„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Dienstag, 12. April 2016

Ergebnisse (6)

Ergebnisse des Gebets – darum geht es seit einigen Wochen jeden Dienstag. William MacDonald, in seinem Buch „Nur bis zur Zimmerdecke?“ (CLV Verlag), listet eine Illustration nach der anderen, um zu zeigen, dass Gott Gebet erhört. Quelle hier  Und er erhört Gebet!


Und Gott hatte doch Recht!

Als Gott es Clarence Jones und Reuben Larson ins Herz gab, als Pioniermissionare eine Radiostation aufzubauen, tauchte die Frage auf: "Wo?" Sie beteten gemeinsam mit ihren Mitarbeitern ernstlich darum, der Herr möge ihnen den rechten Ort zeigen. Im Laufe der Zeit schien es, als würde Er „Ecuador" sagen.

Aber andere hatten da ihre Bedenken. Das Außenministerium gab folgende Erklärung: „Der gegenwärtige Stand der Information zeigt, dass der Äquator für Radioarbeit ungeeignet ist. Für derartige Zwecke sollten Sie so weit wie möglich vom Äquator entfernt bleiben. Versuchen Sie es in einem anderen Land, aber bleiben Sie dem Äquator fern."

Auch eine Fabrik, die wegen der Möglichkeit zum Betreiben einer Radiostation in Ecuador Erkundungen angestellt hatte, berichtete: „Aufgrund der gewaltigen Erzvorkommen in den Bergen Ecuadors muss damit gerechnet werden, dass jedes Funksignal, das von einem solchen Punkt aus gesendet würde, entweder geschluckt wird oder nur sehr schwach ankommt."

Frank S. Cook berichtet in seinem Buch „Seeds in the Wind", wie der Herr diese Missionare „trotz wissenschaftlich-technischer Berichte, weisem menschlichem Rat und dem Drängen vieler christlicher Freunde in der ecuadorianischen Hafenstadt Guayaquil" nach Quito geführt hatte. Hier wurde der HCJB errichtet, die „Stimme der Anden" (Heralding Christ Jesus' Blessings).

Cook schreibt: „Die folgenden Jahre bewiesen dann ganz zweifellos, dass der Mensch Unrecht, Gott aber Recht gehabt hatte. Je höher man nämlich kommt und je näher man dem Äquator ist, desto besser sind die Funksignale." Quito liegt etwa 3 000 Meter über dem Meeresspiegel und nur 16 Kilometer südlich des Äquators.


Die Macht der Gebete einer Mutter

Dorothea Clapp, Mutter zweier Söhne, lebte in New Jersey. Sie machte sich Gedanken um die Schule ihrer Kinder und bat Gott, Er möge Sein Heil auch dort hinbringen und Seinen Segen von Ramsey aus in die ganze Welt tragen.

Eines Tages kam ihr Sohn Dan mit der Nachricht nach Hause, ein anderer Schüler, namens George Verwer, habe sich eine Halsverletzung zugezogen, und so begann sie, für ihn zu beten.

Einige Zeit später fand George auf dem Bahnhof der Stadt ein Traktat in einem Ständer und nahm es mit. Herr und Frau Clapp hatten die Traktate ausgelegt.

Dann begann George, den Bibelkreis zu besuchen, dessen Leiter Dan Clapp war. Wenn die geladenen Sprecher nicht kamen, sprach Dan, aber als er später im Freizeitzentrum von ,Wort des Lebens" mitarbeitete, überkam ihn Reue, dass er das Evangelium im Bibelkreis nicht deutlicher erklärt hatte. Deshalb schrieb er von dort einen Brief in dem er erklärte, was das Johannesevangelium für ihn bedeutete.

Eine Kopie dieses Briefes mit einem beigelegten Johannes-Evangelium ging an alle, die 1953-54 Mitglieder des Bibelkreises waren. George verschlang das Johannesevangelium geradezu und nahm dann Jesus Christus als seinen persönlichen Herrn an. Auf einer Evangelisation von Billy Graham in Madison Square Gardens ging er nach vorne und bekannte seine Hingabe an Christus vor allen.

Kurz danach - er besuchte inzwischen ein College im Süden der USA - begegnete George einem Christen namens Dale Rhoton, der ganz Feuer und Ramme für Jesus war. Als sie die Bibel zusammen studierten und die ernsten Anforderungen christlicher Jüngerschaft entdeckten, kamen sie zu dem Schluss, dass der Herr Jesus genau das meinte, was Er sagte und dass sie Ihm bedingungslos gehorchen sollten.

George wechselte zum Moody Bible Institute in Chicago, und Dale ging zum Wheaton College. Sie begannen, andere junge Leute herauszufordern, alles zu verlassen und Christus nachzufolgen. Sie veranstalteten Gebetsversammlungen für die Evangelisation der Welt, welche die ganze Nacht dauerten. In den Weihnachts- und Sommerferien nahmen sie Evangelisationsteams mit nach Mexico. Sie gründeten eine Gemeinschaft namens „Send the Light", die später in Übersee und weltweit als „Operation Mobilisation" bekannt wurde. Aus diesen Anfängen heraus breitete sich das Werk nach Spanien aus, dann in die Türkei, durch Europa, den Nahen Osten und bis nach Asien. Durch zwei Schiffe wurden auch Afrika und Südamerika für Gott beeinflusst.

Eine einzige Frau aus New Jersey hatte gebetet, dass Gott diese Schule mit Seinem Heil heimsuchen möchte. Und Er tat es! Nach Schätzungen kamen seit Georges Bekehrung Hunderte von Schülern zum Glauben an Christus.

Sie betete auch, dass die Frohe Botschaft vom Ramsey aus in die entferntesten Ecken der Erde gelangen möge. Und so geschah es tatsächlich. Durch evangelistische Teams, durch Literatur und die beiden Schiffe wurde und wird die Botschaft der Errettung weltweit verkündet.

Und das alles, weil eine Frau gebetet hatte!


Was kann geschehen, wenn heute eine Frau oder ein Mann beten?

Montag, 11. April 2016

Gottes Gnade am Beispiel von Rahel

Sie war hübsch! Sie war jung! Und sie war Jakobs Traumfrau. Ca 7 Jahre arbeitete er, bis er sie heiraten durfte. Weitere 7 Jahre arbeitete er, um den Brautpreis zu bezahlen.

Jakob hatte ein junge, hübsche Frau geheiratet. Aber nicht alles stimmte mit Rahel.

Wie damals leider üblich – obwohl außerhalb des Willens Gottes –  hatte Jakob zwei Frauen. Und wie es das Leben so will, hatte die eine viele Kinder und die andere keine. In einer Kultur, in der Kinderlosigkeit Schande bedeutete, war das eine Tragödie für Rahel. Sie reagiert nicht gut! Davon lesen wir in 1 Mose 30:1-5:

Als aber Rahel sah, daß sie dem Jakob keine Kinder gebar, wurde sie eifersüchtig auf ihre Schwester und sprach zu Jakob: Schaffe mir Kinder! Wenn nicht, so sterbe ich! Jakob aber wurde sehr zornig auf Rahel und sprach: Bin ich denn an Gottes Stelle, der dir Leibesfrucht versagt? Sie aber sprach: Siehe, da ist meine Magd Bilha, gehe zu ihr ein, daß sie in meinen Schoß1 gebäre, und ich doch durch sie Nachkommen erhalte! Und sie gab ihm ihre Magd Bilha zur Frau, und Jakob ging zu ihr ein. Bilha aber wurde schwanger und gebar dem Jakob einen Sohn.

Beachte:
Weder Lea noch Jakob waren „schuld“ an Rahels Kinderlosigkeit. Aber auf Lea wird sie eifersüchtig und auf Jakob bitter.
Rahels fleischliches Handeln führt andere zu fleischlichen Reaktionen und Sünde: Jakob wird zornig und schläft auch noch mit Rahels Magd.

Weiter heißt es in 1 Mose 30:6:
Da sprach Rahel: Gott hat mir Recht verschafft und meine Stimme erhört und mir einen Sohn gegeben!

Wie blind kann jemand eigentlich sein? Ihre fleischlichen Reaktionen führten sie und andere in die Sünde, deren Ergebnis sie jetzt als Gebetserhörung und Gottes Handeln für sie bezeichnet. Welche Blindheit! Das ganze Kapitel beschreibt immer weitere Sünden, die Rahel als geistliche Siege auslegt:

Vs 7: Und Bilha, die Magd Rahels, wurde nochmals schwanger und gebar dem Jakob einen zweiten Sohn. (weitere Unmoral durch Jakob)
Vs 8: Da sprach Rahel: Kämpfe Gottes habe ich mit meiner Schwester gekämpft und habe auch gewonnen! (weiterer Selbstbetrug. Nicht Gottes Kampf hat sie gegen ihre Schwester gewonnen, sondern den Kampf gegen die Sünde ihrer Eifersucht hat sie  verloren. Dass Rahel im Herzen selbst nicht an ihre vergeistlichten Erklärungen glaubte zeigt ihre Unzufriedenheit mit „ihren“ Kindern durch die Magd. s. Vs 14)

Wenn man dann noch bedenkt, dass Rahel keinen reinen Glauben besaß (s. Kap 31), sondern Synkretistin war, dann geht das Verständnis ganz verloren. Sie hing an den Hausgötzen ihres Vaters, stahl sie und log ihrem Vater ins Angesicht.

Und jetzt kommt’s: 1 Mose 30:20+21:
Aber Gott gedachte an Rahel, und Gott erhörte sie und öffnete ihren Mutterschoß. Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn und sprach: Gott hat meine Schmach von mir genommen! 

In dem ganzen Durcheinander, trotz jahrelanger Sünde und einem synkretistischen Glauben schaut Gott (noch) tiefer als die Sünde im menschlichen Herzen. Er sieht alles: Schmerz, Sünde, Sünder, jahrelange Entzweiungen und Unmoral. Aber Gott sieht, erhört und nimmt sich Rahels an. Gott schützte sie vor dem Tod und ihre Familie vor möglicherweise unsagbarem Leid durch ihren Vater Laban. Und Gott hört nicht auf, ihren Mann, Jakob, zu segnen.

Was ist die Aussage dieses Textes?
Mit Sicherheit nicht, dass es egal ist, wie wir leben. Mit Sicherheit nicht, dass Sünde egal ist. Im Alter beschreibt Jakob sein Leben mit den Worten:

„Wenig und mühselig sind meine Lebensjahre gewesen,
und sie erreichen nicht die Zahl der Lebensjahre meiner Väter
in den Tagen ihrer Fremdlingschaft.“ (1 Mose 47:9)

Aber wir erkennen, wie gnädig und großmütig Gott im Leben von Rahel wirkt. Er kennt ihre Sünde genau. Er kennt ihre zukünftigen Sünden schon im Voraus. Aber Er sieht auch ihren Schmerz. Er erhört die schwachen, tränenreichen, verzweifelten Gebete einer Frau, die ein paar Minuten später zu den Hausgötzen ihres Vaters gebetet hat. Wer kann’s verstehen? Vielleicht nur derjenige, der selbst schuldbeladen in tiefster Not und mit letzter Verzweiflung zu Gott schreit, weil er sich sonst keinen Ausweg mehr weiß.

Gottes Umgang mit Rahel lehrt mich die unbegreifliche Größe der Gnade Gottes!

Sonntag, 10. April 2016

Herzliche Einladung zu einem besonderen Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Eigentlich war die Predigt für heute vorbereitet - jetzt muss sie eine Woche warten!

Am Freitagabend traf ich Nari nach langer Zeit wieder. Sein 10-15 Minuten Zeugnis war voller Ermutigung. Ermutigung, sich nicht zu fürchten. Ermutigung, Gott zu vertrauen. Ermuigung, zu beten. Ermutigung, dass Gott kann. Das alles und mehr in 10-15 Minuten.

Gestern predigte Nari in Albanisch für unsere albanischen Freunde. Segen!

Nari hat sich bereit erklärt, uns heute morgen Gedanken aus Gottes Wort und seinem Erleben mit Jesus weiterzugeben. Wir freuen uns auf einen gesegneten Morgen.

Lobpreis
Predigt (Nari)
Mittagessen
Außerdem:
Angebot zu Seelsorge 
persönlichem Gebet
Gemeinschaft

10:30 Uhr – CCFG, Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

SONNTAGSZITAT:

Die Schwächen der Heiligen trösten uns mehr als ihre Tugenden.
(Martin Luther)
 
Gott hat keine Probleme mit unseren Fehlern, 
aber er hat ein Problem mit einem unwilligen Geist. 
Darum sollten wir mehr Angst haben vor einem unwilligen Geist 
als vor unseren Schwächen und Fehlern.
(Hans-Peter Royer)

Samstag, 9. April 2016

Lebendiges Wasser

Und er sprach zu mir: Es ist geschehen! 
Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. 
Ich will dem Dürstenden geben 
aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst!  
(Offenbarung 21:6)
Und er zeigte mir einen reinen Strom vom Wasser des Lebens, 
glänzend wie Kristall, 
der ausging vom Thron Gottes und des Lammes. 
(Offenbarung 22:1)
Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! 
Und wer es hört, der spreche: Komm! 
Und wen da dürstet, der komme; 
und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst!  
(Offenbarung 22:17)

Freitag, 8. April 2016

Auf dem Wasser ...

Oceans (Where Feet May Fail) Songtext Übersetzung

Du lässt mich über Wasser gehen
Im Unbekannten schwankt mein Fuß
Dich werde ich im Geheimnis sehen
in dunklen Tiefen fassen Mut


Refrain:
Und ich will rufen deinen Namen
und überm Wasser auf dich seh’n
wenn Wogen steigen
werd‘ ich ruh‘n in deinen Armen
denn ich bin Dein, und du bist mein


In tiefsten Tiefen find‘ ich Gnade
und deine Hand gibt mir Geleit
wo ich vor Angst und Schwachheit falle
hebst du mich auf, gibst mir den Halt


Refrain:
Und ich will rufen deinen Namen
und überm Wasser auf dich seh’n
wenn Wogen steigen
werd‘ ich ruh‘n in deinen Armen,
denn ich bin Dein, (und du bist mein x2)


Heilger Geist, ich will dir grenzenlos vertrauen
Lass mich über Wasser laufen
Wohin du mich auch sendest
Führ‘ mich tiefer als ich je selber gehen könnte
In die Gegenwart des Retters,
da wird mein Glaube erstarken x4


Refrain:
Ich will rufen deinen Namen
und überm Wasser auf dich seh’n
ich werde ruh‘n in deinen Armen
ich bin Dein, und Du bist mein

Donnerstag, 7. April 2016

Zisternen und Quellwasser

Denn mein Volk hat eine zweifache Sünde begangen: 
Mich, die Quelle des lebendigen Wassers, haben sie verlassen, 
um sich Zisternen zu graben, löchrige Zisternen, 
die kein Wasser halten! (Jeremia 2:13)

Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke! 
Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, 
aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
(Jesus in Johannes 7: 37+38)

Mittwoch, 6. April 2016

Pausen …

Die macht Gott nie!  -  Gut, als Er die Welt schuf, heißt es in 1 Mose 2:2:

Und Gott hatte am siebten Tag sein Werk vollendet,
das er gemacht hatte;
und er ruhte am siebten Tag von seinem ganzen Werk,
das er gemacht hatte.

Das aber bedeutet, dass die Schöpfung abgeschlossen war. In anderen Bereichen ruht Gott nie, d.h.: Er macht keine Pausen.

Wie herrlich Seine Verheißung in Jesaja 58:11:

„Der Herr wird dich ohne Unterlass leiten
und deine Seele in der Dürre sättigen
und deine Gebeine stärken; du wirst sein
wie ein wohl bewässerter Garten und wie eine Wasserquelle,
deren Wasser niemals versiegen.“

Wie ermutigend ist Seine Unveränderlichkeit nach Psalm 48:15: 

Ja, dieser ist Gott, unser Gott
immer und ewig! Er wird uns leiten.

Wie tröstlich ist Seine uneingeschränkte Aufmerksamkeit: Psalm 121:4:

Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht.

Wie beruhigend ist Sein Versprechen in Hebräer 13:5:

Ich will dich nicht aufgeben und dich niemals verlassen!

Gott braucht keine Pausen und Gott macht keine Pausen! Er ist und bleibt Gott! Er ist und bleibt sich treu und Er ist und bleibt uns treu, wie Paulus an Timotheus schreibt:

Wenn wir untreu sind, so bleibt er doch treu;
er kann sich selbst nicht verleugnen. (2Tim 2,13)

An Gott festhalten bedeutet, sich an jemandem festzuhalten, der nicht wankt, der unveränderlich ist und jedem ein unerschütterliches Fundament bietet, der an Ihn glaubt. Gott ist Gott mit allem, was Er ist und hat – pausenlos!

Als ich im Jahr 2010 begonnen habe, diesen Andachtsblog zu schreiben, lag mir besonders die CCFG Gemeinde am Herzen, die ich als Pastor leite. Mein Anliegen war es, zwischen den Sonntagen an jedem Tag der Woche meiner Gemeinde einen kleinen Impuls weiterzugeben. Dass sich die Leserschaft auch außerhalb der CCFG so entwickelte und sogar (wahrscheinlich deutschsprachige Leser) im Ausland darauf zugreifen würden, hätte ich nicht gedacht. Ich bin Gott dankbar für einige hundert Reaktionen über die Jahre hinweg. ABER: Obwohl der ewige Gott keine Pausen macht – wir Menschen haben sie ab und zu nötig.

Für einige Wochen werde ich die täglichen Kurzandachten auf eine bzw. zwei Andachten reduzieren. An den anderen Tagen wird morgens nur ein ausgesuchter Bibelvers, vielleicht schon mal zwei - oder ein kurzer Bibelabschnitt ohne Kommentar - erscheinen. Eine neue Andacht in bisheriger Form wird es normalerweise in Zukunft montags zum Wochenbeginn geben. Im Monat April auch noch dienstags eine Ermutigung zum Gebet. (Diese Dienstagandachten sind bereits vorbereitet.)

Ich bin zuversichtlich, dass die Zeit der täglichen Andachten wiederkommen wird und würde mich natürlich freuen, wenn die Leser zumindest montags auf dieser Seite reinschnuppern würden. Auf diese Weise wird jeder auch sofort informiert, wenn es dann wieder mit täglichen Andachten weitergeht.

Das Seitenfenster wird immer wieder mal aktualisiert.

Wer gerne ähnliche Andachten lesen möchte, dem empfehle ich das Andachtsbuch: „Leben ist mehr“. Meine Frau und ich lesen es mehrmals die Woche gemeinsam. Diese Andachten können über die Webseite http://www.lebenistmehr.de/ aufgerufen oder bestellt werden. Es gibt sie auch in Buchform.

Bis Montag – hoffe ich!  Der Herr segne euch!

Dienstag, 5. April 2016

Ergebnisse (5)

William MacDonalds Buch „Nur bis zur Zimmerdecke?“, begleitet uns seit einigen Wochen. Viele mutmachende Erhörungen von Gebet illustrieren, dass Gott hört und erhört. Außerdem werden wir ermutigt, dass es nicht nur die geistlichen Überflieger sind, deren Gebete beantwortet werden, sondern: wer zu Gott ruft, der wird gehört! Auch heute wieder ein erstaunlicher Bericht als Ergebnis von Gebet.  Quelle hier 

Ein Same, der Frucht trägt

Als ein Bibellehrer und drei jüngere gläubige Mitarbeiter ihren Zug auf dem Pariser Nordbahnhof verpassten, entschieden sie sich, die Zeit mit Singen und Bibellesen zu nutzen. Als sie mit dem Singen begannen, kamen junge Leute aus den verschiedensten Ländern herbei, und sie konnten lebhaft Zeugnis geben.

Ein junger Amerikaner fragte, ob er sein Gepäck dalassen könnte, um sich eine Fahrkarte zu kaufen.

„Natürlich", versicherte einer, „wo bist du her?" „Aus Chicago." „Ach! Von uns ist auch einer aus Chicago." Der Bibellehrer sagte: „Hi! Ich bin Bob Grayson." „Ich bin Terry Flynn." , Wo wohnst du denn in Chicago?"

Es stellte sich heraus, dass er nur zwei Häuserblocks neben der Gemeinde wohnte, in die Bob ging. Terry war widerstrebend, als Bob ihm erklärte, weshalb Jesus Christus am Kreuz gestorben ist und dass man sich bewusst dafür entscheiden muss, mit dem auferstandenen Jesus zu leben, wenn man erlöst sein will. Schließlich meinte Terry: „Glauben Sie etwa, Sie werden mich hier auf dem Pariser Bahnhof bekehren?"

„Nein, ich kann überhaupt niemanden bekehren. Nur der Herr Jesus kann das tun. Aber ich möchte dir etwas sagen: Im Leben geschieht nichts durch Zufall. Es war kein Zufall, dass wir uns hier begegnet sind. Ich bin sicher, dass Gott zu dir spricht, und du tätest gut daran, hinzuhören, was Er dir sagen möchte."

Offensichtlich verärgert ging Terry weg, um seine Fahrkarte zu kaufen. Kurze Zeit später verließ das christliche Team Paris und ging nach Brüssel. Sie baten Gott, doch denjenigen nachzugehen, mit denen sie über den Glauben gesprochen hatten.

Einige Jahre später war Bob Grayson im Auftrag des Herrn in Irland tätig, aber eine Konferenz ließ ihn noch einmal in die USA zurückkehren,' wo er dann einen einzigen Sonntag in seiner Heimatgemeinde verbringen konnte. Nach dem Gottesdienst kam einer seiner jüngeren Freunde, Dan Olson, auf ihn zu und meinte: „Mr Grayson, ich möchte Ihnen gern einen meiner Freunde vorstellen. Das ist Terry Flynn." Bob war der Name irgendwie vertraut, aber er erinnerte sich nicht, wo er ihn zum letzten Mal gehört hatte; um Zeit zum Nachdenken zu gewinnen, stellte er deshalb Terry einige Fragen.

Plötzlich dämmerte es ihm: „Habe ich nicht damals mit dir auf dem Pariser Nordbahnhof über Jesus gesprochen?"

Völlig überrascht trat Terry einen Schritt zurück. Dann gab er zu, dass es so gewesen war und erzählte, wie ihm der Herr nachgegangen sei und ihn schließlich eingeholt habe:

Nachdem er mit dem Zug nach Deutschland gefahren war, entschloss er sich, per Anhalter nach Wien weiterzufahren. Zwei Mädchen und ein Junge, die alle drei entschiedene Christen waren, nahmen ihn in ihrem Volkswagen mit. Das Mädchen stammte aus einer Vorstadt Chicagos. Sie gab Terry ein Zeugnis und erzählte ihm von einer christlichen Ranch in Colorado, auf der sie einmal gewesen sei.

Als Terry im folgenden Sommer wieder in Chicago war, besuchte er das Mädchen. Wieder erzählte sie ihm von Jesus, und wieder kamen sie auf die Ranch in Colorado zu sprechen. Im August hatte er eine Woche frei, und so entschloss er sich, auf der Ranch Ferien zu machen. An seinem letzten Urlaubstag dort kam er am Swimmingpool mit einem anderen Mann ins Gespräch, der ihn zu Jesus führte.

Der Same, der auf dem Pariser Bahnhof gesät worden war, hatte durch das Gebet wachsen können und brachte einige Jahre später Frucht. In diesem besonderen Fall gewährte Gott es dem Bibelschullehrer, von dieser Frucht zu erfahren. Aber oft erzählen wir von Jesus und beten, aber erst in der Ewigkeit dürfen wir sehen, was für Gott vollendet wurde.

Mehr Ermutigung in einer Woche!