„Wir können sicher sein, dass niemand jemals in den Himmel kommen und sagen wird: ‚Ich wünschte, ich hätte weniger getan.‘“ (Andrew Knight)

Montag, 25. Mai 2026

Sanheribs tragische Fehleinschätzung

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Hiskia war ein ausgesprochen guter König Judas, ein wahrer Erweckungskönig! Aber auch er hatte Feinde. Unter ihnen den mächtigen König Assyriens, Sanherib. Sanherib hatte bereits zahllose Reiche der damaligen Welt besiegt. Auch das Nordreich, Israel, war bereits lange unter seiner grausamen Herrschaft. Der Glaube an die Hilfe seiner Götter muss gewaltig gewesen sein, ebenso wie die Verachtung der Götter der besiegten Nationen. Jetzt steht er vor den Toren Jerusalems und belagert die Stadt.

Hiskias Glaube ist vorbildlich. Nicht nur verlässt er sich selbst auf den Herrn, seinen Gott, sondern ermutigt auch das Volk erfolgreich mit den Worten (2 Chronik 32:7+8):

Seid stark und mutig! Fürchtet euch nicht und erschreckt nicht vor dem König von Assyrien noch vor dem ganzen Haufen, der bei ihm ist; denn mit uns ist ein Größerer als mit ihm! Mit ihm ist ein fleischlicher Arm, mit uns aber ist der Herr, unser Gott, um uns zu helfen und für uns Krieg zu führen! Und das Volk verließ sich auf die Worte Hiskias, des Königs von Juda.

Hiskia vertraut dem allmächtigen Gott Israels. Sanherib vertraut seinen Göttern. Mit maßlos übersteigertem Selbstbewusstsein und völlig falschen Vorstellungen von Hiskias Glauben und Hiskias Gott wendet er sich an den jüdischen König (2 Chronik 32:10

10-12 So spricht Sanherib, der König von Assyrien: Worauf verlasst ihr euch, die ihr in dem belagerten Jerusalem sitzt? Verführt euch nicht Hiskia, um euch dem Tod durch Hunger und Durst preiszugeben, indem er sagt: »Der Herr, unser Gott, wird uns aus der Hand des Königs von Assyrien erretten?« Hat nicht derselbe Hiskia seine Höhen und Altäre weggeschafft und Juda und Jerusalem befohlen: Vor einem einzigen Altar sollt ihr anbeten und auf ihm räuchern?

FALSCH! Hiskia hatte Altäre und Höhen der toten Götzen in Israel weggeschafft und Israel zu dem lebendigen und einzigen Gott zurückgeführt!

14+15 Wer ist unter allen Göttern dieser Nationen, die meine Väter ganz und gar vernichtet haben, der sein Volk aus meiner Hand erretten konnte, dass euer Gott euch aus meiner Hand erretten könnte?

RICHTIG! Von den toten Göttern der Nationen konnte und kann kein einziger erretten oder helfen. ABER: Mit dem Gott Israels hatte sich Sanherib offenbar noch nicht angelegt. Der Herr ist nicht zu vergleichen mit den Götzen der Heiden. Unser Gott ist unvergleichbar!

So lasst euch nun durch Hiskia nicht täuschen und lasst euch nicht auf diese Weise von ihm verführen, und glaubt ihm nicht! Denn kein einziger Gott irgendeiner Nation oder eines Königreiches konnte sein Volk aus meiner Hand und aus der Hand meiner Väter erretten — wie viel weniger wird euer Gott euch aus meiner Hand erretten! 

FALSCH! Erstens täuscht Hiskia nicht. Was hatte der König Judas dem Volk denn gesagt? „Mit uns ist ein Größerer als mit ihm! Mit ihm ist ein fleischlicher Arm, mit uns aber ist der Herr, unser Gott.“ Das war absolute Wahrheit ohne eine Spur Täuschung, wie Sanherib dann feststellen musste. Der historische Bericht endet mit den Worten (2 Chronik 32:21):

Und der Herr sandte einen Engel, der vertilgte alle tapferen Helden und die Fürsten und die Obersten im Lager des Königs von Assyrien, sodass er mit Schimpf und Schande in sein Land zurückkehrte. Und als er in das Haus seines Gottes ging, fällten ihn dort einige seiner leiblichen Söhne durch das Schwert.

Ein mutmachender Bericht aus dem zweiten Buch der Chroniken. Und so aktuell! Wollen die Könige, Professoren, Influencer und Stammtische unserer Zeit uns nicht auch überfallen mit ihren inkorrekten Aussagen über Gott, Seine Wunder, die Schöpfung, die Bibel, die Zeichen der Zeit und ... und ... und? Da hören sich ihre Vermutungen, Schlüsse und Rückschlüsse an, als wären es Tatsachen. Christliche Lehren werden verdreht und „passend“ gemacht, um selbst die Christen zu verunsichern. Christliche, biblische Ethik wird ins Lächerliche gezogen oder sogar kriminalisiert, um den Glauben mundtot zu machen.

Aber wie bei Sanheribs tragischem Fehlschluss werden auch diese Zeitgenossen am Ende erkennen müssen, dass ihre Theorien und Philosophien keine Herausforderung sind für den allmächtigen Gott der Bibel. Am Ende wird Er als Sieger erscheinen – und alle Seine Gegner als Verlierer. Darum gilt allen, die den Gott der Bibel nur vom Hörensagen kennen (Amos 4:12):„Bereite dich darauf vor, deinem Gott zu begegnen!“

Allen anderen gilt: Es gibt keinen Grund, sich einschüchtern oder täuschen zu lassen. Tatsache ist:

„Mit uns ist ein Größerer als mit ihm! Mit ihm ist ein fleischlicher Arm, mit uns aber ist der Herr, unser Gott.“ 

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