„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Dienstag, 21. Juli 2020

Jesus im Titusbrief

Titus fand vermutlich auf einer der Missionsreisen des Paulus zum Glauben an Jesus. Als Paulus ihm den Brief schreibt, ist Titus bereits ein zuverlässiger und treuer Mitarbeiter des Apostels. Titus ist griechischer Abstammung – ein Jünger Jesu, den Paulus in Kreta zurückließ, um verantwortungsvolle Aufgaben zu vervollständigen. Paulus schreibt: 

Ich habe dich zu dem Zweck in Kreta zurückgelassen,
damit du das, was noch mangelt, in Ordnung bringst
und in jeder Stadt Älteste einsetzt,
so wie ich dir die Anweisung gegeben habe
(Titus 1:5)

Besonders in Kapitel 2 wird Titus wiederholt ermutigt und beauftragt, Lehre weiterzugeben. Und ein Teil dieser Lehre bezieht sich auf die Gottheit Jesu, die in diesem Brief klar und deutlich erwähnt wird. Die Ablehnung Jesu als unseren Gott und Retter ist so alt wie die christliche Gemeinde. Immer wieder haben es Irrlehrer versucht, Jesus das eine, das andere oder beides abzusprechen. Immer wieder haben sie versucht, Seine Ebenbürtigkeit und Einheit mit dem Vater zu verwässern. Im Titusbrief macht Gott durch das Schreiben des Paulus erneut die Gottheit und Erhabenheit Jesu deutlich:

„Wir [erwarten] die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Jesus Christus.“ (2:13)

Hier ist von einer Person die Rede, nicht von zweien. Ein Ausleger formuliert es so: „Wir warten gespannt auf den Gegenstand unserer Hoffnung, deren Erfüllung uns zu Beglückten macht, und zwar auf die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes, nämlich unseres Erlösers Jesus Christus.

Aber bereits zuvor hat Paulus unmissverständlich die Gottheit Jesu zum Ausdruck gebracht, wenn er schreibt:

Zu seiner Zeit aber hat er sein Wort geoffenbart in der Verkündigung, mit der ich betraut worden bin nach dem Befehl Gottes, unseres Retters, 4 an Titus, mein echtes Kind nach unserem gemeinsamen Glauben: Gnade, Barmherzigkeit, Friede sei mit dir von Gott, dem Vater, und dem Herrn Jesus Christus, unserem Retter!

Auch in Kapitel 2:9+10 wird unser Retter und Gott als eine Person erwähnt:

Die Knechte ermahne, dass sie sich ihren eigenen Herren unterordnen, in allem gern gefällig sind, nicht widersprechen, nichts entwenden, sondern alle gute Treue beweisen, damit sie der Lehre Gottes, unseres Retters, in jeder Hinsicht Ehre machen.

Und auch in Kapitel 3 finden wir diesen unmissverständlichen Hinweis in den Versen 4 + 6:

4 Als aber die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Retters, erschien, 5 da hat er uns — nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit — errettet durch das Bad der Wiedergeburt und durch die Erneuerung des Heiligen Geistes, 6 den er reichlich über uns ausgegossen hat durch Jesus Christus, unseren Retter,

Der Titusbrief ist sicher ein guter Brief, um die gesunde Lehre einzuzementieren, auf der die Gemeinde Jesu gebaut ist – die aber von Beginn an angefochten wurde: „Jesus Christus – Gottes Sohn – Retter“ - symbolisiert im bekannten ICHTUS Fischsymbol!

Montag, 20. Juli 2020

Heute @ CCFG!

Heute, 19:30 Uhr @ CCFG! - Bring Freunde mit!

Buddleja davidii

Buddleja mit Schwalbenschwanz
So, unser „Buddleja“ blüht! Unser Schmetterlingsbusch, auch Sommerflieder genannt. Relativ spät in diesem Jahr, aber wieder mit ganzer Pracht. Auf unserem Spaziergang gingen wir gestern an diesem Strauch vorbei und waren begeistert. Was hat uns so begeistert? Es war eine Vielzahl von Beobachtungen.

Zum einen ist da die Farbe – ein kräftiges Violett. Andere leuchten in lila, blau, verschiedenen Rosatönen oder sogar in weiß. Herrliche Farben, an denen man sich erfreuen kann.
Zum andern ist da der Duft – ein starker, süßer Duft nach Honig, der manchmal mehrere Meter vom Strauch entfernt noch zu riechen ist.
Dann die Schmetterlinge! Nicht umsonst wird der Strauch auch „Schmetterlingsbusch oder -strauch“ genannt. Dieses Jahr können wir eine Vielzahl von Schmetterlingen beobachten – den Admiral, den „Kleinen Fuchs“, den Zitronenfalter, den Schwalbenschwanz und das Tagpfauenauge – um nur einige zu nennen. Es macht immer wieder Freude, ihrem Flattern zuzuschauen.

Buddleja mit Hummel
Doch es sind nicht nur die Schmetterlinge, die sich vom süßen Duft anlocken lassen und den Busch besiedeln. Eine Vielzahl von Bienen, Hummeln, Wespen, Fliegen und Mücken aller Art landen oder krabbeln auf den Blüten herum – wie trunken vom Duft des Nektars. Bei alledem tritt man sich (scheinbar) lieber schon mal auf die Füße, als dass man sich gegenseitig wegjagt. Ein Bild friedlichen Miteinanders. Es ist auch genug für alle da.

Mir fällt ein Standardsatz meines Theologielehrers ein, der öfters sagte: „In Gottes Garten blühen viele Blümchen.“ Gemeint war, was uns der Schmetterlingsbusch illustriert: Die Vielfalt an dem einen Ort. Die Gemeinde ist Gottes Garten. Die vielen Blumen: das sind wir – Du und ich und die anderen, die vom Wohlgeruch Jesu angezogen werden; wir, die wir uns an Ihm erfreuen, an Seiner Schönheit, an Seiner „Süße“ – den Segnungen, Verheißungen und den Erfahrungen, die wir mit Ihm machen dürfen.

Um im Bild zu bleiben: es ist nicht die Farbe unserer Flügel, die uns vereint, nicht unsere persönliche Duftmarke, nicht unser persönlicher Summton und auch nicht die Zugehörigkeit zu „unserer“ Gattung. Es ist der Wohlgeruch Jesu, der uns vereint. Es ist die Tatsache, dass wir alle von Ihm angezogen werden, uns alle an ihm erfreuen und Er für jeden von uns das hat, was jeder von uns gerade benötigt.

Jesus hat in diese Richtung für uns gebetet. In Johannes 17:11 betet Er:

Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen,
den du mir gegeben hast,
damit sie eins seien, gleichwie wir!

Ganz gewiss hat der Vater im Himmel Jesu Gebet dahingehend erhört, dass Er uns ein gemeinsames Fundament gegeben hat, auf dem wir stehen und diese Einheit erfahren können, um die Jesus gebetet hat. Von Gottes Seite aus ist alles getan. Und von unserer Seite ist nicht viel mehr zu tun als uns an Jesus zu halten, uns mit Ihm zu beschäftigen, uns an Ihm zu erfreuen und die anderen gewähren zu lassen, sich ebenfalls an Jesus zu erfreuen, auch, wenn sie es anders tun. Solange es Jesus ist, zu dem sie kommen, sind auch sie am richtigen Platz und wir können miteinander leben. So lehrt uns auch Paulus (Römer 14:12+13):

So wird also jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben.
Darum lasst uns nicht mehr einander richten,
sondern das richtet vielmehr,
dass dem Bruder weder Anstoß noch Ärgernis gegeben werde!

Und Jesus selbst beschreibt die Folgen von solchem Handeln:

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebet;
dass, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebet.
Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid,
wenn ihr Liebe untereinander habt.
Johannes 13:34+35

Der belebte Schmetterlingsbusch und der bunte Garten haben mich gestern an genau diese Wahrheit erinnert.

Sonntag, 19. Juli 2020

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat!

Endlich geht's weiter im Buch Richter. Wir knüpfen an, wo wir zu Beginn der Pandemie im März stehengeblieben sind.

Predigttext:
Richter 18:1-31

1 Zu jener Zeit gab es keinen König in Israel. Und zu jener Zeit suchte sich der Stamm der Daniter ein Erbteil, wo sie wohnen könnten; denn bis dahin war ihm unter den Stämmen Israels kein Erbe zugefallen.
2 Und die Söhne Dans sandten fünf tapfere Männer aus der Gesamtheit ihrer Sippe, von Zorea und Estaol aus, die das Land erkunden und erforschen sollten; und sie sprachen zu ihnen: Geht hin und erforscht das Land! Und sie kamen auf das Bergland Ephraim in das Haus Michas und blieben dort über Nacht.
3 Als sie nun dort bei dem Gesinde Michas waren, erkannten sie die Mundart des jungen Mannes, des Leviten, und gingen zu ihm und fragten ihn: Wer hat dich hierher gebracht? Was machst du hier? Und was hast du hier zu tun?
4 Er antwortete ihnen: So und so hat es Micha mit mir gemacht, und er hat mich um Lohn angestellt, damit ich ihm als Priester diene.
5 Sie sprachen zu ihm: Befrage doch Gott, damit wir erfahren, ob unser Weg, den wir gehen, guten Erfolg haben wird!
6 Der Priester antwortete ihnen: Zieht hin in Frieden! Euer Weg, den ihr zieht, ist vor dem HERRN ganz recht!
7 Da gingen die fünf Männer hin und kamen nach Lais; und sie sahen, dass das Volk, das darin war, in Sicherheit wohnte nach der Art der Zidonier, ruhig und sorglos; und es war niemand im Land, der ihnen etwas zuleide tat; sie besaßen Reichtum und wohnten fern von den Zidoniern und hatten mit keinem Menschen etwas zu tun.
8 Als jene nun wieder zu ihren Brüdern nach Zorea und Estaol kamen, sprachen ihre Brüder zu ihnen: Was bringt ihr für Bericht?
9 Da sprachen sie: Macht euch auf, lasst uns gegen sie in den Krieg ziehen! Denn wir haben das Land angesehen, und siehe, es ist sehr gut; und ihr wollt untätig bleiben? Seid nicht faul, sondern zieht hin, um das Land in Besitz zu nehmen!
10 Wenn ihr hingeht, werdet ihr zu einem sorglosen Volk kommen und in ein weites Land; denn Gott hat einen Ort in eure Hände gegeben, wo kein Mangel herrscht an allem, was es auf Erden gibt!
11 Da brachen von dort, aus dem Geschlecht Dans, von Zorea und Estaol, 600 Mann auf, mit ihren Waffen zum Kampf gerüstet.
12 Und sie zogen hinauf und lagerten sich bei Kirjat-Jearim in Juda; daher nannte man diesen Ort »Das Lager Dans« bis zu diesem Tag; siehe, es ist hinter Kirjat-Jearim.
13 Und von dort durchquerten sie das Bergland Ephraim und kamen zum Haus Michas.
14 Da ergriffen die fünf Männer, die gegangen waren, um das Land Lais auszukundschaften, das Wort und sprachen zu ihren Brüdern: Wisst ihr, dass sich in diesen Häusern ein Ephod und Teraphim befinden, auch ein Bildnis und ein gegossenes Bild? Und nun überlegt, was ihr tun wollt!
15 Und sie kehrten dort ein und kamen in das Haus des jungen Mannes, des Leviten, in Michas Haus, und grüßten ihn.
16 Aber die 600 mit Kriegswaffen gerüsteten Männer von den Söhnen Dans standen vor dem Tor.
17 Und die fünf Männer, die ausgezogen waren, um das Land zu erkunden, gingen hinauf und kamen hinein; und sie nahmen das Bildnis, das Ephod und die Teraphim und das gegossene Bild an sich. Unterdessen stand der Priester vor dem Tor bei den 600 mit Kriegswaffen gerüsteten Männern.
18 Als nun jene in Michas Haus kamen und das Bildnis, das Ephod und die Teraphim und das gegossene Bild wegnahmen, sprach der Priester zu ihnen: Was macht ihr da?
19 Sie antworteten ihm: Schweig! Lege deine Hand auf den Mund und zieh mit uns, damit du für uns Vater und Priester wirst! Was ist besser für dich, Hauspriester eines einzelnen Mannes zu sein oder Priester eines Stammes und Geschlechts in Israel?
20 Da wurde es dem Priester wohl ums Herz; und er nahm das Ephod und die Teraphim und das Bildnis und trat unter das Volk.
21 Und sie wandten sich um und zogen ab und schickten die Kinder und das Vieh und das kostbare Gerät vor sich her.
22 Sobald sie sich aber von Michas Haus entfernt hatten, wurden die Männer, die in den Häusern um Michas Haus herum wohnten, zusammengerufen; und sie holten die Söhne Dans ein.
23 Und sie riefen den Söhnen Dans nach. Diese aber wandten ihr Angesicht und sprachen zu Micha: Was hast du, dass du die Leute zusammengerufen hast?
24 Er antwortete: Ihr habt meine Götter, die ich gemacht habe, und den Priester weggenommen und macht euch davon! Was habe ich nun noch? Wie könnt ihr da noch zu mir sagen: Was hast du?
25 Aber die Söhne Dans sprachen zu ihm: Belästige uns nicht weiter mit deinem Geschrei, sonst bekommst du es mit erbitterten Leuten zu tun, die dich samt deinem Haus beseitigen würden!
26 So gingen die Söhne Dans ihren Weg; und weil Micha sah, dass sie stärker waren als er, wandte er sich um und kehrte wieder zu seinem Haus zurück.
27 Jene aber nahmen mit, was Micha gemacht hatte, samt dem, der sein Priester gewesen war, und überfielen Lais, ein stilles, sorgloses Volk, und schlugen es mit der Schärfe des Schwertes und verbrannten die Stadt mit Feuer.
28 Und es war niemand, der sie errettete; denn sie lag fern von Zidon, und sie hatten mit keinem Menschen Verkehr; die Stadt lag nämlich im Tal von Beth-Rechob. Jene aber bauten die Stadt wieder auf und wohnten darin;
29 und sie nannten sie Dan, nach dem Namen ihres Vaters Dan, der dem Israel geboren war; zuvor aber hieß die Stadt Lais.
30 Und die Söhne Dans richteten für sich das Bildnis auf. Und Jonathan, der Sohn Gersons, des Sohnes Moses, und seine Söhne waren Priester des Stammes Dan bis zu der Zeit, als das Land in die Gefangenschaft geführt wurde.
31 Und sie stellten für sich das Bildnis auf, das Micha gemacht hatte, solange das Haus Gottes in Silo war.


Anbetung - Gottes Wort
 Abendmahl Gebet 
Gemeinschaft 

Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr
(leider noch ohne Kindergottesdienst)

HIER eine wichtige Information für alle, die gerne live in der Gemeinde dabei sein möchten!

HIER geht's zum Livestream für alle, die diesmal lieber noch zu Hause bleiben möchten!
 
Sonntagszitat: 

Welche Feinde du auch immer hast, 
es ist genug, dass du einen Freund hast, 
der mächtiger ist als sie alle. 
Lass ihn allein in deinem Herzen regieren
(John Wesley)