„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Mittwoch, 24. November 2010

Warum ich Jesus liebe - zum Schluss ...

„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben,
welches Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt
Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst!“
(Jesaja 9:6) 

Wunderbar – Ratgeber – Kraft – Held – Vater der Ewigkeit – Friedefürst

So, das ist es also – oder besser gesagt: das sind also einige Gründe warum ich von Herzen sagen möchte: Darum liebe ich Jesus! ER ist mir wertvoll! ER bedeutet mir alles!

Es ist doch so: Wir lieben, was uns wertvoll ist!  Der eine liebt sein Auto, der andere seine Frau, der dritte seinen Beruf, seine Bücher sein Haus, Geld oder seinen Hund. Wir lieben, was uns wertvoll ist!

Der Umkehrschluss stimmt allerdings auch: Was uns nicht wertvoll ist, uns uns nicht viel bedeutet, das kümmert uns nicht sonderlich. 

Wenn wir Jesus nicht lieben, zeigt das, dass Er uns nicht sonderlich wertvoll ist, dass er uns nicht allzuviel bedeutet. Wir lieben, was uns etwas bedeutet. Wir verbringen Zeit mit dem, was uns wertvoll ist. Ich musste an die Goldgräber des 19. Jahrhunderts denken.

Die Goldgräber standen mitten im Fluß, manchmal bis zu den Knien im Wasser. Gebeugt, mit einem Sieb in der Hand, siebten sie Dreck, Geröll und Steine um an das heranzukommen, was ihnen wertvoll war.

Uns geht es manchmal nicht viel anders. Wir stehen mitten im Leben  manchmal bis zum Hals im Wasser. Wir kämpfen uns durch allen möglichen Dreck, durch Geröll und Steine.

Aber warum machten die Goldgräber weiter? Was motivierte sie? Sie hatten die Augen offen für etwas ganz Bestimmtes, etwas Wertvolles. Was sie an kleinen, schimmernden Körnchen aus dem Sieb holten, was es wert, stundenlang gebeugt im Wasser zu stehen und zu sieben. Die Freude über den Anblick der Wertvollen entschädigte vollkommen.

Im Geröll unseres Lebens müssen wir die Augen offen halten nach dem, was wertvoll ist – oder besser gesagt, nach dem, DER wertvoll ist!

Wunderbar – Ratgeber – Kraft – Held – Vater der Ewigkeit – Friedefürst

All das, was wir in Jesus entdecken, macht das Leben mit Ihm wertvoll, auch wenn wir viel Steine, Dreck und Geröll im Sieb unseres Lebens entdecken. Wichtig ist, dass wir uns auf das Gold – auf Jesus – konzentrieren.

Das wird in unseren Herzen Liebe wachsen lassen, Liebe zu Ihm und zu unseren Mitmenschen!

Dienstag, 23. November 2010

Warum ich Jesus liebe (6)


„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben,
welches Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt
Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst!“
(Jesaja 9:6) 

Jesus – mein Friedefürst! Ist „Frieden“ eigentlich mehr als nur ein Wort? Man redet davon, man demonstriert dafür, man schreibt darüber, man kämpft sogar dafür. Aber wo ist Frieden? Was ist Frieden? Wo finde ich Frieden?

Wenn Jesus, der Sohn Gottes, der Fürst des Friedens ist, dann muss sich jeder echte Frieden an Ihm festmachen. Dann muss Frieden im Kleinen beginnen und im Großen enden. Dann muss Friede durch Jesus der Kern sein sein, um den herum alles andere angelegt ist. Und was diesen Kern angeht, da ist Frieden in so vielen Bereichen nötig:
  • Frieden zwischen Gott und mir
  • Ein zur Ruhe kommen in Ihm in den verschiedenen Situationen des Alltags
  • Frieden durch erfahrene Vergebung
  • Frieden durch gewährte Vergebung
  • Frieden durch das Abgeben meiner Probleme an Gott
Unendlich könnte man die Liste weiterführen. Und es wird deutlich, dass wenn wir den Fürst des Friedens nicht an diesen Kernprobleme arbeiten lassen, brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn außerhalb des persönlichen Kerns auch kein Frieden herrscht.

Nun ist er aber der Friedefürst – unser Jesus. Dein Jesus! Mein Jesus! ER ist der Friedefürst! Darum haben wir Frieden mit Gott, darum kommen wir zur Ruhe, selbst in der Not, darum haben wir Vergebung und können vergeben. Weil Jesus, der Friedefürst, in uns lebt und uns erfüllen möchte mit Seinem Frieden.

Wie in so vielen Dingen des Glaubens braucht es dazu unser Mitwirken. Ich kann – auch mit Jesus als meinem Retter – den inneren Frieden verlieren. Ich kann festhalten an all den Dingen, die mir den Frieden rauben: Bitterkeit, Unversöhnlichkeit, Eigenbrödlerei – und genauso kann ich  mich auf meine Nöte (Friedenstöter) und Schmerzen konzentrieren. Wenn ich auf diese Weise den Friedefürst in die „Besenkammer“ meines Lebens verbanne, brauche ich mich nicht zu wundern, wenn der Wohlgeruch Seines Friedens nicht meine Lebensräume ausfüllt. Sind aber meine Augen auf Ihn gerichtet, meine Hand in Seiner Hand, und bin ich bereit, die Lasten, die ich Ihm gegeben habe, bei Ihm zu lassen, dann wird Sein Friede, der höher ist als alle Vernunft, mein Herz und meine Sinne bewahren.

Wunderbar – Ratgeber – Kraft – Held – Vater der Ewigkeit – Friedefürst!

Darum liebe ich Jesus!


Montag, 22. November 2010

Warum ich Jesus liebe (5)

„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben,
welches Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt
Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst!“ 
(Jesaja 9:6)

„Alles hat seine Zeit“ so heißt das aus Prediger 3 adoptierte Sprichwort. Anschließend werden alle mögliche Dinge unseres Lebens augezählt, die alle Anfang und Ende haben. Jesus ist anders! „Ewig-Vater“ oder, wie die Elberfelder Übersetzung es ausdrückt: "Vater der Ewigkeit.“

Jesus ist ungebunden an Raum und Zeit. Seine Zeit ist immer. Seine Zeit zuzuhören und zu erhören; Seine Zeit zu trösten; Seine Zeit zu lieben, Seine Zeit zu führen; Seine Zeit an uns zu wirken, Seine Zeit durch uns zu wirken. Unendlich wäre die Liste. Er ist der Vater der Ewigkeit. Er ist es der WAR, der IST und der KOMMT!

Vor der Erschaffung existierte Er bereits mit dem Vater und dem Geist Gottes in der Dreieinigkeit. Und in Ewigkeit wird Er sein: Sohn Gottes, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Zeit spielt für Ihn keine Rolle. Das bedeutet auch, dass ich Ihn nicht enttäuschen kann. Wie könnte ich? Nichts ist Ihm neu! Mein Heute ist Sein Gestern. Mein Morgen ist Ihm seit Ewigkeit bekannt!

All das gilt auch für Seine herrliche Vergebung. Für die Sünden von gestern – und für alle Sünden der Vergangenheit ist Er am Kreuz gestorben. Für die Sünden von morgen – und für alle Sünden der Zukunft ist Er am Kreuz gestorben.

Er ist der Vater der Ewigkeit, dessen Tod und Auferstehung alle rettet und allen vergibt, die - vor und nach dem Kreuz auf Golgatha - an Ihn glauben!

Heißt das, dass ich dann ja munter drauf los sündigen kann? Paulus beantwortet diese Frage in Römer 6:2 wenn er sagt:

„Auf keinen Fall! Wir, die wir der Sünde gestorben sind,
wie werden wir noch in ihr leben?“ 
 
Im Johannesevangelium sagt Jesus immer wieder: Wer Ihn liebt, hält Seine Gebote. Wer Seine Gebote missachtet, zeigt dadurch, daß er Jesus nichtliebt.

Ich liebe Jesus, weil er als der Sohn Gottes ewig und unvergänglich ist und weil Er in Ewigkeit vergibt. Ihn liebe ich, indem ich die Sünde hasse!

Samstag, 20. November 2010

Morgen im Gottesdienst ...

Epheser 6:10-13: Stark sein im Herrn! 

Im übrigen, meine Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.  Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels; denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen. Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag widerstehen und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, euch behaupten könnt.

 Gottesdienst um 10:30 Uhr - CCFG - Neunkirchen - Zeppenfeld
HERZLICH WILLKOMMEN!

Warum ich Jesus liebe (4)

„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben,
welches Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt
Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst!“
(Jesaja 9:6)

„You’re my hero!“  „Du bist mein Held!“  - mit diesen Worten himmeln junge Mädchen im englischsprachigen Raum ihre „Boyfriends“ an. Helden gibt es aber auch für die Älteren oder die „Reiferen.“ Kinofilme brauchen ihre Helden ebenso wie die Schlagzeilen mancher Tageszeitungen oder verschiedene Zeitschriften. Und jetzt soll Jesus unser „Held“ sein?

Tatsächlich wird der Herr mehrmals in der Bibel als „Held“ bezeichnet. So in 1 Mose 49:10:

„Es wird das Zepter von Juda nicht weichen
noch der Stab des Herrschers von seinen Füßen,
bis dass der Held komme,
und ihm werden die Völker anhangen.“

1 Samuel 15:29:   Auch lügt der Held in Israel nicht,
und es gereut ihn nicht;
denn er ist nicht ein Mensch,
dass ihn etwas gereuen sollte.

Schließlich Jeremia 20:11: Aber der HERR
ist bei mir wie ein starker Held;
darum werden meine Verfolger fallen und nicht obliegen,
sondern sollen zu Schanden werden,

Jesus ist und bleibt Held, mein Held! Ihm folgen die Völker nach - ich bin dabei! Sein Wesen ist rein und heilig: Er lügt nicht! Von Ewigkeit her bis in alle Ewigkeit macht Er immer alles richtig: Es gereut Ihn nichts! Ja, Er ist (m)ein Held!

Menschliche Helden kommen und gehen – Jesus bleibt! Menschliche Helden haben ihre Mängel – Jesus ist vollkommen!. Menschliche Helden sind vergänglich – Jesus ist beständig! Bei vielen menschlichen Helden ist das Ende ungewiss – bei Jesus ist das Ende bekannt: Er hat gesiegt, hat überwunden, ist erhöht!

Darum liebe ich Jesus – Er ist mein Held und Herr!

Freitag, 19. November 2010

Warum ich Jesus liebe (3)


„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben,
welches Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt
Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst!“
(Jesaja 9:6)

Mit meinen mittlerweile dreiundXzig Jahren lerne ich es mehr und mehr schätzen, dass ER meine Kraft ist. Niemand gibt gerne zu, dass die Kraft nicht mehr dieselbe ist wie vor 20, 25, 30 oder 35 Jahren. Aber irgendwann hilft willentliche Ignoranz nicht mehr und man muss sich den Tatsachen stellen.

Was man mit 20 noch erzwungen hat, versucht man einige Jahrzehnte später gar nicht erst. Die eigene Kraft hat nachgelassen und die Erkenntnis wächst, dass vielleicht zu viel in der Vergangenheit in eigener Kraft versucht wurde. Schön, dass dann, wenn unsere eigene Kraft am Ende ist, ER unsere Kraft wird. In Jesaja 40:31 heißt es:

„Aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft,
dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler,
dass sie laufen und nicht matt werden,
dass sie wandeln und nicht müde werden.“

Es ist die Kraft des Herrn, die bleibt. Sie geht nicht aus, sie schwächt sich nicht ab, sie fährt nicht Achterbahn. Die Kraft des Herrn verleiht Flügel, Adlerflügel. Zu finden ist sie in Jesus. Nicht nur gibt Er uns Kraft, Er ist unsere Kraft. Je besser ich Ihn kenne, je inniger ich Ihm folge – je mehr erfahre ich Seine Kraft.

Und wie sieht es aus, wenn ich mich mal wieder (oder immer noch) schwach fühle, leer, unfähig? Vermutlich hat Paulus sich auch öfters so gefühlt. Es macht Mut in 2. Korinther 12:9+10 von dem größten aller Missionare zu lesen, der erklärt:

„Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen,
denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen!
Darum will ich mich am liebsten meiner Schwachheiten rühmen,
damit die Kraft des Christus bei mir wohne.
Darum habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten,
an Misshandlungen, an Nöten,
an Verfolgungen, an Ängsten um des Christus willen;
denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.“

Wir dürfen schwach sein in uns selbst. Jesus ist unsere Kraft!

Donnerstag, 18. November 2010

Bis morgen ...

Warum ich Jesus liebe (3)  wird morgen an dieser Stelle erscheinen.

Mein Vorschlag: schmöckert doch einfach mal in den Links in der rechten Spalte. Klickt die Bilder an (wo möglich) und betet für die unerreichte Volksgruppe. Bis morgen!

Mittwoch, 17. November 2010

Warum ich Jesus liebe (2)

„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben,
welches Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt
Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst,“

Guter Rat ist teuer. Das ist ein Sprichwort, das stimmt! Rat brauchen wir alle, suchen wir alle und von guten Ratschlägen werden wir alle verfolgt! Das Fernsehen bietet uns Rat an, genauso wie das Radio, Zeitschriften aller Art, das  Internet, gute und schlechte Freunde und die Apotheken Umschau, um nichts zu vergessen. Nicht alles ist umsonst, an nicht alles ist leicht dranzukommen und vieles ist KEIN guter Rat. Der guten, klaren Ratgeber sind wenige.

Die Bibel sagt uns, dass Jesus unser Ratgeber ist! Er ist – und er hat Rat für jedermann.
Oft wissen wir, wo wir uns Rat holen können. Für Ratschläge betreffs meines Autos gehe ich zur Werkstatt. Wenn ich Zahnschmerzen habe, zum Zahnarzt. Wenn ich Informationen zu einem Produkt brauche, gibt es neben dem Internet die Verbraucherzentrale. Wer aber berät mich, wenn ich Sorgen habe, wenn ich furchtsam bin, Zukunftsängste habe, dem Tod entgegen gehe? Wer berät mich, wenn es in der Ehe nicht mehr stimmt, wenn ich von Bindungen loskommen möchte? Wo oder wer ist meine Anlaufstation wenn alles andere versagt?

In Matthäus 7 sagt Jesus, wie es den Menschen ergehen wird, die ihr Leben nach Seinem Rat ausrichten. Ihr Leben wird verglichen mit einem Gebäude, dass auf Felsen gebaut ist. Wenn Wellen der Sorgen, der Angst, der Einsamkeit an das Haus stoßen, wenn Stürme der Trauer, der Krankheit und der scheinbaren Ausweglosigkeit unser Leben in seinen Grundfesten erschüttern wollen, dann haben wir einen Ratgeber.

Manchmal zeigt Sein Rat uns den Weg, den wir suchen. Manchmal ist Sein Rat wie die beruhigende Stimme der Mutter, die Geborgenheit vermittelt. Manchmal ist Sein Rat verblüffend einfach, manchmal wie eine plötzliche Tür aus dem Nichts heraus. Immer aber ist Sein Rat wunderbar und hilfreich.

Es gibt Situationen, in denen unsere Augen gehalten und unsere Ohren scheinbar verstopft sind. Gott scheint weg, weit weg, unerreichbar zu sein. ABER: Er hat uns Seinen Heiligen Geist gelassen, und Er hat Sein Bodenpersonal hier gelassen. Wenn uns Sein Rat weit weg zu sein scheint, lasst uns aufeinander zugehen, gemeinsam Seinen Rat suchen und gemeinsam im Gebet den großen Ratgeber und Seelsorger unserer Seelen, Jesus, suchen! Sein Rat ist wunderbar. Darum liebe ich Jesus!