Gut begonnen, schlecht geendet. Das gibt es oft.
Eine Aussage, die über vielen Ehen stehen könnte, über vielen Arbeitsverhältnissen,
Forschungsexperimenten oder über manchem Leben Vielleicht mehr als über allem
anderen könnte diese Aussage über dem Leben von vielen Christen stehen. Sie
haben gut begonnen, haben die Notwendigkeit erkannt, zu Jesus zu kommen, ihr
Leben in Ordnung zu bringen und den Weg der Nachfolge zu beginnen. Sie sind
eine Weile, vielleicht einige Jahre, fest mit Jesus gegangen – dann kam der
Nachfolge-Knick.
Es gibt viele mögliche Auslöser, die Jünger Jesu
von dem, was sie gut begonnen haben, ablenken und zu einem schlechten
Nachfolgeende führen. Zu solchen Auslösern gehören:
-
Rückfälle in alte, schlechte Verhaltensmuster
-
Freundschaften und Ehen mit Menschen, die
den Weg mit Jesus nicht mitgehen
-
Nachlassender Eifer für Gottes Wort,
Gemeinschaft und Gebet
-
Hobbies und andere Interessen
Das sind aber nicht die einzigen Auslöser für Nachfolge-Knicks im Leben von
Nachfolgern Jesu. Ein oft übersehener Auslöser sind Komplexe. Komplexe gehören
zu den größten Hindernissen in der Nachfolge. Genauer gesagt, das Denken: „Ich
kann nicht dienen, ich bin des Dienstes für Jesus nicht würdig. Ich bin gar
nicht geistlich genug, Jesus zu dienen und Ihm nachzufolgen, wie viele andere.
Was kann ich schon für Gott tun? Ich muss erst noch so viel lernen, erst noch
wachsen. Ich bin einfach noch nicht soweit.“
![]() |
| Bildquelle HIER |
Voller Überraschung hielt sie nach einiger Zeit
das Antwortschreiben der Hochschule in der Hand, in dem es hieß: „Sehr
geehrte Bewerberin, nach Durchsicht aller Bewerbungen stellen wir fest, dass an
unserer Hochschule in diesem Jahr 1452 neue Führungspersonen studieren werden.
Wir akzeptieren Ihre Bewerbung ebenfalls, denn wir sehen es als unerläßlich an,
dass wir wenigstens eine Studentin haben, die auch nachfolgen kann.“
Manche Christen
machen es ähnlich. Sie möchten gerne in Gottes Schule, möchten wachsen und ihm
nachfolgen, fühlen sich aber völlig unwürdig, unfähig und minderwertig.
Darf ich Dir
heute Mut machen und Dir zurufen: Gott hat Deine „Bewerbung“ – Dein Verlangen,
Ihm zu folgen – angenommen! Er lädt Dich ein, nein – Er ruft Dir zu: Komm,
folge mir nach. Du brauchst kein Paulus, kein Hudson Taylor, keine Amy
Carmichel oder keine andere Person zu sein. Sei einfach Du selbst. Folge Jesus
so, wie Du bist. Folge Ihm, auch wenn Du denkst, Du hättest nichts zu bieten,
nichts zu bringen und nichts zu gebrauchen. Das sind mitunter die besten
Voraussetzungen.
Gibt sich die
Möglichkeit eines Zeugnisses, sprich über Jesus. Auch wenn Du stotterst und
hinterher denkst: „Das war weniger als nichts.“ Tue, was richtig ist,
auch wenn Dich andere dafür verurteilen oder auslachen. Es sind nicht die
großen Taten der bekannten Menschen, die die Welt verändern. Es sind die scheinbar
(!) unbedeutenden Taten in der kleinen Welt der Unbekannten, in Deiner und
meiner Welt.
Lass Deine
Befürchtung, nichts Großes oder Bedeutendes für Gott tun zu können Dich nicht
davon abhalten, für Ihn zu leben. Lebe für Ihn und lass Ihn machen. Er macht
alles wohl!

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Kommentare, die nur Werbung zum Inhalt haben oder zu Werbezwecken verlinkt sind, werden gelöscht!
Sie haben die Möglichkeit, anonym zu kommentieren. Dann wird Ihr Name nicht unter Ihrem Kommntar erscheinen. Mit dem Absenden Ihres Kommentars wird Ihre IP-Adresse allerdings im Zusammenhang mit Ihrem Kommentar gespeichert. Natürlich werden keinerlei Daten veröffentlicht oder weitergegeben, es sei denn, Sie treffen diese Wahl selbst, indem Sie nicht anonym kommentieren.