„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Donnerstag, 4. Februar 2010

Ein "Pieps" für den Herrn

"Ich will dem Herrn piepsen in meinem Herzen!"

Das dieser Vers NICHT in der Bibel steht, können sich sicher sogar die meisten NICHT-Bibelleser denken. Interessant ist nur, dass dieser Ausspruch so oft von DOCH-Bibellesern praktiziert wird, obwohl er gar nicht im Wort Gottes zu finden ist. Heute morgen las ich den 109. Psalm und stieß dabei auf Vers 30:

"Ich will den Herrn laut preisen mit meinem Mund, und inmitten vieler will ich ihn rühmen!"

Das hört sich schon irgendwie richtiger und vertrauter an - allerdings auch ungewöhnlicher. Gott laut preisen? Und dann auch noch mit meinem Mund? UND DANN AUCH NOCH INMITTEN VIELER? Was kommt denn dann als Nächstes obendrauf? Weiß Gott überhaupt, was Er da von mir erwartet? Oder … ja wahrscheinlich … das hat Er sicher gar nicht so gemeint! Das ist sicher eine dieser Stellen mit bildlicher Sprache. Der "Mund" meint in Wirklichkeit mein "Herz" und das "laut" das heißt dann halt "von ganzem Herzen!". Uff - gerettet! Amen!

Moment noch! Was meint der Herr eigentlich, wenn Er verspricht, dass unsere Sünden vergeben sind? Meint Er, sie sind an einem sicheren Ort? Nein! Er meint das, was Er sagt! Die sind nicht mehr! Weg! Und was meint der Herr eigentlich, wenn Er uns ewiges Leben in Seiner Gegenwart verspricht? Nichts anderes als EWIGES Leben IN SEINER GEGENWART! Nichts verlangt eine allegorische Erklärung.

Wenn der Herr uns ermutigt, Ihn laut, mit unserem Mund und inmitten anderer Menschen zu rühmen, dann lasst uns das ruhig auch so verstehen. Nichts spricht dagegen. Alles spricht dafür. Da wir natürlich nicht ständig unser Lob hinausschreien können, werden "Piepser im Herzen" sicher auch immer wieder gerne von Gott gehört. Aber wenn wir die Möglichkeit haben, es "raus zu lassen", dann lasst uns das ruhig tun. Laut & hörbar gefällt dem Herrn!

Überrasch´ doch einfach mal deinen Nachbarn am Sonntag beim Singen im Gottesdienst. Und bis dahin (sind ja noch ein paar Tage hin) üb´ schon mal zu Hause und unterwegs.

Mittwoch, 3. Februar 2010

Klatsch & Tratsch

Auch auf die Gefahr hin, einige mit einer bekannten Anekdote zu langweilen - hier ist eine der lustigsten:

4 Prediger entspannen sich bei einer Tasse Kaffee. Das Gespräch plätschert so dahin, als einer der Geistlichen sagt: "Unsere Leute kommen zu uns, schütten ihre Herzen bei uns aus und bekennen ihre Sünden und Nöte. Lasst uns doch dasselbe tun. Bekennen tut der Seele gut!" Nach kurzer Zeit waren alle einverstanden und der Erste bekannte beschämt, dass es ihn des Öfteren heimlich ins Kino zieht. Der Zweite bekannte seinen geheimen Hang zu Zigarre und Glücksspiel. Der Dritte druckste herum und bekannte schließlich mit zittriger Stimme seine Probleme mit dem anderen Geschlecht. Der Vierte wollte erst gar nicht anfangen. "Nun mach schon", forderten ihn die anderen auf. "Wir haben unsere Unsitten bekannt - was ist deine?"
"Nun," meinte der Vierte, "ich habe ein Problem mit übler Nachrede - und ich kann es gar nicht abwarten, dass wir hier wegkommen"

Tja, wenn das mit dem Klatsch & Tratsch immer so lustig wäre. Hier eine andere Geschichte aus der jiddischen Folklore, die die Folgen übler Nachrede deutlich macht:

Der Mann war bekannt für seinen Klatsch, Tratsch und seine üble Nachrede über einen örtlichen Rabbiner. Eines Tages wurde er aber so von Reue gepackt, dass er zum Rabbiner lief und um Vergebung bat. "Und, Rabbi," fügte er hinzu, "lass mich wissen, wie ich es wieder gut machen kann!"

Der Rabbi seufzte tief. "Nimm dir 2 Kissen, geh zum Marktplatz, schneide die Kissen auf und schwenk sie durch die Luft! Dann komm wieder her."
Der Mann lief schnell heim, nahm sich 2 Kissen, eilte zum Marktplatz, schnitt die Kissen auf und schwenkte sie durch die Luft. Dann lief er zum Rabbiner. "Ich habe genau das getan, was du mir gesagt hast, Rabbi."
"Gut!" kam lächelnd die Antwort. "Um nun zu sehen, wie viel Schaden üble Nachrede anrichtet, geh zurück zum Marktplatz …" "Und …?" kam die Frage. "Dann sammle all die zerstreuten Federn wieder ein!"

Eigentlich brauchen beide Anekdoten keine weitere Erklärung. Vielleicht nur die Erinnerung, dass üble Nachrede, Klatsch & Tratsch auch unter Christen nicht unbekannt ist. Wie oft man Menschen hören kann, die über Billy Graham, Willow Creek, Saddleback, Charismatiker, Nicht-Charismatiker, alle möglichen Bücher usw. herziehen, ist erschreckend. Und, das muss ich bekennen, nicht immer war ich die warnende Stimme, die ich hätte sein sollen.
Gestern las ich in einem Interview den tollen Satz:

"Wer negativ über einen Diener Gottes spricht, der weit weg wohnt, dem man nie begegnet ist, über den man sich nur über das Internet, über Gerüchte informiert hat, trägt eine große Verantwortung!"

Recht hat er! Und wie viel wird be- und verurteilt aus zweiter oder dritter Hand? Wie oft wird angegriffen und abgelehnt, weil versteckter Stolz dem Gegenüber den Segen nicht gönnt, den man selbst gerne hätte?

Chuck Swindoll hat einen guten Rat gegeben, üble Nachrede zu stoppen:
"Wenn du es nicht (weiter-) sagst, kann es auch niemand wiederholen"

Recht hat er!

Dienstag, 2. Februar 2010

CCFG Büro unbesetzt

Heute, Dienstag, ist das CCFG Büro unbesetzt. Bitte ruft mich auf Handy oder zu Hause an. Wolfgang

HITLER, RABIN & NAPOLEON

Hitler, Churchill, Rabin, Napoleon, Stalin – sie alle und andere rühmliche und unrühmliche Persönlichkeiten machten vor einigen Jahren erneut von sich reden, in einem Buch des Autoren Michael Drosnin mit dem Titel: „Der Bibel Code“. Und was ist seitdem nicht alles darüber geschrieben worden. Heißblütige Verfechter der Echtheit dieses Kodex und vehemente Gegner lieferten sich Wortschlachten auf Papier und auf der Bühne. Und obwohl es viel, viel ruhiger geworden ist in der ganzen Angelegenheit, geht die Diskussion und Spekulation bis heute weiter. (Das Internet macht’s offenbar)

Als ich heute morgen meine Bibel las, löste irgendein Vers (welcher, weiß ich nicht mehr) die Erinnerung an den Bibelcode aus. Und ich musste daran denken, wie schwer wir uns tun, das klar geoffenbarte Wort Gottes zu glauben, zu beherzigen und zu tun. Vielleicht ist das ein Grund, warum es uns so fasziniert, angeblich versteckte Botschaften in diesem Buch zu finden. Was hilft es mir, wenn die Bibel (angeblich) den versteckten Hinweis enthält, dass Hitler ein Nazi ist, dass Kennedy etwas mit Dallas zu tun hat (er wurde dort erschossen) und dass (angeblich) Mondlandung, Raumschiff und Apollo 11 eine Zahlenverbindung haben? Ja, was nützt mir das? Was bringt es meinem Nächsten und wie kann dadurch Jesus verherrlicht werden?

Als Jesus in Matthäus 7:24 sagt:

„Wer meine Worte hört und danach handelt, der ist klug. Man kann ihn mit einem Mann vergleichen, der sein Haus auf felsigen Grund baut“


da hat er sicherlich nicht an verschlüsselte Worte eines Bibelkodex gedacht, sondern an die, die seine Jünger mit ihren eigenen Ohren gehört hatten und die seine Apostel später in seinem Namen predigen würden. Worte wie:

  • „Dienet einander …“ 1. Pe 4:10
  • „Nehmt einander an, so wie Christus euch angenommen hat.“ Rö 15:7
  • „Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe“ Joh 13:34
  • „Stellet euch nicht dieser Welt gleich, sondern verändert euch durch Erneuerung eures Sinnes“ (Rö 12:2)
  • „Witwen und Waisen in ihrer Not zu helfen … das ist wirkliche Frömmigkeit“ Jak 1:27
  • „Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den Niedrigen“ Rö 12:16
Mit diesem Kodex habe ich mehr als beide Hände voll zu tun. Und da ändert sich auch nichts dran, ob Napoleon, Stalin oder Apollo 11 in versteckten Zahlen/Buchstabenkombinationen zu finden sind oder nicht. Das lenkt nur ab – wie so vieles andere auch.

Ich möchte mich heute und in Zukunft auf den Code konzentrieren, den ich verstehe. Römer 15:7 sagt:
„Auf diese Weise wird Gott geehrt.“ Und Jesus selbst sagt, solch ein Mensch hat sein Leben auf einen Felsen gegründet und die Stürme des Lebens können ihn nicht umwerfen! Machst Du mit?

Montag, 1. Februar 2010

TOTE SKLAVEN

Sie waren Leibeigene, die niedrigsten Diener, die die Drecksarbeit machen mussten. Sie standen auf der untersten Stufe. Tiefer ging's nicht mehr. Starb einer, wurde er ersetzt. So einfach war das.

Im alten Israel zur Zeit Moses gab es Sklaven. Ihre Behandlung - und auch ihr Wert im Fall eines plötzlichen Todes - waren geregelt. Gott hatte seinem Volk eine humane Behandlung von Sklaven vorgeschrieben. Aber in 2. Mose 21:32 (HfA) heißt es:

"Tötet (ein) Rind einen Sklaven oder eine Sklavin, muss der Besitzer ihrem Herrn 30 Silberstücke bezahlen."

Soviel war also ein toter Sklave wert - 30 Silberstücke!

Einige Tausend Jahre nachdem Mose diesen Preis festgelegt hatte (gab es damals eigentlich bereits eine Inflation?) wurden für jemand anderes 30 Silberstücke geboten. Er lebte noch, sollte aber sterben. Für 30 Silberstücke, den Preis für einen toten Sklaven, wurde Jesus verraten. Soviel war er Judas Iskariot wert.

Wieviel ist DIR Jesus wert? Mit Sicherheit hat er seine Arbeit getan, sein "Soll" mehr als erfüllt. Tatsache ist, er hatte gar kein "Soll". Was immer er für uns tat, tat er nicht, weil er es musste, sondern, weil er es wollte. Und das wäre?

  • Er hat uns zu grünen Auen geführt, zu frischen Wassern, zu Plätzen der Ruhe
  • Er hat unsre Kranken angerührt, unsre Gebundenen befreit
  • Unsre Kinder hat er gesegnet
  • Er hat uns beschützt, gesammelt und geführt
  • Er hat uns den Weg zum Leben aufgezeigt
Was ist Jesus uns wert? Was ist er DIR wert?
  • Er ist für dich ans Kreuz gegangen
  • Er nimmt sich Zeit, dir zuzuhören; dich zu verändern
  • Er lädt dich ein, mit ALLEM zu ihm zu kommen, zu jeder Tages- oder Nachtzeit
  • Er hat dich immer wieder angenommen, nach jedem Versagen
Was ist Jesus DIR wert?

Menschen kamen zu Jesus und wollten ihm nachfolgen. Aber alles mögliche hatte einen höheren Stellenwert. Bei dem einen waren es die Familie oder bestimmte Pflichten. bei einem anderen die Bequemlichkeit, das liebe Geld oder der gute Ruf.

Was ist Jesus DIR wert? Was möchte Er überhaupt von Dir? Deine Familie, Pflichten, Bequemlichkeit, Geld oder etwas anderes? Vielleicht! Aber nicht unbedingt. Sprüche 23:26 sagt uns, was Er von Dir und mir möchte:
"Gib mir, mein Sohn, dein Herz, und lass deinen Augen meine Wege wohl gefallen!"

Jesus möchte Dein Herz! Er möchte den ersten Platz in Deinem Leben, Deine erste Liebe!
Das war er Judas nicht wert. Er verriet ihn für den Preis eines toten Sklaven.

Was ist Jesus DIR wert?

Samstag, 30. Januar 2010

Ich packe meinen Koffer und nehme mit ...

"Denn Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn." Philipper 1:21

Wirklich? Heute Morgen war ich als Beobachter im Unterricht, den unsere Praktikanten durchgeführt haben. Einer der Verse, die besprochen wurden, war der zitierte Vers aus Philipper 1:21. Wofür lebe ich eigentlich und was wird bleiben, wenn ich "meinen Koffer packe" und meinen letzten Atemzug gemacht habe? Was werde ich hier auf der Erde zurücklassen, um Staub zu sammeln und was werde ich mitnehmen können in die andere Welt, in die Ewigkeit? Eine Stunde nach dem Unterricht strampelte ich ordentlich auf dem Fahrrad im Fitness Center, wo ich die Biographie von Amy Carmichael las. Ursprünglich kam sie aus wohlhabenden Hause, aber sie war bereit, Philipper 1:21 auszuleben. Sie achtete ihr Leben nicht über die Maßen, aber dafür das Reich Gottes umso mehr. Sie hätte mit ihrer Mutter in einem normalen Zuhause leben können, aber sie hatte eine innere Last für die Armen in den Slums von Ancoat, im Nordwesten Englands. Darum entschloss sie sich, in den Slums zu wohnen, in denen die Wände dünn wie Papier waren, betrunkene Männer ihre Frauen verprügelten und wo Ratten, Kakerlaken und allerlei anderes Ungeziefer jede Wohngelegenheit zu ihrem Domizil machten. In Janet und Geoff's Benges Buch "Amy Carmichael" Seite 53 liest man: "Trotz all der Kakerlaken, Ratten und rauhen Männer wollte Amy hier wohnen. Sie hatte den [Armen] immer und immer wieder gesagt, dass sie Frieden und Freude im Leben finden könnten, und für sich selbst musste sie wissen, dass es möglich war ein frohes Christsein zu leben inmitten von Schwierigkeiten und Ungeziefer." (eigene Übersetzung)

Als ich das las, habe ich mich gefragt, was ich wohl brauchen würde, um fröhlich, erfüllt und zufrieden zu sein. Wofür lebe ich eigentlich? Für mich selbst? Ruhm, Ehre Bequemlichkeit, Spaß? Tatsache ist, dass all diese Dinge SEHR kurzlebig sind. Manche dauern ein paar Stunden, andere einige Jahre. Dann verblassen sie. Wenn ich dafür lebe, anstatt für Christus (Phil 1:21), dann bringt der Tod vielleicht gar nicht den großen Gewinn, auch nicht, wenn ich Christ bin. Aber für Christus zu leben, sein Reich zuerst zu suchen, das bringt tiefe und bleibende Zufriedenheit und lässt uns mit gespannter Vorfreude auf die Ewigkeit zugehen.

Freitag, 29. Januar 2010

TAI DAM

Und was ist das nun schon wieder? Die Tai Dam sind eine vom Evangelium unerreichte Volksgruppe, die hauptsächlich in Vietnam, Laos und Thailand zu Hause ist. Die Statistik lautet folgendermaßen:

Bevölkerung: ca 1,000,000
Religion: Geisterglaube, Ahnenkult
Jesus Film: nicht vorhanden
Bibel: Teile des NT
Christliche Radiosendungen: 30 Minuten/Woche
Christen: Weniger als 0,1%; ein Christ auf 1,500 Tai Dam
90% der Tai Dam haben das Evangelium nicht ein einziges Mal gehört

In einem 30 Tage Gebetsheft für die Tai Dam lautet ein markanter Satz:

“There are no God-forsaken places; there are just church-forsaken places”
„Es gibt keine Gott-verlassenen Gebiete, nur Gemeinde-verlassenen Gebiete“

Die Tai Dam leben in einem solchen Gebiet. Die ausgezeichnete Webseite: http://www.joshuaproject.net/international/de/unreached.php listet namentlich alle Volksgruppen nach Ländern auf, die, ähnlich wie die Tai Dam, vom Evangelium weitgehend unberührt sind und als unerreicht gelten. Die größte Gruppe sind die Shaikh in Bangladesh mit über 130 Millionen Menschen, 0,0% evangelikal und 0,0% Christen. 6549 andere Gruppen, viele mit mehreren Millionen Menschen, schließen sich an. Keine oder kaum eine Gemeinde in diesen Volksgruppen, kaum oder keine Medienarbeit, kaum oder keine übersetzten Bibelteile, kaum oder gar keine Missionare in diesen Gruppen und kaum oder keine Beter für diese hoffnungslosen und verlorenen Seelen.

Während ich dies schreibe, sitze ich an meinem Computer und höre mir über Internet einen christlichen Radiosender an, umgeben von meinen Bibeln und Studienbüchern. Wenn mir eins fehlt, gehe ich in den Christlichen Buchladen nebenan und kaufe mir, was ich brauche. Heute Abend, nach der Gebetsgemeinschaft mit Geschwistern aus einer anderen Gemeinde, bin ich eingeladen, im Blauen Kreuz, einer christlich-diakonischen Arbeit unter Suchtgefährdeten, ein Bibelstudium zu halten. Anschließend gehe ich heim und schau mir noch ein wenig christliches Fernsehen an, bevor mich schlafen lege. Ich lebe in einem Land, in dem viele das Evangelium ablehnen, aber niemand, und ich meine: NIEMAND! – unwissend und unerreicht bleiben muss! Anders die Tai Dam, die Shaikh, die Yadava, Hakka – und tausende anderer Gruppen. Der Herr sagt:


»Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden«.Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne einen Verkündiger? Wie sollen sie aber verkündigen, wenn sie nicht ausgesandt werden? Wie geschrieben steht: »Wie lieblich sind die Füße derer, die Frieden verkündigen, die Gutes verkündigen!« Rö 10:13-15


Lasst uns gemeinsam beten für die wahrhaft Unerreichten dieser Welt; solche, die in den „Gemeinde-verlassenen“ Gebieten leben; solche, die weder christliche Nachbarn, noch Radio / TV, noch Bibelteile noch Missionare um sich haben. Gibt uns die Bibel Hinweis oder Hoffnung, dass es einen anderen Weg des Heils gibt als den, den Namen des Herrn anzurufen, um gerettet zu werden? Ich habe in 40 Jahren Bibellesen keine Alternative gefunden. Darum lasst uns Geben, Beten aber auch GEHEN! Noch immer fragt der Herr: „Wen soll ich senden, und wer wird für uns gehen?“ Gesegnet ist der Mensch, der die Antwort Jesajas im Herzen und auf den Lippen trägt: „Hier bin ich, sende mich!“

Donnerstag, 28. Januar 2010

Freier Tag

Der Gottesdienst ist vorbei, der Pastor steht am Ausgang und schüttelt die Hände der Besucher. Einer der Männer spricht ihn an: "Herr Pastor, ich hätte da eine Sache, die ich gerne mit Ihnen besprechen möchte. Können wir uns mal treffen?"
"Selbstverständlich!" kommt die prompte Antwort des Hirten. "Wann passt es Ihnen denn?"
"Am besten recht bald," antwortet der Besucher. "Wie sieht es morgen bei Ihnen aus?"
"Oh, morgen ist mein freier Tag. Da kann ich mich leider nicht mir Ihnen treffen," kommt die Antwort.
Das erbost den Besucher, der explodiert: "Was? Freier Tag? Freier Tag? - Der Teufel hat nie einen freien Tag!" - worauf der Pastor gelassen antwortet:
"Sehen Sie, und wenn ich meinen freien TAg nicht nehmen würde, dann wäre ich genau wie der!"

Heute ist mein freier Tag. Der nächste Beitrag kommt morgen.