Ich denke an so einige „besondere“ Menschen. Ja, sie sind besonders. Unrühmlich zeichnen sie sich aus als Schlächter der Menschheit, legalisierte Mörder, Mensch- und Gott-verachtende Monster. Namen wie Josef Stalin, Adolf Hitler, Pol Pot oder heute Kim Jong Un.
Es hat sie schon immer gegeben. Iwan der Schreckliche und Maria „Bloody Mary“ I. Tudor beide aus dem 16. Jahrhundert, tragen ihre Spitznamen nicht umsonst. Noch viel früher war es der römische Kaiser Nero, der für seine Grausamkeiten bekannt war.
Allerdings hat es sie schon bedeutend früher gegeben, die Gottlosen, die Grausamen, die vor nichts Zurückscheuenden. Einer von ihnen hieß Manasse und war der jüdische König mit der längsten Regierungszeit: 55 Jahre. Seine Gottlosigkeit und Grausamkeit übertraf alles bisher Dagewesene. In den Geschichtsbüchern des Alten Testaments wird berichtet (2 Könige 21):
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| Bildquelle: youtube |
Es fehlen fast die Worte, solch ein entsetzliches Handeln und Rebellieren gegen Gott und Menschen zu beschreiben. Manasse forderte Gott durch seinen Götzendienst heraus, opferte Kinder im Feuer und verführte ein ganzes Volk. Unfassbar! Natürlich handelte Gott nach Seinem Wort und Manasse wurde vom assyrischen König besiegt und nach Babel gebracht.
Was darauf folgt, ist noch unfassbarer als Manasses Gottlosigkeit. In 2 Chronik 33 wird berichtet:
12 Als er nun in der Not war, flehte er den Herrn, seinen Gott, an und demütigte sich sehr vor dem Gott seiner Väter. 13 Und als er zu ihm betete, ließ sich Gott von ihm erbitten, sodass er sein Flehen erhörte und ihn wieder nach Jerusalem zu seinem Königreich brachte. Da erkannte Manasse, dass der HERR Gott ist. 14 Danach baute er eine äußere Mauer an der Stadt Davids, westlich von der Gihonquelle im Tal und bis zum Eingang beim Fischtor und rings um den Ophel, und machte sie sehr hoch; und er legte Hauptleute in alle festen Städte Judas. 15 Er tat auch die fremden Götter weg und entfernte das Götzenbild aus dem Haus des Herrn und alle Altäre, die er auf dem Berg des Hauses des Herrn und in Jerusalem gebaut hatte, und warf sie vor die Stadt hinaus. 16 Und er richtete den Altar des Herrn wieder auf und opferte darauf Friedensopfer und Dankopfer und befahl Juda, dass sie dem Herrn, dem Gott Israels, dienen sollten.
Unfassbarer als Manasses Sündenpaket ist Gottes Gnadengeschenk! Ist das nicht ein bisschen zu viel Gnade für solch einen Mega-Sünder? Nein! Gottes Handeln durch Gericht – so schrecklich es schien – bewirkte in dem König Gotteserkenntnis, inneren Zerbruch, Demut und Buße. Und unser gnädiger Gott lässt sich darauf ein! Er vergibt, stellt wieder her und schenkt erneut Seinen Segen – einem ehemaligen Okkultisten, Götzendiener Massenmörder und Kindermörder.
Die Gnade Gottes ist unvorstellbar, unbeschreiblich, unfassbar und unmessbar! Sie fließt über aus dem Wesen Gottes, der Gnade geben will – selbst den Schlimmsten der Menschheit. Das offenbart Er und handhabt Er so bis heute, wie aus vielen Zeugnissen ersichtlich ist.
O preist seiner Liebe Macht!
Preist seiner Liebe Macht,
preist seiner Liebe Macht, die uns erlöst!
Francis D. Bottome

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