„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Dienstag, 21. April 2020

Jesus im Evangelium des Johannes

Die vier Evangelien, Matthäus, Markus, Lukas und Johannes sind die vier Biographien, die wir über das Leben Jesus haben. Wir haben bereits gesehen, dass Matthäus den Juden Jesus als den Messias-König beschreibt. Markus beschreibt ihn als Diener und wie Er gedient hat, Lukas beschreibt Ihn besonders für die Nichtjuden – und daher als Menschensohn, ohne allerdings Seine Gottheit zu verschweigen. Und Johannes? Johannes beschreibt Jesus als Gottes Sohn, eins mit dem Vater. Im Evangelium des Johannes zielt der Heilige Geist als Autor darauf ab, den Glauben an Jesus als Sohn Gottes – den Glauben an die Gottheit Jesu – zu stärken. In Kapitel 20:31 heißt es über die Werke Jesu, die Johannes beschreibt:

Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt,
dass Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist,
und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.

Gleich im ersten Kapitel ist es das Anliegen des Apostels, die Gottheit / Gottessohnschaft Jesu zu thematisieren. Er tut das in den ersten 14 Versen, wo es unter anderem heißt (1:1+14):

1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott,
und das Wort war Gott.
14 Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns;
und wir sahen seine Herrlichkeit,
eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater,
voller Gnade und Wahrheit.

Das Wort war Gott und wurde Mensch. Hier wird die Menschwerdung Gottes (Inkarnation) beschrieben. Es lohnt sich, die 14 Verse im Zusammenhang zu lesen und noch viel deutlicher zu erkennen, wie die Gottheit Jesu betont wird.

Bis zum Ende des Johannes Evangeliums zieht sich diese Thematik durch. In Johannes 20:28 begegnet Thomas dem auferstandenen Jesus und kann nur noch voller Staunen feststellen: „Mein Herr und mein Gott!“

Und zwischen den einleitenden Versen in Kapitel 1 und den klaren Versen in Kapitel 20 und 21 weist Johannes immer wieder auf die Gottessohnschaft Jesu hin. Während die liberale Theologie heute nach 2000 Jahren diese Verse umdeutet und verwässert, hatten die jüdischen Zeitgenossen Jesu klar und deutlich verstanden, was Jesus sagte und was Er meinte, wenn Er lehrte. In Johannes 5 hatte Jesus von Seinem himmlischen Vater geredet und die Juden verstanden Jesu Anspruch nur allzu gut, wie Johannes 5:18 zeigt:

Darum suchten die Juden nun noch mehr, ihn zu töten,
weil er nicht nur den Sabbat brach,
sondern auch Gott seinen eigenen Vater nannte,
womit er sich selbst Gott gleich machte.

Genau das machten Ihm die Juden auch zum Vorwurf vor Pilatus: dass Er sich als Sohn Gottes bezeichnet hatte. Wer die Gottheit Jesu erkennen und in der Bibel bestätigt sehen möchte, dem ist das Evangelium des Johannes zu empfehlen.

Weit wichtiger und schöner aber ist es, wenn die Gottheit Jesu nicht nur als theologische Wahrheit entdeckt, sondern auch erfahren werden kann. Die Pharisäer stellten ganz richtig fest, dass Gott allein Sünden vergeben kann. Das aber ist der Grund, warum Jesus gekommen ist und damit hat Er begonnen, schon vor Seiner Kreuzigung.

Jesus als Gottes Sohn dürfen wir alles bringen: unsere schlimmsten Sünden, unsere schwersten Lasten, unsere größten Sorgen und unsere bedrohlichsten Ängste. Er möchte sich kümmern.

Und gleichzeitig dürfen wir Ihm unseren Dank, unser Lob und unsere Anbetung bringen, die allein Gott zusteht, und die Er als Sohn des lebendigen Gottes gerne entgegen nimmt.

Montag, 20. April 2020

Von Taten, Worten und Gedanken

Ein Mann hatte nachts einen Traum, der ihn in die jenseitige Welt brachte. Dort traf ihn in Engel und zeigte ihm ein großes goldenes Buch.
"Was ist das?" erkundigte sich der Mann.
"Es ist das Buch deines Lebens", war die Antwort

Bei näherem Hinsehen sah er, dass auf der ersten Seite etwas geschrieben war und fragte: "Was steht da?"
Der Engel antwortete mit den Worten: "Dies sind deine bösen Taten, und du siehst, dass es viele sind."

Der Engel blätterte um und der Mann sah, dass das nächste Blatt enger beschrieben war. Der Engel sagte: "Dies sind deine bösen Worte, und du siehst, dass es mehr davon gibt als Taten." Der Mann zitterte.

Die nächste Seite war noch enger beschrieben.
"Was steht dort?" fragte der Mann.
"Das sind deine bösen Gedanken, und du siehst, dass es viele gibt, denn ein Mann denkt mehr als er spricht oder handelt."

Mit zitternder Stimme fragte der Mann, was denn vierte Seite enthielt. Der Engel blätterte um und siehe da! – es war schwarz wie Mitternacht. Der Engel sagte: "Diese Seite repräsentiert dein böses Herz, denn es ist aus der Dunkelheit des Herzens heraus, dass alle Gedanken, Worte und Handlungen hervorkommen."

So hat es auch Jesus gelehrt. In Matthäus 15:19+20 belehrt Er uns:

Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken,
Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse,
Lästerungen. Das ist’s, was den Menschen verunreinigt!

DAS ist unser Problem! Nicht, dass wir das Gute nicht wollen, sondern dass wir das Böse tun, obwohl wir (zumindest manchmal) das Gute tun wollen. Der Träumer im Beispiel oben träumte von seinen bösen Taten, bösen Worten und bösen Gedanken – jedes Mal mit zunehmender Tendenz in jeder neuen Kategorie. Wovon er nicht geträumt hat, was aber nach der Bibel auch noch hinzukommt, sind die guten Handlungen, die Gott gefallen, die wir aber unterlassen. Auch davon redet Bibel in Jakobus 4:17:

Wer nun Gutes zu tun weiß und es nicht tut,
für den ist es Sünde.

Und damit stellt sich natürlich die Frage: Und nun? Die Bücher sind voll mit meinen Taten (den geschehenen und den unterlassenen) und ich kann es nicht mehr ändern. Geschehene schlechte Taten rückgängig machen – das funktioniert nur in einem SciFi Film, nicht im Leben. Schlechte Taten durch gute aufwiegen – zum einen macht das die schlechten nicht ungeschehen, zum anderen könnten wir gar nicht genug gute Taten produzieren. Schlechte Taten ausradieren durch … durch … na ja, durch irgendwas – schön wär’s, aber die Bibel offenbart nichts von einem himmlischen Radiergummi oder von einem Gott, der Sünde übersieht. ABER: Die Bibel offenbart einen Gott, der Sünde VERGIBT! Micha 7:18 lehrt:

„Wo ist ein Gott wie du, der die Sünden vergibt
und die Missetaten seines Volkes verzeiht?
Der nicht für immer an seinem Zorn festhält,
sondern der sich freut, wenn er barmherzig sein kann?“

Und Paulus schreibt an die Römer (3:23-24 + 6:23):

Doch Gott erklärt uns aus Gnade für gerecht.
Es ist sein Geschenk an uns durch Jesus Christus,
der uns von unserer Schuld erlöst hat.
Denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit,
die sie vor Gott haben sollten,
Denn der Lohn der Sünde ist der Tod;
aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben
in Christus Jesus, unserem Herrn.

Das Blut Jesu ist das Reinigungsmittel für unser Herz und das „himmlische Radiergummi“, das die Negativeinträge in den himmlischen Büchern. Petrus bringt das „Wie“ zum Ausdruck:

Glaube an den Herrn Jesus Christus,
so wirst du gerettet werden, du und dein Haus!
Jeder, der den Namen des Herrn anruft,
wird gerettet werden.
(Apostelgeschichte 16:31 / Römer 10:13)

Ich möchte Dich ermutigen, zur Vertiefung noch den folgenden kurzen Videoclip anzuschauen (15 Min). Er ist eindrucksvoll und das Anschauen lohnt sich. Der Herr segne Dich!

 
 6000 Punkte für den Himmel

Sonntag, 19. April 2020

Herzliche Einladung zum Livestream-Gottesdienst!

Unsere Livestream beginnt um 10:30 Uhr! 
Wir laden herzlich ein, HIER dabei zu sein!

Predigttext
Johannes: 1-14 (und andere) 

1 Danach offenbarte sich Jesus den Jüngern wiederum am See von Tiberias. Er offenbarte sich aber so:
2 Es waren beisammen Simon Petrus und Thomas, der Zwilling genannt wird, und Nathanael von Kana in Galiläa und die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern.

3 Simon Petrus spricht zu ihnen: Ich gehe fischen! Sie sprechen zu ihm: So kommen wir auch mit dir. Da gingen sie hinaus und stiegen sogleich in das Schiff; und in jener Nacht fingen sie nichts.

4 Als es aber schon Morgen geworden war, stand Jesus am Ufer; doch wussten die Jünger nicht, dass es Jesus war.

5 Da spricht Jesus zu ihnen: Kinder, habt ihr nichts zu essen? Sie antworteten ihm: Nein!

6 Er aber sprach zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Schiffes aus, so werdet ihr finden! Da warfen sie es aus und konnten es nicht mehr einziehen wegen der Menge der Fische.

7 Da spricht der Jünger, den Jesus lieb hatte, zu Simon Petrus: Es ist der Herr! Als nun Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er das Obergewand um sich, denn er war nur im Untergewand, und warf sich in den See.

8 Die anderen Jünger aber kamen mit dem Schiff (denn sie waren nicht fern vom Land, sondern etwa 200 Ellen weit) und zogen das Netz mit den Fischen nach.

9 Wie sie nun ans Land gestiegen waren, sahen sie ein Kohlenfeuer am Boden und einen Fisch darauf liegen und Brot.

10 Jesus spricht zu ihnen: Bringt her von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt!

11 Simon Petrus stieg hinein und zog das Netz auf das Land, voll großer Fische, 153; und obwohl es so viele waren, zerriss doch das Netz nicht.

12 Jesus spricht zu ihnen: Kommt zum Frühstück! Aber keiner der Jünger wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war.

13 Da kommt Jesus und nimmt das Brot und gibt es ihnen, und ebenso den Fisch.

14 Das war schon das dritte Mal, dass sich Jesus seinen Jüngern offenbarte, nachdem er aus den Toten auferweckt war.

CALVARY CHAPEL FREIER GRUND
Anbetung - Gottes Wort 
Gebet - Gemeinschaft!
Diesmal nur über Livestream!
Beginn: 10:30 Uhr

Sonntagszitat:

"Die Menschen, die Gott gebraucht hat, 
um den Lauf der Geschichte zu ändern, 
waren ein Haufen Nichtsnutze und Versager, 
die nicht aufgrund ihrer Leistung, 
sondern in Gottes sprichwörtlich offenen Armen 
Hoffnung gefunden haben."
(Max Lucado)

"P
etrus bezeugte: "Wenn man Jesus verleugnet, 

wird man von ihm immer noch geliebt.""
(Max Lucado)