„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Montag, 11. März 2024

In Vorbereitung

Vor wenigen Tagen habe ich mit dem Hören des Buches Josua begonnen. Über iphone höre ich mir immer einige Kapitel aus der Bibel an, während ich meine langweiligen Kilometer im Rehazentrum abspule. Das Leben Josuas begeistert immer wieder – weil Gott mittendrin ist. Alles ist von Ihm gewusst, geplant, vorbereitet, geführt und zu dem Ergebnis gebracht, das Er von Anfang an im Auge hatte. In den ersten Kapiteln haben mich unter anderem die folgenden beiden Gedanken beeindruckt:

  1. Gott arbeitet penibel an unserer Zukunft, bevor wir auch nur eine Ahnung davon haben. In Josua 2:9-11 heißt es:

Und [Rahab] sprach zu ihnen [den jüdischen Kundschaftern]: Ich weiß, dass der Herr euch das Land gegeben hat; denn es hat uns Furcht vor euch überfallen, und alle Einwohner des Landes sind vor euch verzagt. 10 Denn wir haben gehört, wie der Herr das Wasser des Schilfmeeres vor euch ausgetrocknet hat, als ihr aus Ägypten gezogen seid, und was ihr den beiden Königen der Amoriter, Sihon und Og, jenseits des Jordan, getan habt, an denen ihr den Bann vollstreckt habt. 11 Und als wir dies hörten, da wurde unser Herz verzagt, und es ist kein rechter Mut mehr in irgendjemand vor euch; denn der Herr, euer Gott, ist Gott oben im Himmel und unten auf Erden!

Das war noch zu Zeiten der Generation, die es gar nicht mehr ins verheißene Land geschafft hat. Und ihre Nachkommen, die das Land einnehmen würden, waren geistlich gesehen auch nicht die größten Vorbilder. Aber Gott wirkte in der Vergangenheit auf wunderbare Weise. In Vorbereitung für Israels Einzug ins verheißene Land bereitete Er alles für die zukünftige Einnahme Jerichos und Israels Sieg vor.

  1. Gott ist jetzt und heute übernatürlich aktiv in unserem Alltag: Josua 3:14-16:

Als nun das Volk auszog aus seinen Zelten, um über den Jordan zu gehen, und die Priester die Bundeslade vor dem Volk hertrugen, 15 und als die, welche die Lade trugen, an den Jordan kamen, und die Priester, welche die Lade trugen, ihre Füße am Flussrand in das Wasser tauchten (der Jordan aber war überall über die Ufer getreten während der ganzen Zeit der Ernte), 16 da stand das Wasser, das von oben herabkam, aufgerichtet wie ein Damm, weit entfernt bei der Stadt Adam, die neben Zartan liegt; aber das Wasser, das zum Meer der Arava hinabfloss, zum Salzmeer, nahm ab und verlief sich völlig. So ging das Volk hinüber vor Jericho.

Nicht nur bereitet Gott unsere Zukunft vor, die noch unbekannt vor uns liegt. Wenn die Zeit kommt, handelt Er mit und für uns auf natürliche und übernatürliche Weise. Ob wir das immer so erkennen, bleibt offen. Manchmal sind unsere Augen träge und blind für Gottes Wirken, manchmal enthält Er uns die Sicht für das Übernatürliche vor. Immer aber ist Gott aktiv, wie es auch in Psalm 121:3+4 heißt:

Er wird deinen Fuß nicht wanken lassen, und der dich behütet, schläft nicht. 4 Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht.

Gott benötigt keine Ruhepausen. Er hat in der Vergangenheit unsere Gegenwart vorbereitet. Er ist in der Gegenwart – heute im Alltag – bei uns. Und Er arbeitet bereits – für uns unsichtbar – an unserer Zukunft.

Tatsächlich hätte Israel das wissen können, denn in 2 Mose 23:27 hatte Gott Mose verheißen:

Ich will meinen Schrecken vor dir hersenden und will alle Völker in Verwirrung bringen, zu denen du kommst, und will alle deine Feinde vor dir fliehen lassen.

Und auch Josua hatte viele Verheißungen von Gott erhalten, z.B.: Josua 1:5-7:

Niemand soll vor dir bestehen dein Leben lang! Wie ich mit Mose gewesen bin, so will ich auch mit dir sein; ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen. 6 Sei stark und mutig! Denn du sollst diesem Volk das Land als Erbe austeilen, von dem ich ihren Vätern geschworen habe, dass ich es ihnen gebe. 7 Sei du nur stark und sehr mutig, und achte darauf, dass du nach dem ganzen Gesetz handelst, das dir mein Knecht Mose befohlen hat. Weiche nicht davon ab, weder zur Rechten noch zur Linken, damit du weise handelst überall, wo du hingehst!

Gott ist zu jeder Zeit der Gott aller Zeiten. Er hat in der Vergangenheit an Deinem heutigen Alltag gearbeitet. Er arbeitet heute für Dich und mit Dir und – ohne dass Du es bemerkst, kümmert Er sich bereits heute um Dein morgen.

Sei getrost: Dein Leben und Deine Zukunft ist in Seiner guten Hand!

Sonntag, 10. März 2024

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mt Sonntagszitat am Schluss!

Psalm 31:1-25

1 Dem Vorsänger. Ein Psalm Davids.
2 Bei dir, o HERR, habe ich Zuflucht gefunden; lass mich niemals zuschanden werden; errette mich durch deine Gerechtigkeit!
3 Neige dein Ohr zu mir, rette mich rasch; sei mir ein starker Fels, eine feste Burg zu meiner Rettung!
4 Denn du bist mein Fels und meine Festung, führe und leite du mich um deines Namens willen!
5 Befreie mich aus dem Netz, das sie mir heimlich gestellt haben; denn du bist meine Schutzwehr.
6 In deine Hand befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, HERR, du treuer Gott!
7 Ich hasse die, welche trügerische Götzen verehren, und ich, ich vertraue auf den HERRN.
8 Ich will frohlocken und mich freuen an deiner Gnade, denn du hast mein Elend angesehen, du hast auf die Nöte meiner Seele geachtet
9 und hast mich nicht ausgeliefert in die Hand des Feindes, sondern hast meine Füße in weiten Raum gestellt.
10 Sei mir gnädig, o HERR, denn mir ist angst; vor Gram sind schwach geworden mein Auge, meine Seele und mein Leib;
11 denn mein Leben ist dahingeschwunden in Kummer und meine Jahre mit Seufzen; meine Kraft ist gebrochen durch meine Schuld, und meine Gebeine sind schwach geworden.
12 Vor all meinen Feinden bin ich zum Hohn geworden, meinen Nachbarn allermeist, und ein Schrecken meinen Bekannten; die mich auf der Gasse sehen, fliehen vor mir.
13 Ich bin in Vergessenheit geraten, aus dem Sinn gekommen wie ein Toter; ich bin geworden wie ein zertrümmertes Gefäß.
14 Denn ich habe die Verleumdung vieler gehört — Schrecken ringsum! —, als sie sich miteinander berieten gegen mich; sie trachten danach, mir das Leben zu nehmen.
15 Aber ich vertraue auf dich, o HERR; ich sage: Du bist mein Gott!
16 In deiner Hand steht meine Zeit; rette mich aus der Hand meiner Feinde und von meinen Verfolgern!
17 Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knecht; rette mich durch deine Gnade!
18 HERR, lass mich nicht zuschanden werden, denn ich rufe dich an! Zuschanden werden sollen die Gottlosen, verstummen im Totenreich!
19 Die Lügenlippen sollen zum Schweigen gebracht werden, die frech reden gegen den Gerechten mit Hochmut und Verachtung!
20 Wie groß ist deine Güte, die du denen bewahrst, die dich fürchten, und die du an denen erzeigst, die bei dir Zuflucht suchen angesichts der Menschenkinder.
21 Du verbirgst sie im Schutz deines Angesichts vor den Verschwörungen der Menschen; du verbirgst sie in einer Hütte vor dem Gezänk der Zungen.
22 Gelobt sei der HERR, denn er hat mir seine Gnade wunderbar erwiesen in einer festen Stadt!
23 Ich hatte zwar in meiner Bestürzung gesagt: »Ich bin verstoßen von deinen Augen!« Doch du hast die Stimme meines Flehens gehört, als ich zu dir schrie.
24 Liebt den HERRN, alle seine Frommen! Der HERR bewahrt die Treuen, und er vergilt reichlich dem, der hochmütig handelt.
25 Seid stark, und euer Herz fasse Mut, ihr alle, die ihr auf den HERRN harrt!

Herzliche Einladung:
Anbetung - Gottes Wort

Gebet - Gemeinschaft
Mittagessen

  Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

Sonntagszitat:

"Auch wenn wir durch Geschäftigkeit, Depressionen,
 familiäre Probleme oder noch Gravierenderes 
von unserem Weg mit Gott abkommen, 
lässt er uns nicht im Stich. "
(Brennan Manning)

Samstag, 9. März 2024

Dein Pastor

Dieser Tage fiel mir ein Facebook Artikel auf, den ich für einen Blogeintrag am Wochenende passend fand. In den USA gibt es einmal im Jahr einen „Pastor-Wertschätzungssonntag“. Mag man drüber denken, wie man möchte. Sicher ist der folgende Beitrag entstanden, als sich jemand über das Leben und den Dienst eines Pastors (Deines Pastors?) Gedanken gemacht hat.


"Der Preis den es kostet, Pastor zu sein"*

Pastor zu sein gehört zu den vier schwierigsten Berufen in den Vereinigten Staaten (vermutlich auf andere Länder übertragbar), weil ein Pastor vieles gleichzeitig sein muss:

• Prediger

• Beispiel

• Vater

• Ehemann

• Berater

• Hirte

• Visionär

• Direktor

• Mentor

• Freund

• Versöhner

• Eheberater

• Jugendberater

• Leiterschaftstrainer

• Bibellehrer

• Fürbitter usw usw.

• Tempelhüter

• Reinigungspersonal

• Planer

Jeder Pastor sieht sich ständig mit vielen verschiedenen Dingen konfrontiert, wie zum Beispiel:

• Der Pastor besucht mich nicht

• Die Predigt war zu lang.

• Die Musik war zu laut.

• Das Gebäude ist zu kalt.

  etc....

Eines der schwierigsten Dinge im Leben eines Pastors ist zu wissen, dass die Menschen, die sie lieben, ihn irgendwann verlassen oder sogar hintergehen werden. Der Pastor ist oft die einsamste Person in der Gemeinde.

Man mag feststellen, dass Pastoren von Menschen umgeben sind, aber sehr selten, dass  Menschen sich für ihre Probleme, Bedürfnisse oder sogar für ihr Leben interessieren.

Wenn du einen Pastor zum Freund hast, kümmere dich um ihn, bete für ihn, verbinde dich mit der Vision, die Gott ihm gegeben hat. Unterstütze ihn, aber vor allem: liebe ihn. Denk daran, dass er ein Mensch ist, und auf dieselbe Art und Weise die gleichen Bedürfnisse hat wie du.

Auch wenn du es nicht glaubst, viele von ihnen haben Trost, Ruhe, persönliche Pläne und viele Dinge geopfert, einschließlich der Bedürfnisse ihrer eigenen Familie, um Gottes Ruf zu folgen. Schätze die Zeit, die dein Pastor in die Arbeit steckt, die Gebete, die er für jeden betet, die Last des Dienstes, die er freiwillig trägt.

Und ich werde euch Hirten nach meinem Herzen geben, die sie mit Wissen und Verständnis führen werden. (Jeremia 3:15)

Denkt an die Leiter eurer Gemeinden, die euch Gottes Botschaft weitersagten! Vergesst nicht, wie sie Gott bis zu ihrem Lebensende die Treue gehalten haben. Nehmt euch ihren Glauben zum Vorbild. (Hebräer 13:7)

Bete für Deinen Pastor! Rede nicht über ihn – rede mit ihm! Ermutige ihn! Vielleicht morgen?

Für alle Pastoren (Hirten im Dienst Jesu):
"Danke für alles, was ihr tut!"

 * von Facebook; übersetzt und geringfügig bearbeitet

Freitag, 8. März 2024

David Wilkerson – Teen Challenge - Gebet

Ich erinnere mich noch gut daran, wie mir ein Freund vor über 50 Jahren das Buch von David Wilkerson auslieh  „Das Kreuz und die Messerhelden“und ich gefesselt war von der Entstehungsgeschichte von Teen Challenge.

Beeindruckend ist der Einfluss des Gebets im Leben von Pastor David Wilkerson und der Entstehung des von ihm gegründeten Werkes.

Als Pastor einer kleinen Gemeinde im ländlichen Pennsylvania beschloss Wilkerson, die zwei Stunden, die er abends vor dem Fernseher verbrachte, in Gebetszeiten umzuwandeln.

Kurze Zeit später gab es in New York einige berüchtigte Straßenbanden, die bis zum Tod miteinander verfeindet waren und die in einen brutalen, sinnlosen Mord verwickelt waren.

Während Wilkerson im Gebet vertieft war, gab Gott ihm die Vision, diese New Yorker Banden zu erreichen. Gott benutzte ihn in gewaltiger Weise, um viele Bandenmitglieder zu Christus zu führen. Schließlich gründete er den Dienst Teen Challenge, der sich im Namen und Auftrag Jesu um Menschen kümmert, die von Drogen und Alkohol abhängig sind oder auch sonst im Leben nicht mehr zurechtkommen. Heute hat sich die Arbeit von Teen Challenge auf der ganzen Welt ausgebreitet, und jedes Jahr kommen viele Menschen dadurch zur Freiheit und zum Glauben an Jesus. Alles begann damit, dass ein Mann beschloss, die Fernsehzeit in Gebetszeit umzuwandeln. (D. Wilkerson, Das Kreuz und die Messerhelden, S. 11-12 der englischen Ausgabe)

In Kolosser 4:2 fordert uns Gott durch Paulus auf:

Seid beharrlich im Gebet und wacht in ihm mit Danksagung! 

Ich bekenne: Beharrlichkeit im Gebet finde ich anstrengend! Nicht unbedingt Gebet an sich – aber die Beharrlichkeit im Gebet.

Auch für den Indienmissionar William Carey war es ein eher holpriger Start in die Arbeit. Aber er lebte nach dem Motto: „Erwarte Großes von Gott! Unternimm Großes für Gott!“ Alles legte er in die Hände Jesu und durfte mächtigen Segen erfahren.

Seid beharrlich im Gebet und wacht in ihm mit Danksagung!

Was kann Gott, der Herr, aus unserem Leben machen, wenn wir bereit sind, etwas aufzugeben (TV Zeit? Bequemlichkeit? Hobby? Unglaube? …) und anfangen, beharrlich zu sein im Gebet? Der unbedeutende Dorfprediger David Wilkerson wurde zu einem mächtigen Werkzeug Gottes. Der Missionar William Carey wurde zum Segen für viele Volksgruppen in Indien und – vielleicht ohne es zu bemerken – zu einem Vorreiter für viele zukünftige Missionare weltweit.

Seid beharrlich im Gebet und wacht in ihm mit Danksagung!

Bei alledem kommt es natürlich nicht darauf an, dass Gott UNS zu etwas Besonderem macht. „Wir müssen abnehmen – Jesus muss zunehmen!“ – um es mit den Worten Johannes des Täufers zu sagen. Aber Gott möchte jeden von uns gebrauchen und einsetzen, um Sein Reich zu bauen. Und das funktioniert nicht ohne beharrliches Gebet.

„Herr, mach mich zu einem beharrlichen Beter, einem Kämpfer im Gebet für Deine Sache. Und das alles ohne Zwang, ohne Stolz und ohne Pläne für mich selbst. Du sollst zunehmen! Dein Reich soll gebaut werden! Amen!“