„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Montag, 16. April 2012

Schon wieder verloren!

Nein, es geht nicht um die Bundesliga. Es geht auch nicht um den letzten Boxkampf, Wahlkampf oder Wettkampf. Es geht um den Feind der Menschen schlechthin.

Bevor die Welt erschaffen wurde, wurde er erschaffen, mit dem Vorrecht, himmlischer Anbetungsleiter zu sein. Er war besonders schön, mächtig, und mit besonderer Ausstrahlung. Aber all das stieg ihm zu Kopf. Er war mit seiner Position unzufrieden, wollte Gottes eigenen Thron und fing die unvermeidbare Niederlage ein. Verloren! (nachzulesen in Jesaja 14,12; Hesekiel 28,12-15)

Keine Chance gegen Gott! Also versuchte er Gottes Geschöpfen zu schaden und sich so am Schöpfer zu rächen. Tatsächlich richtete er großen Schaden an. Allerdings versprach der Schöpfer Seinen Geschöpfen Heil durch einen zukünftigen Retter. Über dem Diabolos, dem Durcheinanderbringer aber sprach Gott den Fluch aus. Verloren! (nachzulesen 1 Mose 3:1-15)

Und was hat er seither nicht alles versucht. Nichts war ihm zu brutal, zu grausam, zu heuchlerisch oder zu gemein, um das Kommen des Retters zu verhindern. Durch Versklavung der Nation, aus der der Retter kommen sollte, durch Tod in der Wüste, durch Auslöschung seiner Dynastie, durch abgrundtiefe Rebellion der Nation gegen ihren Gott – Hunderte von Versuchen – und genauso viele Niederlagen. Immer wieder: Verloren! (nachzulesen überall im AT)

Auch im Leben Einzelner hat er immer wieder versucht, den Endsieg zu verbuchen. Simson, ein Gottgeweihter, missbrauchte seine göttliche Salbung, wurde gefangen, seine Augen geblendet und er musste arbeiten, wie ein Tier und diente der Volksbelustigung. Aber in seinem Tod erhörte Gott ihn und er führte Gottes Volk zum Sieg und Gottes Feinde in eine vernichtende Niederlage. Verloren! (nachzulesen überall in Richter 13-16)

König David, den Vorfahren des Retters versuchte er durch Sünde zu disqualifizieren. Aber David tat von Herzen Buße. Verloren!

Petrus, Jünger, Apostel, Missionar. Ihn versuchte er durch gravierendes Versagen und Lügen zu disqualifizieren. Aber Petrus wandte sich mit Tränen zurück zu Jesus. Verloren!

Vor etwas über 2000 erschallte ein Triumphruf über Jerusalem und breitet sich bis heute aus über die Welt. Der Retter hing am Kreuz und schrie es hinaus: ES IST VOLLBRACHT! Damit meinte Er den endgültigen Sieg über den Durcheinanderbringer, den Diabolos, Satan selbst. Das war der Sieg – bestätigt 3 Tage später, als Jesus, der Retter, aus den Toten auferstand. Für Jesus und die Seinen: Sieg! Gewonnen! Für Satan und die seinen: Verloren!

Paulus, den Apostel der Nationen versuchte er immer wieder umzubringen, lahm zu legen, zum Schweigen zu bringen. Paulus predigte bis zuletzt. Verloren!

Jim Elliot wollte die Botschaft des Retters 1956 zu den Indianern in Ecuador bringen. Mit vier anderen bereitete er sich penibel auf die ersten Kontakte vor. Gemeinsam mit den vier andern wurde er grausam ermordet. Aber die Geschichte hört hier nicht auf. Seine Frau führte diese Arbeit weiter und im Stamm der Mörder entstand eine christliche Gemeinde. 9 Jahre nach den Morden tauften zwei der Mörder zwei der Kinder der Ermordeten. Verloren.

Satan ist ein Verlierer! Und er weiß es! Der Rauswurf aus dem Himmel liegt hinter ihm. Der Fluch Gottes liegt auf ihm. Das Feuer der Hölle liegt vor ihm. Und er hat Angst!

Um Gott und Seinen Geschöpfen zu schaden, will Satan nur noch Unheil säen. Ein letztes Aufbäumen vor dem Gericht. Er will Dich faszinieren mit Sünde, will Dich verstricken in einem schlechten Gewissen. Er tut alles erdenkliche, um Dich abzulenken von Jesus, dem Retter. Aber Satan ist ein Verlierer! Er hat verloren, verliert immer wieder und wird endgültig verlieren. Was ihm bleibt, sind kleine Teilerfolge. GIB IHM KEINE CHANCEN IN DEINEM LEBEN!

Lass am heutigen Tag über Deinem Leben stehen: Der Teufel hat wieder verloren!  - oder, wie es jemand anders ausdrückte: Verpass dem Teufel heute ordentliche Kopfschmerzen!

Inspiration zu diesem Eintrag im Seitenfenster: 2nd Chapter of Acts – Topgruppe der Jesus People Bewegung der 70ger und 80ger Jahre des vergangenen Jahrhunderts)

Samstag, 14. April 2012

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!


 Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss 

Jesaja 66:1-6

1 So spricht der Herr: Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel für meine Füße! Was für ein Haus wollt ihr mir denn bauen? Oder wo ist der Ort, an dem ich ruhen soll?
2 Denn dies alles hat meine Hand gemacht, und so ist dies alles geworden, spricht der Herr. Ich will aber den ansehen, der demütig und zerbrochenen Geistes ist und der zittert vor meinem Wort.
3 Wer einen Ochsen schächtet, ist wie einer, der einen Menschen erschlägt; wer ein Schaf opfert, ist wie einer, der einem Hund das Genick bricht; wer Speisopfer darbringt, ist wie einer, der Schweineblut opfert; wer Weihrauch anzündet, ist wie einer, der einen Götzen verehrt — sie alle erwählen ihre eigenen Wege, und ihre Seele hat Wohlgefallen an ihren Greueln.
4 Darum will auch ich erwählen, was sie quält, und über sie bringen, wovor ihnen graut; denn als ich rief, gab mir niemand Antwort; als ich redete, wollten sie nicht hören, sondern taten, was böse ist in meinen Augen, und erwählten, was mir nicht gefiel!
5 Hört das Wort des Herrn, ihr, die ihr erzittert vor seinem Wort: Es sagen eure Brüder, die euch hassen und euch verstoßen um meines Namens willen: »Der Herr möge sich doch verherrlichen, damit wir eure Freude sehen können!« Aber sie werden sich schämen müssen!
6 Eine Stimme des Getümmels erschallt von der Stadt her, eine Stimme aus dem Tempel! Das ist die Stimme des Herrn, der seinen Feinden bezahlt, was sie verdienen.

Komm doch mal vorbei!
Sing mit uns (oder hör zu), hör auf Gottes Wort
Freu Dich mit uns!
Und lass Dich anschließend zum Mittagessen einladen
Außerdem:
Angebot zu Seelsorge 
persönlichem Gebet
Gemeinschaft
10:30 Uhr – CCFG, Am hohen Rain 20,
57290 Neunkirchen-Zeppenfeld 

SONNTAGSZITAT:

Hüte dich davor, in trüben Gedanken zu versinken. Du bist von zehntausend Gnadenerweisen umfangen. Sie sollen dich in demütige Dankbarkeit versetzen.
 (John Wesley, Gründer der Methodistenkirche)

Bist Du sicher?

Es war der Evangelist Wilhelm Busch, der eines Tages mit jemandem über den Glauben ins Gespräch kam. Im Laufe der Unterhaltung meinte sein Gegenüber: "Glauben habe ich auch! Ich glaube, dass zwei Pfund Rindfleisch eine gute Suppe ergeben!"
Ich hoffe, dass unser Freund eine schmackhafte Suppenmahlzeit gehabt hat. Wenn allerdings nicht - was soll's? Dann hat er sich eben abends ein Schnitzel in die Pfanne gehauen und hat nachgeholt, was er mittags versäumt hat. Der Glaube, dass Rindfleisch in der Suppe schmeckt oder dass es morgen gutes Wetter gibt fällt nicht wirklich ins Gewicht. Was sehr wohl, ja, kritisch ins Gewicht fällt ist der Glaube, der mit der Ewigkeit zu tun hat. Da hilft uns ein vager Glaube oder ein Wunschglaube nicht weiter. Da ist ein Glaube gefragt, der in uns eine feste Zuversicht wirkt.

Bist Du sicher, dass Deine Sünde vergeben ist?

Der Prophet Sacharja beschreibt in Kapitel 12 eine Zeit, in der Israel den Messias erkennen werden. Eine nationale Erweckung ist die Folge. Sacharja schreibt:

"An jenem Tag wird (…) eine Quelle fließen zur Reinigung von Sünde und Unreinheit."

Das ist das Herrlichste und Wichtigste, das ein Mensch erfahren kann: Reinigung von Sünde und Unreinheit. Und betreffs dieser Erfahrung sollte man sich sicher sein! Bist Du Dir der Vergebung deiner Sünde sicher?

Eine Unzahl von Menschen möchten befreit werden von Sünde, die an ihnen klebt
Viele mehr suchen verzweifelt einen Weg, neu anzufangen
Viele sind geknechtet von Sünde und suchen vergeblich den Schlüssel, der ihre Banden öffnet

Der Schlüssel für sie alle ist die "Quelle der Vergebung zur Reinigung von Sünde und Unreinheit"

Tragisch ist, dass auch viele überzeugte Christen sich nicht sicher sind, ob ihre Sünden ein-für-allemal vergeben sind.

Nun, die Gewissheit der Vergebung kann verständlicherweise erst nach dem Empfang der Vergebung kommen. Voraussetzung für den Empfang der Vergebung unserer Schuld ist der Schritt zu Jesus. 1 Johannes 1:9 verspricht:

"Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist Er treu und gerecht, dass er uns unsere Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit."

Aber ohne diesen ersten, grundlegenden Schritt zu Jesus (auch Bekehrung genannt) erhält niemand Vergebung - und damit auch keine Gewissheit der Vergebung. Wer diesen Schritt zu Jesus aber getan hat, der darf sich an der GÖTTLICHEN Zusage festhalten, dass seine Sünden vergeben sind. Warum schleppen sich trotzdem so viele Christen durchs Leben mit ständigen Zweifeln und Schuldgefühlen? Ich denke, es gibt zwei mögliche Antworten, vielleicht drei.
  1. Weil sie ihre Bibel nicht kennen und ihnen die Versprechungen Gottes unbekannt sind
  2. Weil sie Gottes Verheißungen kennen, sich aber nicht daran klammern, sondern zweifeln
  3. Weil sie versuchen, Gott auszutricksen. Zwar möchten sie Vergebung ihrer Schuld, aber andererseits nicht von ihren sündigen Wegen lassen. Sie brauchen sich nicht zu wundern.
Bist du sicher? Bist du sicher, dass deine Sünden vergeben sind? 1 Johannes 1:7 fasst alles bisher gesagte zusammen in einem Vers:

"Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde."

Leg Dein Leben in Jesu Hände, geh Deinen Weg mit Ihm im Licht und halte Dich fest an dem göttlichen Versprechen (Gott lügt nicht! NIE!), dass das Blut Jesu Dich von JEDER Sünde reinigt!

Und wenn Du dann immer noch Zweifel hast: hier ein kleiner Tipp:
Fang einfach mal an, Jesus für die Vergebung zu danken, die Er Dir geschenkt hat! Immer wieder! So lange, bis Du die Zweifel weggedankt hast.                                                     (Whg.v.22.2.10)

Freitag, 13. April 2012

Der Spiegel

Denn wenn jemand ein Hörer des Worts ist und nicht ein Täter,
der gleicht einem Mann, der sein leibliches Angesicht im 
SPIEGEL 
beschaut; denn nachdem er sich beschaut hat, geht er davon
und vergisst von Stund an, wie er aussah. (Jakobus 1:23+24)

So, das Wort Gottes ist also ein Spiegel. Es ist ein perfekter, ein vollkommener Spiegel ohne Macken. Er glänzt, reflektiert mit Präzision und zeigt mit absoluter Genauigkeit und Reinheit, was richtig und was falsch ist bei mir. Ich schaue hinein – und sehe mich. Was erkenne ich?

  1. Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst nicht andere Götter haben neben mir.
Ich erkenne, dass ich dieses Gebot vielfältig gebrochen habe. Zum einen war Gott nicht immer der Herr mein Gott. Er wurde es, als ich ihn mit 11 oder 12 Jahren als meinen Herrn und Gott anerkannte. Vorher habe ich ohne ihn gelebt.  SCHULDIG!

  1. Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen ...  Bete sie nicht an und diene ihnen nicht.
Angebetet habe ich nie etwas anderes als Gott. Gedient habe ich vielen anderen Dingen: meinem Hobby, meiner Arbeit, Menschen, um ihnen zu gefallen und nicht zuletzt mir selbst. SCHULDIG!

  1. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht unnütz gebrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht.
Ich habe selten Gottes Namen abfällig gebraucht – aber doch einige Male. Schlimmer: Ich nenne mich nach Seinem Namen und lebe oft, als kenne ich Ihn nicht. DAS ist Missbrauch! SCHULDIG!

  1. Du sollst den Feiertag heiligen.
Gott geben, was Ihm gehört – auch an Zeit und Besinnung. Ich bekenne mich SCHULDIG!

  1. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren,auf daß dir's wohlgehe und du lange lebest auf Erden.
Ich liebe meine Eltern und habe sie geliebt. Aber ein perfekter Sohn war ich nicht. Und mit meinen Worten habe ich sie auch nicht immer geehrt. SCHULDIG!

  1. Du sollst nicht töten.
Hab ich auch nie getan. Aber – halt! Der vollkommene Spiegel sagt mir in 1. Johannes 3:15:
Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Mörder;
und ihr wißt, daß kein Mörder ewiges Leben bleibend in sich hat.
SCHULDIG!

  1. Du sollst nicht ehebrechen.
Endlich mal klare Sicht im Spiegel. Oder ist da ein Wermutstropfen? Matthäus 5:28 warnt:
Wer eine Frau ansieht, um sie zu begehren,
der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.

Das gilt natürlich auch andersherum. Tatsache ist, wenn einem (glücklicherweise) der Mut fehlt, auszuführen, was im Herzen bereits geschehen ist, ist die Ehe gebrochen. SCHULDIG!

  1. Du sollst nicht stehlen.
... auch nicht wenns ums gewissenhafte Arbeiten am Arbeitsplatz geht, oder um die Steuererklärung oder um das „Mitgehenlassen“ von Kleinigkeiten. SCHULDIG!

  1. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
Mit anderen Worten: JA soll JA und NEIN soll NEIN sein. Einen Riegel für Lügen aller Art. O weia! SCHULDIG!

  1. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was sein ist.
Zufriedenheit rund um die Uhr? Zufriedenheit rund ums Leben?  SCHULDIG!

So, der Spiegel hat mir gezeigt, was Schmutz und Schuld ist. Obwohl der Spiegel rein ist, habe ich erkannt, dass ich es nicht bin. SCHULDIG – auf der ganzen Linie.

Aber dann sehe ich noch etwas anderes im Spiegel: Ein Kreuz! Einen Mann am Kreuz, ein leeres Kreuz und ein offenes Grab. Ich gehe hin, investigiere. Ich treffe den Mann vom Kreuz. Seine Hände bluten. Seine Seite ist verwundet. Seine Krone ist ungewöhnlich. Seine Augen strahlen voll Liebe und Barmherzigkeit! Er wäscht meinen Schmutz weg. Er nimmt mein beschmutztes Kleid. Er gibt mir ein neues Kleid. Sein Kleid! Ein unbeschmutztes Kleid. Das Kleid der Gerechtigkeit.

Erneut trete ich vor den Spiegel – und sehe mich gewaschen, gereiningt, in Seiner Reinheit, in Seiner Gerechtigkeit – gerade so, als wäre ich nie schmutzig gewesen.

Danke, Du Mann des Kreuzes, dass Du meine Unreinheit weggewaschen hast; dass Du mir Deine Gerechtigkeit angezogen hast; dass Du mir den Spiegel geschenkt hast, der mich auf all das hingewiesen hast. Danke Jesus!  Dein für immer!

Donnerstag, 12. April 2012

Laura Bridgman

Laura Bridgman lebte von 1829 bis 1869. Helen Keller lebte von 1880 – 1968. Beide Frauen haben Unglaubliches geleistet, schon allein die Tatsache, dass sie nicht am Leben verzweifelten. 

Laura Bridgman wurde als gesundes Kind geboren, erkrankte im Alter von zwei Jahren ganz schwer an Scharlach und verlor Seh- u. Hörvermögen, sowie Geruchs- und Geschmacksinn. Was ihr blieb, war der Tastsinn. Kurze Zeit nach ihrer Erkrankung hörte Laura auch auf zu sprechen. Sie fand zum Glauben und wurde sehr berühmt.

Auch Hellen Keller verlor im Alter von zwei Jahren Augenlicht und Hörvermögen. Sie erlernte mehrere Fremdsprachen, studierte am Radcliffe College und erhielt später Ehrendoktorwürden, u.a. von Harvard University. 

Beide Frauen waren Kämpferinnen. Helen Keller sagte einmal:
„Die Welt ist voller Leiden. Sie ist auch voll Überwindung von Leiden.”

Über Laura Bridgman sagte der Theologe Charles Hodge:
"Ich kann mir vorstellen, wie am Morgen der Auferstehung Gott ihre Augen berührt und sagt: "Tochter, sei sehend!" Und sie wird ihre Augen öffnen und das Gesicht ihres geliebten Herrn sehen. Und er wird ihre Ohren berühren und sagen: 'Tochter, höre!" und sie wird die Stimme der Engelchöre hören, wie die gewaltige Stimme vieler Wasser. Und er wird ihre Lippen berühren, und sie wird das Lied des Mose und des Lammes singen, süßer als alle anderen." So wird unsere Zukunft sein. Das ist, was "verherrlicht" bedeutet. Jeder Teil unseres Seins berührt mit seiner Macht und erfüllte mit seiner Fülle.“

Diese Hoffnung SOLL uns nicht genommen werden und KANN uns nicht genommen werden.

Auch das bewirkt die Auferstehung Jesu in uns. In einem Leben, das in verschiedenem Ausmaß mit Leid, Dunkelheit und Krankheit gefüllt sein mag, gibt Er uns Kraft, Licht und Hoffnung. Jesus ist auferstanden. Und Er erwartet uns. Jesus lebt – mit Ihm auch wir!

Mittwoch, 11. April 2012

Gebet & Fasten an Pastor Youcefs Geburtstag!

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Auferstehungstrost JETZT!

Pagoden sind mehrstöckige, turmartige, asiatische Bauwerke, in denen Überreste erleuchteter buddhistischer Mönche aufbewahrt werden.

1981 gab es eine verheerende Flut in Zentralchina. Während der Flut stürzte eine alte Pagode ein. Erst Jahre später machten Archäologen, die durch den Schutt gruben, eine verblüffende Entdeckung: Versiegelt in einem Miniatursarg aus Stein fanden sie etwas, das sie für einen Teil von Buddhas Finger hielten. Für eine Weile reiste dieser Sarg mit Finger zu Ausstellungen in Taiwan und war auch längere Zeit in einem Bergkloster zu besichtigen. Der Finger wurde in einer goldenen Miniaturpagode beherbergt als Zehntausende Menschen kamen, um ihm Ehre zu erweisen.

Sie verbrannten Weihrauch und legten Blumen nieder rund um die Reliquie. Ein Besucher sagte: "Ich wurde mehrere tausend Jahre nach dem Buddha geboren, aber ich fühle mich bewegt und berührt, seinen Finger gesehen zu haben." Einige sagten, sie fühlten sich, als ob der Buddha tatsächlich vor ihnen säße.

Christen würden ganz anders reagieren, wenn jemand behauptet, einen Finger von Jesus aufbewahrt zu haben. Nie würden sie ihn verehren. Tatsache ist, wenn jemand einen Finger von Jesus finden würde, könnte es buchstäblich den christlichen Glauben zerstören. Der christliche Glaube beruht auf der Tatsache, dass keine solche Finger gefunden werden. Es gibt keine Finger, keine Hand, keinen Körper - denn Jesus ist von den Toten auferstanden und sein Körper ist weg und sein Grab ist leer. Es gibt keine Reliquien, denn Jesus ist körperlich von den Toten auferstanden. Jesus ist auferstanden! Christen finden heute Trost in der Tatsache, dass nichts von Jesus gefunden wurde oder gefunden werden wird. Das ist uns nicht von Nachteil, sondern eine tröstliche Bestätigung der Tatsache der Auferstehung.

Diesen Trost, diese Hoffnung ließ auch Dwight L. Moody, den Erweckungsprediger aus dem 19. Jahrhundert im Leben und im Sterben triumphieren. Vor seinem Sterben sagte er: "Eines Tages werden Sie in den Zeitungen lesen, dass D.L. Moody tot ist. Glaubt das bloß nicht! In dem Moment werde ich lebendiger sein als ich jetzt bin. Ich werde nur aufgestiegen sein. Das ist alles. 1837 wurde ich von meiner Mutter geboren; 1856 wurde vom Geist geboren. Was vom Fleisch geboren wurde, wird sterben. Aber was vom Geist geboren wird, wird in Ewigkeit leben!"

Der Alltag hat für die meisten von uns wieder begonnen. Ostern ist vorbei - aber Jesus lebt immer noch! Daran wird sich auch nichts ändern. Wir wissen sogar, mit was der Auferstandene zur Zeit beschäftigt ist. Im Wort Gottes heißt es in Johannes 14:2:

Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; 
wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. 
Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten.

Und weiter in Hebräer 7:25:

Daher kann er auch für immer selig machen, 
die durch ihn zu Gott kommen;
denn er lebt für immer und bittet für sie.

Biblische Auferstehungshoffnung geht nicht mit dem Ostermontag zu Ende, sondern zieht sich wie ein Freuden- und Hoffnungsband durch das ganze Leben eines Christen. Es bleibt dabei: Hallelujah! Der Herr ist auferstanden!“

Dienstag, 10. April 2012

So viele Menschen wie möglich - oder alle Volksgruppen?

Das war schon eine Predigt der Extraklasse, die ich mir da angehört habe. David Platt hat eine Art, mit Worten umzugehen und präzise zu kommunizieren, wie man es selten erlebt. Natürlich geht es auch um ein besonderes Thema, ein „heißes Eisen“ sozusagen. Thema seiner Predigt ist „Vorrecht und Verantwortung in Bezug auf das Missionarsproblem“ . Grundlage bildet der Vers aus Matthäus 24:14:

„Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich 
in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, 
und dann wird das Ende kommen.“

Platt erklärt, dass von über 11.800 Volksgruppen (die mit „alle Völker“ gemeint sind) noch 6850 unerreicht sind. Die Zahlen von Joshua Project sprechen gar von 16,656 Volksgruppen, 6938 davon unerreicht). Platt geht auf die Definition von unerreicht ein. Natürlich ist es klar, dass auch unsere Nachbarn in der „christlichen“ Welt nicht alle errettet sind und dass auch sie das Evangelium hören müssen. „Unerreicht“ bedeutet jedoch, dass es in einem Volk weniger als 2% evangelikale Christen gibt und dass die Möglichkeit fehlt, das Evangelium zu hören. Platt erklärt, dass jemand geboren wird, lebt, alt wird und stirbt, ohne die Möglichkeit gehabt zu haben, das Evangelium zu hören, weil es weder Christen, noch Bibeln noch Gemeinden in der Nähe gibt. Von diesen Völkern gibt es noch fast 7000, über 3000 sind nicht mal von irgendwelchen Christen in der Welt für Missionsbemühungen ins Auge gefasst.

Wenn wir den Missionsbefehl – und es ist ja ein Befehl, kein Vorschlag – genau lesen, machen wir eine ausschlaggebende Feststellung. In Matthäus 28:19:

So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker

Die Predigt kann im Video- oder Audioformat kostenlos ohne Registrierung hier herunter geladen werden – leider nur in Englisch.

Feststellen können wir folgendes: Es geht im Missionsbefehl in erster Linie nicht darum, so viele Menschen wie möglich zu erreichen, sondern alle Volksgruppen zu erreichen! Menschen sollen in jeder Volksgruppe zum Glauben kommen, zu Jüngern werden und Gemeinde bilden. In ihrem Umfeld sollen sie dann für Jesus leuchten und das eigentliche Ziel Gottes, alle Volksgruppen dieser Welt zu erreichen, nicht nur „nicht vergessen“, sondern zielstrebig mit allen Mitteln verfolgen. Solange wir die Enden unserer Stadt den Enden der Erde vorziehen, leben wir im Ungehorsam gegen Gottes Wort. Zu den Enden der Stadt sendet Jesus uns nicht (jedenfalls nicht so, wie Er uns zu den Enden der Erde sendet). An den Enden der Stadt sind wir bereits. Da müssen wir lediglich leben und leuchten, lediglich sein, was wir behaupten zu sein. Leben wir schlicht und einfach so, werden wir Zeugen Jesu sein in unseren Häusern, in unseren Familien, in unserem Bekanntenkreis, an unserem Arbeitsplatz. Wenn wir einfach sind, was wir behaupten zu sein, können wir viele unserer lokalen Programme einstampfen, viele unserer Mittel in einen Auftrag stecken, der bis heute tragisch unbeachtet geblieben ist: Die Aussendung von Missionaren zur Verkündigung des Evangeliums unter unerreichten Volksgruppen.

Tatsache ist: Jesus ist es wert, dass Sein Name, Seine Majestät und Sein Heil, für das Er alles gegeben hat, überall bekannt gemacht wird, koste es, was es wolle. Nach Matthäus 24:14 wird das Ende kommen, wenn „dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker“  verkündigt worden ist. Noch 6938 unerreichte Völker. Was gibt es schöneres, als an Gottes Auftrag mitzuarbeiten, damit das herrliche Ende kommen kann: Der König in Herrlichkeit!

weitere Informationen in deutsch hier: Josuah Project