Wir alle, die wir zu Jesus Christus gehören, glauben an ein Leben nach dem Tod. Wir alle glauben, dass der Tod lediglich eine Türe ist vom Diesseits ins Jenseits. Wie es genau aussehen wird auf der anderen Seite, wissen wir nicht. Aber wir wissen, dass es herrlich sein wird. Trotzdem bleiben Fragen. Nicht Fragen, die uns verunsichern - eher Fragen, die uns nachdenklich stimmen. Eine solche Frage kam mir kürzlich über den Weg:
"Wenn ich eines Tages "auf der anderen Seite" aufwachen werde, worüber werde ich mich rückwirkend freuen? Werde ich mich freuen können über die Bekenntnisse, die ich von meinem Herrn Jesus weitergegeben habe? Werde ich mich freuen über Hilfe, die ich anderen angeboten habe, über ein Lächeln, das andere erfreut und freundliche Worte, die anderen durch den Tag geholfen haben?"
Interessant ist, dass all diese Dinge, über die ich mich im Himmel gerne rückwirkend freuen würde, geschehen können, ohne dass mir irgendwelche Kosten entstehen würden.
Andererseits inspiriert mich der Gedanke an den Himmel auch zu der Frage, woran ich mich hoffentlich nicht erinnern muss.
"Ist es die Meinungsverschiedenheit mit dem Ehepartner wert, über Stunden an Bitterkeit festzuhalten? Habe ich mich meines Glaubens und meines Zeugnisses von Jesus geschämt? Ist es das erfahrene Unrecht am Arbeitsplatz wert, den Ärger mit nach Hause zu nehmen? Ist mein (vielleicht berechtigter) Ärger das böse Wort wert, das den Anderen bestenfalls herausfordert, vielleicht sogar beleidigt?"
Der Gedanke an "die andere Seite" hat etwas für sich. Der Herr hat uns mit so viel Gutem ausgerüstet: Millionen von Nerven und Muskeln, die uns das Lächeln möglich machen, einen Mund der viele freundliche Worte - und sogar Segen aussprechen kann, Hände, die helfen, Ohren, die zuhören und Füße, die Bedürftige besuchen können. Das diese Liste nicht vollständig ist, ist uns allen klar. In Matthäus 19 lesen wir von einem Mann, der auf eine Reise ging. Seinen Dienern gab er Geld mit den Worten:
"Handelt, bis ich wiederkomme!" (Lukas 19:13)
Gott hat auch Dich und mich reich beschenkt. Ich meine nicht unbedingt, mit Geld, aber mit Talenten, Zeit, Kraft, Gesundheit, Intelligenz, Ideen und vielen anderen Schätzen. Und Jesus ruft auch uns zu: "Handelt, bis ich wiederkomme!"
Heute, jetzt, ist die Zeit, zu "handeln," - d.h., einzusetzen, was Gott uns gegeben hat. "Wenn wir eines Tages "auf der anderen Seite" aufwachen werden, worüber werden wir uns rückwirkend freuen?
Lasst uns doch heute ganz bewusst etwas von dem einsetzen, das Gott uns geschenkt hat. Lasst es uns einsetzen, damit Jesus sich heute freut - und wir, wenn wir einmal "auf der anderen Seite" Rückschau halten.
Dienstag, 31. August 2010
Donnerstag, 26. August 2010
Von Gott vergessen, verlassen, verworfen?
Hast du Juda ganz und gar verworfen? Oder verabscheut deine Seele Zion? (Jeremia 14:19)
Hast du dein Volk ganz und gar verworfen? Oder verabscheut deine Seele dein Volk? (nach Jeremia 14:19)
Hast du mich ganz und gar verworfen? Oder verabscheut mich deine Seele? (nach Jeremia 14:19)
Die Frage haben sich Menschen zu allen Zeiten gestellt. Hier ist es Jeremia, der Gottes Gericht über ein ungehorsames Volk Gottes aussprechen musste. Mit Tränen schreit er diese Frage hinaus. Aus der Geschichte wird Gottes Antwort klar: Nein! Gott hatte Juda nicht ganz und gar verworfen.
Simson muss ähnliche innere Kämpfe gehabt haben. Klar, sein Leben als Nasiräer (Gottgeweihter) war nicht gerade ein Vorzeigeleben gewesen. Immer wieder war er Kompromisse eingegangen, hatte die Sünde genossen und anstatt ein "Gewaltiger vor dem Herrn" zu sein, hatte er als Folge von Lust und Gottlosigkeit seine gottgeschenkten, übernatürlichen Kräfte verloren. Jetzt war er in den Händen der Feinde und ihrem ständigen Spott ausgesetzt. Und das Augenlicht hatte man ihm auch noch genommen. Er war blind! Auch ihm muss in den dunklen Stunden der Sklaverei die Frage gekommen sein: "Hab ich es mir jetzt total mit Gott verdorben? Verabscheut mich Gott jetzt?" Die Bibel gibtt uns die Antwort darauf: Der letzte Sieg, den Gott durch Simson über die Feinde des Volkes Gottes errang, war größer als alle seine Siege zuvor.
Petrus muss sich ähnliches gefragt haben. Erst hatte er ehrlich aber großspurig verkündet: "Wenn alle Jesus verlassen, ich bin bereit, mit Ihm zu sterben!" Als seine Aussage auf die Probe gestellt wurde, verließ er Jesus nicht nur in dessen schwerster Stunde, er verleugnete ihn sogar wiederholt, einschließlich Selbstverfluchung. Damit hatte er wohl alle Chancen auf die Freundschaft Gottes aufgegeben, geschweige denn einem fruchtbaren geistlichen Dienst. Auch er wird sich gefragt haben: Herr, du wirst mich verabscheuen. Sicher hast Du mich ganz und gar verworfen, oder?" Und wieder gibt uns Gottes Wort die Antwort: Jesus sucht das Gespräch mit Petrus, stellt ihn wieder vollkommen her und gibt ihm einen höchst verantwortungsvollen Dienst. So ist Jesus!
Und irgendwann nach 2000 Jahren kamen Du und ich in Erscheinung. In Seiner unerforschlichen Gnade hat der Herr gerade uns gewollt, gezogen und gerettet. Und der Weg mit Ihm begann so gut. Bis unser Leben mit Jesus "normal" wurde, die Begeisterung nachließ und die Sünde Einzug hielt. Und bei vielen Jesusjüngern hat die Sünde so markante Spuren hinterlassen, dass sie sich fragen: "Hat mich Gott jetzt vergessen? Hat Er mich verlassen, verworfen? War's das jetzt?" Und wieder gibt uns die Bibel die Antwort:
"Kann eine Mutter etwa ihren Säugling vergessen? Fühlt sie etwa nicht mit dem Kind, das sie geboren hat? Selbst wenn sie es vergessen würde, vergesse ich dich nicht!" (Jesaja 49:15)
"Ich will dich nicht aufgeben und dich niemals verlassen!" (Hebräer 13:5)
" Ja, der Herr wird wieder Erbarmen mit uns haben und unsere Schuld auslöschen. Er wirft unsere Sünden ins tiefste Meer." (Micha 7:19)
"Denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken." (Jeremia 31:34)
Nicht vergessen und nicht verlassen will Gott Seine Kinder. Im Gegenteil, Er will vergeben und ihrer Sünden nie mehr gedenken. Das ist unser Gott! Von Simson und anderen im Alten Testament über Petrus und andern im Neuen Testament bis zu Dir und mir in unserer Zeit ist Er ein Gott, der Wohlgefallen hat an einem zerbrochenen Herzen, dass Ihn sucht. Solch ein Herz wird Er nicht zurückstoßen. (Psalm 51:19)
Hast du dein Volk ganz und gar verworfen? Oder verabscheut deine Seele dein Volk? (nach Jeremia 14:19)
Hast du mich ganz und gar verworfen? Oder verabscheut mich deine Seele? (nach Jeremia 14:19)
Die Frage haben sich Menschen zu allen Zeiten gestellt. Hier ist es Jeremia, der Gottes Gericht über ein ungehorsames Volk Gottes aussprechen musste. Mit Tränen schreit er diese Frage hinaus. Aus der Geschichte wird Gottes Antwort klar: Nein! Gott hatte Juda nicht ganz und gar verworfen.
Simson muss ähnliche innere Kämpfe gehabt haben. Klar, sein Leben als Nasiräer (Gottgeweihter) war nicht gerade ein Vorzeigeleben gewesen. Immer wieder war er Kompromisse eingegangen, hatte die Sünde genossen und anstatt ein "Gewaltiger vor dem Herrn" zu sein, hatte er als Folge von Lust und Gottlosigkeit seine gottgeschenkten, übernatürlichen Kräfte verloren. Jetzt war er in den Händen der Feinde und ihrem ständigen Spott ausgesetzt. Und das Augenlicht hatte man ihm auch noch genommen. Er war blind! Auch ihm muss in den dunklen Stunden der Sklaverei die Frage gekommen sein: "Hab ich es mir jetzt total mit Gott verdorben? Verabscheut mich Gott jetzt?" Die Bibel gibtt uns die Antwort darauf: Der letzte Sieg, den Gott durch Simson über die Feinde des Volkes Gottes errang, war größer als alle seine Siege zuvor.
Petrus muss sich ähnliches gefragt haben. Erst hatte er ehrlich aber großspurig verkündet: "Wenn alle Jesus verlassen, ich bin bereit, mit Ihm zu sterben!" Als seine Aussage auf die Probe gestellt wurde, verließ er Jesus nicht nur in dessen schwerster Stunde, er verleugnete ihn sogar wiederholt, einschließlich Selbstverfluchung. Damit hatte er wohl alle Chancen auf die Freundschaft Gottes aufgegeben, geschweige denn einem fruchtbaren geistlichen Dienst. Auch er wird sich gefragt haben: Herr, du wirst mich verabscheuen. Sicher hast Du mich ganz und gar verworfen, oder?" Und wieder gibt uns Gottes Wort die Antwort: Jesus sucht das Gespräch mit Petrus, stellt ihn wieder vollkommen her und gibt ihm einen höchst verantwortungsvollen Dienst. So ist Jesus!
Und irgendwann nach 2000 Jahren kamen Du und ich in Erscheinung. In Seiner unerforschlichen Gnade hat der Herr gerade uns gewollt, gezogen und gerettet. Und der Weg mit Ihm begann so gut. Bis unser Leben mit Jesus "normal" wurde, die Begeisterung nachließ und die Sünde Einzug hielt. Und bei vielen Jesusjüngern hat die Sünde so markante Spuren hinterlassen, dass sie sich fragen: "Hat mich Gott jetzt vergessen? Hat Er mich verlassen, verworfen? War's das jetzt?" Und wieder gibt uns die Bibel die Antwort:
"Kann eine Mutter etwa ihren Säugling vergessen? Fühlt sie etwa nicht mit dem Kind, das sie geboren hat? Selbst wenn sie es vergessen würde, vergesse ich dich nicht!" (Jesaja 49:15)
"Ich will dich nicht aufgeben und dich niemals verlassen!" (Hebräer 13:5)
" Ja, der Herr wird wieder Erbarmen mit uns haben und unsere Schuld auslöschen. Er wirft unsere Sünden ins tiefste Meer." (Micha 7:19)
"Denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken." (Jeremia 31:34)
Nicht vergessen und nicht verlassen will Gott Seine Kinder. Im Gegenteil, Er will vergeben und ihrer Sünden nie mehr gedenken. Das ist unser Gott! Von Simson und anderen im Alten Testament über Petrus und andern im Neuen Testament bis zu Dir und mir in unserer Zeit ist Er ein Gott, der Wohlgefallen hat an einem zerbrochenen Herzen, dass Ihn sucht. Solch ein Herz wird Er nicht zurückstoßen. (Psalm 51:19)
Mittwoch, 25. August 2010
S-O-S in Chile (und sonstwo)
Ein ganzes Land jubelt, weint und feiert - Chile! Es liest sich fast wie ein Märchen - nur dass es wahr ist. Am 5. August gegen 21:00 Uhr Ortszeit wurden in San Esteban in 688 Metern Tiefe 33 Bergleute einer Kupfermine verschüttet. Mit jeden Tag der Ungewissheit schwand die Hoffnung auf Rettung. Nach 17 Tagen des Bangens die erlösende Nachricht: Die Bergleute sind wohlauf.. Im achten Versuch war die Bohrung eines schmalen Schachts erfolgreich, durch den man eine Sonde hinab ließ und durch die man das ersehnte Lebenszeichen erhielt. Wie zu lesen war, konnte eine kleine Videokamera der Außenwelt die Freude und Hoffnung vermitteln, die sich in den Augen der Bergleute widerspiegelte. Sie wussten, man hat uns gefunden, man hat uns bemerkt, Rettung ist auf dem Weg. Gleichzeitig ist zu lesen, dass die endgültige Rettung durch einen neu zu grabenden Tunnel lange dauern wird. Möglicherweise werden die 33 Verschütteten bis Weihnachten unter Tage gefangen sein.
Wenn ich über diesen Artikel nachdenke, geben sich Freude und Ungeduld die Hand. Gefunden - aber noch nicht befreit. Rettung kommt - aber möglicherweise erst in vier Monaten. Und ich werde dankbar für meine eigene Rettung. Die wurde nie aufgeschoben. Die wurde vor Urzeiten geplant, ausgeführt und angeboten. Sobald ich die Hand des Retters sah und einschlug, war die Rettung abgeschlossen. Jesus hat uns eine ewige Rettung gebracht, die über eine zeitlich begrenzte hinausgeht. Diese Rettung ist am Platz, jeden Moment erfahrbar und gründlich. Wer diese Zeilen liest, sitzt nicht in 688 Metern unter Tage, kann aber dennoch Rettung nötig haben.
Gott sieht uns. Er braucht nicht, wie in Chile, sieben, acht oder mehr Anläufe, uns zu finden und zu retten. Wir sind auf Seinem Radar. Er hat uns bereits "entdeckt" und bietet jetzt Rettung an. Seine Hand ist ausgestreckt - zu denen, die Ihn noch gar nicht kennen, die aber wissen, dass sie Rettung brauchen und auch zu solchen, die Ihm nachfolgen, denen aber, wie Petrus, das Wasser bis zum Hals steht. Seine Hand ist ausgestreckt. An uns ist es, sie zu ergreifen und Seine Rettung anzunehmen.
Wenn ich über diesen Artikel nachdenke, geben sich Freude und Ungeduld die Hand. Gefunden - aber noch nicht befreit. Rettung kommt - aber möglicherweise erst in vier Monaten. Und ich werde dankbar für meine eigene Rettung. Die wurde nie aufgeschoben. Die wurde vor Urzeiten geplant, ausgeführt und angeboten. Sobald ich die Hand des Retters sah und einschlug, war die Rettung abgeschlossen. Jesus hat uns eine ewige Rettung gebracht, die über eine zeitlich begrenzte hinausgeht. Diese Rettung ist am Platz, jeden Moment erfahrbar und gründlich. Wer diese Zeilen liest, sitzt nicht in 688 Metern unter Tage, kann aber dennoch Rettung nötig haben.
- Die einen leben ohne persönliche Verbindung mit Jesus, in Finsternis und geistlichem Tod. Durch Jesus kann sich das schlagartig ändern. Er sagt in Johannes 5:24:
- Andere sind gebunden in Süchten und Bindungen. Jesus sagt ihnen in Johannes 8:36:
- Andere sind bedrückt und belastet durch okkulte Mächte. Jesus sagt ihnen in 1 Johannes 3:8:
Gott sieht uns. Er braucht nicht, wie in Chile, sieben, acht oder mehr Anläufe, uns zu finden und zu retten. Wir sind auf Seinem Radar. Er hat uns bereits "entdeckt" und bietet jetzt Rettung an. Seine Hand ist ausgestreckt - zu denen, die Ihn noch gar nicht kennen, die aber wissen, dass sie Rettung brauchen und auch zu solchen, die Ihm nachfolgen, denen aber, wie Petrus, das Wasser bis zum Hals steht. Seine Hand ist ausgestreckt. An uns ist es, sie zu ergreifen und Seine Rettung anzunehmen.
Dienstag, 24. August 2010
Furcht - Fluten - Feuer - und Du!
Die folgenden Verse (Luther Übersetzung) wurden im Alten Testament über Gottes Volk ausgesprochen. Im Neuen Testament finden sich Entsprechungen für Gottes Volk heute, für Dich und mich. (Hervorhebungen durch mich)
Jesaja 43:1-4
1 Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel:
Fürchte dich nicht, denn
Ich habe dich erlöst;
Ich habe dich bei deinem Namen gerufen;
du bist mein!
2 Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass dich die Ströme nicht ersäufen sollen; und wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen.
3 Denn ich bin der HERR, dein Gott, der Heilige Israels, dein Heiland. Ich habe Ägypten für dich als Lösegeld gegeben, Kusch und Seba an deiner statt,
4 weil du in meinen Augen so wert geachtet und auch herrlich bist und weil ich dich lieb habe. Ich gebe Menschen an deiner statt und Völker für dein Leben.
Jesaja 43:1-4
1 Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel:
Fürchte dich nicht, denn
Ich habe dich erlöst;
Ich habe dich bei deinem Namen gerufen;
du bist mein!
2 Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass dich die Ströme nicht ersäufen sollen; und wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen.
3 Denn ich bin der HERR, dein Gott, der Heilige Israels, dein Heiland. Ich habe Ägypten für dich als Lösegeld gegeben, Kusch und Seba an deiner statt,
4 weil du in meinen Augen so wert geachtet und auch herrlich bist und weil ich dich lieb habe. Ich gebe Menschen an deiner statt und Völker für dein Leben.
Samstag, 21. August 2010
Indien
In einer Broschüre der Organisation "Gospel for Asia" wird der Leser gefragt
Wie kann es sein, dass nach 2000 Jahren Christentum …
Weil sie mit aufrichtigem Herzen nach der Vergebung ihrer Sünden trachten und zu den fast drei Milliarden Menschen gehören, die heute im 10/40 Fenster leben und darauf warten, das Evangelium zu hören. Die meisten dieser Menschen warten noch immer darauf, den Namen Jesu zum ersten Mal in ihrem Leben zu hören. Wenn sie nicht die Gelegenheit bekommen in ihrem Leben Errettung durch IHN zu finden, werden sie ohne Hoffnung sterben.
500,000 Dörfer allein in Indien sind noch ohne Zeugen des Evangeliums. 80,000 Menschen sterben täglich in Asien, ohne je das Evangelium gehört zu haben.
Gospel for Asia hat es sich auf die Fahnen geschrieben, einheimische Missionare auszubilden. und auszusenden. Sie dienen gerade solchen Menschen und an solchen Orten, die weder Verkündiger noch anderen Zugang zum Evangelium haben. Dabei sind diese Boten Gottes getrieben von den leidenschaftlichen Worten des Apostels Paulus in Römer 10:13-15:
"Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden". Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne einen Verkündiger? Wie sollen sie aber verkündigen, wenn sie nicht ausgesandt werden? Wie geschrieben steht: "Wie lieblich sind die Füße derer, die Frieden verkündigen, die Gutes verkündigen!"
Deutlich wird in diesen Bibelversen die Verantwortung des ganzen Leibes Jesu. Gehen und Senden. Christen sind an beidem beteiligt, am Gehen und am Senden. Jeder Jünger Jesu, ohne Ausnahme, ist aufgefordert, das Evangelium von Jesus weiterzusagen. Und jeder Jünger Jesu ist aufgefordert, daran mitzuarbeiten, dass die ganze Welt erreicht wird - auch die obern erwähnten drei Milliarden Unerrechte. Während jeder von uns in seinem persönlichen Umfeld Jesus bezeugen kann und soll, kann nicht jeder von uns das Wort Gottes nach Indien, Somalia oder Nepal bringen. Darum sind wir alle als alle Jesus-Nachfolger aufgefordert, neben unserem eigenen Zeugnis am Ort solche in aller Welt zu unterstützen (= senden / Römer 10:14), die der Herr dazu berufen hat. Das alles selbstverständlich nicht, ohne uns vor Gott zu fragen: "Herr, soll ich selbst in alle Welt gehen?"
Gospel for Asia ist eine von vielen Missionsgesellschaften, die es Menschen in der westlichen Welt ermöglichen, als "Sender" mitzuarbeiten, dass Unerreichte erreicht werden. Durch 60 Euro im Monat wird ein einheimischer Missionar voll unterstützt. Weitere Informationen unter: www.gfa.org
Wie kann es sein, dass nach 2000 Jahren Christentum …
- fast eine Milliarde Menschen über 330 Millionen Götter anbeten, Opfer bringen und Rituale durchführen?
- 831 Millionen Muslime sich fünfmal täglich zum Gebet in Richtung Mekka niederwerfen?
- Sonnengottanbeter am Strand sitzen und in die aufgehende Sonne starren, bis sie schließlich erblinden?
- tausende hingegebener Buddhisten in Entsagung leben, ihre Familien verlassen und Mönche werden, die nichts als ihr Safrangewand und eine Bettlerschale besitzen?
Weil sie mit aufrichtigem Herzen nach der Vergebung ihrer Sünden trachten und zu den fast drei Milliarden Menschen gehören, die heute im 10/40 Fenster leben und darauf warten, das Evangelium zu hören. Die meisten dieser Menschen warten noch immer darauf, den Namen Jesu zum ersten Mal in ihrem Leben zu hören. Wenn sie nicht die Gelegenheit bekommen in ihrem Leben Errettung durch IHN zu finden, werden sie ohne Hoffnung sterben.
500,000 Dörfer allein in Indien sind noch ohne Zeugen des Evangeliums. 80,000 Menschen sterben täglich in Asien, ohne je das Evangelium gehört zu haben.
Gospel for Asia hat es sich auf die Fahnen geschrieben, einheimische Missionare auszubilden. und auszusenden. Sie dienen gerade solchen Menschen und an solchen Orten, die weder Verkündiger noch anderen Zugang zum Evangelium haben. Dabei sind diese Boten Gottes getrieben von den leidenschaftlichen Worten des Apostels Paulus in Römer 10:13-15:
"Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden". Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne einen Verkündiger? Wie sollen sie aber verkündigen, wenn sie nicht ausgesandt werden? Wie geschrieben steht: "Wie lieblich sind die Füße derer, die Frieden verkündigen, die Gutes verkündigen!"
Deutlich wird in diesen Bibelversen die Verantwortung des ganzen Leibes Jesu. Gehen und Senden. Christen sind an beidem beteiligt, am Gehen und am Senden. Jeder Jünger Jesu, ohne Ausnahme, ist aufgefordert, das Evangelium von Jesus weiterzusagen. Und jeder Jünger Jesu ist aufgefordert, daran mitzuarbeiten, dass die ganze Welt erreicht wird - auch die obern erwähnten drei Milliarden Unerrechte. Während jeder von uns in seinem persönlichen Umfeld Jesus bezeugen kann und soll, kann nicht jeder von uns das Wort Gottes nach Indien, Somalia oder Nepal bringen. Darum sind wir alle als alle Jesus-Nachfolger aufgefordert, neben unserem eigenen Zeugnis am Ort solche in aller Welt zu unterstützen (= senden / Römer 10:14), die der Herr dazu berufen hat. Das alles selbstverständlich nicht, ohne uns vor Gott zu fragen: "Herr, soll ich selbst in alle Welt gehen?"
Gospel for Asia ist eine von vielen Missionsgesellschaften, die es Menschen in der westlichen Welt ermöglichen, als "Sender" mitzuarbeiten, dass Unerreichte erreicht werden. Durch 60 Euro im Monat wird ein einheimischer Missionar voll unterstützt. Weitere Informationen unter: www.gfa.org
Donnerstag, 19. August 2010
Für Vater, Mütter, Kindergottesdienstmitarbeiter u.a.
Heute las ich in einer Zeitschrift das Zeugnis eines Gefängnisinsassen. Lebenslang hatte man ihm gegeben. Als "schrecklich" bezeichnete er das Gefängnis, in dem er untergebracht war. Viele Jahre plante und bereitete er sich auf ein Flucht vor und die Zeit kam, in der der Ausbruch stattfinden sollte. Alles war fast bereit, als er an einem Sonntag aus der Nachbarzelle ein christliches Radioprogramm hörte, das ihn im Tiefsten aufwühlte. Erinnerungen an seine Mutter und sein Zuhause wurden wach. Ihm wurde deutlich, wie weit er sich von den Lehren seiner Mutter entfernt hatte. Er erinnerte sich an die Gemeinde, die sie damals besucht hatten und alte Predigten erwachten in seinem Geist. Als ein Lied gesungen wurde, das einlud, zu Jesus zu kommen, kniete sich der Mann in seiner Zelle hin und bekannte Gott unter Tränen seine Schuld. Sein Leben wurde verändert. Neues Leben wurde geschenkt.
Wenn ich solche Zeilen lese, komme ich nicht umhin an die vielen zu denken, die einen Weg eingeschlagen haben, weg vom Glauben ihrer Kindheit, weg vom Glauben ihrer Eltern. Aber mir kommen gleichzeitig diejenigen in den Sinn, die gebetet, erzählt, gelehrt und sich Mühe gemacht haben. Väter und Mütter, Kinderpottesdienstmitarbeiter, Jungscharleiter, die über Jahre hinweg den Namen ihrer Kinder vor Gottes Thron erwähnt haben. Vielleicht haben sie Entscheidungen gesehen - vielleicht auch nicht. Etliche derer, die den Weg mit Jesus begonnen, sind stehen geblieben oder auf Abwege gekommen. Und manche Eltern fragen sich jahrelang: "Wie lange, Herr? Wie lange noch?"
Der Same des Wortes Gottes ist ausgestreut. Durch Fürbitte und Liebe ist die Saat begossen worden. Auch wenn man lange nichts (mehr) sieht, es ist vorhanden. - Das Zeugnis des Gefängnisinsassen hat mir Mut gemacht, dass Gott selbst nach vielen Jahren die Saat aufgehen lassen - und Frucht wirken kann. Paulus schreibt in 1 Korinther 15:58:
"Darum, meine geliebten Brüder, seid fest, unerschütterlich, nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist im Herrn!"
Auch wenn es nicht immer nach Frucht aussieht, lasst uns unermüdlich die Saat aussäen, damit Gottes Geist etwas hat, woran Er unsere Lieben erinnern kann, auch, wenn sie sich von Ihm entfernt haben.
Wenn ich solche Zeilen lese, komme ich nicht umhin an die vielen zu denken, die einen Weg eingeschlagen haben, weg vom Glauben ihrer Kindheit, weg vom Glauben ihrer Eltern. Aber mir kommen gleichzeitig diejenigen in den Sinn, die gebetet, erzählt, gelehrt und sich Mühe gemacht haben. Väter und Mütter, Kinderpottesdienstmitarbeiter, Jungscharleiter, die über Jahre hinweg den Namen ihrer Kinder vor Gottes Thron erwähnt haben. Vielleicht haben sie Entscheidungen gesehen - vielleicht auch nicht. Etliche derer, die den Weg mit Jesus begonnen, sind stehen geblieben oder auf Abwege gekommen. Und manche Eltern fragen sich jahrelang: "Wie lange, Herr? Wie lange noch?"
Der Same des Wortes Gottes ist ausgestreut. Durch Fürbitte und Liebe ist die Saat begossen worden. Auch wenn man lange nichts (mehr) sieht, es ist vorhanden. - Das Zeugnis des Gefängnisinsassen hat mir Mut gemacht, dass Gott selbst nach vielen Jahren die Saat aufgehen lassen - und Frucht wirken kann. Paulus schreibt in 1 Korinther 15:58:
"Darum, meine geliebten Brüder, seid fest, unerschütterlich, nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist im Herrn!"
Auch wenn es nicht immer nach Frucht aussieht, lasst uns unermüdlich die Saat aussäen, damit Gottes Geist etwas hat, woran Er unsere Lieben erinnern kann, auch, wenn sie sich von Ihm entfernt haben.
Dienstag, 17. August 2010
Warum? - einmal anders!
WARUM? Wie oft wird diese Frage gestellt! Warum geht es mir so schlecht? Warum diese katastrophalen Überschwemmungen im Ausland? Warum die Feuer in Rußland? Warum die nicht aufhörenden Glaubenskriege? Warum die Schreckensmeldungen über Kindsmisshandlungen, erneute Hungersnöte, kaputte Familien, tragische Unglücke, grausame Morde an guten Menschen … und, und, und. Warum? Diese Frage wird gestellt werden, solange Menschen auf der Erde leben. Und nicht selten führt das Grübeln über eine mögliche Antwort zu einer harschen Kritik an Gott! Obwohl es durchaus sinnvolle Antwortansätze gibt. Darüber sollte man allerdings zu einer Zeit nachdenken sollte, wenn einen diese Fragen nicht selbst persönlich quälen.
Ist uns einmal aufgefallen, dass man die "Warum?" Frage auch anderes herum stellen kann, es aber in der Regel nicht tut? Hast Du Dir je eine oder mehrere der folgenden Fragen gestellt?
Es ist interessant, wie einseitig wir oft unsere Situation beurteilen und unsere Fragen stellen. Natürlich dürfen wir die "Warum?" Fragen stellen, auch als Christen! (siehe Psalm 74:1+11)
Aber wir sollten immer auch mit einer Antwort von Gott rechnen, der, obwohl Er sich nicht zu rechtfertigen braucht, uns dennoch Antworten gibt. Nur verzweifelt "Warum?" zu fragen ohne offen zu sein für eine Antwort von oben führt leicht zu Missmut und Kritik. Und auf keinen Fall sollten wir vergessen, die anderen "Warum?" Fragen zu stellen; Fragen, wie sie oben vorgeschlagen werden. Das bringt eine Balance in unser Leben und hilft uns, nicht missmutig, sondern dankbar zu sein.
Ist uns einmal aufgefallen, dass man die "Warum?" Frage auch anderes herum stellen kann, es aber in der Regel nicht tut? Hast Du Dir je eine oder mehrere der folgenden Fragen gestellt?
- Warum geht es mir heute so gut, dass ich aufstehen und zur Arbeit / Schule gehen kann?
- Warum habe ich, im Gegensatz zu Milliarden anderer Menschen, genug zu essen - und sogar eine reichliche Auswahl?
- Warum gehöre ich zu denen, die nicht gezwungen sind, mit Wasser sparsam umzugehen?
- Warum lebe ich in einem Land, in dem ich sagen darf, was ich möchte?
- Warum gehöre ich zu denen, die ein Dach über dem Kopf und ein Bett zum Schlafen haben?
- Warum habe ich das Privileg, medizinisch versorgt zu werden, wenn ich ärztliche Hilfe benötige?
- Warum ist die Diagnose meines Tumors gutartig,während die meines Bettnachbarn 'bösartig' lautet?
- Warum bin ich nach 30 Ehejahren noch immer mit meinem ersten Ehepartner zusammen, während links und rechts Ehen in die Brüche gehen?
- Warum kann ich sehen, hören, schmecken und mich bewegen, obwohl es Millionen gibt, denen dieses Vorrecht versagt ist?
- Warum darf ich mich mit gleich gesinnten Menschen treffen und meinen Glauben ausleben und verbreiten?
- Warum darf ich die "Warum" Fragen laut stellen - im Gegensatz zu denen, die in einem solchen Fall sofort in einem Lager weggesperrt würden?
Es ist interessant, wie einseitig wir oft unsere Situation beurteilen und unsere Fragen stellen. Natürlich dürfen wir die "Warum?" Fragen stellen, auch als Christen! (siehe Psalm 74:1+11)
Aber wir sollten immer auch mit einer Antwort von Gott rechnen, der, obwohl Er sich nicht zu rechtfertigen braucht, uns dennoch Antworten gibt. Nur verzweifelt "Warum?" zu fragen ohne offen zu sein für eine Antwort von oben führt leicht zu Missmut und Kritik. Und auf keinen Fall sollten wir vergessen, die anderen "Warum?" Fragen zu stellen; Fragen, wie sie oben vorgeschlagen werden. Das bringt eine Balance in unser Leben und hilft uns, nicht missmutig, sondern dankbar zu sein.
Montag, 16. August 2010
Schlüssel zum Glück
Der Jude Emanuel bin Gorion erzählt die Geschichte von einem todkranken König, der nichts so sehr wollte wie Heilung von seiner Krankheit. Er wollte es sich bis zur Hälfte seines Reiches kosten lassen. Alle Weisen, Quacksalber, Wunderheiler und Mystiker versammelten sich und suchten nach einem Mittel - ohne Erfolg. Doch dann tauchte eine alte Kräuterfrau auf, die verkündete: "Wenn man jemanden finden würde, der wunschlos glücklich ist, ihm das Hemd ausziehen - und dem König anziehen würde, dann würde die Krankheit geheilt."
Sofort sandte der König alle seine Diener aus, diesen Glücklichsten von allen zu finden. Auch der Sohn des Königs war unterwegs im Dienste des Vaters. Aber einen solch glücklichen Menschen schien es nicht zu geben. Jeder haderte mit seinem Schicksal. Die Reichen hatten zwar Geld und Gold, waren aber krank und litten unter Schmerzen. Die Gesunden wiederum erlitten Hunger und Armut. Wer reich und gesund war, hatte eine streitsüchtige Frau und missratene Kinder. Man fand nicht einen einzigen, der sich vom Schicksal nicht ungerecht behandelt wog und darüber klagte. An einem Abend kam der Prinz an einer schlichten Hütte vorbei und konnte es nicht vermeiden, das Selbstgespräch des Hüttenbewohners zu hören. "Meine Arbeit ist vollendet, mein Hunger gestillt wie auch mein Durst. Jetzt geh ich schlafen. Was fehlt mir noch. Ich bin der glücklichste Mensch der Welt!"
Der Prinz glaubte, seinen Ohren nicht trauen zu können. Voller Hoffnung und Freude betrat er die Hütte, um das Hemd dieses glücklichsten aller Menschen zu erhalten. Nur: der Glückliche war so arm, dass er nicht mal ein Hemd auf dem Leibe trug.
Wie wahr, wie tiefsinnig - und wie aktuell. Bis heute sucht der Mensch sein Glück - sein Glücklichsein - in Reichtum, in Gesundheit - heute "Wellness" genannt, in Ansehen, Beliebtheit (ich sag nur DSDS), in Sicherheiten und Erfolg. Bleibt zu viel davon aus oder hinter den Erwartungen zurück, verkümmert das Glück. Die Geschichte am Anfang verdeutlicht eine biblische Wahrheit. Glücklich sind nicht die Menschen, bei denen äußerlich alles stimmt, sondern solche, bei denen es innerlich stimmt. Die Bibel drückt das immer wieder an verschiedenen Stellen aus (wenn wir es doch nur annehmen wollen):
Lassen wir uns durch Gott selbst Mut machen und herausfordern, das Glück(lichsein) da zu suchen, wo es zu finden ist - garantiert! Es kann sein, dass dazu eine Umorientierung nötig wird. Aber das Ergebnis wird sein, dass wir (endlich) bei Gott finden, wonach sich unser Herz sehnt!
Sofort sandte der König alle seine Diener aus, diesen Glücklichsten von allen zu finden. Auch der Sohn des Königs war unterwegs im Dienste des Vaters. Aber einen solch glücklichen Menschen schien es nicht zu geben. Jeder haderte mit seinem Schicksal. Die Reichen hatten zwar Geld und Gold, waren aber krank und litten unter Schmerzen. Die Gesunden wiederum erlitten Hunger und Armut. Wer reich und gesund war, hatte eine streitsüchtige Frau und missratene Kinder. Man fand nicht einen einzigen, der sich vom Schicksal nicht ungerecht behandelt wog und darüber klagte. An einem Abend kam der Prinz an einer schlichten Hütte vorbei und konnte es nicht vermeiden, das Selbstgespräch des Hüttenbewohners zu hören. "Meine Arbeit ist vollendet, mein Hunger gestillt wie auch mein Durst. Jetzt geh ich schlafen. Was fehlt mir noch. Ich bin der glücklichste Mensch der Welt!"
Der Prinz glaubte, seinen Ohren nicht trauen zu können. Voller Hoffnung und Freude betrat er die Hütte, um das Hemd dieses glücklichsten aller Menschen zu erhalten. Nur: der Glückliche war so arm, dass er nicht mal ein Hemd auf dem Leibe trug.
Wie wahr, wie tiefsinnig - und wie aktuell. Bis heute sucht der Mensch sein Glück - sein Glücklichsein - in Reichtum, in Gesundheit - heute "Wellness" genannt, in Ansehen, Beliebtheit (ich sag nur DSDS), in Sicherheiten und Erfolg. Bleibt zu viel davon aus oder hinter den Erwartungen zurück, verkümmert das Glück. Die Geschichte am Anfang verdeutlicht eine biblische Wahrheit. Glücklich sind nicht die Menschen, bei denen äußerlich alles stimmt, sondern solche, bei denen es innerlich stimmt. Die Bibel drückt das immer wieder an verschiedenen Stellen aus (wenn wir es doch nur annehmen wollen):
- "Glücklich ist der Mensch, dessen Stärke in dir ist, in dessen Herz gebahnte Wege sind" Psalm 84, 6 / Elb
- "Ich habe zum Herrn gesagt: "Du bist mein Herr, mein Glück finde ich allein bei dir." Psalm 16:2 / NLÜ
- "Du zeigst mir den Weg, der zum Leben führt. Du beschenkst mich mit Freude, denn du bist bei mir. Ich kann mein Glück nicht fassen, nie hört es auf." Psalm 16, 11 / HfA
- "Er aber sprach: Gewiss, doch glückselig, die das Wort Gottes hören und befolgen" Lukas 11, 28 / Elb
Lassen wir uns durch Gott selbst Mut machen und herausfordern, das Glück(lichsein) da zu suchen, wo es zu finden ist - garantiert! Es kann sein, dass dazu eine Umorientierung nötig wird. Aber das Ergebnis wird sein, dass wir (endlich) bei Gott finden, wonach sich unser Herz sehnt!
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