Kann man sich die Situation halbwegs realistisch vorstellen? Dreieinhalb Jahre waren die Jünger mit Jesus durch die Lande gezogen, hatten gehört, beobachtet, gelernt und auch selbst Aufträge ihres Herrn ausgeführt. Vieles hatte Er ihnen gesagt, von dessen Bedeutung sie keinen Schimmer hatten. Dann war etwas eingetreten, das Er vorhergesagt hatte, sie aber erst begriffen, als es geschah: Jesus wurde gefangen genommen, gefoltert und ermordet. Warum? Wussten sie auch nicht. Dann kam der nächste Hammer - einige von ihnen behaupteten, Er sei auferstanden. Stunden der Verwirrung - dann die Gewissheit: Es stimmte! Er war zurück! Er lebte. Nun konnte es also weiter gehen - die nächsten dreieinhalb Jahre, vielleicht mehr - diesmal mit der erfolgten Auferstehung als Trumpf im Ärmel. Aber so wollte es Jesus nicht. Seine Zeit war gekommen, zurückzukehren an den Ort, von wo Er gekommen war: den Himmel. Sie mussten Ihn also wieder loslassen, sie würden wieder allein sein. Loslassen - ja! Allein sein - nein!
Bereits lange vor Seiner Himmelfahrt hatte Jesus angekündigt, dass Er zurückgehen würde zu Seinem Vater. Aber, anstatt sie als Waisen zurückzulassen, würde Er Ihnen einen Beistand senden, der immer bei ihnen bleiben würde. Immer? - Ja, bis in Ewigkeit! Das hatte Jesus gesagt:
"Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch bleibt in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit …" (Johannes 14:16-17a)
Na, das war doch was. Bis zu diesem Zeitpunkt war Jesus entweder bei ihnen - oder Er war es nicht. Wenn Er auf dem Berg war und sie auf dem Meer, dann war Er eben nicht bei ihnen. Schickte Er zwei von ihnen nach Jerusalem, blieb Er bei den zehn, die zwei waren allein. Das sollte sich nun ändern. In alle Himmelsrichtungen würden sie bald auseinander gehen nach Pfingsten. Vervielfältigen würden sie sich, die Christen würden zu einer Macht werden auf Erden. Eine jährliche Konferenz in Jerusalem, um mal bei Jesus zu sein, würde nicht nötig sein. Durch den Heiligen Geist würde jeder von ihnen ständig die Gegenwart Jesu erfahren.
"Es ist gut für euch, dass ich hingehe; denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will ich ihn zu euch senden." (Johannes 16:7)
Und dann kam er, der Heilige Geist. Zunächst drückte Jesus Seinen Jüngern vor Seiner Himmelfahrt Seinen "Eigentumsstempel" auf. Davon lesen wir in Johannes 20:22:
"Und nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt Heiligen Geist!"
Und sie empfingen ihn, wurden zu neutestamentlichen Gläubigen, zu Christen (wiewohl man sich den Namen erst später gab). Paulus drückt es in Epheser 4:30 mit anderen Worten aus. Er spricht von der "Versiegelung" mit dem Heiligen Geist auf den Tag der Erlösung. Wie gut unser Herr doch ist. Wer an Ihn glaubt, empfängt das Eigentümersiegel, deklariert als Eigentum Gottes bis zum Tag der Erlösung, wenn Jesus selbst uns in Empfang nehmen wird. Hallelujah!
Und dann legt Jesus noch eins oben drauf: Nur wenige Tage später tauft (Apostelgeschichte 1:5) oder erfüllt (Apostelgeschichte 2:4) Er seine Jünger mit diesem Geist der Kraft, rüstet sie aus zu dem Werk, das Er für sie hat. Nicht Furcht, sondern Kraft, Liebe und Besonnenheit soll ihr Leben kennzeichnen. Kraft, ihr Leben zu meistern und Seine Zeugen zu sein. Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue und Enthaltsamkeit soll in ihrem Leben wachsen und blühen. Kraft, anders zu sein! Anbetung und Dank (nicht nur in den Sonnenstunden des Lebens) und die Fähigkeit, sich unterzuordnen wird bei ihnen erkennbar sein. Hätte es kein Pfingsten gegeben, hätten die Jünger die Kraft des Heiligen Geistes nie kennen gelernt. So aber wurde die Verheißung der "Ausrüstung mit Kraft aus der Höhe" in ihrem Leben zur Wirklichkeit und ein Leben in Kraft für ihren Herrn war die Folge. Kennst Du diese Kraft Gottes?
Montag, 24. Mai 2010
Donnerstag, 20. Mai 2010
Petition - (online) leider nur in Englisch
"Gedenket der Gebundenen!" (Hebräer 13:3)
ChinaAid macht auf die Verurteilung des uigurischen Kirchenleiters Alimujiang Yimiti aufmerksam. Zwei bewegende Videoclips sind (in Englisch) einsehbar unter: http://www.freealim.com/ (Das erste und letzte der 4 videos hat englische Untertitel). Ein link führt zu einer Online-Peptition.
Informationen in deutsch und eine Petition-Druckversion unter:
http://www.opendoors-de.org/aktiv-werden/schreiben/alimujiang/
ChinaAid macht auf die Verurteilung des uigurischen Kirchenleiters Alimujiang Yimiti aufmerksam. Zwei bewegende Videoclips sind (in Englisch) einsehbar unter: http://www.freealim.com/ (Das erste und letzte der 4 videos hat englische Untertitel). Ein link führt zu einer Online-Peptition.
Informationen in deutsch und eine Petition-Druckversion unter:
http://www.opendoors-de.org/aktiv-werden/schreiben/alimujiang/
Mittwoch, 19. Mai 2010
Von Elstern, Pferden und SCHAFEN (Teil 3)
Weder die Arche Noah, noch einen Kleinzoo habe ich vor meinem Bürofenster. Aber mit Elstern (und anderen Gattungen der Vogelwelt), einem Pferd und einigen Schafen kommt doch das Landleben-Gefühl gelegentlich auf. Wie die Elstern sich gegen einen gemeinsamen Feind zusammenschließen, und wie das Pferd seine Gelassenheit bewahrt - darüber habe ich in den vergangenen zwei Tagen nachgedacht. Heute sind die Schafe dran.
Während die Bibel über Elstern direkt nichts zu sagen hat und über Pferde relativ wenig, kommen Schafe in der Bibel überaus häufig vor. Ich meine, eines der herausstehenden Merkmale von Schafen ist … nein, nicht ihre Dummheit (wer hat den Ausdruck: ‚dummes Schaf' überhaupt geprägt?). Eines der herausstehenden Merkmale von Schafen ist ihr Herdentrieb.
Von einer "Schafherde" vor meinem Bürofenster kann nicht die Rede sein. Es sind leider nur drei Tiere. Aber es sind unverkennbar Schafe. Zotteliges Fell, langsam, scheinbar zufrieden - und immer in der Gruppe. Wenn ich versuche, sie zu locken, kommen sie nicht. Wenn der Besitzer (Hirte) auftaucht, bewegen sie sich gemeinsam auf ihn zu. So sollten Schafe sein.
In der Bibel lese ich immer wieder, wie das Verhalten der Schafes mir zeigen soll, wie ich mich meinem Hirten, Jesus, gegenüber verhalten soll und was Jesus für Seine Schafe tut:
"Ihr seid meine Herde, ihr Menschen seid die Schafe auf meiner Weide. Und ich bin euer Gott, spricht Gott, der Herr." (Hesekiel 34:31)
"Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und bin den Meinen bekannt" (Johannes 10:14)
"Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verloren gehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters reißen. Ich und der Vater sind eins. (Johannes 10:27-30)
"Denn so spricht Gott, der Herr: Siehe, ich selbst will nach meinen Schafen suchen und mich ihrer annehmen! Wie ein Hirte seine Herde zusammensucht an dem Tag, da er mitten unter seinen zerstreuten Schafen ist, so will ich mich meiner Schafe annehmen und sie aus allen Orten erretten, wohin sie zerstreut wurden an dem Tag des Gewölks und des Wolkendunkels. Und ich werde sie aus den Völkern herausführen und aus den Ländern zusammenbringen und werde sie in ihr Land führen; und ich werde sie weiden auf den Bergen Israels, in den Tälern und allen bewohnten Gegenden des Landes. Auf einer guten Weide will ich sie weiden; und ihr Weideplatz soll auf den hohen Bergen Israels sein, dort sollen sie sich auf einem guten Weideplatz lagern und auf den Bergen Israels fette Weide haben! Ich selbst will meine Schafe weiden und sie lagern, spricht Gott, der Herr. Das Verlorene will ich suchen und das Verscheuchte zurückholen und das Verwundete verbinden; das Schwache will ich stärken; das Fette aber und das Starke will ich vertilgen; ich will sie weiden, wie es recht ist."(Hesekiel 34:11-16)
Ein ‚dummes' Schaf scheint mir lediglich das Tier zu sein, dass alleine rumläuft und sich einem solchen Hirten nicht bedingungslos anvertraut! Ich für meinen Teil will dem Guten Hirten folgen!
Während die Bibel über Elstern direkt nichts zu sagen hat und über Pferde relativ wenig, kommen Schafe in der Bibel überaus häufig vor. Ich meine, eines der herausstehenden Merkmale von Schafen ist … nein, nicht ihre Dummheit (wer hat den Ausdruck: ‚dummes Schaf' überhaupt geprägt?). Eines der herausstehenden Merkmale von Schafen ist ihr Herdentrieb.
Von einer "Schafherde" vor meinem Bürofenster kann nicht die Rede sein. Es sind leider nur drei Tiere. Aber es sind unverkennbar Schafe. Zotteliges Fell, langsam, scheinbar zufrieden - und immer in der Gruppe. Wenn ich versuche, sie zu locken, kommen sie nicht. Wenn der Besitzer (Hirte) auftaucht, bewegen sie sich gemeinsam auf ihn zu. So sollten Schafe sein.
In der Bibel lese ich immer wieder, wie das Verhalten der Schafes mir zeigen soll, wie ich mich meinem Hirten, Jesus, gegenüber verhalten soll und was Jesus für Seine Schafe tut:
"Ihr seid meine Herde, ihr Menschen seid die Schafe auf meiner Weide. Und ich bin euer Gott, spricht Gott, der Herr." (Hesekiel 34:31)
"Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und bin den Meinen bekannt" (Johannes 10:14)
"Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verloren gehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters reißen. Ich und der Vater sind eins. (Johannes 10:27-30)
"Denn so spricht Gott, der Herr: Siehe, ich selbst will nach meinen Schafen suchen und mich ihrer annehmen! Wie ein Hirte seine Herde zusammensucht an dem Tag, da er mitten unter seinen zerstreuten Schafen ist, so will ich mich meiner Schafe annehmen und sie aus allen Orten erretten, wohin sie zerstreut wurden an dem Tag des Gewölks und des Wolkendunkels. Und ich werde sie aus den Völkern herausführen und aus den Ländern zusammenbringen und werde sie in ihr Land führen; und ich werde sie weiden auf den Bergen Israels, in den Tälern und allen bewohnten Gegenden des Landes. Auf einer guten Weide will ich sie weiden; und ihr Weideplatz soll auf den hohen Bergen Israels sein, dort sollen sie sich auf einem guten Weideplatz lagern und auf den Bergen Israels fette Weide haben! Ich selbst will meine Schafe weiden und sie lagern, spricht Gott, der Herr. Das Verlorene will ich suchen und das Verscheuchte zurückholen und das Verwundete verbinden; das Schwache will ich stärken; das Fette aber und das Starke will ich vertilgen; ich will sie weiden, wie es recht ist."(Hesekiel 34:11-16)
Ein ‚dummes' Schaf scheint mir lediglich das Tier zu sein, dass alleine rumläuft und sich einem solchen Hirten nicht bedingungslos anvertraut! Ich für meinen Teil will dem Guten Hirten folgen!
Dienstag, 18. Mai 2010
Von Elstern, PFERDEN und Schafen (Teil 2)
Die Elstern in den Bäumen und auf der Wiese vor meinem Bürofenster erinnern mich daran, wie wichtig es ist, zusammen zu stehen, wenn wir unser Nest bauen und wenn wir angegriffen werden vom Feind. (siehe Eintrag von gestern)
Auch das einsame Pferd, das oft nur wenige Meter vor meinem Fenster grast, bringt mich zum Nachdenken. Natürlich weiß man, dass Pferde von der Rasse und vom Temperament her völlig unterschiedlich sein können. Die einen werden in Rennen eingesetzt, andere zur Arbeit, einige sind feurig, die anderen gemütlich. Und solch ein Gemütliches besitzt unser Nachbar.
Jeden Morgen, wenn sich die Scheune öffnet, spaziert es heraus, sucht sich seinen Weg zur Weide und beginnt zu grasen. Tatsächlich kann ich mich an keine Gelegenheit erinnern, in der ich aus dem Fenster blickte und das Pferd NICHT grasen sah. Dabei lässt es sich auch von nichts und niemandem stören. Weder von kleineren oder größeren Vögeln, die immer in seiner Nähe auf der Wiese nach Nahrung suchen, noch von den Schafen auf der Nachbarweide oder von meinem Klopfen ans Fensterglas.
Zweierlei fällt mir auf. Zum einen die Gemütlichkeit, zum andern das ständige Grasen.
Ich erinnere mich an Gottes Wort, wo es sagt:
Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen. (Sprüche 3:5-6)
Was für eine Gott geschenkte Grundlage für Gelassenheit! Auch die vielen Aufforderungen Jesu, uns nicht zu sorgen, werden lebendig. Wie oft sorgen wir uns, ärgern uns, wollen die Welt verändern und wissen doch nicht wie. Friedrich Oetinger, ein deutscher Theologe, verstand etwas von Gott geschenkter Gelassenheit und dem Vertrauen auf Gott. Er betete:
"Gib mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich zu ändern vermag, und gib mir die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden."
Das Pferd vor meinem Fenster ist eine lebendige Erinnerung an dieses Gebet.
Zusätzlich werde ich daran erinnert, wie wichtig es ist, zu "grasen". Den ganzen Tag, fast ohne Pause. Der Psalmist drückt das mit den Worten aus:
"Wie sehr liebe ich dein Gesetz! Den ganzen Tag denke ich darüber nach." (Psalm 119:97)
Auch daran möchte ich mich erinnern lassen: täglich Gottes Wort zu lesen, darüber nachzudenken, und mich möglichst auch während des Tages immer wieder mal darauf besinnen, was Er von mir möchte. Sicherlich hängt beides auch irgendwie zusammen: Wenn wir in stetem Kontakt mit Gott bleiben, wird Sein Geist auch eine innere Gelassenheit in uns wirken, die uns durch den Tag hindurch trägt. Das wünsche ich uns allen!
Auch das einsame Pferd, das oft nur wenige Meter vor meinem Fenster grast, bringt mich zum Nachdenken. Natürlich weiß man, dass Pferde von der Rasse und vom Temperament her völlig unterschiedlich sein können. Die einen werden in Rennen eingesetzt, andere zur Arbeit, einige sind feurig, die anderen gemütlich. Und solch ein Gemütliches besitzt unser Nachbar.
Jeden Morgen, wenn sich die Scheune öffnet, spaziert es heraus, sucht sich seinen Weg zur Weide und beginnt zu grasen. Tatsächlich kann ich mich an keine Gelegenheit erinnern, in der ich aus dem Fenster blickte und das Pferd NICHT grasen sah. Dabei lässt es sich auch von nichts und niemandem stören. Weder von kleineren oder größeren Vögeln, die immer in seiner Nähe auf der Wiese nach Nahrung suchen, noch von den Schafen auf der Nachbarweide oder von meinem Klopfen ans Fensterglas.
Zweierlei fällt mir auf. Zum einen die Gemütlichkeit, zum andern das ständige Grasen.
Ich erinnere mich an Gottes Wort, wo es sagt:
Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen. (Sprüche 3:5-6)
Was für eine Gott geschenkte Grundlage für Gelassenheit! Auch die vielen Aufforderungen Jesu, uns nicht zu sorgen, werden lebendig. Wie oft sorgen wir uns, ärgern uns, wollen die Welt verändern und wissen doch nicht wie. Friedrich Oetinger, ein deutscher Theologe, verstand etwas von Gott geschenkter Gelassenheit und dem Vertrauen auf Gott. Er betete:
"Gib mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich zu ändern vermag, und gib mir die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden."
Das Pferd vor meinem Fenster ist eine lebendige Erinnerung an dieses Gebet.
Zusätzlich werde ich daran erinnert, wie wichtig es ist, zu "grasen". Den ganzen Tag, fast ohne Pause. Der Psalmist drückt das mit den Worten aus:
"Wie sehr liebe ich dein Gesetz! Den ganzen Tag denke ich darüber nach." (Psalm 119:97)
Auch daran möchte ich mich erinnern lassen: täglich Gottes Wort zu lesen, darüber nachzudenken, und mich möglichst auch während des Tages immer wieder mal darauf besinnen, was Er von mir möchte. Sicherlich hängt beides auch irgendwie zusammen: Wenn wir in stetem Kontakt mit Gott bleiben, wird Sein Geist auch eine innere Gelassenheit in uns wirken, die uns durch den Tag hindurch trägt. Das wünsche ich uns allen!
Montag, 17. Mai 2010
Von ELSTERN, Pferden und Schafen (Teil 1)
Seit Januar 2010 habe ich mein neues Büro in unserem Gemeindehaus bezogen. Ein schönes Zimmerchen. Gerade groß genug, hell durch zwei große Fenster, neuerdings mit schönem Blümchen auf der Fensterbank und mit einem immer gegenwärtigen, dezenten Kaffeearoma in der Luft. Ein Platz zum Wohlfühlen!
Gerne stehe ich schon mal beim Beten am Fenster und schaue über Zeppenfeld, den Stadtteil, in dem unsere Gemeinde zu finden ist. Direkt vor meinen Fenstern ist ein großes Stück Weide, eingerahmt von unserem Gemeindehaus, einem Bauernhaus und einer Auswahl verschiedener Bäume. Nicht nur Elstern, Pferde und Schafe kann ich hier, am Fenster stehend, beobachten, sondern auch eine ganze Anzahl anderer Vögel, die immer mehr Futter finden, je wärmer es wird. Aber die Elstern dominieren das Vogelreich.
Wie viele Elstern um die Gemeinde herum ihre Heimat haben, weiß ich nicht (die sehen ja alle irgendwie gleich aus). Aber ein Pärchen ist besonders interessant zu beobachten. Selbst als die Birke auf der anderen Seite der Weide noch keine Knospen hatte, wählte dieses Elsternpärchen das alte Nest vom Vorjahr als Brutplatz für dieses Jahr. Fleißig besserten sie aus, was auszubessern war und arbeiteten von morgens bis abends.
Eines Tages konnte ich beobachten, wie ein großer Greifvogel auf das Nest im Baum zusteuerte. Noch war er eine ganze Flugstrecke entfernt - und schon machten sich die Elstern auf, Ihr Reich zu verteidigen. Allein das war schon interessant. Noch interessanter aber war die Tatsache, dass innerhalb von Momenten ein anderes Pärchen "meinem" Pärchen zu Hilfe kam. Der Greifvogel wurde "eskortiert" und durch Scheinangriffe bedroht. Seine Flugrichtung zum Elsternnest änderte sich. Die Elstern ließen nicht von ihm ab, bis man ihn durch das Tal in die entfernten Wälder vertrieben hatte. Was für ein Spektakel und welch herrliches Bild. Gemeinsam trat die "Elsternschaft" gegen den gemeinsamen Feind an. Man verbündete sich, bündelte die Kräfte, vertrieb den Feind und gewann die Schlacht. Was keine der Elstern alleine hätte bewirken können, war in Gemeinschaft kein Problem.
Ich wurde erinnert an unser Leben als Jesusnachfolger. Immer wieder sendet unser Feind seine Greifvögel. Die sollen uns angreifen, verletzen, untauglich machen, unser Nest zerstören oder die Brut rauben. Gottes Wort erinnert uns:
"Seid nüchtern und wacht! Denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann." (1 Petrus 5:8)
An diese Wachsamkeit werde ich erinnert, wenn ich die Elstern sehe.
"…sondern ermuntert einander jeden Tag, solange es ‚heute' heißt." (Hebräer 3:13)
Solches Miteinander (statt Gegeneinander) sehe ich, wenn ich aus dem Fenster schaue.
"Und lasst uns unsere Zusammenkünfte nicht versäumen, wie einige es tun, sondern ermutigt und ermahnt einander, besonders jetzt, da der Tag seiner Wiederkehr näher rückt!" (Hebräer 10:25)
Dieses Aufeinander-angewiesen-sein und Füreinander-da-sein beobachte ich beim Blick aus dem Fesnster.
"Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei." (Prediger 4:12)
Das kann ich im Fall der Elstern bestätigen. Und ich bete, dass wir als Jünger Jesu ebenso zueinander stehen und miteinander umgehen.
Gerne stehe ich schon mal beim Beten am Fenster und schaue über Zeppenfeld, den Stadtteil, in dem unsere Gemeinde zu finden ist. Direkt vor meinen Fenstern ist ein großes Stück Weide, eingerahmt von unserem Gemeindehaus, einem Bauernhaus und einer Auswahl verschiedener Bäume. Nicht nur Elstern, Pferde und Schafe kann ich hier, am Fenster stehend, beobachten, sondern auch eine ganze Anzahl anderer Vögel, die immer mehr Futter finden, je wärmer es wird. Aber die Elstern dominieren das Vogelreich.
Wie viele Elstern um die Gemeinde herum ihre Heimat haben, weiß ich nicht (die sehen ja alle irgendwie gleich aus). Aber ein Pärchen ist besonders interessant zu beobachten. Selbst als die Birke auf der anderen Seite der Weide noch keine Knospen hatte, wählte dieses Elsternpärchen das alte Nest vom Vorjahr als Brutplatz für dieses Jahr. Fleißig besserten sie aus, was auszubessern war und arbeiteten von morgens bis abends.
Eines Tages konnte ich beobachten, wie ein großer Greifvogel auf das Nest im Baum zusteuerte. Noch war er eine ganze Flugstrecke entfernt - und schon machten sich die Elstern auf, Ihr Reich zu verteidigen. Allein das war schon interessant. Noch interessanter aber war die Tatsache, dass innerhalb von Momenten ein anderes Pärchen "meinem" Pärchen zu Hilfe kam. Der Greifvogel wurde "eskortiert" und durch Scheinangriffe bedroht. Seine Flugrichtung zum Elsternnest änderte sich. Die Elstern ließen nicht von ihm ab, bis man ihn durch das Tal in die entfernten Wälder vertrieben hatte. Was für ein Spektakel und welch herrliches Bild. Gemeinsam trat die "Elsternschaft" gegen den gemeinsamen Feind an. Man verbündete sich, bündelte die Kräfte, vertrieb den Feind und gewann die Schlacht. Was keine der Elstern alleine hätte bewirken können, war in Gemeinschaft kein Problem.
Ich wurde erinnert an unser Leben als Jesusnachfolger. Immer wieder sendet unser Feind seine Greifvögel. Die sollen uns angreifen, verletzen, untauglich machen, unser Nest zerstören oder die Brut rauben. Gottes Wort erinnert uns:
"Seid nüchtern und wacht! Denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann." (1 Petrus 5:8)
An diese Wachsamkeit werde ich erinnert, wenn ich die Elstern sehe.
"…sondern ermuntert einander jeden Tag, solange es ‚heute' heißt." (Hebräer 3:13)
Solches Miteinander (statt Gegeneinander) sehe ich, wenn ich aus dem Fenster schaue.
"Und lasst uns unsere Zusammenkünfte nicht versäumen, wie einige es tun, sondern ermutigt und ermahnt einander, besonders jetzt, da der Tag seiner Wiederkehr näher rückt!" (Hebräer 10:25)
Dieses Aufeinander-angewiesen-sein und Füreinander-da-sein beobachte ich beim Blick aus dem Fesnster.
"Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei." (Prediger 4:12)
Das kann ich im Fall der Elstern bestätigen. Und ich bete, dass wir als Jünger Jesu ebenso zueinander stehen und miteinander umgehen.
Samstag, 15. Mai 2010
Leidenschaft (5. und letzter Teil)
Menschliche Begeisterung vermag apostolische Leidenschaft nicht am Leben zu halten. Wenn Gott seine eigene Leidenschaft in Sie hineinlegt, muss der tiefe Wunsch, seinen Namen unter allen Völkern verherrlicht zu sehen, das weiterentwickeln, was Gott Ihnen gegeben hat. Vier Dinge werden Ihnen dabei helfen:
1. Apostolische Selbstaufgabe
2. Apostolische Zielausrichtung
3. Apostolisches Gebet
4. Apostolischer Entscheidungsprozess
Wenn Sie ohne eine Vision von der Herrlichkeit Gottes leben, die die ganze Erde erfüllt, sind Sie in der Gefahr, Ihren eigenen Träumen von Großartigkeit zu dienen, wenn Sie darauf warten, die nächste Sache in Angriff zu nehmen, die Gott Ihnen zeigt. Es gibt zu viele überfütterte Christen ohne Motivation, die sich hinter der Entschuldigung verstecken, Gott habe nicht zu ihnen gesprochen. Sie warten darauf, Stimmen zu hören, Träume oder Bilder zu sehen, während Sie ganz aufs Geldverdienen ausgerichtet sind, um für ihre Zukunft vorzusorgen, sich gut zu kleiden und das Leben zu genießen.
Der Apostel Paulus war von seinen Leidenschaften geleitet. Apostelgeschichte 20 und 21 erzählt uns von seiner Entschlossenheit, nach Jerusalem zu reisen, obwohl er selbst in einer Vorausschau Bedrängnis und Leiden gesehen hatte, wahre Propheten ihn vor der Reise gewarnt hatten, und auch seine Freunde ihn nicht ziehen lassen wollten. Warum ist Paulus gegen seine eigene Intuition losgegangen und hat das Drängen der Propheten und die flehentlichen Bitten enger Freunde beiseite geschoben? Er hatte eine Offenbarung höherer Wichtigkeit, höherer Motivation: Die Herrlichkeit Gottes.
Auf apostolische Art entscheiden beginnt mit dem tiefen Sehnen nach Gottes Herrlichkeit in allen Nationen und fragt dann: "Wo soll ich Dir dienen?" Viele Menschen halten es umgekehrt. Sie fragen nach dem Wo und Wann, ohne eine Offenbarung seiner Herrlichkeit in den Nationen zu haben. Verwundert es da, dass sie Gott nie sagen hören: "Geh!"? Sie haben kein sehnendes Verlangen nach Teilhaben an den Leidenschaften Gottes entwickelt.
Halten Sie dem Herrn Ihre Gaben, Neigungen und Talente hin. Bestürmen Sie Gott und bleiben Sie da, wo Sie sind, bis Sie sich danach sehnen, in seinem Namen hinauszugehen. Bleiben Sie an Ihrem Platz, und nähren Sie das Verlangen, die ganze Erde in Gottes Lob gehüllt zu sehen. Nur dann werden Sie Ihrem Herzen vertrauen können, wenn Sie Gott sagen hören: "Bleib!". Nur die, die sich danach sehnen, seine Herrlichkeit unter den Nationen auszubreiten, haben das Recht zu bleiben.
Mit apostolischer Leidenschaft in sich sind Sie einer der gefährlichsten Menschen auf unserem Planeten. Denn die Welt regiert nicht mehr Ihr Herz. Sie werden nicht länger verführt von Bekommen und Verdienen, sondern Sie sind ganz der Verbreitung und Proklamation der Herrlichkeit Gottes in den Nationen hingegeben. Sie leben als Pilger, losgelöst von den Sorgen dieser Welt. Sie haben keine Angst vor Verlust. Sie wagen sogar zu glauben, dass Ihnen das Privileg zuteil wird, dafür zu sterben, dass sein Ruhm auf Erden ausgebreitet wird. Die Leidenschaften des Vaters sind Ihre Leidenschaften geworden. Sie finden Ihre Erfüllung und Bedeutung in ihm. Sie glauben, dass er immer bei Ihnen ist, bis zum Ende allen Lebens. Sie sind an Gott veräußert, und Sie leben für das Lamm. Satan fürchtet Sie, und die Engel klatschen Ihnen Beifall.
Ihr größter Traum ist, dass sein Name gelobt und gepriesen wird in Sprachen, die nie zuvor im Himmel gehört worden sind. Ihre Belohnung ist der Blick reiner Freude, den Sie vorausahnen, wenn Sie zu seinen Füßen sitzen werden und der gerechte Lohn für sein Leiden, die Anbetung, die die Erlösten darbringen.
Floyd McClung (YWAM)
1. Apostolische Selbstaufgabe
2. Apostolische Zielausrichtung
3. Apostolisches Gebet
4. Apostolischer Entscheidungsprozess
Wenn Sie ohne eine Vision von der Herrlichkeit Gottes leben, die die ganze Erde erfüllt, sind Sie in der Gefahr, Ihren eigenen Träumen von Großartigkeit zu dienen, wenn Sie darauf warten, die nächste Sache in Angriff zu nehmen, die Gott Ihnen zeigt. Es gibt zu viele überfütterte Christen ohne Motivation, die sich hinter der Entschuldigung verstecken, Gott habe nicht zu ihnen gesprochen. Sie warten darauf, Stimmen zu hören, Träume oder Bilder zu sehen, während Sie ganz aufs Geldverdienen ausgerichtet sind, um für ihre Zukunft vorzusorgen, sich gut zu kleiden und das Leben zu genießen.
Der Apostel Paulus war von seinen Leidenschaften geleitet. Apostelgeschichte 20 und 21 erzählt uns von seiner Entschlossenheit, nach Jerusalem zu reisen, obwohl er selbst in einer Vorausschau Bedrängnis und Leiden gesehen hatte, wahre Propheten ihn vor der Reise gewarnt hatten, und auch seine Freunde ihn nicht ziehen lassen wollten. Warum ist Paulus gegen seine eigene Intuition losgegangen und hat das Drängen der Propheten und die flehentlichen Bitten enger Freunde beiseite geschoben? Er hatte eine Offenbarung höherer Wichtigkeit, höherer Motivation: Die Herrlichkeit Gottes.
Auf apostolische Art entscheiden beginnt mit dem tiefen Sehnen nach Gottes Herrlichkeit in allen Nationen und fragt dann: "Wo soll ich Dir dienen?" Viele Menschen halten es umgekehrt. Sie fragen nach dem Wo und Wann, ohne eine Offenbarung seiner Herrlichkeit in den Nationen zu haben. Verwundert es da, dass sie Gott nie sagen hören: "Geh!"? Sie haben kein sehnendes Verlangen nach Teilhaben an den Leidenschaften Gottes entwickelt.
Halten Sie dem Herrn Ihre Gaben, Neigungen und Talente hin. Bestürmen Sie Gott und bleiben Sie da, wo Sie sind, bis Sie sich danach sehnen, in seinem Namen hinauszugehen. Bleiben Sie an Ihrem Platz, und nähren Sie das Verlangen, die ganze Erde in Gottes Lob gehüllt zu sehen. Nur dann werden Sie Ihrem Herzen vertrauen können, wenn Sie Gott sagen hören: "Bleib!". Nur die, die sich danach sehnen, seine Herrlichkeit unter den Nationen auszubreiten, haben das Recht zu bleiben.
Mit apostolischer Leidenschaft in sich sind Sie einer der gefährlichsten Menschen auf unserem Planeten. Denn die Welt regiert nicht mehr Ihr Herz. Sie werden nicht länger verführt von Bekommen und Verdienen, sondern Sie sind ganz der Verbreitung und Proklamation der Herrlichkeit Gottes in den Nationen hingegeben. Sie leben als Pilger, losgelöst von den Sorgen dieser Welt. Sie haben keine Angst vor Verlust. Sie wagen sogar zu glauben, dass Ihnen das Privileg zuteil wird, dafür zu sterben, dass sein Ruhm auf Erden ausgebreitet wird. Die Leidenschaften des Vaters sind Ihre Leidenschaften geworden. Sie finden Ihre Erfüllung und Bedeutung in ihm. Sie glauben, dass er immer bei Ihnen ist, bis zum Ende allen Lebens. Sie sind an Gott veräußert, und Sie leben für das Lamm. Satan fürchtet Sie, und die Engel klatschen Ihnen Beifall.
Ihr größter Traum ist, dass sein Name gelobt und gepriesen wird in Sprachen, die nie zuvor im Himmel gehört worden sind. Ihre Belohnung ist der Blick reiner Freude, den Sie vorausahnen, wenn Sie zu seinen Füßen sitzen werden und der gerechte Lohn für sein Leiden, die Anbetung, die die Erlösten darbringen.
Floyd McClung (YWAM)
Freitag, 14. Mai 2010
Leidenschaft (4)
Menschliche Begeisterung vermag apostolische Leidenschaft nicht am Leben zu halten. Wenn Gott seine eigene Leidenschaft in Sie hineinlegt, muss der tiefe Wunsch, seinen Namen unter allen Völkern verherrlicht zu sehen, das weiterentwickeln, was Gott Ihnen gegeben hat. Vier Dinge werden Ihnen dabei helfen:
1. Apostolische Selbstaufgabe
2. Apostolische Zielausrichtung
3. Apostolisches Gebet
Vor Jahren, als David Wilkerson in den Straßen von New York City diente, bot sich ein junger Mann aus der Bibelschule an, ihm zu helfen. Wilkerson fragte ihn, wieviel Zeit er im Gebet verbringe. Der junge Student meinte, etwa 20 Minuten täglich. Wilkerson sagte ihm: "Gehen Sie heim, junger Mann. Gehen Sie für einen Monat zurück und beten Sie jeden Tag
zwei Stunden. Wenn Sie das getan haben, kommen Sie wieder. Dann kann ich eventuell
erwägen, Sie auf die Straßen loszulassen, in denen Mord, Unzucht, Gewalt und jede Art von Gefahr lauert. Wenn ich Sie jetzt, mit nur 20 Minuten Gebet täglich, losschicken würde, bedeutete das, einen Soldaten ohne Waffen in den Kampf zu schicken, und Sie würden zu Tode kommen."
In den Himmel können Sie ohne viel Gebet kommen. Auch wenn Sie täglich nur eine Minute Stille Zeit halten, wird Gott Sie lieb haben. Aber auf der Ebene einminütiger Konversation mit Gott werden Sie kein "Gut gemacht, Du guter, treuer Knecht" hören. Und ganz sicher werden Sie mit dieser Art Gebetsleben nicht durchhalten in den harten, rauhen Gebieten, in denen Jesus noch nicht bekannt ist und angebetet wird. Hier ist eine Herausforderung für Sie: Lesen Sie alles, was Paulus über das Gebet sagt, und dann fragen Sie sich selbst: "Bin ich bereit, so zu beten?" Paulus sagte, dass er "Nacht und Tag unter Tränen, ohne Unterlass mit Danksagung im Geist, immer kühn, in göttlicher Traurigkeit über den Bösen" betete.
(Schluss folgt)
1. Apostolische Selbstaufgabe
2. Apostolische Zielausrichtung
3. Apostolisches Gebet
Vor Jahren, als David Wilkerson in den Straßen von New York City diente, bot sich ein junger Mann aus der Bibelschule an, ihm zu helfen. Wilkerson fragte ihn, wieviel Zeit er im Gebet verbringe. Der junge Student meinte, etwa 20 Minuten täglich. Wilkerson sagte ihm: "Gehen Sie heim, junger Mann. Gehen Sie für einen Monat zurück und beten Sie jeden Tag
zwei Stunden. Wenn Sie das getan haben, kommen Sie wieder. Dann kann ich eventuell
erwägen, Sie auf die Straßen loszulassen, in denen Mord, Unzucht, Gewalt und jede Art von Gefahr lauert. Wenn ich Sie jetzt, mit nur 20 Minuten Gebet täglich, losschicken würde, bedeutete das, einen Soldaten ohne Waffen in den Kampf zu schicken, und Sie würden zu Tode kommen."
In den Himmel können Sie ohne viel Gebet kommen. Auch wenn Sie täglich nur eine Minute Stille Zeit halten, wird Gott Sie lieb haben. Aber auf der Ebene einminütiger Konversation mit Gott werden Sie kein "Gut gemacht, Du guter, treuer Knecht" hören. Und ganz sicher werden Sie mit dieser Art Gebetsleben nicht durchhalten in den harten, rauhen Gebieten, in denen Jesus noch nicht bekannt ist und angebetet wird. Hier ist eine Herausforderung für Sie: Lesen Sie alles, was Paulus über das Gebet sagt, und dann fragen Sie sich selbst: "Bin ich bereit, so zu beten?" Paulus sagte, dass er "Nacht und Tag unter Tränen, ohne Unterlass mit Danksagung im Geist, immer kühn, in göttlicher Traurigkeit über den Bösen" betete.
(Schluss folgt)
Donnerstag, 13. Mai 2010
Bekanntmachung CCFG
Am Donnerstag (heute) können alle CCFG-ler, die nachmittags in Siegen sind, um 14:45 in den Jugendraum der CCS kommen. Gebetsteam und Gastpastoren möchten für unsere Gemeinde beten.
Am Freitag, 14.5. findet KEIN Frühgebet statt!
Am Freitag, 14.5. findet KEIN Frühgebet statt!
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