Mittwoch, 24. Juli 2013
Kommenden Sonntag ...
Am Sonntag findet trotz Gemeindfreizeit der normale CCFG Gottesdienst um 10:30 Uhr im Bitzegarten statt. Sonntag ohne Mittagessen!
Vom Brennen, Verbrennen und Nicht-Verbrennen
Vor Jahren kam während eines Anbetungsabends der Dornbusch zur
Sprache, der Mose in der Wüste anzog. Ein Gedanke hat mich nicht so
schnell losgelassen.
Da stand der Dornbusch in der Wüste. Kein Rosenbusch, nicht mal ein blühender Kaktus. Es war ein Dornbusch. Wahrscheinlich mit trockenem, blätterlosen Geäst. Mose war nicht erstaunt darüber, dass dieser Dornbusch brannte. Das kann bei trockenem Geäst in der Wüste schon mal passieren. Nein, Mose wunderte es, dass der Busch brannte – aber nicht verbrannte. Und als er näher trat, begegnete er Gott.
Mose begegnete Gott in einem brennenden Dornbusch. Oder, anders ausgedrückt: Gott begegnete Mose durch einen brennenden Dornbusch. Die Frage, die auch gestern Abend gestellt wurde lautete: „Was machte einen Dornbusch anziehend?“ Darauf gibt es wohl nur eine Antwort: „Er brannte mit den Feuer Gottes!“ - Was für ein machtvolles Bild!
Du und ich sind nicht mehr als Dornbüsche. Oh, sorry – vielleicht sollte ich nicht von mir auf den Rest schließen. Aber zumindest einige andere werden mir zustimmen: Wir sind Dornbüsche. Oft ziemlich trocken, nicht sonderlich attraktiv, von geringem Nährwert – und wir haben Dornen – und davon genug. Wir verletzen andere oder halten sie zumindest oft davon ab, uns zu nahe zu kommen. Trotz allem hat Gott Dornbüsche wie uns erwählt, Ihm zu gehören. Das allein ist erstaunlich. Weit erstaunlicher ist allerdings die Tatsache, dass Er uns in zweierlei Hinsicht gebrauchen möchte. Zum einen möchte Er, dass Menschen durch uns auf Ihn aufmerksam werden. Zum anderen möchte Er durch uns zu ihnen reden.
Und die Frage, die wir Dornbüsche uns automatisch stellen ist diese: Wie soll das gehen? Ich bin weder ein Rosenbusch noch ein herrlich blühender Kaktus. Ich bin nicht mehr als ein trockener Dornbusch in der Wüste, und meiner Dornen sind viele. Wie will Gott durch einen Dornbusch wie mich andere anziehen und zu ihnen reden? Die Antwort lautet: „Das geschieht, wenn der Dornbusch mit Gottes Feuer brennt!“ Du und ich, wir brauchen Gottes Feuer! Wir müssen mit Gottes Feuer brennen. Gottes Feuer macht jeden Dornbusch anziehend und brauchbar. Ist es das, was wir möchten? Sind wir trockenen Dornbüsche bereit, uns auf das Feuer Gottes einzulassen? Der Schreiber des Hebräerbriefes zitiert das Alte Testament, wenn er ausruft:
Sind wir dazu bereit? Dass Er, unser Herr, das verzehrende Feuer, uns erfüllen darf, wie Er damals den Busch erfüllte? Lassen wir das Feuer des Heiligen Geistes in uns brennen, wie Er damals Sein Feuer im Dornbusch brennen ließ? Wo immer das Feuer Gottes, das Feuer des Heiligen Geistes, in Dornbüschen brennt, da werden sie anziehend für andere und zur Stimme des Allmächtigen in der Wüste.
„Und (Mose) sah, dass der Busch im
Feuer brannte und doch nicht verzehrt wurde. Da sprach er: Ich will
hingehen und die wundersame Erscheinung besehen, warum der Busch nicht
verbrennt. (2 Mose 3:2+3)
Da stand der Dornbusch in der Wüste. Kein Rosenbusch, nicht mal ein blühender Kaktus. Es war ein Dornbusch. Wahrscheinlich mit trockenem, blätterlosen Geäst. Mose war nicht erstaunt darüber, dass dieser Dornbusch brannte. Das kann bei trockenem Geäst in der Wüste schon mal passieren. Nein, Mose wunderte es, dass der Busch brannte – aber nicht verbrannte. Und als er näher trat, begegnete er Gott.
Als aber der HERR sah, dass er hinging, um zu sehen, rief Gott ihn aus dem Busch und sprach: Mose, Mose! (…)
Tritt nicht herzu, zieh deine Schuhe von deinen Füßen;
denn der Ort, darauf du stehst, ist heiliges Land! (2 Mose 3:4+5)
Mose begegnete Gott in einem brennenden Dornbusch. Oder, anders ausgedrückt: Gott begegnete Mose durch einen brennenden Dornbusch. Die Frage, die auch gestern Abend gestellt wurde lautete: „Was machte einen Dornbusch anziehend?“ Darauf gibt es wohl nur eine Antwort: „Er brannte mit den Feuer Gottes!“ - Was für ein machtvolles Bild!
Du und ich sind nicht mehr als Dornbüsche. Oh, sorry – vielleicht sollte ich nicht von mir auf den Rest schließen. Aber zumindest einige andere werden mir zustimmen: Wir sind Dornbüsche. Oft ziemlich trocken, nicht sonderlich attraktiv, von geringem Nährwert – und wir haben Dornen – und davon genug. Wir verletzen andere oder halten sie zumindest oft davon ab, uns zu nahe zu kommen. Trotz allem hat Gott Dornbüsche wie uns erwählt, Ihm zu gehören. Das allein ist erstaunlich. Weit erstaunlicher ist allerdings die Tatsache, dass Er uns in zweierlei Hinsicht gebrauchen möchte. Zum einen möchte Er, dass Menschen durch uns auf Ihn aufmerksam werden. Zum anderen möchte Er durch uns zu ihnen reden.
Und die Frage, die wir Dornbüsche uns automatisch stellen ist diese: Wie soll das gehen? Ich bin weder ein Rosenbusch noch ein herrlich blühender Kaktus. Ich bin nicht mehr als ein trockener Dornbusch in der Wüste, und meiner Dornen sind viele. Wie will Gott durch einen Dornbusch wie mich andere anziehen und zu ihnen reden? Die Antwort lautet: „Das geschieht, wenn der Dornbusch mit Gottes Feuer brennt!“ Du und ich, wir brauchen Gottes Feuer! Wir müssen mit Gottes Feuer brennen. Gottes Feuer macht jeden Dornbusch anziehend und brauchbar. Ist es das, was wir möchten? Sind wir trockenen Dornbüsche bereit, uns auf das Feuer Gottes einzulassen? Der Schreiber des Hebräerbriefes zitiert das Alte Testament, wenn er ausruft:
„Unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.“ (Hebräer 12:29)
Sind wir dazu bereit? Dass Er, unser Herr, das verzehrende Feuer, uns erfüllen darf, wie Er damals den Busch erfüllte? Lassen wir das Feuer des Heiligen Geistes in uns brennen, wie Er damals Sein Feuer im Dornbusch brennen ließ? Wo immer das Feuer Gottes, das Feuer des Heiligen Geistes, in Dornbüschen brennt, da werden sie anziehend für andere und zur Stimme des Allmächtigen in der Wüste.
Dienstag, 23. Juli 2013
Ihn kennen!
1. Chronik 28,9: Und du, (…), erkenne den Gott deines Vaters
und diene ihm mit ganzem Herzen und mit williger Seele.
Denn der HERR erforscht alle Herzen
und versteht alles Dichten und Trachten der Gedanken.
Wirst du ihn suchen, so wirst du ihn finden;
wirst du ihn aber verlassen, so wird er dich verwerfen ewiglich!
Auf
den ersten Blick scheint der Vers uns zu sagen, dass wir bereitwillig
und mit ungeteiltem Herzen dem Herrn dienen sollen. Aber wir sollten
nicht übersehen, dass das nicht alles ist, was uns der Herr hier zuruft.
Wir sind aufgefordert, dem Herrn auf diese Weise zu dienen, NACHDEM wir
aufgefordert wurden, Ihn zu erkennen. Wir dienen und folgen Jesus, WEIL
wir Ihn kennen!
Und dieses Kennenlernen soll geschehen, BEVOR wir für Ihn aktiv werden, denn unser Dienst ist nur so gut, wie wir Ihn kennen.
Maria fällt uns ein, die zu Jesu Füßen saß
und Seinem Lehren zuhörte. Später lesen wir, wie sie dem Herrn diente.
Eine wichtige Balance soll hier gefunden werden. Nur danach zu trachten,
Gott besser zu kennen (Stille Zeit, Gemeindestunden, Lesen, mp3
Predigten, usw) ist NICHT, was der Herr für uns im Sinn hat. Er möchte,
dass wir für Ihn leuchten und Ihm dienen. Aber wenn wir uns in den
Dienst stürzen, ohne Ihn immer mehr und immer besser zu erkennen,
gehen wir ebenso an Seinem Plan für uns vorbei.
Lasst uns diese Woche dazu nutzen, Ihn besser zu erkennen, um Ihm neu motiviert und besser zu dienen!
Montag, 22. Juli 2013
Über den Teufel ...
"Wenn der Teufel an meine Tür klopft, bitte ich Jesus, ihm zu öffnen." (Billy Graham)
„Bereite dem Teufel am heutigen Tag mal gehörige Kopfschmerzen!“ (P.Cate)
„Mit Schweigen ärgert man den Teufel“
(bulogarisches Sprichwort, vergleiche Jakobus 1:19; Sprüche 10:19)
„Zu Gott humpelt man, zum Teufel springt man.“
(Sprichwort aus Dänemark)
„Jesus Christus ist der Sieger über Hölle, Tod und Teufel,
darum wähl ich ihn.
Er gab meinem Leben Sinn und ewges neues Leben,
darum sing ich froh von ihm.
Jesus Christus, gestern und auch heute
Jesus Christus, gestern und auch heute
und derselbe noch in Ewigkeiten.
Fasse seine Hand, er will dich führen,
er hilft dir zu allen Zeiten.“ (Anbetungslied der ersten Generation)
Von
Martin Luther wird berichtet, dass er des öfteren in der Nacht den
Teufel gesehen hat. Als er wieder einmal durch seine Gegenwart im
Schlafzimmer geweckt wurde, drehte er sich einfach um und sagte: "Ach, du schon wieder," und schlief weiter.
„Und wenn die Welt voll Teufel wär und wollt uns gar verschlingen,
So fürchten wir uns nicht so sehr, es soll uns doch gelingen.
Der Fürst dieser Welt, wie sau'r er sich stellt,
Tut er uns doch nichts, das macht, er ist gericht',
Ein Wörtlein kann ihn fällen“
So fürchten wir uns nicht so sehr, es soll uns doch gelingen.
Der Fürst dieser Welt, wie sau'r er sich stellt,
Tut er uns doch nichts, das macht, er ist gericht',
Ein Wörtlein kann ihn fällen“
(Martin Luther, 3. Strophe aus: Ein’ feste Burg)
So unterwerft euch nun Gott! Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch! (Jakobus 4:7)
„Er wird der Schlange den Kopf zertreten“ (nach 1 Mose 3:15)
„Es ist vollbracht!“ (Jesus in Johannes 19:30)
"Wenn Satan Dich an Deine Vergangenheit erinnert,
erinnere Du ihn an seine Zukunft!" (Brett Ray)
erinnere Du ihn an seine Zukunft!" (Brett Ray)
Sonntag, 21. Juli 2013
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Heute wieder mit Sonntagszitat
am Ende
Wir sind seit dem 1.7. umgezogen in größere Räume!
Wir sind seit dem 1.7. umgezogen in größere Räume!
Noch sind Stühle frei ...
6 Johannes aber war bekleidet mit Kamelhaaren und trug einen ledernen Gürtel um seine Lenden, und er aß Heuschrecken und wilden Honig.
7 Und er verkündigte und sprach: Es kommt einer nach mir, der stärker ist als ich, und ich bin nicht würdig, ihm gebückt seinen Schuhriemen zu lösen.
8 Ich habe euch mit Wasser getauft; er aber wird euch mit Heiligem Geist taufen.
Herzliche Einladung zum
Lieder - Gebet - Gottes Wort
Calvary Chapel Freier Grund
Sonntagszitat:
MARKUS 1:6-8:
6 Johannes aber war bekleidet mit Kamelhaaren und trug einen ledernen Gürtel um seine Lenden, und er aß Heuschrecken und wilden Honig.
7 Und er verkündigte und sprach: Es kommt einer nach mir, der stärker ist als ich, und ich bin nicht würdig, ihm gebückt seinen Schuhriemen zu lösen.
8 Ich habe euch mit Wasser getauft; er aber wird euch mit Heiligem Geist taufen.
GOTTESDIENST
im neuen Gebäude!
im neuen Gebäude!
Lieder - Gebet - Gottes Wort
Abendmahl - Gemeinschaft
Wir laden alle herzlich ein!
Beginn: 10:30 Uhr
Anschließend gemeinsames Mittagessen @
CCFG
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290
Neunkirchen-Zentrum
Sonntagszitat:
"Wenn Satan Dich an Deine Vergangenheit erinnert,
erinnere Du ihn an seine Zukunft!"
(Brett Ray)
erinnere Du ihn an seine Zukunft!"
(Brett Ray)
Samstag, 20. Juli 2013
Jesus schockiert!
Jesus House
Jugendevangelisation in Freiburg. Redner: Janz Team Evangelist Ralf
Steinhart. Als Gehirnwäsche, Drohungen und Druck wurde seine Predigt
zerrissen. Was hatte er gepredigt? Steinhart hatte laut Badischer Zeitung darauf hingewiesen, dass es ein Gericht geben werde. „Und dann gnade dir Gott, wenn du kein Freund Gottes bist, dann hast du nämlich keine Chance!“ Nur Jesus könne retten vor dem Zorn Gottes, ohne ihn könne kein Mensch bestehen. „Gott ist zornig, er ist ein Gott der Liebe, aber auch eifersüchtig – lies die Bibel!“ Die Bibel, das sei „die Wahrheit“.
Dass Menschen, die Jesus
nicht persönlich kennen, auf solche Worte pikiert reagieren, ist zu
erwarten. Die Verkündigung des Evangeliums wird dann eben als Gehirnwäsche verrissen.
(Die ewig suggerierende, gehirnwaschende Botschaft der Medien, z.B. durch ‚Werbung’ – ‚exzessive Gewalt,’ ‚Pornographie’ wird geflissentlich übergangen) Trotzdem, dass nichtreligiöse Menschen, die sich im Leben nicht an Gottes Wort
orientieren, so reagieren, kann man nachvollziehen. Das Christen,
die anderen Menschen den Weg zu Jesus, dem Retter aufzeigen
wollen, einem Evangelisten in den Rücken fallen, ist ein erschütterndes
Beispiel von Verwässerung. „Überrascht und enttäuscht“ habe die
evangelistische Verkündigung des Redners. Eine Entschuldigung des
Veranstalters bei jugendlichen Besuchern des Events und deren Eltern
folgte dem Abend.
Tatsache ist, das Jesus
schockiert. NEIN, Er betreibt keine Gehirnwäsche und setzt auch
niemanden unter Druck. Tatsache ist, dass Jesus wesentlich ‚toleranter’
ist als Seine Gegner. In Seinen Reden zeigt Jesus ewig
gültige Fakten auf und lädt ein, eine wichtige Entscheidung zu treffen.
Vollkommen richtig: Jesus verkündigt die Gute Botschaft der
Vergebung, Rettung und Befreiung. Aber ohne das Hintergrundwissen von
Sündhaftigkeit, Verlorenheit und Gebundenheit – ohne diese Schlechte Botschaft – hat die Frohe Botschaft keinen Kontrast und wirkt überflüssig und fade.
Jesus selbst hat Menschen
durch die Wahrheit schockiert. Er schockierte die Religiösen, denn Er
behauptete, Gott gleich zu sein. Er schockierte die Nicht-so-Religiösen
durch Seinen Aufruf, Ihm konsequent zu folgen. Ergebnis: Viele hielten
sich die Hand über die Augen, um nicht zu sehen und steckten die Finger
in die Ohren, um nicht zu hören. In Johannes 6:66 kann man es lesen.
„Nach dieser Rede wandten sich viele,
die ihm gefolgt waren, von Jesus ab
und gingen nicht mehr mit ihm.“
Jesus schockiert! Seine
Botschaft ist eine Botschaft unendliecher Liebe. Liebe größer, als sie
je sonst auf der Welt gefunden werden kann. Es ist die Botschaft von
Jesus, dem Sohn Gottes, der Mensch wurde, um uns zu bewahren vor dem
Gericht Gottes. Ja, eine Verurteilung ist immer eine schockierende
Sache. Je härter das Urteil, umso schockierter der Verurteilte. Aber nur
auf dem Hintergrund dieser ernsten Botschaft leuchtet die Liebe Gottes
in ihrem wahren und warmen Licht! So hat es Gott gehalten mit der
Verkündigung und so werden auch wir es halten mit der Verkündigung der
Frohen Botschaft, die Er uns mitgegeben hat.
Wer an den Sohn glaubt,
der hat ewiges Leben;
wer aber dem Sohn nicht glaubt,
der wird das Leben nicht sehen,
sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.
(Johannes 3:36)
Freitag, 19. Juli 2013
Wo ist Gott im Leiden?
Im empfehlenswerten Andachtsbuch von Open
Doors "Mit Jesus im Feuerofen" ging es vor einigen Tagen um den Vers
aus Hebräer 12:2, wo es heißt:
„Lasst uns hinschauen auf Jesus, den
Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen
das Kreuz erduldete und dabei die Schande für nichts achtete, und der sich zur
Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat.“
Ghassan Khalaf, Nachfolger Jesu im Libanon zur
Zeit des Krieges, schreibt:
Wenn wir leiden oder andere Menschen leiden
sehen, steigt aus der Tiefe unserer Seele ein Schrei auf. Wo ist Gott? Vor
allem, wenn das Leiden jahrelang dauert, verschlechtert sich unsere Stimmung,
und wir werden entmutigt. Wir beginnen, selbst die wichtigen Eigenschaften
Gottes in Frage zu stellen: seine Liebe, seine Weisheit, seine Treue. Und es
wird noch schlimmer, wenn wir seine Existenz in Frage stellen. Ich bin sicher,
dass viele Menschen, sogar Christen, durch solche Zweifel ins Wanken kommen,
wenn ihre Gebete über Jahre hinweg unbeantwortet bleiben.
Wie kann unser Glaube unter solchen Umständen
gestärkt werden? Unser Glaube ist so tief, wie das Kreuz in unserem Leben
verankert ist. Menschen haben die Tendenz, inmitten den Schwierigkeiten zum
Himmel aufzublicken und zu fragen: Wo bist du, Gott? Sie denken, dass Gott dort
oben im Himmel auf seinem Thron sitzt, weit weg, ohne sich um uns zu kümmern.
Diejenigen, die das Kreuz im Zentrum ihres Lebens haben, werden nicht zu einem
entfernten Himmel aufblicken, um Hilfe für ihre Leiden zu erhalten. Sie werden
vielmehr auf den gekreuzigten Jesus von Golgatha blicken, und durch sein Leiden
werden ihre Herzen mitten im Leid Heilung empfangen.
(Quelle: „Mit Jesus im Feuerofen“; Hrsg: Jan Pitt; copyright 2004 by
Open Doors Deutschland; mit Genehmigung abgedruckt)
Donnerstag, 18. Juli 2013
Sei getrost: Das Auge des Feindes ist auf Dir!
„Wir wissen,
dass jeder, der ein Kind Gottes geworden ist,
nicht (beständig) sündigt, denn der Sohn Gottes bewahrt
ihn,
und der Böse kann ihm nichts anhaben.“ (1
Johannes 5:18)
Das ist ein ganz
toller Vers, der uns in Kapitel 5:4 schon in ähnlicher Form begegnet ist: „Unser
Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat“
Was für ein trostreiches Wissen: Satan kann uns nicht antasten, d.h.: Er
kann sich „nicht an uns festklammern.“ Aber was bedeutet das praktisch
im Alltag?
Es bedeutet nicht, dass Christen nichts Schlechtes mehr geschehen kann.
Täglich geschieht Schlimmes im Leben von Christen: Krankheit, Unfälle,
Verfogung – um nur einiges zu nennen. Es bedeutet auch nicht, dass wir Satan
keinen Raum mehr geben können (wenn wir es dann wollten). Es bedeutet auch
nicht, dass Satan nicht ein Maß an Einfluss im Leben von Christen bekommen
kann. Niemand, der Jesus liebt und nachfolgt sollte sich einlassen mit okkulten
Handlungen, wie Handlinien lesen, Wahrsagerei, okkulten Spielen, Filmen oder
ähnlichem. Man kann mit dem Feuer
spielen und kann sich dabei verbrennen. Man kann sich okkulten Einflüssen
aussetzen und sich hinterher wundern, was da los ist. Nicht umsonst sagt Paulus
in Epheser 4:27: ‚Gebt dem Teufel keinen Raum!’
Was Johannes hier sagt ist: Satan kann sich „nicht an uns festklammern“.
Er kann keine Besitzerrechte anmelden. Er kann uns nicht mehr antasten und
beherrschen, wie er es mal konnte.
Und
Hiob? Ihm ging es doch blendend bis Satan zu Gott kam und bat, dass er Hiob
schaden dürfe. Zuerst nahm Satan Hiobs Kinder weg und seinen Besitz. Dann
zerstörte er Hiobs Gesundheit. Anschließend ging Hiob durch eine extreme Zeit
der Einsamkeit und der Leiden.
Konnte
Satan ihn also doch antasten? Es war ein kontrolliertes Antasten, von Gott genehmigt,
begrenzt und überwacht. Satan musste sich zunächst von Gott die Genehmigung
holen.
Tatsache ist: Satan konnte Hiob nicht antasten
wie er es wollte.
Tatsache ist: Hiob war hinterher noch reicher
gesegnet als vorher.
Tatsache ist: In Gottes Nähe sind wir immer
sicher.
Das
wird auf eine interessante Weise deutlich, nämlich durch die Art, wie Vers 18
in die Sprache des Ciramba Volkes in Burkina Faso übersetzt wurde. Eine
Missionarin berichtet, wie Johannes Vs 18 übersetzt:
„Der Sohn Gottes ist da und schützt es,
und das
Auge des Feindes ist auf ihm.“
Zunächst
vermissen wir hier scheinbar die Zusage, dass der Feind einem Kind Gottes
nichts anhaben kann. Ein Ciramba Christ erklärt, warum der Vers genau so stimmt
in seiner Sprache.
Er
sagt: „Bei uns muss man immer aufpassen, dass Küken nicht frei und
ungeschützt herumlaufen. Denn überall gibt es Sperber, die nur darauf lauern,
sich auf die Küken zu stürzen und sie zu fressen. Wenn die Küken allerdings
ganz in der Nähe der Henne sind, wagt der Sperber es nicht, anzugreifen, denn
die Henne schützt ihre Jungen. In unserer Sprache sagen wir dann: „Der Sperber
hat (nur/lediglich) das Auge auf den Küken.“
„Das
Auge auf jemanden haben“ bedeutet in der Ciramba Sprache: „dass man beobachten, aber nichts ausrichten
kann“. Genau wie das Küken, ist ein Kind Gottes geschützt. Satan kann
beobachten, aber nichts ausrichten.
Was
für eine herrliche Verheißung Gottes in 1. Johannes 5:18:
„Wir wissen, dass jeder, der ein Kind Gottes
geworden ist,
nicht (beständig) sündigt, denn der Sohn Gottes bewahrt ihn,
und der
Böse kann ihm nichts anhaben.“
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