: „Mein Jesus, mein Retter …“ dann singen wir ganz recht. Er ist unser Retter, mein Heiland. Gott ist unser Vater. Auch in den Worten Asaphs schwingt dieser Gedanke mit, wenn es in Psalm 73:25 heißt:

Wen habe ich im Himmel außer dir?
Und neben dir begehre ich nichts auf Erden!

Wir gehören Ihm, Er gehört uns. Aber vielleicht das Beste von allem: „Sein Herz sehnt sich nach uns.“ Wie kalt ist oft mein Herz meinem Retter gegenüber! Wie gleichgültig meine Einstellung gegenüber dem, der mir die Hölle ver- und den Himmel aufgeschlossen hat! Aber selbst in den Zeiten, wenn mein Herz kalt oder gleichgültig ist, sehnt sich Sein Herz nach mir. Sein Herz Dir und mir gegenüber kühlt nicht ab. Sein Verlangen nach Gemeinschaft mit uns trocknet nicht aus. Jesu Herz sehnt sich nach uns! Das ist Trost pur!

Zum Schluss eine Verheißung, die das alles noch einmal vertieft:

Er führte mich ins Weinhaus,
und die Liebe ist sein Banner über mir.
(Hoheslied 2:4)

Nicht nur das Sehnen Seines Herzens ist nach Dir, sondern auch Sein Banner, Sein Feldzeichen, das, wodurch Er sich mit Dir verbindet.

Egal, worum es im Hohenlied schlussendlich geht - sicher möchte Gott uns diese Verheißung mitgeben: „Du bist mein! Ich bin Dein! Mein Herz sehnt sich nach Dir (fast unglaublich, wenn es nicht Gott selbst wäre, der es verspricht): "Mein Zeichen über Dir ist meine Liebe!"  Halleluja!

Montag, 26. April 2021

Der Amboss und die Hämmer

In seinem Buch „Ist die Bibel Wahrheit?“ berichtet William MacDonald in Kapitel 2 von einem Dichter, der über die Bibel und sein Leben nachdachte. Er schreibt:

„Gestern stoppte ich bei einem Schmied zu einer Pause und hörte schon von draußen den Amboss klingen. Als ich dann in seine Werkstatt schaute, sah ich viele abgenutzte Hämmer auf dem Boden, die bei der jahrelangen Schmiedearbeit verbraucht worden waren. ‚Wie viele Ambosse haben Sie gebraucht‘, fragte ich, ‚um all diese Hämmer so zuzurichten?‘ ‚Nur einen einzigen‘, sagte der Schmied, und fügte augenzwinkernd hinzu: ‚Wissen Sie – der Amboss nutzt die Hämmer ab, und nicht umgekehrt.‘

Und genauso – dachte ich bei mir – ist es mit dem Amboss des Wortes Gottes: Seit Jahrhunderten schlagen die Kritiker darauf ein. Man hörte zwar, wie die Hämmer zu Boden fielen, doch der Amboss blieb bis heute unbeschadet.“

Schon der alttestamentliche, gottlose König Jojakim hörte sich Gottes Wort an und verbrannte es anschließend demonstrativ. Aber er wurde zum „abgenutzen Hammer“, der Amboss des Wortes Gottes blieb bestehen.

1199 n.Chr. war es Papst Innozenz III, der ein Bibelverbot für die „Laien“ aussprach, um die Lehren der katholischen Kirche zu schützen. Der Amboss blieb ohne Schramme!

Selbst heute noch gelten in manchen Ländern Bibelverbote, selbst für Gäste und Touristen. Beispiele dafür sind Nordkorea und Saudi Arabien. Zu groß ist die Gefahr, dass sich am „Amboss“ weitere „Hämmer“ abnutzen. Immer wieder wurde Gottes Wort kritisiert und konfisziert – immer ohne Erfolg! Es wurde verboten, verrissen und verbrannt – immer ohne Erfolg! Es wurde wissenschaftlich angegriffen, philosophisch angegriffen und pseudo-theologisch angegriffen – immer ohne Erfolg. Bisher hat sich jeder Hammer am Amboss abgenutzt und nicht mal eine Schramme hinterlassen. Im Gegenteil!

Über die Jahre haben sich von der Bibel bezeugte, aber von der Wissenschaft geleugnete Aussagen bestätigt und die wissenschaftlichen Bücher mussten neu geschrieben werden. Der Amboss hielt stand!

Preis dem Herrn für Sein Wort. Es ist mehr als ein Buch. Es ist das lebendige Reden Gottes in unserer Zeit.

Denn ihr seid wiedergeboren 
nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, 
durch das lebendige Wort Gottes, das in Ewigkeit bleibt. 
Denn ‚alles Fleisch ist wie Gras 
und alle Herrlichkeit des Menschen wie die Blume des Grases. 
Das Gras ist verdorrt und seine Blume abgefallen; 
aber das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit.‘ 
Das ist aber das Wort, 
welches euch als Evangelium verkündigt worden ist.
(1. Petrus 1:23-25)

Sonntag, 25. April 2021

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

 

Heute wieder mit Sonntagszitat:

Predigttext:
Offenbarung 16:1-21
 
1 Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Tempel, die sprach zu den sieben Engeln: Geht hin und gießt die Schalen des Zornes Gottes aus auf die Erde!
2 Und der erste ging hin und goss seine Schale aus auf die Erde; da entstand ein böses und schmerzhaftes Geschwür an den Menschen, die das Malzeichen des Tieres hatten und die sein Bild anbeteten.
3 Und der zweite Engel goss seine Schale aus in das Meer, und es wurde zu Blut wie von einem Toten, und alle lebendigen Wesen starben im Meer.
4 Und der dritte Engel goss seine Schale aus in die Flüsse und in die Wasserquellen, und sie wurden zu Blut.
5 Und ich hörte den Engel der Gewässer sagen: Gerecht bist du, o Herr, der du bist und warst und der Heilige bist, dass du so gerichtet hast!
6 Denn das Blut der Heiligen und Propheten haben sie vergossen, und Blut hast du ihnen zu trinken gegeben; denn sie verdienen es!
7 Und ich hörte einen anderen vom Altar her sagen: Ja, o Herr, Gott, du Allmächtiger, wahrhaftig und gerecht sind deine Gerichte!
8 Und der vierte Engel goss seine Schale aus auf die Sonne; und ihr wurde gegeben,die Menschen mit Feuer zu versengen.
9 Und die Menschen wurden versengt von großer Hitze, und sie lästerten den Namen Gottes, der Macht hat über diese Plagen, und sie taten nicht Buße, um ihm die Ehre zu geben.
10 Und der fünfte Engel goss seine Schale aus auf den Thron des Tieres, und dessen Reich wurde verfinstert, und sie zerbissen ihre Zungen vor Schmerz,
11 und sie lästerten den Gott des Himmels wegen ihrer Schmerzen und wegen ihrer Geschwüre, und sie taten nicht Buße von ihren Werken.
12 Und der sechste Engel goss seine Schale aus auf den großen Strom Euphrat; und sein Wasser vertrocknete, damit den Königen vom Aufgang der Sonne der Weg bereitet würde.
13 Und ich sah aus dem Maul des Drachen und aus dem Maul des Tieres und aus dem Maul des falschen Propheten drei unreine Geister herauskommen, gleich Fröschen.
14 Es sind nämlich dämonische Geister, die Zeichen tun und ausgehen zu den Königen der Erde und des ganzen Erdkreises, um sie zum Kampf zu versammeln an jenem großen Tag Gottes, des Allmächtigen.
15 — Siehe, ich komme wie ein Dieb! Glückselig ist, wer wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht entblößt einhergeht und man seine Schande sieht! —
16 Und er versammelte sie an den Ort, der auf Hebräisch Harmageddon heißt.
17 Und der siebte Engel goss seine Schale aus in die Luft; und es ging eine laute Stimme aus vom Tempel des Himmels, vom Thron her, die sprach: Es ist geschehen!
18 Und es geschahen Stimmen und Donner und Blitze, und ein großes Erdbeben geschah, wie es dergleichen noch nie gegeben hat, seit es Menschen gab auf Erden, ein solch gewaltiges und großes Erdbeben.
19 Und die große Stadt wurde in drei Teile [zerrissen], und die Städte der Heidenvölker fielen, und Babylon, der Großen, wurde vor Gott gedacht, damit er ihr den Becher des Glutweines seines Zornes gebe.
20 Und jede Insel entfloh, und es waren keine Berge mehr zu finden.
21 Und ein großer Hagel mit zentnerschweren Steinen kam aus dem Himmel auf die Menschen herab, und die Menschen lästerten Gott wegen der Plage des Hagels, weil seine Plage sehr groß war.
 
Anbetung - Gottes Wort
Gebet - Gemeinschaft

Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn:10:30 Uhr

Du bist herzlich willkommen, live dabei zu sein. Wegen neuer Auflagen bitte die Corona- Hinweise beachten!

HIER eine wichtige Information für alle, die gerne live in der Gemeinde dabei sein möchten! (bitte Aktualisierung beachten) 

HIER geht's zum Livestream für alle, die lieber noch zu Hause bleiben möchten!
 
Sonntagszitat:  
 
"Der gewalttätigste Ausdruck von Gottes Zorn 
und Gerechtigkeit ist im Kreuz zu sehen.  
Wenn jemals jemand Grund hatte, 
sich über Ungerechtigkeit zu beklagen, war es Jesus. 
Er war der einzige unschuldige Mann, 
der jemals von Gott bestraft wurde.  
Wenn wir über den Zorn Gottes taumeln, 
taumeln wir über das Kreuz.  
Hierüber sollten wir allermeist erstaunt sein. (...) 
Ein Gott, der alle Liebe, alle Gnade, alle Barmherzigkeit, 
keine Souveränität, keine Gerechtigkeit, keine Heiligkeit 
und kein Zorn ist, ist ein Götze."
(R.C. Sproul)