„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Montag, 17. September 2012

Malen ...

... kann ich leider nicht. Aber vor meinem inneren Auge sehe ich manchmal fantastische Farbzusammenstellungen. Ich liebe alles, was bunt ist. Seit geraumer Zeit hängt im Vorraum zu unserem Gemeindesaal ein Bild, das eine unserer Sonntagschulgruppen hergestellt hat mit dem Namen "Koinonia" - Gemeinschaft. 1000 Farben (nicht ganz :-) )! Je bunter, umso besser.

Ich muss an Jesus denken. Er hat vor ca 2000 Jahren gelebt. Er war ein Kind normaler Eltern. Sein erster Beruf war der des Zimmermanns. 3 Jahre ist er als Wanderprediger herumgereist. Jesus war weder ein berühmter Erfinder noch ein Politiker. Er hat nie ein Buch geschrieben und hat, verglichen mit den heutigen Möglichkeiten, seiner Zeit nur zu wenigen Menschen geredet. Trotzdem hat er die Welt mehr geprägt als jede andere Person. Bis heute teilt sich die Weltgeschichte in die Zeit "vor Christus" und "nach Christus."

Und was hat das mit Malen und bunten Bildern zu tun?

Die Bibel ist ein Buch, das Jesus in seiner ganzen Vielfalt beschreibt. Sie malt ein buntes Bild von Jesus, das dermaßen begeistert, dass es einen nicht mehr los lässt. Angefangen von Voraussagen über seine Geburt, sein Leben und Sterben und erneutes Leben - bis zur wortwörtlichen Erfüllung all dieser Voraussagen. Das Bild erhält Farbe durch die Beschreibung unglaublicher Handlungen, die Jesus zum Wohl der Menschen getan hat. Das Bild erhält Tiefe durch Aussagen, die man bis dahin nie gehört hatte und die so umfangreich sind, dass ihnen nichts mehr hinzuzufügen ist. Paulus schreibt in Galater 3:1:

Ihr habt doch so klar erkannt, was der Tod von Christus für uns bedeutet, als ich euch Jesus Christus, den Gekreuzigten, vor Augen malte!
(NL)

Die Bibel malt ein buntes Bild von Jesus, das man einfach gesehen (gelesen) haben muss. Vor allem deshalb, weil eine mysteriöse Kraft dahintersteht. Meditation über Jesus und ein Hineinhören in seine Aussagen rettet, verändert, ja - revolutioniert das Leben des Betrachters.

Heute schon das Bild von Jesus angeschaut?  (Whg.v.19.4.10)

Sonntag, 16. September 2012

(heute wieder mit Sonntagszitat am Ende)

TAUFSONNTAG @ CCFG

Herzliche Einladung!  

Predigt morgens:  Johannes 5:1-18

1 Danach war ein Fest der Juden, und Jesus zog hinauf nach Jerusalem.
2 Es ist aber in Jerusalem beim Schaftor ein Teich, der auf hebräisch Bethesda heißt und der fünf Säulenhallen hat.
3 In diesen lag eine große Menge von Kranken, Blinden, Lahmen und Abgezehrten, welche auf die Bewegung des Wassers warteten.
4 Denn ein Engel stieg zu gewissen Zeiten in den Teich hinab und bewegte das Wasser. Wer nun nach der Bewegung des Wassers zuerst hineinstieg, der wurde gesund, mit welcher Krankheit er auch geplagt war.
5 Es war aber ein Mensch dort, der 38 Jahre in der Krankheit zugebracht hatte.
6 Als Jesus diesen daliegen sah und erfuhr, daß er schon so lange Zeit in diesem Zustand war, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden?
7 Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich in den Teich bringt, wenn das Wasser bewegt wird; während ich aber selbst gehe, steigt ein anderer vor mir hinab.
8 Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimm deine Liegematte und geh umher!
9 Und sogleich wurde der Mensch gesund, hob seine Liegematte auf und ging umher. Es war aber Sabbat an jenem Tag.
10 Nun sprachen die Juden zu dem Geheilten: Es ist Sabbat; es ist dir nicht erlaubt, die Liegematte zu tragen!
11 Er antwortete ihnen: Der mich gesund machte, der sprach zu mir: Nimm deine Liegematte und geh umher!
12 Da fragten sie ihn: Wer ist der Mensch, der zu dir gesagt hat: Nimm deine Liegematte und geh umher?
13 Aber der Geheilte wußte nicht, wer es war, denn Jesus war weggegangen, weil so viel Volk an dem Ort war.
14 Danach findet ihn Jesus im Tempel und spricht zu ihm: Siehe, du bist gesund geworden; sündige hinfort nicht mehr, damit dir nicht etwas Schlimmeres widerfährt!
15 Da ging der Mensch hin und verkündete den Juden, daß es Jesus war, der ihn gesund gemacht hatte.
16 Und deshalb verfolgten die Juden Jesus und suchten ihn zu töten, weil er dies am Sabbat getan hatte.
17 Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis jetzt, und ich wirke auch.
18 Darum suchten die Juden nun noch mehr, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern auch Gott seinen eigenen Vater nannte, womit er sich selbst Gott gleich machte.

Feier mit uns!
Hör auf Gottes Wort
Hör’ die Zeugnisse der Täuflinge
Sing mit uns (oder hör’ zu)!
Gemeinschaft mit Jesus und miteinander!

Wir laden Dich herzlich ein!

Außerdem:
Einladung zum Mittagessen
Teilnahme am Taufgottesdienst 15:00 Uhr Altenseelbacher Naturfreibad
Anschließend Kaffeetrinken

Calvary Chapel Freier Grund
Am hohen Rain 20
57290 Neunkirchen-Zeppenfeld

SONNTAGSZITAT:

Alle Gebote Gottes sind erfüllt, wenn das, was nicht erfüllt wird, verziehen wird.
(Augustinus von Hippo)

Samstag, 15. September 2012

16.9.: TAUFSONNTAG

Morgen, am 16. September, findet unser Taufsonntag statt. Wir beginnen (fast) ganz normal um 10:30 Uhr in der Gemeinde , Am hohen Rain 20, Neunkirchen-Zeppenfeld. Herzliche Einladung!

Mehr Informationen: Morgen früh am 5:00 Uhr an dieser Stelle!

Karikaturen, Videos, Gewalt - und unsere Reaktion

Die (arabische) Welt kommt nicht zur Ruhe. Vor geraumer Zeit waren es die Mohammedkarikaturen, dann Aktionen, die unter dem befremdenden Wort „Frühling“ bekannt wurden, der ohne Sommer und Herbst zum eisigen Winter überzugehen droht. Jetzt sind es Videos über den „Propheten“, die in allen möglichen Ländern zu gewalttätigen Demonstrationen, zu Mord und Totschlag führen.

Heute (Freitag) habe ich an zwei Gebetstreffen teilgenommen. In beiden Treffen wurde für die Situation im Mittleren Osten gebetet. In beiden Treffen wurde über die Geschehnisse gesprochen, und ich bekenne: Ich selbst bin gespalten. Auf der einen Seite verurteile ich die unvernünftigen und intoleranten Aktionen der Islamgegner. Wer durch Karikaturen, Videos oder andere Mittel Andersreligiöse provozieren möchte, dem mangelt es offensichtlich an mehr als gesundem Menschenverstand. Andererseits ärgert mich die Intoleranz derer, die wegen einer verbrannten Koranseite Menschen umbringen, im Gegenzug aber hunderte von Bibeln öffentlich verbrennen. Es ärgert mich, wenn man sich über eine Karikatur seines Religionsgründers maßlos und gewalttätig aufregt und im gleichen Atemzug den zentralen Glaubensinhalt einer anderen Religion verspottet. Das ist die Spaltung, in der ich lebe. Meine subjektive Vermutung ist, dass es vielen anderen ähnlich geht.
Und wie reagieren wir? Die einfache Antwort gibt uns Philipper 2:5, wo Gott uns anweist:

„Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war.“

Und dann wird beschrieben, wie Jesus die Stellung der Überlegenheit verlässt. Wie Er sich freiwillig unter seine Ankläger stellt, ihr Knecht wird. Freiwillig erniedrigt Er sich, nimmt einen völlig unverdienten Fluch auf sich. Freiwillig stirbt Er – für Seine Feinde. An anderer Stelle lesen wir, dass er sterbend noch für Seine Peiniger betete: „Vater, vergib ihnen!“

Gesinnt sein, wie Jesus! Seine Feinde stellten Ihm ständig Fallen, stellten Ihm nach, suchten, Ihn umzubringen. Er besuchte sie, tat ihnen Gutes und erwiderte ihren Hass nicht. So war Jesus. Sie wollten die Wahrheit nicht hören – Er lehrte sie trotzdem in Liebe. Sie lehnten Ihn ab – Er nahm sie an. Sie stießen Ihn weg – Er ging auf sie zu! Sie verachteten Ihn – Er liebte sie. So war Jesus.

Zurück in unsere Welt – in unsere Zeit. Zurück zu den Nachrichten über Hass, Intoleranz und  Ungerechtigkeit. Zurück zu unserer innerer Zerrissenheit. Wie gehen wir damit um?

„Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war.“

Ich persönlich könnte jetzt alle möglichen Argumente aufführen, warum man das so nicht vergleichen kann. Gottes Wort bleibt bestehen: „Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war.“

Ich hätte Erklärungen parat, warum die Situation mit unseren „Feinden“ eine ganz andere ist als die Situation, in der Jesus damals war. Die Anweisung bleibt: „Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war.“

Die Zerrissenheit, in der wir uns befinden und die uns daran hindert, Friedensstifter für Jesus zu sein, lässt sich beheben, indem wir Gottes Wort beachten und tun:

„Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war.“

Freitag, 14. September 2012

Neue Situationen?

Kaleb war alt geworden. Einer der Ältesten seines Volkes. Er hatte so viel erlebt, dass es genug gewesen wäre, 5 Leben damit zu füllen. Josua war sein Altersgenosse. Gemeinsam hatten sie für ihren Herrn gelebt. Beide hatten viele Wüstenjahre durchlebt, viel Sünde in der Welt um sie herum entdeckt, viele Schlachten gegen Angreifer kämpfen müssen. Aber beide hatten auch immer wieder die allmächtige Hand ihres Gottes erfahren.


Jetzt hatte Kaleb das stolze Alter von 85 Jahren erreicht. Vor mehr als der Hälfte der Jahre, als er 40 Jahre alt war, hatte Mose ihm das rauhe Bergland versprochen hatte. Die Riesen der Urzeit lebten dort und hatten ihre Städte großzügig gebaut und als Festungen eingerichtet. Jetzt redet Kaleb mit seinem Freund Josua, dem Leiter des Volkes Israel und erinnert ihn:

"Da schwor mir Mose an jenem Tag und sprach: »Das Land, auf das du mit deinem Fuß getreten bist, soll dein Erbteil sein und das deiner Kinder auf ewig, denn du bist dem Herrn, meinem Gott, ganz nachgefolgt!« Und nun, siehe, der Herr hat mich leben lassen, wie er es mir zugesagt hatte. Und es sind nunmehr 45 Jahre, seit der Herr dies zu Mose sagte, als Israel in der Wüste wanderte. Und nun siehe, ich bin heute 85 Jahre alt, und ich bin noch heute so stark, wie ich war an dem Tag, als mich Mose aussandte; wie meine Kraft damals war, so ist sie auch jetzt, zu kämpfen und aus- und einzuziehen. Und nun, so gib mir dieses Bergland, von dem der Herr geredet hat an jenem Tag;" (Josua 14:9-12a)

Die Situation hatte sich drastisch geändert:
- Kaleb war mehr als doppelt so alt als zum Zeitpunkt der Verheißung
- Israel war seßhaft geworden
- Der Leiter des Volkes war ein anderer

Aber das Ausschlaggebende hatte sich nicht geändert:
- Kaleb’s Kraft war ihm erhalten geblieben
- Sein Vertrauen war ungebrochen
- Gottes Verheißungen waren nicht durch Zeit ungültig geworden
- Gott hatte alles für diesen Zeitpunkt vorbereitet
- Gott war Derselbe, zu diesem Zeitpunkt, wie vor 45 Jahren, wie vor 
  der Zeit in Ewigkeit

Auf diese Tatsache stellte sich Kaleb und wir lesen in Josua 14:14:

„Daher wurde Hebron das Erbteil Kalebs, des Sohnes Jephunnes, des Kenisiters, bis zu diesem Tag, weil er dem Herrn, dem Gott Israels, gänzlich nachgefolgt war.“

Deine Situation mag sich ändern – Gottes Verheißungen nicht!
Die Welt um Dich herum mag sich ändern – Gottes Wesen ist unveränderlich!
Deine Kraft mag bleiben oder abnehmen – Gottes Kraft nimmt nie ab!
Dein Stand mag gesegnet oder zerbrochen sein – Gottes Treue bleibt!
Dein Kalender mag voll sein – Gott hält Zeit für Dich frei!
Dein Herz und Deine Gedanken mögen wanken – Gottes Geduld bleibt!
Dein Gang mag zittrig und baufällig sein – Gott läßt Dich emporschwingen, wie Adler.
Deine Loyalität zu Gott mag gebrochen sein – Gottes Loyalität zu Dir ist ungebrochen.

Deine Situation mag sich ändern oder geändert haben. Gott ändert sich nie. Er ist die bleibende Konstante. Er ist und Er bleibt, der Er ist!
Schau nicht auf das was schwankt 
– schau auf die Konstante: auf Jesus!

Donnerstag, 13. September 2012

Stau!

Die Sommerferien sind zu Ende. Die Staus nehmen ab. Die Verkehrsmeldungen nach den Nachrichten werden kürzer. Endlich! Hast Du in diesem Sommer im Stau gestanden? Bisher haben wir viel Glück beim Durchkommen gehabt. Kurze Staus von 2-3 km hält man ja noch aus, aber wenn auf 20 km oder mehr alles verstopft ist, ist man dankbar, wenn der kleine Mann im Radio eine Alternative aufzeigt. Man nimmt also die nächste Ausfahrt, findet freie Bahn und kommt schließlich ans Ziel.

Im Alltag ist das nicht immer so leicht. Wäre auch zu schön. Auch da stehen wir oft im Stau. Ehepaare stecken im Ehestau, der Todkranke erfährt einen Hoffnungsstau, Alleinerziehende kennen den Zeitstau und Hartz 4 Empfänger den Finanzstau. Dazu kommen eine Menge Menschen, deren Weg verstopft ist mit anderen Problemen, Schmerzen, Fragen, Trauer und Hindernissen. Das zerstört Mut und Lebensfreude. Kennst Du solche Staus? Nichts geht mehr, weder vor noch zurück? Steckst Du vielleicht mitten drin in einem solchen Stau?

Die Bibel meldet verschiedene Möglichkeiten, wie es in unserem Leben zu Staus kommen kann. Petrus nennt Verfolgung und Leiden als mögliche Stauursache (1 Petrus 4:12), ebenso wie Rücksichtslosigkeit in der Ehe (1 Petrus 3:7). Auch Paulus meldet, wo es zu Staus kommen kann: Wo Bitterkeit und Ärger zu finden sind (Epheser 4:31). Überall in der Bibel finden wir hilfreiche Hinweise, wo Staus zu erwarten sind, wie sie entstehen und wie wir sie vermeiden können. Wie gut unser Gott ist und wie töricht alle die sind, die Seine Staumeldungen ignorieren. Die bleiben stecken.

Die gute Nachricht ist: nicht nur der ADAC gibt Staulösungen für die Straße bekannt. Jesus gibt die Lösung für unsere Staus im Leben und im Alltag. Klar, auch die lösen sich nicht immer innerhalb von 2 Minuten auf. Tatsache ist aber: Jesus als Stauhelfer – das funktioniert! Wer Jesu Wegbeschreibungen folgt (zu finden in der Bibel), findet den Weg heraus aus Ehestau, Hoffnungsstau und anderen Staus. Hat Er nicht Unzählige wieder in Bewegung gebracht (Ihm nach), die irgendwo festgefahren waren, damals wie auch heute? Hat Er nicht immer wieder Frieden gestiftet, wo Menschen in Hass und Unversöhnlichkeit festgefahren waren, damals wie heute? Selbst in Situationen, in denen man die „Ausfahrt“ verpasst zu haben scheint, und folglich im Stau feststeckt, ist Er es, der uns zur Seite steht und begleitet. Jesus verspricht in Johannes 14:6: „Ich bin der WEG, und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater (ans Ziel) als nur durch mich!“ Jesus sagt auch: „Ich bin die Tür; so jemand durch mich eingeht, der wird selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden.“(Joh 10:9) Unserer Stau-thematik angepasst wäre das: „Ich bin die Ausfahrt; wenn jemand bei mir abbiegt, der wird freie Fahrt haben und finden, was er sucht.“

Steckst Du im persönlichen Stau? Hast Du Dich festgefahren? Festgefahren in der Ehe? in der Sucht? In Arbeit, Verbitterung oderHoffnungslosigkeit? In Trauer, Einsamkeit oder Depression? In irgendeiner Art Sünde? Festgefahren. Steckengeblieben im Stau ohne vor- oder zurück?

Wende Dich sich an den Staupiloten, an Jesus. Er ist der Experte!

Fragen? Gebetsanliegen? Schick’ eine mail an: pastor(at)ccfg.de

Mittwoch, 12. September 2012

Welche Partei? Wen sollte ich wählen?

Vor einigen Tagen ging die Nachricht durch die Medien. Obama wird von den US Demokraten als Kandidat für eine zweite Amtszeit bestätigt. Alle (Demokraten) scheinen glücklich. Bill Clinton gratuliert und dann kommt die ganze Familie Obama auf die Bühne. Alle umarmen sich, küssen sich, freuen sich, lachen und feiern. Eine glückliche Familie, die sich kümmert und voller Harmonie ist, voll Liebe und Mitmenschlichkeit.

Aber da ist auch die andere Seite. Vor einigen Jahren nur zögerlich zur Abtreibung bekannt hat er mittlerweile Gelder gestrichen für Organisationen, die Abtreibungen strikt ablehnen. Auch andere politische Entscheidungen sind vom christlich-biblischen Standpunkt aus beurteilt eher fragwürdig. Fairerweise muss gesagt werden, dass die Opposition sich das Gleiche sagen lassen muss. Und noch mal fairerweise: In Deutschland sieht es keinen Deut besser aus. Wann immer Bundes oder Landeswahlen stattfinden, kratzt sich der Bürger – auch der christlich-evangelikale – am Kopf und fragt sich, welche Partei denn diesmal das geringere Übel ist.

Als der Fernsehbericht zu Ende ging, kam bei uns die Frage auf: „Warum kann nicht eine Partei alles Gute in sich vereinen?“

Hier der Versuch einer Antwort: Zum einen, weil eine politische Partei aus Menschen besteht, zum einen, weil „alles Gute“ eine recht subjektive Beurteilung ist.

Umso wichtiger, dass wir Jesusjünger unsere Freude, Zuversicht, Ausgeglichenheit und  Hoffnung nicht an Menschen, Organisationen oder irdischen Versprechungen festmachen. Tatsache ist, dass WIR einen Anker haben, der uns in allen Situationen festhält und einen Grund, auf dem wir felsenfest stehen können. Keine Partei wird uns 100% zufrieden stellen. Menschen werden immer enttäuschen. Einsatz für irdisches wird immer einen größeren oder kleineren Beigeschmack haben. Nicht so bei Jesus.

  • Denn in ihm (Jesus) wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig! (Kolosser 2:9)  
  • Der Name des Herrn ist ein starker Turm; der Gerechte läuft dorthin und ist in Sicherheit. (Sprüche 18:10)
  • Diese Zuversicht ist wie ein starker und vertrauenswürdiger Anker für unsere Seele. Sie reicht hinter den Vorhang des Himmels bis in das Innerste des Heiligtums Gottes. (Hebräer 6:19)
Bei Jesus „Mitglied“ zu werden, sich für Ihn 100% einzusetzen, Ihn zu wählen, sich voll hinter Sein „Parteiprogramm“ zu stellen, bringt am Ende keine Enttäuschung. Seine Beurteilung der Vergangenheit und Seine Versprechen für die Zukunft sind 100% vertrauenswürdig und werden nie abgeändert oder modifiziert. Was Er sagt, gilt. Gestern, heute, immer!

Dienstag, 11. September 2012

Vergessen

Die Geschichte erzählt von dem Stadtmenschen, der sich zu Besuch bei Verwandten auf einem Bauernhof aufhält. Eines Morgens beobachtet er, wie der Bauer pfiff - und sein Hund trieb die Rinder in die Umzäunung. Dann verriegelt das Tor mit der Pfote. "Wow, das ist ja vielleicht ein intelligenter Hund. Wie heißt er denn?" Der vergessliche Bauer dachte eine Minute nach, bevor er fragte: "Wie nennt man noch diese rote Blume, die gut riecht und Dornen am Stamm hat?"  "Eine Rose?" kam die Antwort.  "Ja, genau!"  Und damit wandte sich der Bauer wandte sich an seine Frau. "Hey Rose, wie nennen wir diesen Hund noch?"

Ganz so schlimm gehts mir nicht. Aber vergessen habe ich es trotzdem – für heute rechtzeitig eine Andacht einzustellen. Kommt vor. Und weil wir so vergesslich sind, hier für heute nur einige Verse, die zum Ausdruck bringen, dass es jemanden gibt, der nicht vergisst.

Aber Gott hatte Noah und die Tiere auf dem Schiff nicht vergessen. (1 Mose 8:1; HfA)

Kann auch eine Frau ihr Kindlein vergessen, dass sie sich nicht erbarmt über ihren leiblichen Sohn? Selbst wenn sie [ihn] vergessen sollte — ich will dich nicht vergessen! (Jesaja 49:15; Schl)

Verkauft man nicht fünf Sperlinge um zwei Groschen? Und nicht ein einziger von ihnen ist vor Gott vergessen. Aber auch die Haare eures Hauptes sind alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht! Ihr seid mehr wert als viele Sperlinge. (Lukas 12:6+7)