„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Samstag, 13. November 2010

Morgen im Gottesdienst ...

EPHESER 6:5-9 - ARBEITSETHIK UNTER CHRISTEN

5 Ihr Knechte, gehorcht euren leiblichen Herren mit Furcht und Zittern, in Einfalt eures Herzens, als dem Christus; 
6 nicht mit Augendienerei, um Menschen zu gefallen, sondern als Knechte des Christus, die den Willen Gottes von Herzen tun:
7 dient mit gutem Willen dem Herrn und nicht den Menschen, 
8 da ihr wißt: Was ein jeder Gutes tun wird, das wird er von dem Herrn empfangen, er sei ein Sklave oder ein Freier. 
9 Und ihr Herren, tut dasselbe ihnen gegenüber und laßt das Drohen, da ihr wißt, daß auch euer eigener Herr im Himmel ist und daß es bei ihm kein Ansehen der Person gibt.

Gottesdienstbeginn: 10:30 Uhr
Gebet für verfolgte Christen (freiwillig): 10:15 Uhr

HERZLICH WILLKOMMEN!

Mittwoch, 10. November 2010

Gemeinde Jesu und Politik


Die heutige Schlagzeile in der der SZ, unserer lokalen Tageszeitung, wird wohl Eingang gefunden haben in die meisten der 351 Tageszeitungen in Deutschland: Die EKD soll „politisch“ bleiben. Der neugewählte Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Nikolaus Schneider hat sich geäußert, dass man „politisch unbequem“ sein wolle, „die Politik herausfordern“ will und sich „weiter in politische Debatten einmischen will.“  Schade!

Solche Aussagen als Markenzeichen der Kirche hervorzuheben ist ein Armutszeugnis für die Christenheit und erklärt vieles. Wenn der Oberhirte aller Christen, Jesus, (1 Petrus 5:4) gefragt würde, wo Seine Prioritäten liegen für Seine Herde, würde er dann nicht antworten:
  • Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden! (Matthäus 6:33)
  •  Von da an begann Jesus zu verkündigen und zu sprechen: Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen! (Matthäus 4:17)
  •  Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. (Matthäus 24:35)
Wenn der Apostel Paulus, durch den unser Herr uns mehr neutestamentliche Bücher geoffenbart hat als durch irgendeinen anderen Schreiber, gefragt würde, was sein Anliegen ist, hätte er dann nicht geantwortet:
  • Denn ich hatte mir vorgenommen, unter euch nichts anderes zu wissen als nur Jesus Christus, und zwar als Gekreuzigten. (1 Korinther 2:2)
  •  Wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit; (1 Korinther 1:23)
  •  Was mich betrifft, so bewahre Gott mich davor, mit irgendetwas anzugeben. Rühmen will ich mich nur einer Sache: des Kreuzes von Jesus Christus, unserem Herrn, durch das mein Interesse an dieser Welt gestorben ist, wie auch das Interesse der Welt an mir. (Galater 6:4; NL)
Was soll damit zum Ausdruck gebracht werden? Das Politik und Religion unvereinbar sind? Nein! Das ein Christ sich nicht in der Politik einbringen darf? Nein! Es soll zum Ausdruck gebracht werden, dass Jesus Christus zuallererst, und nach Ihm seine Jünger und ungezählte Scharen Seiner Nachfolger, andere Prioritäten hatten als viele Christen heute. Wir verlieren uns schnell in Aktivismus für oder gegen vorübergehende Probleme, wir mischen mit und wollen gehört werden, wenn es um zeitbedingte Anliegen geht, wir wollen die Lebensqualität in der Welt verbessern, wir wollen populär und zeitgemäß sein – und all das ist in sich selbst nicht verwerflich! Aber es ist eine Frage der Prioritäten. Unsere Botschaft geht an die Wurzel aller Probleme: Es ist die Botschaft vom Kreuz! Unser Lösungsansatz ist ein Lösungsansatz, der den Kern der Problematik trifft: die Sündhaftigkeit und Verlorenheit des Menschen ohne Gott! Unsere Botschaft fordert Buße und Versöhnung mit Gott durch Jesus Christus!

Auch wir Jesusjünger haben unsere, z.T. kontroversen politischen Überzeugungen. Aber wir haben Prioritäten, für die wir stehen und für die wir uns einsetzen! ‚Politisch zu bleiben,’ ‚politisch unbequem zu sein’ ‚die Politik herauszufordern’ oder ‚sich weiter in politische Debatten einmischen’ erkenne ich nicht als Priorität für den Auftrag, den der Oberhirte, Jesus Christus, Seiner Herde gegeben hat. Viel lieber halte ich mich an das Motto:

Denn ich hatte mir vorgenommen, unter euch nichts anderes zu wissen als nur Jesus Christus, und zwar als Gekreuzigten. (1 Korinther 2:2)

Dienstag, 9. November 2010

Glauben an Gott


Apologetik nennt man die Verteidigung des Glaubens. Verteidigt wird der Glaube vor allem gegenüber Angriffen aus anderen Religionen und aus den Reihen des Atheismus. Während in Ländern mit nichtchristlichen Mehrheitsreligionen die Angriffe oft aus den Reihen andersreligiöser Theologen kommen, kommen Angriffe innerhalb der christlichen Welt eher aus atheistischer oder pseudo-wissenschaftlicher Feder. Christliche Apologeten wie die Kirchenväter Origenes, Augustinus und andere sind Vorläufer heutiger Glaubensverteidiger wie J.W. Montgomery, N.Geisler, J. MacArthur, F. Schaeffer, J. McDowell oder C.S. Lewis.

Ich bin dankbar für Menschen, die gut mit Worten und Feder (sprich Computer) sind, und die es verstehen, den oft wortgewandten Angreifern auf unseren Glauben stichhaltig zu erwidern.

John Lennox, Mathematikprofessor, Wissenschaftsphilosoph und Autor, von der Universität Oxford, entgegnet er dem Astrophysiker, Stephen Hawking, der eine Existenz Gottes für überflüssig hält.

Zum einen zeigt Lennox auf, dass Hawkings Gottesverständnis unzulänglich ist. Der Astrophysiker versteht Gott lediglich als Lückenbüßer für das, was Menschen nicht erklären können. Tatsache ist jedoch, dass Christen (und Anhänger anderer monotheistischer Religionen) Gott nicht als fehlendes Puzzleteilchen sehen, sondern als Urheber aller Existenz.

Auch geht Hawkings – und mit ihm viele andere – von bestimmten Gesetzen aus, z.B. dem Gesetz der Schwerkraft. Wer aber hat diese Gesetze ausgedacht und geschaffen?

Apologet John Lennox schreibt, dass er keinen Konflikt zwischen Wissenschaft und Glauben erkennen kann. Die Schönheit wissenschaftlicher Gesetze verstärken seinen Gottesglauben, anstatt ihn ins Wanken zu bringen. Im Spätmittelalter waren es Menschen, deren Glauben an Gott sie wissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten entdeckten ließ. Erst das Zeitalter der Aufklärung drängte Gott immer mehr aus unserem Denken hinaus und schloss unsere Augen für die offensichtlichen Beweise Seiner Existenz. *

Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; 
denn Gott hat es ihnen offenbart. 
 Denn Gottes unsichtbares Wesen, 
das ist seine ewige Kraft und Gottheit, 
wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, 
wenn man sie wahrnimmt, 
sodass sie keine Entschuldigung haben. (Römer 1:19-20)
 
* (Inspiration: idea 37/2010 – Warum Gott Schöpfer ist)

Montag, 8. November 2010

Zitate zum Nachdenken ...


Mach Dir keine Sorgen über Menschen in Deiner Vergangenheit. Es gibt gute Gründe, warum sie es nicht in Deine Gegenwart und Zukunft geschafft haben.

Wenn Du Recht hast, erinnert sich niemand. Hast Du Unrecht, vergisst es niemand.

Ich sehne mich nach einem Menschen, der durch Zufall in mein Leben kommt, aber mit Absicht bleibt.

Schenk heute einem Fremden ein Lächeln. Es mag der einzige Sonnenstrahl sein, den er den ganzen Tag über sieht.

Richte nicht! Du kennst die Lebensgeschichte des anderen nicht. Überlass das Gott!

Samstag, 6. November 2010

Morgen im Gottesdienst ...

Epheser 6:1-4: Der Wille Gottes für Kinder und Eltern 

"Ihr Kinder, seid gehorsam euren Eltern in dem Herrn; denn das ist recht.  »Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren«, das ist das erste Gebot mit einer Verheißung: »damit es dir gut geht und du lange lebst auf Erden«. Und ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern zieht sie auf in der Zucht und Ermahnung des Herrn."

Mehr dazu, gepaart mit Anbetung und Gemeinschaft: Sonntag, 7. November 2010, 10:30 Uhr - CCFG

Freitag, 5. November 2010

... im Leben und im Sterben!

In  Johannes 14:27 macht Jesus eine seltsame Aussage:

„Frieden hinterlasse ich euch; meinen Frieden gebe ich euch.
Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch; euer Herz erschrecke nicht und verzage nicht!“

Eine der größten Ängste der Menschen sind Kriege, Bürgerkriege und Unruhen. Und obwohl sie von Menschen gefürchtet werden, werden sie auch von Menschen erzeugt. Und das Endergebnis solcher Auseinandersetzungen läßt oft zu wünschen übrig. Manchmal ist es nur ein Waffenstillstand, manchmal eine Duldung, manchmal eine Art Frieden. Aber immer ein wackliger.

Frieden und Unfrieden finden wir nicht nur in der internationalen Politik und im Leben der Nationen miteinander, sondern auch in der Familienpolitik und im Leben einzelner Menschen miteinander. Die Frage ist, was in unserer Gesellschaft mehr ins Auge fällt – der Frieden oder der Unfrieden.

Der Friede, den die Welt produzieren kann, läßt Menschen trotzdem aufgeregt & verzagt sein.  Solchen Frieden gibt Jesus nicht. Jesus gibt anderen Frieden – nicht wie die Welt gibt! Es ist ein Frieden, der tiefer geht als ein Waffenstillstand. Ein Frieden, der die Unruheherde beseitigen kann. Ein Friede, der in dem Friedefürsten gegründet ist – und vor allem – ja, vor allem: ein Friede, der wertvoll ist im Leben und im Sterben. Dabei stellt man oft fest: Wer im Leben nicht den wahren Frieden kennengelernt hat, der wird auch ohne Frieden sterben. Beispiele dafür gibt es genug:

Luther betete auf dem Sterbebett:
"In Deine Hände befehle ich meinen Geist. Du hast mich erlöst, Herr, Du treuer Gott."
Über den berühmten Spötter Voltair sagt seine Krankenschwester: 
"Für alles Geld der Welt möchte ich keinen Ungläubigen mehr sterben sehen! Er schrie die ganze Nacht um Vergebung!

Paulus schreibt mit innerem Frieden vor seinem Tod: Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt; fortan liegt mir bereit der Siegeskranz der Gerechtigkeit, den der Herr, der gerechte Richter, mir zur Vergeltung geben wird an jenem Tag: nicht allein aber mir, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieben.
Der engl. Phiolosoph Thomas Hobbes hingegen ruft aus: "Ich stehe vor einem furchtbaren Sprung in die Finsternis!" ... und der Atheist David Hume: "Ich bin in den Flammen!"

Nachdem Stephanus  einen Blick in den Himmel tun durfte und dort Jesus sah, der ihn erwartete, ruft er sterbend aus: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht zu!
Goethe hingegensieht“ gar nichts mehr und schreit:  Mehr Licht! 

Wird der Unterschied klar zwischen dem Frieden, den Jesus gibt und dem, den die Welt gibt? Jesu Frieden trägt auch im Sterben!
Der italienische Politiker aus dem 15. Jahrhundert, Cesare Borgia, bekennt: "Ich habe für alles im Laufe meines Lebens Vorsorge getroffen, nur nicht für den Tod;  jetzt muss ich völlig unvorbereitet sterben." König David betete: Laß mich mein Ende wissen, o Herr, und was das Maß meiner Tage ist, damit ich erkenne, wie vergänglich ich bin! (Psalm 39:5)

Winston Churchill, der englische Staatsmann meinte: "Welch ein Narr bin ich gewesen!"
Moses betete: „Lehre uns unsere Tage richtig zählen, damit wir ein weises Herz erlangen!“ (Psalm 90:12)

Der französische Schriftsteller und Philosoph, Jean Paul Satre erkennt: "Ich bin gescheitert!"  
Jesus Christus beendet sein Leben mit dem Triumphschrei: "Es ist vollbracht!"

Jagoda (Chef der russischen Geheimpolizei): "Es muss einen Gott geben. Er bestraft mich wegen meiner Sünden."
Jonathan Edwards: "Vertraue auf Gott und du brauchst dich nicht zu fürchten."

Über Napoleon schrieb Graf Montholon: "Der Kaiser stirbt, von allen verlassen, auf diesem schrecklichen Felsen. Sein Todeskampf ist furchtbar!"
Von Lenin heißt es, dass er in in geistiger Umnachtung starb. Er umklammerte Tisch- und Stuhlbeine und bat sie um Vergebung seiner Sünden.
Dr. Lie, Baptistenpastor in den USA rief aus zu seiner Tochter: "Kind, ich habe oft über den Himmel gepredigt, aber ich habe nicht die Hälfte von der Herrlichkeit erzählt, die ich jetzt schon sehen darf!"

„Frieden hinterlasse ich euch; meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch; euer Herz erschrecke nicht und verzage nicht!“ (Johannes 14:27)

Das ist der Friede, den Jesus gibt. Friede, der beginnt im Hier und Jetzt! Echter Friede, der trägt – im Leben und im Sterben!

Montag, 1. November 2010

Reformation


„Süßes oder Saures!“ wurden wir gestern Abend an unserer Haustüre „gewarnt!“ Drei Kinder aus der Nachbarschaft lachten zum Fenster rein und warteten darauf, ein paar Süßigkeiten in die aufgehaltene Tüte zu bekommen. Jäh wurde ich daran erinnert, dass der 31.10. seit einigen Jahren ja nicht nur der immer mehr in Vergessenheit geratene Reformationstag ist, sondern auch immer mehr mit neuheidnischen Inhalten gefüllt wird. Trotzdem muss ich sagen, dass die Beschäftigung mit der Reformation und ihrem Werkzeug, Martin Luther, am Sonntagmorgen eine willkommene Herausforderung für Glaube und Hingabe war. Verschiedene Lektionen aus dem Leben des Reformators fordern uns bis heute heraus:

  1. Gott gebrauchte und formte einen Mann zu einem mächtigen Werkzeug, der zunächst als schüchtern, still und zurückhaltend beschrieben wird. Nicht viele Weise und Mächtige, sondern das Unedle vor der Welt hat Gott erwählt.
  2. Luther wird nicht von einem Tag zum anderen vom Gleichgültigen zum hingegebenen Christen. Immer wieder klopfte Gott an, zog ihn jedes Mal einen Schritt näher zu sich, bis dass Luther sein Leben in Jesu Hände legte.
  3. Luthers „Turmerlebnis“ offenbarte ihm aufgrund von Rämer 1:17 den Wert der Gnade und des Glaubens. Auch wir alle brauchen dieses „Turmerlebnis“ diese Begegnung mit Gott, sei es zum ersten Mal oder für eine erneute Hingabe, die uns neu „unter Strom“ stellt für Jesus.
  4. Luther war bereit, für das Wort Gottes aufzustehen, auch wenn es galt, gegen den Strom zu schwimmen. Das brachte ihm Verfolgung und Todesdrohungen ein, die ihn nicht bremsen konnten. Sein Motto: „Hier stehe ich und kann nicht anders!“
  5. Auch als Christ hatte es Martin Luther nicht einfach. Er litt unter Depressionen. Er war nicht der einzige Christ, der von Depressionen gequält wurde. (Andere namhafte Christen sind: John Bunyan, Amy Carmichael, C.S.Lewis, Charles Spurgeon u.v.a.m.). Depressionen sind keine Schande, sondern eine Krankheit. Von Luther heißt es: Er wehrte sich gegen die ständigen Anfeidungen durch Gebet, „fröhliches Singen“ oder auch: durch den Wurf mit dem Tintenfaß.
  6. Die Refomation hatte gewaltige Auswirkungen. Jede echte, Gott geschenkte  Reformation, hat Folgen; im gesellschaftlichen und / oder persönlichen Bereich.
  7. Auf dem Sterbebett betet ein „verbrauchter“ Streiter Christi: "In Deine Hände befehle ich meinen Geist. Du hast mich erlöst, Herr, Du treuer Gott."
  8. Der Reformationstag lädt ein, die Begegnung mit Gott zu suchen. Wer Jesus bereits begegnet ist, den lädt der Reformationstag ein, dem Herrn neu zu begegnen, zurück zu kommen zum Feuer der ersten Liebe und sich erneut an den Herrn zu binden. 
Die Predigt kann runtergeladen werden unter: http://ccfg.de/predigtarchiv.html 

95 Thesen für die evangelikale Gemeinde (nur in Englisch) kann runtergeladen werden unter:

Samstag, 30. Oktober 2010

WIR SIND ZURÜCK!

Danke für alle, die uns im Gebet auf der Gebetsreise in den Mittleren Osten begleitet haben. Wir sind heute zurückgekommen. Morgen im Gottesdienst gibt es die ersten beiden Kurzberichte. 10:30 Uhr - CCFG. 
Denkt an die Zeitumstellung!   :-)