Montag, 20. September 2010
Männerabend @ CCFG
Montag, 20.9.2010 - HEUTE!!! - 19:30 Uhr - CCFG Neunkirchen - Männerabend - Bringt Freunde mit - S'wird prima!
Gott nachahmen!
Das hört sich ja fast blasphemisch an. Und dennoch ist es Gottes erklärter Wille! In Epheser 5:1 läßt Er Paulus schreiben:
„Werdet nun Gottes Nachahmer als geliebte Kinder!“
Worum geht es dabei? Es geht darum, in unserem Alltag das zu werden, was wir in unserer Stellung vor Gott bereits sind: heilig und vollkommen. Es geht darum zu lernen, im täglichen Leben das zu reflektieren, was unsere vollkommene Position vor Gott bereits erklärt.
"Werdet" Nachahmer Gottes deutet darauf hin, das dies ein Wachstumsprozess ist. " Als geliebte Kinder" wird uns versichert, dass unser himmlischer Vater geduldig mit uns ist, wie wir geduldig sind mit unseren Kindern. Ein Lernprozess besteht nicht nur aus Erfolgserlebnissen, sondern ebenso aus ‚Lernen von Fehlern.’ Auch die läßt Gott in unserem Lernprozess zu, hält uns fest, wenn wir fallen und behandelt uns unverändert als ‚seine geliebten Kinder.’
Worin wir Ihn nachahmen sollen sagt er uns, unter anderem, im folgenden Vers:
Wandelt in der Liebe, gleichwie auch Christus uns geliebt ... hat (Epheser 5:2)
Und das war selbstlos, seine Rechte aufgebend und auf den großen Gewinn schauend, den Seine aufopfernde Liebe hervorbringen würde.
Diese Liebe schaut nicht nur darauf, was es MIR bringt und auch nicht nur darauf, was es dem NÄCHSTEN bringt. Die Liebe Jesu, die wir nachahmen sollen, schaut darauf, was es GOTT bringt. Wer Gottes Nachahmer ist und liebt, wie Jesus geliebt hat, der möchte, dass seine Liebe ein Wohlgeruch ist FÜR GOTT! Ja, Jesu Liebesopfer war für uns Menschen, uns Sünder. Aber Sein Opfer war ebenso und zu Allererst ein Gehorsamsschritt dem Gott, dem Vater gegenüber, ein Wohlgeruch für Ihn.
Manches Mal gehen uns die Fragen durch den Kopf: Lohnt sich all meine Liebesmüh? Ich will und kann nicht mehr. Niemand sieht es und niemand dankt es mir. Und diese Einschätzung mag nicht unberechtigt sein. Wenn wir aber Nachahmer Gottes sind, das heißt, wenn wir lieben, wie Jesus geliebt hat, dann hat unsere Liebesmüh immer ein doppeltes Ziel: Das eine Ziel ist es, den Menschen zu lieben und ihm zu dienen. Das mag manches Mal unbeachtet bleiben. Gleichzeitig ist unsere Nachfolge in der Liebe Jesu aber auch ein Wohlgeruch für Gott. Wir lieben, wie Jesus geliebt hat: selbstlos, unsere Rechte aufgebend und auf den Gewinn schauen (der manchmal erst in der Ewigkeit folgt). Unser Liebesdienst am Nächsten – ein Wohlgeruch für Gott - wird IMMER gesehen & belohnt!
So zu leben und zu lieben macht mich zum Nachahmer Jesu, nicht erst, wenn ich darin vollkommen bin, sondern bereits wenn ich dies in Jesu Kraft beginne.
„Werdet nun Gottes Nachahmer als geliebte Kinder!“
Worum geht es dabei? Es geht darum, in unserem Alltag das zu werden, was wir in unserer Stellung vor Gott bereits sind: heilig und vollkommen. Es geht darum zu lernen, im täglichen Leben das zu reflektieren, was unsere vollkommene Position vor Gott bereits erklärt.
"Werdet" Nachahmer Gottes deutet darauf hin, das dies ein Wachstumsprozess ist. " Als geliebte Kinder" wird uns versichert, dass unser himmlischer Vater geduldig mit uns ist, wie wir geduldig sind mit unseren Kindern. Ein Lernprozess besteht nicht nur aus Erfolgserlebnissen, sondern ebenso aus ‚Lernen von Fehlern.’ Auch die läßt Gott in unserem Lernprozess zu, hält uns fest, wenn wir fallen und behandelt uns unverändert als ‚seine geliebten Kinder.’
Worin wir Ihn nachahmen sollen sagt er uns, unter anderem, im folgenden Vers:
Wandelt in der Liebe, gleichwie auch Christus uns geliebt ... hat (Epheser 5:2)
Und das war selbstlos, seine Rechte aufgebend und auf den großen Gewinn schauend, den Seine aufopfernde Liebe hervorbringen würde.
Diese Liebe schaut nicht nur darauf, was es MIR bringt und auch nicht nur darauf, was es dem NÄCHSTEN bringt. Die Liebe Jesu, die wir nachahmen sollen, schaut darauf, was es GOTT bringt. Wer Gottes Nachahmer ist und liebt, wie Jesus geliebt hat, der möchte, dass seine Liebe ein Wohlgeruch ist FÜR GOTT! Ja, Jesu Liebesopfer war für uns Menschen, uns Sünder. Aber Sein Opfer war ebenso und zu Allererst ein Gehorsamsschritt dem Gott, dem Vater gegenüber, ein Wohlgeruch für Ihn.
Manches Mal gehen uns die Fragen durch den Kopf: Lohnt sich all meine Liebesmüh? Ich will und kann nicht mehr. Niemand sieht es und niemand dankt es mir. Und diese Einschätzung mag nicht unberechtigt sein. Wenn wir aber Nachahmer Gottes sind, das heißt, wenn wir lieben, wie Jesus geliebt hat, dann hat unsere Liebesmüh immer ein doppeltes Ziel: Das eine Ziel ist es, den Menschen zu lieben und ihm zu dienen. Das mag manches Mal unbeachtet bleiben. Gleichzeitig ist unsere Nachfolge in der Liebe Jesu aber auch ein Wohlgeruch für Gott. Wir lieben, wie Jesus geliebt hat: selbstlos, unsere Rechte aufgebend und auf den Gewinn schauen (der manchmal erst in der Ewigkeit folgt). Unser Liebesdienst am Nächsten – ein Wohlgeruch für Gott - wird IMMER gesehen & belohnt!
So zu leben und zu lieben macht mich zum Nachahmer Jesu, nicht erst, wenn ich darin vollkommen bin, sondern bereits wenn ich dies in Jesu Kraft beginne.
Meine Kinder, lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge,
sondern mit der Tat und mit der Wahrheit. (1 Johannes 3:18)
Freitag, 17. September 2010
Von Gott, Spinnen und uns
"An einem sonnigen Herbsttag segelte eine gut genährte Spinne durch die milde Luft und landete schließlich in einer Hecke. Sie ließ sich zappelnd und tastend weit hinab und baute sich ein wundervolles Nest, in das sie sich behaglich setzte. Die Zeiten waren gut, und es flog ihr vieles kleine Getier in die feinen Maschen. Eines Morgens - der Tau glänzte wie Perlen im Netz - wollte die Spinne ihre Wohnung inspizieren. Sie lief auf den engen Straßen ihrer Netzfäden herum wie eine Seiltänzerin und guckte überall hin um festzustellen, ob alles in Ordnung sei. Da kam sie an einen Faden, der gerade in die Höhe lief und bei dem sie nicht erkennen konnte, wo er eigentlich endete. Sie starrte in die Höhe, aber sie entdeckte kein Ende. Sie schüttelte den Kopf und fand diesen Faden einfach sinnlos. Verärgert biss sie ihn durch, - und dann lag sie im Staub, eine Gefangene im eigenen Netz."*
Selbst die Spinnenhasser unter uns müssen zugeben, dass solch ein Spinnennetz recht faszinierend ist. Kunstvoll gesponnen, sinnvoll und im Herbst recht ansehlich, wenn die Tautropfen wie Perlen daran hängen. Architektur und Baumaterial sind eine wahre Meisterleistung.
Auch wir Mensch haben uns unser Lebensnetz gesponnen. Manches Netz ist recht kunstvoll und faszinierend. Einige fallen größer aus als andere, und doch sehen die meisten Baumeister einen Wert in ihrem Werk. Wir bewegen uns mit relativer Leichtigkeit über die Wege, die wir uns geschaffen hat. Wir haben es (mehr oder weniger) gelernt, von dem zu leben, was das Lebenswerk abwirft. Und dann kommt die Zeit der Inspektion. Ja, alle Fäden scheinen wichtig, produktiv und sinnvoll zu sein – bis auf den einen. Da ist der eine Faden nach oben. Er scheint keine Nahrung einzufangen, er scheint nicht in das Netzgefüge hineinzupassen, er geht in eine ganz andere Richtung – dieser Faden nach oben. Wir meinen, den „Draht nach oben“ nicht zu benötigen. Und da wir mit scheinbar unnützem Ballast kurzen Prozess machen, kappen wir diesen Draht nach oben, manchmal in Ignoranz, manchmal mit Ärger. Wer so weit gegangen ist, wird mit Schrecken feststellen, dass sein Lebenswerk keinen Bestand haben wird. Das Netz der Spinne ist an dem Faden nach oben aufgehängt. Gleichsam ist unser Leben am Faden nach oben aufgehängt. Unsere Verbindung nach oben ist überlebenswichtig. Die Beziehung zu unserem Schöpfer ist das, was unser Leben stabil macht.
Zu viele haben es versucht, ohne den Draht nach oben auszukommen. Manche haben es eine ganze Weile geschafft, andere ein halbes Leben, oder länger. Viele sind gescheitert – unnötig gescheitert. Viele haben ihren letzten Atemzug auf Erden gemacht, ohne den Draht nach oben zu beachten. Als sie dann „auf der anderen Seite“ aufgewacht sind, kam das böse Erwachen.
Paulus predigt in Apostelgeschichte 17:28:
„In ihm leben, handeln und sind wir“, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: „Denn auch wir sind von seinem Geschlecht.“
Wer den „Draht nach oben“ ignoriert, vernachlässigt oder sogar kappt, der muss sich nicht wundern, wenn sein Lebenswerk über ihm zusammenbricht. Bleiben wird es auf keinen Fall!
Ich für meinen Teil möchte mich daran erinnern, dass ich in Ihm, Jesus, lebe, handle und bin. Der „Draht nach oben hält mich fest, gibt mir Lebensmut, Zuversicht und Geborgenheit. An dem „Draht nach oben“ will ich mich auch während des Tages immer wieder neu erfreuen und dafür dankbar sein.
Selbst die Spinnenhasser unter uns müssen zugeben, dass solch ein Spinnennetz recht faszinierend ist. Kunstvoll gesponnen, sinnvoll und im Herbst recht ansehlich, wenn die Tautropfen wie Perlen daran hängen. Architektur und Baumaterial sind eine wahre Meisterleistung.
Auch wir Mensch haben uns unser Lebensnetz gesponnen. Manches Netz ist recht kunstvoll und faszinierend. Einige fallen größer aus als andere, und doch sehen die meisten Baumeister einen Wert in ihrem Werk. Wir bewegen uns mit relativer Leichtigkeit über die Wege, die wir uns geschaffen hat. Wir haben es (mehr oder weniger) gelernt, von dem zu leben, was das Lebenswerk abwirft. Und dann kommt die Zeit der Inspektion. Ja, alle Fäden scheinen wichtig, produktiv und sinnvoll zu sein – bis auf den einen. Da ist der eine Faden nach oben. Er scheint keine Nahrung einzufangen, er scheint nicht in das Netzgefüge hineinzupassen, er geht in eine ganz andere Richtung – dieser Faden nach oben. Wir meinen, den „Draht nach oben“ nicht zu benötigen. Und da wir mit scheinbar unnützem Ballast kurzen Prozess machen, kappen wir diesen Draht nach oben, manchmal in Ignoranz, manchmal mit Ärger. Wer so weit gegangen ist, wird mit Schrecken feststellen, dass sein Lebenswerk keinen Bestand haben wird. Das Netz der Spinne ist an dem Faden nach oben aufgehängt. Gleichsam ist unser Leben am Faden nach oben aufgehängt. Unsere Verbindung nach oben ist überlebenswichtig. Die Beziehung zu unserem Schöpfer ist das, was unser Leben stabil macht.
Zu viele haben es versucht, ohne den Draht nach oben auszukommen. Manche haben es eine ganze Weile geschafft, andere ein halbes Leben, oder länger. Viele sind gescheitert – unnötig gescheitert. Viele haben ihren letzten Atemzug auf Erden gemacht, ohne den Draht nach oben zu beachten. Als sie dann „auf der anderen Seite“ aufgewacht sind, kam das böse Erwachen.
Paulus predigt in Apostelgeschichte 17:28:
„In ihm leben, handeln und sind wir“, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: „Denn auch wir sind von seinem Geschlecht.“
Wer den „Draht nach oben“ ignoriert, vernachlässigt oder sogar kappt, der muss sich nicht wundern, wenn sein Lebenswerk über ihm zusammenbricht. Bleiben wird es auf keinen Fall!
Ich für meinen Teil möchte mich daran erinnern, dass ich in Ihm, Jesus, lebe, handle und bin. Der „Draht nach oben hält mich fest, gibt mir Lebensmut, Zuversicht und Geborgenheit. An dem „Draht nach oben“ will ich mich auch während des Tages immer wieder neu erfreuen und dafür dankbar sein.
Dienstag, 14. September 2010
Ein Dorf von 100
Die Geschichte und Zahlen* in diesem Blogeintrag sind vielleicht bekannt, faszinieren aber immer wieder. Vielleicht ist irgendwann einmal eine Anpassung nötig, aber grundsätzlich geben sie einen guten Überblick über die Verhältnisse auf unserem Planeten:
Wenn wir die ganze Menschheit unter Beachtung der Proportionen aller Völker auf ein Dorf von 100 Einwohner reduzieren würden, wäre dieses Dorf so zusammengestellt:
57 Asiaten
21 Europäer
14 Amerikaner (Nord u. Süd)
8 Afrikaner
21 Europäer
14 Amerikaner (Nord u. Süd)
8 Afrikaner
52 wären Frauen
48 wären Männer
48 wären Männer
70 Nicht-Weiße
30 Weiße
30 Weiße
70 nicht Christen
30 Christen
30 Christen
89 heterosexuelle
11 homosexuelle
11 homosexuelle
6 Personen würden 59% des gesamten Weltreichtums besitzen
und alle 6 Personen kämen aus den USA.
80 hätten keine ausreichenden Wohnverhältnisse
70 wären Analphabeten
50 wären unterernährt
1 würde sterben
2 würden geboren
2 würden geboren
1 hätte einen PC
1 hätte einen akademischen Abschluss.
Falls Du heute Morgen gesund und nicht krank aufgewacht bist, bist Du glücklicher als 1 Million Menschen, welche die nächste Woche nicht erleben werden.
Falls Du nie einen Kampf des Krieges erlebt hast, nie die Einsamkeit durch Gefangenschaft, die Agonie des Gequälten, oder Hunger gespürt hast, dann bist Du glücklicher als 500 Millionen Menschen der Welt.
Falls du deine Religion ausüben kannst, ohne die Angst, dass Dir gedroht wird, dass man Dich verhaftet oder Dich umbringt, bist Du glücklicher als 3 Milliarden Menschen der Welt.
Falls sich in Deinem Kühlschrank Essen befindet, Du angezogen bist, ein Dach über dem Kopf hast und ein Bett, bist Du reicher als 75% der Menschen dieser Erde.
Falls Du ein Konto bei der Bank hast, etwas Geld im Portemonnaie und etwas Kleingeld in einer kleinen Schachtel, gehörst Du zu 8% der wohlhabenden Menschen auf dieser Welt.
Beim Lesen dieses Textes bist Du doppelt gesegnet worden, denn Du gehörst nicht zu den 2 Milliarden Menschen die nicht lesen können.
Und du bist von 100 der Eine der einen PC hat!
Wenn Deine Eltern noch leben und immer noch verheiratet sind, bist Du schon wahrlich eine Rarität.
Gründe genug, dankbar in diesen Tag zu gehen. Aber selbst, wer zu denen gehört, die in dieser Auflistung den kürzeren ziehen, hat viel zu Danken. Der Psalmist schreibt in Psalm 73:25-26:
„Wen habe ich im Himmel? Und außer dir habe ich an nichts Gefallen auf der Erde. Mag auch mein Leib und mein Herz vergehen - meines Herzens Fels und mein Teil ist Gott auf ewig.“
(* im Wesentlichen aus dem Kinderbuch: Wenn die Welt ein Dorf wäre“ von David J. Smith)
Montag, 13. September 2010
Die alten Spurrillen
Letzten Montag wurde der Gedanke an Spurrillen in unserem Leben angesprochen. Heute wird er wieder aufgegriffen.
Wir alle kennen das Problem. Fährt man auf nasser Straße und gerät in Spurrillen, ist Aqua Planing eine große Gefahr. Im Wald, wo sich die Reifenspuren der Waldfahrzeuge und Traktoren tief in den Waldboden eingegraben haben, ist ein angenehmes Fahren manchmal schlicht unmöglich. Selbst das Laufen kann unangenehm werden.
Auch im Leben gibt es diese Spurrillen. Im Leben ohne Jesus haben sie unser Verhalten geprägt und alle möglichen Lebensweisen. Ohne Jesus haben wir es gelernt, irgendwie vorwärts zu kommen. Das hat Spuren hinterlassen, die sich manchmal tief eingegraben haben. Und jetzt, mit Jesus, ist es gar nicht so einfach, aus diesen eingefahrenen Wegen herauszukommen.
Die alten Lebensweisen sind "geschliffen", angepasst und man hat gelernt, darin vorwärts zu kommen. Das Problem ist, sie gefallen Gott nicht, denn sie sind in Zeiten der Unabhängigkeit von Ihm entstanden.
Im Wort Gottes sagt Gott uns, was zu tun ist. Zum einen werden wir erinnert, dass wir nicht mehr in diesen Spuren weiterlaufen müssen.
"Wir wissen ja, dass unser alter Mensch mit ihm gekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde vernichtet werde, sodass wir hinfort der Sünde nicht dienen." (Römer 6:6)
Der Alte ist tot! (siehe Blogeintrag vom 6.9.2010). Aber der "Neuen" übernimmt manchmal die gefährlichen Spurrillen des "Alten", anstatt sie für tot zu halten und zu begraben. Gott hat uns sogar das Material gezeigt, mit dem wir die alten Spurrillen begraben und auffüllen sollen, um darauf dann einen ganz neuen Weg einzuschlagen. Im folgenden sind die alten Spurrillen, die unabhängig von Gott entstanden sind, rot und das Füllmaterial grün markiert.
Darum legt die Lüge ab und "redet die Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten", denn wir sind untereinander Glieder.
Zürnt ihr, so sündigt nicht; die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn!
Gebt auch nicht Raum dem Teufel!
Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern bemühe sich vielmehr, mit den Händen etwas Gutes zu erarbeiten, damit er dem Bedürftigen etwas zu geben habe. Kein schlechtes Wort soll aus eurem Mund kommen, sondern was gut ist zur Erbauung, wo es nötig ist, damit es den Hörern Gnade bringe.
Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid für den Tag der Erlösung!
Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan samt aller Bosheit.
Seid aber gegeneinander freundlich und barmherzig und vergebt einander, gleichwie auch Gott euch vergeben hat in Christus.
Danke, Herr, dass Du uns nicht nur Ge- und Verbote gibst, dass Du uns nicht nur sagst, nicht mehr in den alten Spurrillen zu laufen. Danke, dass Du uns die Füllmasse gibst, mit denen wir die alten Spurrillen auffüllen und begraben, damit sich gute, und heilsame Wege in unserem Leben bahnen.
Wir alle kennen das Problem. Fährt man auf nasser Straße und gerät in Spurrillen, ist Aqua Planing eine große Gefahr. Im Wald, wo sich die Reifenspuren der Waldfahrzeuge und Traktoren tief in den Waldboden eingegraben haben, ist ein angenehmes Fahren manchmal schlicht unmöglich. Selbst das Laufen kann unangenehm werden.
Auch im Leben gibt es diese Spurrillen. Im Leben ohne Jesus haben sie unser Verhalten geprägt und alle möglichen Lebensweisen. Ohne Jesus haben wir es gelernt, irgendwie vorwärts zu kommen. Das hat Spuren hinterlassen, die sich manchmal tief eingegraben haben. Und jetzt, mit Jesus, ist es gar nicht so einfach, aus diesen eingefahrenen Wegen herauszukommen.
Die alten Lebensweisen sind "geschliffen", angepasst und man hat gelernt, darin vorwärts zu kommen. Das Problem ist, sie gefallen Gott nicht, denn sie sind in Zeiten der Unabhängigkeit von Ihm entstanden.
Im Wort Gottes sagt Gott uns, was zu tun ist. Zum einen werden wir erinnert, dass wir nicht mehr in diesen Spuren weiterlaufen müssen.
"Wir wissen ja, dass unser alter Mensch mit ihm gekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde vernichtet werde, sodass wir hinfort der Sünde nicht dienen." (Römer 6:6)
Der Alte ist tot! (siehe Blogeintrag vom 6.9.2010). Aber der "Neuen" übernimmt manchmal die gefährlichen Spurrillen des "Alten", anstatt sie für tot zu halten und zu begraben. Gott hat uns sogar das Material gezeigt, mit dem wir die alten Spurrillen begraben und auffüllen sollen, um darauf dann einen ganz neuen Weg einzuschlagen. Im folgenden sind die alten Spurrillen, die unabhängig von Gott entstanden sind, rot und das Füllmaterial grün markiert.
Darum legt die Lüge ab und "redet die Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten", denn wir sind untereinander Glieder.
Zürnt ihr, so sündigt nicht; die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn!
Gebt auch nicht Raum dem Teufel!
Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern bemühe sich vielmehr, mit den Händen etwas Gutes zu erarbeiten, damit er dem Bedürftigen etwas zu geben habe. Kein schlechtes Wort soll aus eurem Mund kommen, sondern was gut ist zur Erbauung, wo es nötig ist, damit es den Hörern Gnade bringe.
Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid für den Tag der Erlösung!
Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan samt aller Bosheit.
Seid aber gegeneinander freundlich und barmherzig und vergebt einander, gleichwie auch Gott euch vergeben hat in Christus.
Danke, Herr, dass Du uns nicht nur Ge- und Verbote gibst, dass Du uns nicht nur sagst, nicht mehr in den alten Spurrillen zu laufen. Danke, dass Du uns die Füllmasse gibst, mit denen wir die alten Spurrillen auffüllen und begraben, damit sich gute, und heilsame Wege in unserem Leben bahnen.
Samstag, 11. September 2010
Kulturzerstörende Mission?
Gestern fiel mir eine IDEA Spektrum vom letzten Sommer in die Finger – d.h. ich nahm sie auf und begann zu lesen. Ein Bericht, überschrieben mit großen Buchstaben, fand sofort meine Aufmerksamkeit: „Teufelsanbeter tötete 19 Menschen“
Im Artikel geht es um den 32 jährigen Wachmann, Philip Onyancha, der bei seiner Festnahme gestand, 19 Menschen getötet zu haben. Er war einer okkulten Gruppe beigetreten und sein Mentor hatte ihm versichert, dass er einer der wohlhabendsten Männern des Landes werden könne, wenn er nur genug Menschen ermorden würde. Also machte er sich an die Arbeit. Seinem Ziel von 100 Morden wurde nach 19 Tötungen buchstäblich der Riegel vorgeschoben. Onyancha berichtet von Geistern, die ihn drängten, zu töten. Seine Schuld sei es jedenfalls nicht. Ein weiterer Mann wurde festgenommen, ebenfalls Anhänger eines Geisterkults. Sieben Frauen hatte er auf dem Gewissen, denn in seinem Kult werden Frauenhaare als Zaubermittel verehrt.
Dennoch wirft man christlicher Mission immer wieder vor, „Kultur“ zu zerstören. Allein die in diesem Artikel genannten 31 Toten, meist Frauen und Kinder, wären sicher froh gewesen, wenn die mörderische „Kultur“ ihrer Mörder durch Jesu Liebe zerstört worden wäre.
Zur Zeit gibt es Aufruhr auf der ganzen Welt wegen einer geplanten Koranverbrennung (vorläufig letzter Stand: abgesagt!). Diese Aktion ist natürlich durch nichts und absolut nichts zu rechtfertigen. Mit Sicherheit ist sie nicht inspiriert durch den Geist Gottes! ABER: Eine Kultur, die weltweit Rachemord und Totschlag vespricht, (und damit bereits begonnen hat, bevor der erste Koran brennt), ist sicher eine Kultur, die der Veränderung dringend bedarf.
Dennoch wirft man christlicher Mission immer wieder vor, Kultur zu zerstören, auch wenn sie die Liebe Jesu auslebt und verkündigt in einer Kultur, die von Rache und Intoleranz geprägt ist.
William Carey, christlicher Missionar in Asien war bahnbrechend für das Verbot der Witwenverbrennung in Indien, ein Brauch, der durch die Kultur und Religion Indiens gegeben war. Amy Carmichael hat Hunderte von Kindern vor der Tempelprostitution bewahrt, motiviert durch die Liebe Jesu und das biblische Menschenbild.
Dennoch wirft man christlicher Mission immer wieder vor, Kultur zu zerstören. „Die Menschen in der Welt, in ihren Kulten, in ihren Religionen und Geisterverehrungen sind auch ohne Jesus glücklich! Glücklicher als mit Ihm!" - "WIRKLICH?"
Eine Geschichte kommt mir in den Sinn von einem „aufgeklärten Atheisten“, der die Welt bereist und Zwischenstation macht in Mikronesien. Auf einer seiner Touri-trips ins Landesinnere kommt er mit seiner Gruppe in ein entlegenes Dorf in dem er sich über die Jesus-gläubigen Stammesbewohner lustig macht. „Ihr hättet mal so bleiben sollen wie ihr wart, und die Botschaft der Missionare ignorieren sollen!“ meint er verächtlich. „Nun, wenn die uns vor einigen Jahrzehnten nicht das Evangelium gebracht hätten, dann wären Sie sicher heute Abend auf unserem Speiseplan gelandet.!“
Mission im Sinne Jesu nach dem Vorbild der Bibel zerstört keine Kultur sondern befreit Kultur und befreit Menschen zu einem Leben in Freiheit und Menschenwürde. Mission begegnet Hass mit Liebe, Menschenverachtung mit Menschenwürdigung und Angst mit der Hoffnung Jesu. Darum:
Da sprach Jesus wiederum zu ihnen: Friede sei mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. (Johannes 20:21)
Freitag, 10. September 2010
Pass auf, dass Du nicht zu fett wirst!
Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes in Deutschland ist jeder Zweite in unserem Land übergewichtig, jeder 15. sogar stark übergewichtig! Tendenz steigend. Bereits bei Kindern und Jugendlichen trägt jeder 5. „zu schwere Lasten.“ Was vor Jahren noch durch Sport, Spiel und Spaß verbrannt wurde, setzt jetzt bei Fernsehen, Computer und Chips an.Gesund ist das natürlich nicht. Die schädlichen Folgen sind gründlich untersucht und bekannt.
Im 5. Buch Mose wird von einem ganzen Volk gesprochen, das zu fett wurde. In 5. Mose 32:15 lesen wir:
Da wurde Israel fett und schlug aus. Du bist fett, dick und feist geworden! Und er verwarf den Gott, der ihn geschaffen hat, und er verachtete den Fels seines Heils.
Nicht 5% des Volkes waren zu fett, nicht 15% oder 50%. Nein, das Volk war kollektiv zu dick. Dadurch bedingt kamen Aufsässigkeit, Gottlosigkeit und Verachtung. Die Rede ist von ungesunder Fettleibigkeit auf geistlichem Gebiet.
Das hätte nicht sein müssen. Gott hatte sich als ein einzigartiger, überaus gnädiger, geduldiger, liebender Gott erwiesen, und das nicht nur einmal sondern ungezählte Male, wieder und wieder! Gott hatte Israel gespeist mit Liebe, Barmherzigkeit und Fürsorge jeglicher Art. Natürlich hat diese Fürsorge die geistliche Fettleibigkeit nicht hervorgerufen. Vielmehr war es die Selbstverständlichkeit, mit der das Volkes die Gnadenerweise Gottes konsumierte. Man nahm den Segen des Herrn für gegeben, egal, wie man lebte. Das war (und ist bis heute) höchst ungesund für ein Leben mit Gott! Geistliche Fettleibigkeit, Übergewicht und Aufsässigkeit sind die Folgen. Man sagt sich: „Es geht mir doch gut! Alles klar bei mir!“ Und Gott sagt:
„Du sprichst: Ich bin reich und habe genug und brauche nichts!, und weißt nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß.“ (Offenbarung 3:17)
Ein schlimmer Zustand. Wie aber lässt sich geistliche Fettleibigkeit und Trägheit behandeln oder vermeiden?
Nun, gegen Fettleibigkeit hilft eine ausgewogene Diät mit begleitender Bewegungstherapie. Das gilt auch bei geistlicher Fettleibigkeit. Dass eine ausgewogene Diät durch regelmäßige Kost des Wortes Gottes besteht, ist offensichtlich. Aber dazu muss Bewegung kommen. Joggen ist unumgänglich. Geistliches Joggen wird mehrmals in der Bibel erwähnt:
Der Name des Herrn ist ein starker Turm; der Gerechte läuft dorthin und ist in Sicherheit. (Sprüche 18:10)
Macht euch auf den Weg, und verkündet überall die rettende Botschaft, dass Gott Frieden mit uns geschlossen hat (Epheser 6:15)
Geistliches Joggen sucht die Gegenwart Gottes und bringt das Evangelium in die Welt! Auch Kniebeugen bringen die Gesundheit zurück. In Epheser 3:14 heißt es:
„Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater“
Gebet ist unumgänglich, um geistlich gesund zu leben. Aber noch eine letzte Übung sei erwähnt: Hebräer 13:15 zeigt sie auf:
„Durch ihn laßt uns nun Gott beständig ein Opfer des Lobes darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen!“
Lobpreis beschäftigt Muskeln, die ansonsten oft brach liegen oder auch falsch und gesundheitsschädlich eingesetzt werden. Mit Lobpreis unseres guten Gottes können wir gar nichts falsch machen.
Geistliches Joggen, Kniebeugen und Mundmuskeltherapie – kombiniert mit der gesunden Diät des Wortes Gottes stärken und erhalten unsere geistliche Gesundheit und Fitness!
Montag, 6. September 2010
Der Alte ist tot!
Der Alte ist tot! Ehrlich gesagt, bin ich ganz froh darüber. Ja, ich möchte sagen, ich bin dankbar, dass er weg ist. Gut, man hatte gelernt, mit ihm auszukommen. Anfangs war das kein Problem, aber je mehr man ihn kennen lernte, umso unangenehmer wurde er. Er hatte seinen eigenen Willen, war störrisch, selbstsüchtig, im wahrsten Sinne des Wortes Gott-los und hatte die Kontrolle.. Das hat ihn geprägt. Mehr und mehr entwickelte er sich zu Tyrann. Seinem gottlosen Einfluss konnte man sich nicht entziehen. Mehr und mehr verlor man seine eigene (vermeintliche) Freiheit und "wurde gelebt." Jetzt ist er tot und eine neue FREIHEIT beginnt!
Aber er hat Spuren hinterlassen. Das jahrelange Leben unter seiner Herrschaft hat geprägt. Man hat Verhaltensmuster gelernt, die dem Alten gefielen. Man hat sich ich eine Richtung bewegt und Denkschemas gelernt, die Gott-los, unabhängig von Gott, waren. Jetzt sind die Furchen tief. Der Alte ist tot, aber die hinterlassenen Furchen im Leben sind tief und mitunter markant. Da muss man erst mal lernen, mit umzugehen.
Um wen geht es hier eigentlich? Die Bibel nennt die Natur dessen, der Jesus noch nicht persönlich kennt: Der alte Mensch. Dieser alte Mensch lehrt uns von Kindesbeinen an, unabhängig von Gott zu leben. Wir entwickeln Verhaltensmuster und Denkschemas, die sich tief in unser Leben einprägen, wie Furchen auf einem viel befahrenen Weg. Dieses gelernte unabhängige Leben von Gott bezeichnet die Bibel als "Fleisch". Die gute Nachricht ist: Der Alte ist tot! In Römer 6:6 lesen wir:
"Wir wissen ja, dass unser alter Mensch mit ihm gekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde vernichtet werde, sodass wir hinfort der Sünde nicht dienen."
Das IST eine gute Nachricht! Der Alte ist tot. Gekreuzigt! Gemeinsam mit Jesus wurde er gekreuzigt und hat nichts mehr zu sagen im Leben eines Christen. Seine Tyrannei hat ein Ende. Seine Macht ist gebrochen. Der Alte ist tot! - Aber er hat Spuren hinterlassen. Aus diesen Spuren herauszukommen ist mitunter ein Kampf. Es ist Teil des geistlichen Kampfes, für den Jesus uns gemäß Epheser 6 ausgerüstet hat. Aber auch im Kolosserbrief wird uns in einfachen Worten beschrieben, wie wir aus dem Fahrwasser des toten Alten, aus den Spurrillen, die er hinterlassen hat, herauskommen. In Kolosser 3:3,5,8+9 heißt es:
"Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott. So tötet nun die Glieder, die auf Erden sind, Unzucht, Unreinheit, schändliche Leidenschaft, böse Begierde und die Habsucht, die Götzendienst ist. Nun aber legt alles ab von euch: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde; belügt einander nicht; denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Werken ausgezogen".
Das (und anderes) sind die Furchen, die getötet und begraben (aufgefüllt) werden sollen. Es ist vielleicht zunächst einfacher, darin weiterzulaufen. Aber das wäre falsch und kurzsichtig. Sie müssen ins Grab. Und womit begraben und wir sie? Kolosser 3:12-14 gibt uns Antwort:
"So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit."
Der Alte ist tot! Die Furchen, die er hinterlassen hat, füllen wir mit dem, was der Neue (unsere neue Natur in Jesus) so gerne tut. Schlussendlich entstehen neue Spuren in unserem Leben. Die des Neuen. Und die sind klare Zeugnisse für die verändernde Kraft unseres Retters, Jesus!
Aber er hat Spuren hinterlassen. Das jahrelange Leben unter seiner Herrschaft hat geprägt. Man hat Verhaltensmuster gelernt, die dem Alten gefielen. Man hat sich ich eine Richtung bewegt und Denkschemas gelernt, die Gott-los, unabhängig von Gott, waren. Jetzt sind die Furchen tief. Der Alte ist tot, aber die hinterlassenen Furchen im Leben sind tief und mitunter markant. Da muss man erst mal lernen, mit umzugehen.
Um wen geht es hier eigentlich? Die Bibel nennt die Natur dessen, der Jesus noch nicht persönlich kennt: Der alte Mensch. Dieser alte Mensch lehrt uns von Kindesbeinen an, unabhängig von Gott zu leben. Wir entwickeln Verhaltensmuster und Denkschemas, die sich tief in unser Leben einprägen, wie Furchen auf einem viel befahrenen Weg. Dieses gelernte unabhängige Leben von Gott bezeichnet die Bibel als "Fleisch". Die gute Nachricht ist: Der Alte ist tot! In Römer 6:6 lesen wir:
"Wir wissen ja, dass unser alter Mensch mit ihm gekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde vernichtet werde, sodass wir hinfort der Sünde nicht dienen."
Das IST eine gute Nachricht! Der Alte ist tot. Gekreuzigt! Gemeinsam mit Jesus wurde er gekreuzigt und hat nichts mehr zu sagen im Leben eines Christen. Seine Tyrannei hat ein Ende. Seine Macht ist gebrochen. Der Alte ist tot! - Aber er hat Spuren hinterlassen. Aus diesen Spuren herauszukommen ist mitunter ein Kampf. Es ist Teil des geistlichen Kampfes, für den Jesus uns gemäß Epheser 6 ausgerüstet hat. Aber auch im Kolosserbrief wird uns in einfachen Worten beschrieben, wie wir aus dem Fahrwasser des toten Alten, aus den Spurrillen, die er hinterlassen hat, herauskommen. In Kolosser 3:3,5,8+9 heißt es:
"Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott. So tötet nun die Glieder, die auf Erden sind, Unzucht, Unreinheit, schändliche Leidenschaft, böse Begierde und die Habsucht, die Götzendienst ist. Nun aber legt alles ab von euch: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde; belügt einander nicht; denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Werken ausgezogen".
Das (und anderes) sind die Furchen, die getötet und begraben (aufgefüllt) werden sollen. Es ist vielleicht zunächst einfacher, darin weiterzulaufen. Aber das wäre falsch und kurzsichtig. Sie müssen ins Grab. Und womit begraben und wir sie? Kolosser 3:12-14 gibt uns Antwort:
"So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit."
Der Alte ist tot! Die Furchen, die er hinterlassen hat, füllen wir mit dem, was der Neue (unsere neue Natur in Jesus) so gerne tut. Schlussendlich entstehen neue Spuren in unserem Leben. Die des Neuen. Und die sind klare Zeugnisse für die verändernde Kraft unseres Retters, Jesus!
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