„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Montag, 18. April 2016

Rechtfertigung

Ein Autor träumt:

Nach einem ordentlichen Leben ging meine Zeit auf der Erde zu Ende. Das erste, woran ich mich erinnern kann ist, dass ich auf einer Bank im einem Wartezimmer saß, das zu einer Art Gerichtsgebäude zu gehören sein. Die Türen öffneten sich und ich wurde aufgerufen, hinein zu kommen und einen Platz am Tisch der Verteidigung einzunehmen.

Als ich mich umsah, sah ich den Ankläger, den "Staatsanwalt." Er war ein gemein aussehender Herr, der mich anknurrte, als er mich anstarrte. Er war auf jeden Fall der böseste Mensch, den ich je gesehen habe.

Ich setzte mich hin und schaute nach links. Dort saß mein Anwalt, ein freundlich und sanft aussehender Mann, dessen Aussehen mir sehr vertraut schien.

Die Tür flog auf, und es erschien der Richter mit wehender Robe. Er strahlte eine eindrucksvolle Präsenz aus, als er durch den Raum schritt, und ich konnte meine Augen nicht von ihm nehmen. Als er sich auf den Richterstuhl gesetzt hatte, sagte er: "Lassen Sie uns beginnen." Sofort erhob sich der Staatsanwalt und begann: "Mein Name ist Satan, und ich bin hier, um Ihnen zu zeigen, warum dieser Mann in die Hölle gehört." Dann fuhr er fort, von den Lügen zu berichten, die ich erzählt hatte, was ich gestohlen und wie ich in der Vergangenheit andere betrogen hatte. Satan erzählte von anderen schrecklichen Perversionen, die es einmal in meinem Leben gegeben hatte und je mehr er sprach, umso tiefer versank ich in meinem Sitz. Als der Teufel von Sünden erzählte, die ich selbst ganz vergessen hatte, wurde mir alles so peinlich, dass ich niemanden mehr anschauen konnte, nicht mal meinen eigenen Anwalt.

So,wie ich über Satan erregt war, der all diese Dinge über mich erzählte, war ich auch über meinen Anwalt erregt, der dort still saß und überhaupt keine Anzeichen der Verteidigung anbot. Ich wusste, ich war dieser Dinge schuldig, aber ich hatte doch auch einiges Gute in meinem Leben, oder?

Satan beendete seine Rede in heißem Zorn und sagte: "Dieser Mann gehört in der Hölle gehört. Er ist in allen Punkten schuldig, die ich aufgelistet habe. Es gibt niemanden, der in irgendeinem Bereich das Gegenteil behaupten könnte. An diesem Tag wird das Recht siegen."

Als er an die Reihe kam, fragte mein Anwalt zunächst, ob er sich der Richterbank nähern dürfe. Der Richter erlaubt es, auch gegen den starken Einwand des Satan und winkte meinem Anwalt zu, nach vorne zu kommen.

Als er aufstand und losging, konnte ich ihn zum ersten Mal in seiner vollen Pracht und Majestät sehen. Jetzt wurde mir klar, warum er mir so bekannt vorkam. Jesus selbst war es, der mich vertreten würde. Er, mein Herr und mein Erlöser.

Er ging zur Richterbank und sagte leise zum Richter: "Hallo Papa" und dann drehte er sich um, um zu sprechen. "Satan hat völlig zu Recht behauptet, dass dieser gesündigt hat. Ich werde keine seiner Anschuldigungen verneinen. Und, ja, der Lohn der Sünde ist der Tod, und dieser Mann verdient, bestraft zu werden"

Dann nahm Jesus einen tiefen Atemzug, wandte sich mit ausgestreckten Armen zu seinem Vater und verkündete: "Aber ich bin am Kreuz gestorben, damit diese Person das ewige Leben haben kann. Er hat mich als seinen Retter angenommen. Er ist mein Eigentum."

Mein Anwalt und Herr fuhr fort und sagte: "Sein Name ist in dem Buch des Lebens geschrieben und niemand kann ihn mir aus meiner Hand rauben. Satan versteht immer noch nicht, dass diesem Mann ist nicht gegeben wird, was er verdient, sondern Gnade."

Als Jesus sich setzte, hielt er kurz inne, schaute seinen Vater an und sagte: "Es gibt nichts Weiteres, was getan werden müsste. Ich habe alles getan".

Der Richter hob seine mächtige Hand ... ließ den Hammer nach unten fallen und rief die Worte in den Saal hinein: "Dieser Mann ist frei! Die Strafe für ihn ist bereits in vollem Umfang gezahlt. Klage abgewiesen! Fall geschlossen!"

Als mein Herr mit mir den Gerichtssaal verließ, konnte ich Satans Schimpfen und Toben hören."Ich werde nicht aufgeben! Den nächsten Fall gewinne ich."

Als Jesus mir erklärte, wo ich als Nächstes hingehen sollte, fragte ich Ihn: "Hast Du jemals einen Fall verloren?" Jesus lächelte liebevoll und antwortete:

"Jeder, der zu mir gekommen ist und mich gebeten hat, ihn zu vertreten, hat das gleiche Urteil wie Du erhalten: "Vollständig bezahlt. Klage abgewiesen!“

Sonntag, 17. April 2016

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss
 
Predigttext heute:
Römer 3:21-31
21 Doch jetzt ist die Gerechtigkeit Gottes sichtbar geworden, und zwar unabhängig vom Gesetz, aber in Übereinstimmung mit dem Gesetz und den Worten der Propheten.  
22 Es ist die Gerechtigkeit Gottes, die durch den Glauben an Jesus Christus geschenkt wird und allen zugutekommt, die glauben. Da ist kein Unterschied zwischen Jude und Nichtjude,  
23 denn alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren.  
24 Doch werden sie allein durch seine Gnade ohne eigene Leistung gerecht gesprochen, und zwar aufgrund der Erlösung, die durch Jesus Christus geschehen ist.  
25 Ihn hat Gott zu einer Stätte für Sühne gemacht. Durch sein vergossenes Blut ist die Sühne vollzogen worden, und durch den Glauben kommt sie uns zugut. So hat Gott auch den Beweis erbracht, dass er gerecht gehandelt hatte, obwohl er die bis dahin begangenen Sünden der Menschen ungestraft ließ.  
26 Und heute beweist er seine Gerechtigkeit dadurch, dass er den für gerecht erklärt, der aus dem Glauben an Jesus lebt.
27 Kann man da noch selbst auf etwas stolz sein? Das ist ausgeschlossen. Durch was für ein Gesetz kommt das? Durch das Gesetz, das Werke fordert? Nein! Es kommt durch das Gesetz, das auf den Glauben abzielt.  
28 Denn wir sind zu dem Schluss gekommen, dass ein Mensch durch Glauben für gerecht erklärt wird und nicht durch das Einhalten von Gesetzesvorschriften.  
29 Ist Gott denn nur ein Gott der Juden und nicht auch der Gott der anderen Völker? Natürlich auch der anderen Völker!  
30 Denn es gibt nur den einen Gott. Er wird die Beschnittenen ebenso wie die Unbeschnittenen auf der gleichen Grundlage des Glaubens für gerecht erklären. 
31 Setzen wir nun aber durch den Glauben das Gesetz außer Kraft? Im Gegenteil: Wir bestätigen das Gesetz!
Im Gottesdienst benutzen wir meist die Schlachter Übersetzung. 

Aus Copyrightgründen ist hier der leicht verständliche Text der NeÜ zu lesen. 

(Quelle: HIER)


Herzliche Einladung zum Gottesdienst!


Anbetung 
Predigt
 Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst 
Auf Wunsch Gebet 
Einladung zum Mittagessen
Beginn: 10:30 Uhr
   
Wir freuen uns auf Dich! 
 
Calvary Chapel Freier Grund  
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)  
57290 Neunkirchen-Zentrum   




Sonntagszitat:
Glaube ist: mich zu erinnern: 
Vieles an mir wird sich im Himmel verändern, 
aber ich werde nicht ein Stück gerechtfertigter sein, 
als ich es gerade jetzt bin. Christus ist meine Rechtfertigung.
(Pamela Reeve)

Christus ist dir zur Gerechtigkeit gemacht worden 
und all seine Reichtümer sind dir geschenkt worden 
aufgrund dessen, was er für dich getan hat.
(W.I.Thomas)

Samstag, 16. April 2016

Mit oder ohne?

Mit Jesus im Sturm ist besser als ohne Jesus in der Sonne!
Mit Jesus in der Löwengrube ist besser als ohne Jesus im Park!
Mit Jesus im Leiden ist besser als ohne Jesus auf der Party des Lebens!
Für Jesus sterben ist besser als ohne Jesus leben!
Mit Jesus arbeiten ist besser als ohne Jesus nichts tun!
Mit Jesus im Stress ist besser als ohne Jesus im Urlaub!
Mit Jesus weinen ist besser als ohne Jesus lachen!
Mit Jesus im Tal ist besser als ohne Jesus auf dem Berg!

Mit Jesus ist besser! Immer!

Morgen ist Jesus mit uns, wenn wir uns zum Gottesdienst treffen. 
Sei dabei! Begegne Jesus!
CCFG – Im Bitzegarten 5 – 57290 Neunkirchen

Freitag, 15. April 2016

Und was gibt es da für Gegenmittel?

Gifte, Toxine und andere Stoffe schaden uns. Wer von einer Kobra gebissen wird, sollte innerhalb kurzer Zeit ein Gegenmittel bekommen, das das Gift der Schlange besiegt. Wer eine toxische Flüssigkeit schluckt, kann daran sterben, wenn nicht schnell ein Gegenmittel verabreicht wird. Auch die Bibel nennt Gegenmittel zu verschiedenen Toxinen, Giften und anderen Problemen:

Sünde – Gegenmittel das Blut Jesu:

Wenn wir aber unsere Sünden bekennen,
 so ist er treu und gerecht,
daß er uns die Sünden vergibt
und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.
(1 Johannes 1:9)

Wer seine Sünde leugnet, dem wird's nicht gelingen;
wer sie aber bekennt und lässt, der wird Barmherzigkeit erlangen.
(Sprüche 28:13)

Sucht – Gegenmittel: die Macht Jesu:

In ihm haben wir die Erlösung
durch sein Blut,
die Vergebung der Übertretungen
nach dem Reichtum seiner Gnade.
(Epheser 1:7)

Wenn euch nun der Sohn frei machen wird,
so seid ihr wirklich frei.
(Johannes 8:36)

Verruf – Gegenmittel: Gute Werke

Achtet sorgfältig darauf,
wie ihr unter euren ungläubigen Mitmenschen lebt.
Selbst wenn sie euch eines Unrechts anklagen,
wird sie euer einwandfreies Verhalten beeindrucken,
und sie werden an Gott glauben
und ihm die Ehre geben, wenn er kommt,
um die Welt zu richten. (1 Petrus 2:12)

Und habt ein gutes Gewissen,
damit die, welche euren guten Wandel in Christus verleumden,
darin zuschanden werden, worin euch Übles nachgeredet wird.
(1 Petrus 3:16)

Glaubensverfolgung – Gegenmittel: Vertrauen auf den Heiligen Geist

Wenn sie euch aber vor die Synagogen
und vor die Fürsten und Obrigkeiten führen,
so sorgt nicht, wie oder womit ihr euch verteidigen
oder was ihr sagen sollt;
denn der Heilige Geist wird euch in derselben Stunde
lehren, was ihr sagen sollt.
(Lukas 12:11+12)


Kränkung – Gegenmittel: Schweigen

Er wurde misshandelt, aber er beugte sich
und tat seinen Mund nicht auf wie das Lamm,
das zur Schlachtung geführt wird
und wie ein Schaf, das stumm ist vor seinen Scherern;
und er tat seinen Mund nicht auf.
(Jesaja 53:7)

Denn dazu seid ihr berufen,

weil auch Christus für uns gelitten

und uns ein Vorbild hinterlassen hat,

damit ihr seinen Fußstapfen nachfolgt.

»Er hat keine Sünde getan,

es ist auch kein Betrug in seinem Mund gefunden worden«;

als er geschmäht wurde, schmähte er nicht wieder,

als er litt, drohte er nicht, sondern übergab es dem,

der gerecht richtet.
(1 Petrus 2:21-23)

Leiden – Gegenmittel: Beten

 Leidet jemand von euch Unrecht? Er soll beten!
(Jakobus 5:13)

Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten
und du sollst mich preisen.
(Psalm 50:15)

Gott hat Mittel und Mittelchen für und gegen alles. Gottes Apotheke ist effektiver als alles andere. Lasst uns uns freizügig bedienen!

Donnerstag, 14. April 2016

Abends ... Nachts ... Morgens ...

Ps 63:7:
Wenn ich mich zu Bette lege, so denke ich an dich, in den Nachtwachen sinne ich nach über dich.

Psalm 139:17+18:
Und wie kostbar sind mir deine Gedanken, o Gott! Wie ist ihre Summe so gewaltig!
Wollte ich sie zählen — sie sind zahlreicher als der Sand. Wenn ich erwache, so bin ich immer noch bei dir!

Psalm 17:15:
Ich aber werde dein Angesicht schauen in Gerechtigkeit, an deinem Anblick mich sättigen, wenn ich erwache.
 
Psalm 92:2+3:
Gut ist's, dem Herrn zu danken, und deinem Namen zu lobsingen, du Höchster;
am Morgen deine Gnade zu verkünden und in den Nächten deine Treue.

Psalm 16:6-9
Die Meßschnüre sind mir in einer lieblichen Gegend gefallen, ja, mir wurde ein schönes Erbe zuteil.
Ich lobe den Herrn, der mir Rat gegeben hat; auch in der Nacht mahnt mich mein Inneres.
Ich habe den Herrn allezeit vor Augen; weil er zu meiner Rechten ist, wanke ich nicht.
Darum freut sich mein Herz, und meine Seele frohlockt; auch mein Fleisch wird sicher ruhen.

Mittwoch, 13. April 2016

Da oben ...

Euer Herz erschrecke nicht! 
Glaubt an Gott und glaubt an mich!
Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; 
wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. 
Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten.
Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, 
so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, 
damit auch ihr seid, wo ich bin.
(Johannes 14:1-3)

Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: 
Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! 
Und er wird bei ihnen wohnen; 
und sie werden seine Völker sein, 
und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.
Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, 
und der Tod wird nicht mehr sein, 
weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; 
denn das Erste ist vergangen.
(Offenbarung 21:3+4)

Dienstag, 12. April 2016

Ergebnisse (6)

Ergebnisse des Gebets – darum geht es seit einigen Wochen jeden Dienstag. William MacDonald, in seinem Buch „Nur bis zur Zimmerdecke?“ (CLV Verlag), listet eine Illustration nach der anderen, um zu zeigen, dass Gott Gebet erhört. Quelle hier  Und er erhört Gebet!


Und Gott hatte doch Recht!

Als Gott es Clarence Jones und Reuben Larson ins Herz gab, als Pioniermissionare eine Radiostation aufzubauen, tauchte die Frage auf: "Wo?" Sie beteten gemeinsam mit ihren Mitarbeitern ernstlich darum, der Herr möge ihnen den rechten Ort zeigen. Im Laufe der Zeit schien es, als würde Er „Ecuador" sagen.

Aber andere hatten da ihre Bedenken. Das Außenministerium gab folgende Erklärung: „Der gegenwärtige Stand der Information zeigt, dass der Äquator für Radioarbeit ungeeignet ist. Für derartige Zwecke sollten Sie so weit wie möglich vom Äquator entfernt bleiben. Versuchen Sie es in einem anderen Land, aber bleiben Sie dem Äquator fern."

Auch eine Fabrik, die wegen der Möglichkeit zum Betreiben einer Radiostation in Ecuador Erkundungen angestellt hatte, berichtete: „Aufgrund der gewaltigen Erzvorkommen in den Bergen Ecuadors muss damit gerechnet werden, dass jedes Funksignal, das von einem solchen Punkt aus gesendet würde, entweder geschluckt wird oder nur sehr schwach ankommt."

Frank S. Cook berichtet in seinem Buch „Seeds in the Wind", wie der Herr diese Missionare „trotz wissenschaftlich-technischer Berichte, weisem menschlichem Rat und dem Drängen vieler christlicher Freunde in der ecuadorianischen Hafenstadt Guayaquil" nach Quito geführt hatte. Hier wurde der HCJB errichtet, die „Stimme der Anden" (Heralding Christ Jesus' Blessings).

Cook schreibt: „Die folgenden Jahre bewiesen dann ganz zweifellos, dass der Mensch Unrecht, Gott aber Recht gehabt hatte. Je höher man nämlich kommt und je näher man dem Äquator ist, desto besser sind die Funksignale." Quito liegt etwa 3 000 Meter über dem Meeresspiegel und nur 16 Kilometer südlich des Äquators.


Die Macht der Gebete einer Mutter

Dorothea Clapp, Mutter zweier Söhne, lebte in New Jersey. Sie machte sich Gedanken um die Schule ihrer Kinder und bat Gott, Er möge Sein Heil auch dort hinbringen und Seinen Segen von Ramsey aus in die ganze Welt tragen.

Eines Tages kam ihr Sohn Dan mit der Nachricht nach Hause, ein anderer Schüler, namens George Verwer, habe sich eine Halsverletzung zugezogen, und so begann sie, für ihn zu beten.

Einige Zeit später fand George auf dem Bahnhof der Stadt ein Traktat in einem Ständer und nahm es mit. Herr und Frau Clapp hatten die Traktate ausgelegt.

Dann begann George, den Bibelkreis zu besuchen, dessen Leiter Dan Clapp war. Wenn die geladenen Sprecher nicht kamen, sprach Dan, aber als er später im Freizeitzentrum von ,Wort des Lebens" mitarbeitete, überkam ihn Reue, dass er das Evangelium im Bibelkreis nicht deutlicher erklärt hatte. Deshalb schrieb er von dort einen Brief in dem er erklärte, was das Johannesevangelium für ihn bedeutete.

Eine Kopie dieses Briefes mit einem beigelegten Johannes-Evangelium ging an alle, die 1953-54 Mitglieder des Bibelkreises waren. George verschlang das Johannesevangelium geradezu und nahm dann Jesus Christus als seinen persönlichen Herrn an. Auf einer Evangelisation von Billy Graham in Madison Square Gardens ging er nach vorne und bekannte seine Hingabe an Christus vor allen.

Kurz danach - er besuchte inzwischen ein College im Süden der USA - begegnete George einem Christen namens Dale Rhoton, der ganz Feuer und Ramme für Jesus war. Als sie die Bibel zusammen studierten und die ernsten Anforderungen christlicher Jüngerschaft entdeckten, kamen sie zu dem Schluss, dass der Herr Jesus genau das meinte, was Er sagte und dass sie Ihm bedingungslos gehorchen sollten.

George wechselte zum Moody Bible Institute in Chicago, und Dale ging zum Wheaton College. Sie begannen, andere junge Leute herauszufordern, alles zu verlassen und Christus nachzufolgen. Sie veranstalteten Gebetsversammlungen für die Evangelisation der Welt, welche die ganze Nacht dauerten. In den Weihnachts- und Sommerferien nahmen sie Evangelisationsteams mit nach Mexico. Sie gründeten eine Gemeinschaft namens „Send the Light", die später in Übersee und weltweit als „Operation Mobilisation" bekannt wurde. Aus diesen Anfängen heraus breitete sich das Werk nach Spanien aus, dann in die Türkei, durch Europa, den Nahen Osten und bis nach Asien. Durch zwei Schiffe wurden auch Afrika und Südamerika für Gott beeinflusst.

Eine einzige Frau aus New Jersey hatte gebetet, dass Gott diese Schule mit Seinem Heil heimsuchen möchte. Und Er tat es! Nach Schätzungen kamen seit Georges Bekehrung Hunderte von Schülern zum Glauben an Christus.

Sie betete auch, dass die Frohe Botschaft vom Ramsey aus in die entferntesten Ecken der Erde gelangen möge. Und so geschah es tatsächlich. Durch evangelistische Teams, durch Literatur und die beiden Schiffe wurde und wird die Botschaft der Errettung weltweit verkündet.

Und das alles, weil eine Frau gebetet hatte!


Was kann geschehen, wenn heute eine Frau oder ein Mann beten?

Montag, 11. April 2016

Gottes Gnade am Beispiel von Rahel

Sie war hübsch! Sie war jung! Und sie war Jakobs Traumfrau. Ca 7 Jahre arbeitete er, bis er sie heiraten durfte. Weitere 7 Jahre arbeitete er, um den Brautpreis zu bezahlen.

Jakob hatte ein junge, hübsche Frau geheiratet. Aber nicht alles stimmte mit Rahel.

Wie damals leider üblich – obwohl außerhalb des Willens Gottes –  hatte Jakob zwei Frauen. Und wie es das Leben so will, hatte die eine viele Kinder und die andere keine. In einer Kultur, in der Kinderlosigkeit Schande bedeutete, war das eine Tragödie für Rahel. Sie reagiert nicht gut! Davon lesen wir in 1 Mose 30:1-5:

Als aber Rahel sah, daß sie dem Jakob keine Kinder gebar, wurde sie eifersüchtig auf ihre Schwester und sprach zu Jakob: Schaffe mir Kinder! Wenn nicht, so sterbe ich! Jakob aber wurde sehr zornig auf Rahel und sprach: Bin ich denn an Gottes Stelle, der dir Leibesfrucht versagt? Sie aber sprach: Siehe, da ist meine Magd Bilha, gehe zu ihr ein, daß sie in meinen Schoß1 gebäre, und ich doch durch sie Nachkommen erhalte! Und sie gab ihm ihre Magd Bilha zur Frau, und Jakob ging zu ihr ein. Bilha aber wurde schwanger und gebar dem Jakob einen Sohn.

Beachte:
Weder Lea noch Jakob waren „schuld“ an Rahels Kinderlosigkeit. Aber auf Lea wird sie eifersüchtig und auf Jakob bitter.
Rahels fleischliches Handeln führt andere zu fleischlichen Reaktionen und Sünde: Jakob wird zornig und schläft auch noch mit Rahels Magd.

Weiter heißt es in 1 Mose 30:6:
Da sprach Rahel: Gott hat mir Recht verschafft und meine Stimme erhört und mir einen Sohn gegeben!

Wie blind kann jemand eigentlich sein? Ihre fleischlichen Reaktionen führten sie und andere in die Sünde, deren Ergebnis sie jetzt als Gebetserhörung und Gottes Handeln für sie bezeichnet. Welche Blindheit! Das ganze Kapitel beschreibt immer weitere Sünden, die Rahel als geistliche Siege auslegt:

Vs 7: Und Bilha, die Magd Rahels, wurde nochmals schwanger und gebar dem Jakob einen zweiten Sohn. (weitere Unmoral durch Jakob)
Vs 8: Da sprach Rahel: Kämpfe Gottes habe ich mit meiner Schwester gekämpft und habe auch gewonnen! (weiterer Selbstbetrug. Nicht Gottes Kampf hat sie gegen ihre Schwester gewonnen, sondern den Kampf gegen die Sünde ihrer Eifersucht hat sie  verloren. Dass Rahel im Herzen selbst nicht an ihre vergeistlichten Erklärungen glaubte zeigt ihre Unzufriedenheit mit „ihren“ Kindern durch die Magd. s. Vs 14)

Wenn man dann noch bedenkt, dass Rahel keinen reinen Glauben besaß (s. Kap 31), sondern Synkretistin war, dann geht das Verständnis ganz verloren. Sie hing an den Hausgötzen ihres Vaters, stahl sie und log ihrem Vater ins Angesicht.

Und jetzt kommt’s: 1 Mose 30:20+21:
Aber Gott gedachte an Rahel, und Gott erhörte sie und öffnete ihren Mutterschoß. Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn und sprach: Gott hat meine Schmach von mir genommen! 

In dem ganzen Durcheinander, trotz jahrelanger Sünde und einem synkretistischen Glauben schaut Gott (noch) tiefer als die Sünde im menschlichen Herzen. Er sieht alles: Schmerz, Sünde, Sünder, jahrelange Entzweiungen und Unmoral. Aber Gott sieht, erhört und nimmt sich Rahels an. Gott schützte sie vor dem Tod und ihre Familie vor möglicherweise unsagbarem Leid durch ihren Vater Laban. Und Gott hört nicht auf, ihren Mann, Jakob, zu segnen.

Was ist die Aussage dieses Textes?
Mit Sicherheit nicht, dass es egal ist, wie wir leben. Mit Sicherheit nicht, dass Sünde egal ist. Im Alter beschreibt Jakob sein Leben mit den Worten:

„Wenig und mühselig sind meine Lebensjahre gewesen,
und sie erreichen nicht die Zahl der Lebensjahre meiner Väter
in den Tagen ihrer Fremdlingschaft.“ (1 Mose 47:9)

Aber wir erkennen, wie gnädig und großmütig Gott im Leben von Rahel wirkt. Er kennt ihre Sünde genau. Er kennt ihre zukünftigen Sünden schon im Voraus. Aber Er sieht auch ihren Schmerz. Er erhört die schwachen, tränenreichen, verzweifelten Gebete einer Frau, die ein paar Minuten später zu den Hausgötzen ihres Vaters gebetet hat. Wer kann’s verstehen? Vielleicht nur derjenige, der selbst schuldbeladen in tiefster Not und mit letzter Verzweiflung zu Gott schreit, weil er sich sonst keinen Ausweg mehr weiß.

Gottes Umgang mit Rahel lehrt mich die unbegreifliche Größe der Gnade Gottes!