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Dienstag, 3. April 2018

Gebet im Buch Haggai

Fast zwei Jahrzehnte war Israel bereits zurück aus der babylonischen Gefangenschaft. Der Herr hatte ihr Weinen gehört und ihre Sehnsucht gesehen. Unter Serubabel führte Er Sein Volk wieder zurück in ihr Land. Welch ein Segen, was für eine Freude. Und kaum waren sie zurück in Jerusalem, da beschlossen sie, das Haus des Herrn, den Tempel, wieder aufzubauen. Begeisterung … Dankbarkeit … Opferbereitschaft! Leider hielt nichts davon an. Seit ihrer Rückkehr hatten sie mit Anfeindungen und Widerstand gegen den Bau des Tempels durch heidnische Nachbarn zu kämpfen. Vielleicht war es dieser Kampf, der sie zermürbte, vielleicht gewöhnten sie sich an die Tatsache, dass sie wieder zu Hause waren. Jedenfalls machte sich große Gleichgültigkeit gegenüber Gott im Volk breit. Das wirkte sich natürlich auf den Tempelbau aus, der dann eingestellt wurde. Alles andere wurde wichtig … die eigenen Häuser, der Aufbau der eigenen Existenz – an sich nichts Sündiges in sich selbst – aber es geschah auf Kosten der Sache des Herrn. Das anzuklagen und zur Umkehr aufzurufen war der Auftrag Gottes an Haggai. Den einzigen Vers über Gebet lesen wir in Haggai 2:14:

Da antwortete Haggai und sprach:
Ebenso ist auch dieses Volk und diese Nation vor mir,
spricht der Herr; so ist jedes Werk ihrer Hände
und was sie dort opfern: Unrein ist es!“

Im Zusammenhang dieses Verses macht Gott deutlich, dass Heiligkeit nicht ansteckend ist, Unheiligkeit schon. Mit sauberen Händen ein schmutziges Tuch anzufassen, macht das Tuch nicht sauber. Aber mit schmutzigen Händen ein sauberes Tuch anzufassen, verbreitet den Schmutz.

Haggai klagt das Volk an. Sie dachten, im „heiligen Land zu leben und „vorgeschriebene Opfer“ zu bringen, mache sie heilig, auch wenn sie das Haus des Herrn vernachlässigen. Haggai belehrt sie: Nicht so! Die Opfer, durch die sie sich Gott nähern wollen, sind unrein, denn sie kommen von unreinen Händen – Hände die das Werk des Herrn gering achten und vernachlässigen. Ihr Opfer, ihr Gebet, ihr „sich-nähern-wollen“ ist dem Herrn ein Gräuel. „Unrein ist es!

Schon der Prophet Jesaja hatte diese falsche Gebets- / Opfereinstellung angeklagt, wenn er in Jesaja 59:2+3 predigt:

Siehe, die Hand des Herrn ist nicht zu kurz zum Retten
und sein Ohr nicht zu schwer zum Hören;
sondern eure Missetaten trennen euch von eurem Gott,
und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch,
dass er nicht hört!

Salomo stimmt ein und lehrt in Sprüche 15:29:

Fern ist der Herr von den Gottlosen, 
aber das Gebet der Gerechten hört er.

Der Psalmist in Psalm 66:18 weiß:

Hätte ich Unrecht vorgehabt in meinem Herzen,
so hätte der Herr nicht erhört;

Und der Apostel Johannes im NT bestätigt:

„Wir wissen, dass Gott Sünder nicht hört,
sondern wenn jemand gottesfürchtig ist und seinen Willen tut,
den hört er.  (Johannes 9:31)

Unrecht im Herzen, praktiziertes Unrecht, unterlassenes Recht oder Gleichgültigkeit hindert die Erhörung unserer Gebete. Israel lies sich unterweisen. Sie bekannten Gott ihre Schuld, ließen ihre Herzen erneut in Brand stecken, trachteten wieder zuerst nach dem Reich Gottes – und erfuhren in überfließendem Maß seinen Segen. Das Volk kümmerte sich um den Bau des Reiches Gottes, Gott kümmerte sich um die Feinde Gottes – und nach 4 Jahren war der Tempel fertig und wurde mit großem Triumph eingeweiht.

Wer an der Sünde festhält oder wessen Herz gleichgültig ist, muss nicht erwarten, dass seine Gebet beantwortet werden. Sie sind nach Haggai 2:14 unrein. Wer aber sein Herz öffnet und reinigen lässt, darf mit dem Segen erhörter Gebete rechnen!

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