„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Samstag, 21. August 2010

Indien

In einer Broschüre der Organisation "Gospel for Asia" wird der Leser gefragt

Wie kann es sein, dass nach 2000 Jahren Christentum …
  • fast eine Milliarde Menschen über 330 Millionen Götter anbeten, Opfer bringen und Rituale durchführen?
  • 831 Millionen Muslime sich fünfmal täglich zum Gebet in Richtung Mekka niederwerfen?
  • Sonnengottanbeter am Strand sitzen und in die aufgehende Sonne starren, bis sie schließlich erblinden?
  • tausende hingegebener Buddhisten in Entsagung leben, ihre Familien verlassen und Mönche werden, die nichts als ihr Safrangewand und eine Bettlerschale besitzen? 
 WARUM? - Und dann liest man in der Broschüre folgende Antwort:

Weil sie mit aufrichtigem Herzen nach der Vergebung ihrer Sünden trachten und zu den fast drei Milliarden Menschen gehören, die heute im 10/40 Fenster leben und darauf warten, das Evangelium zu hören. Die meisten dieser Menschen warten noch immer darauf, den Namen Jesu zum ersten Mal in ihrem Leben zu hören. Wenn sie nicht die Gelegenheit bekommen in ihrem Leben Errettung durch IHN zu finden, werden sie ohne Hoffnung sterben.

500,000 Dörfer allein in Indien sind noch ohne Zeugen des Evangeliums. 80,000 Menschen sterben täglich in Asien, ohne je das Evangelium gehört zu haben.

Gospel for Asia hat es sich auf die Fahnen geschrieben, einheimische Missionare auszubilden. und auszusenden. Sie dienen gerade solchen Menschen und an solchen Orten, die weder Verkündiger noch anderen Zugang zum Evangelium haben. Dabei sind diese Boten Gottes  getrieben von den leidenschaftlichen Worten des Apostels Paulus in Römer 10:13-15:

"Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden". Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne einen Verkündiger? Wie sollen sie aber verkündigen, wenn sie nicht ausgesandt werden? Wie geschrieben steht: "Wie lieblich sind die Füße derer, die Frieden verkündigen, die Gutes verkündigen!"

Deutlich wird in diesen Bibelversen die Verantwortung des ganzen Leibes Jesu. Gehen und Senden. Christen sind an beidem beteiligt, am Gehen und am Senden. Jeder Jünger Jesu, ohne Ausnahme, ist aufgefordert, das Evangelium von Jesus weiterzusagen. Und jeder Jünger Jesu ist aufgefordert, daran mitzuarbeiten, dass die ganze Welt erreicht wird - auch die obern erwähnten drei Milliarden Unerrechte. Während jeder von uns in seinem persönlichen Umfeld Jesus bezeugen kann und soll, kann nicht jeder von uns das Wort Gottes nach  Indien, Somalia oder Nepal bringen. Darum sind wir alle als alle Jesus-Nachfolger aufgefordert, neben unserem eigenen Zeugnis am Ort solche in aller Welt zu unterstützen (= senden / Römer 10:14), die der Herr dazu berufen hat. Das alles selbstverständlich nicht, ohne uns vor Gott zu fragen: "Herr, soll ich selbst in alle Welt gehen?"

Gospel for Asia ist eine von vielen Missionsgesellschaften, die es Menschen in der westlichen Welt ermöglichen, als "Sender" mitzuarbeiten, dass Unerreichte erreicht werden. Durch 60 Euro im Monat wird ein einheimischer Missionar voll unterstützt. Weitere Informationen unter: www.gfa.org

Donnerstag, 19. August 2010

Für Vater, Mütter, Kindergottesdienstmitarbeiter u.a.

Heute las ich in einer Zeitschrift das Zeugnis eines Gefängnisinsassen. Lebenslang hatte man ihm gegeben. Als "schrecklich" bezeichnete er das Gefängnis, in dem er untergebracht war. Viele Jahre plante und bereitete er sich auf ein Flucht vor und die Zeit kam, in der der Ausbruch stattfinden sollte. Alles war fast bereit, als er an einem Sonntag aus der Nachbarzelle ein christliches Radioprogramm hörte, das ihn im Tiefsten aufwühlte. Erinnerungen an seine Mutter und sein Zuhause wurden wach. Ihm wurde deutlich, wie weit er sich von den Lehren seiner Mutter entfernt hatte. Er erinnerte sich an die Gemeinde, die sie damals besucht hatten und alte Predigten erwachten in seinem Geist. Als ein Lied gesungen wurde, das einlud, zu Jesus zu kommen, kniete sich der Mann in seiner Zelle hin und bekannte Gott unter Tränen seine Schuld. Sein Leben wurde verändert. Neues Leben wurde geschenkt.

Wenn ich solche Zeilen lese, komme ich nicht umhin an die vielen zu denken, die einen Weg eingeschlagen haben, weg vom Glauben ihrer Kindheit, weg vom Glauben ihrer Eltern. Aber mir kommen gleichzeitig diejenigen in den Sinn, die gebetet, erzählt, gelehrt und sich Mühe gemacht haben. Väter und Mütter, Kinderpottesdienstmitarbeiter, Jungscharleiter, die über Jahre hinweg den Namen ihrer Kinder vor Gottes Thron erwähnt haben. Vielleicht haben sie Entscheidungen gesehen - vielleicht auch nicht. Etliche derer, die den Weg mit Jesus begonnen, sind stehen geblieben oder auf Abwege gekommen. Und manche Eltern fragen sich jahrelang: "Wie lange, Herr? Wie lange noch?"

Der Same des Wortes Gottes ist ausgestreut. Durch Fürbitte und Liebe ist die Saat begossen worden. Auch wenn man lange nichts (mehr) sieht, es ist vorhanden. - Das Zeugnis des Gefängnisinsassen hat mir Mut gemacht, dass Gott selbst nach vielen Jahren die Saat aufgehen lassen - und Frucht wirken kann. Paulus schreibt in 1 Korinther 15:58:

"Darum, meine geliebten Brüder, seid fest, unerschütterlich, nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist im Herrn!"


Auch wenn es nicht immer nach Frucht aussieht, lasst uns unermüdlich die Saat aussäen, damit Gottes Geist etwas hat, woran Er unsere Lieben erinnern kann, auch, wenn sie sich von Ihm entfernt haben.

Dienstag, 17. August 2010

Warum? - einmal anders!

WARUM? Wie oft wird diese Frage gestellt!  Warum geht es mir so schlecht? Warum diese katastrophalen Überschwemmungen im Ausland? Warum die Feuer in Rußland? Warum die nicht aufhörenden Glaubenskriege? Warum die Schreckensmeldungen über Kindsmisshandlungen, erneute Hungersnöte, kaputte Familien, tragische Unglücke, grausame Morde an guten Menschen … und, und, und. Warum? Diese Frage wird gestellt werden, solange Menschen auf der Erde leben. Und nicht selten führt das Grübeln über eine mögliche Antwort zu einer harschen Kritik an Gott! Obwohl es durchaus sinnvolle Antwortansätze gibt. Darüber sollte man allerdings zu einer Zeit nachdenken sollte, wenn einen diese Fragen nicht selbst persönlich quälen.

Ist uns einmal aufgefallen, dass man die "Warum?" Frage auch anderes herum stellen kann, es aber in der Regel nicht tut? Hast Du Dir je eine oder mehrere der folgenden Fragen gestellt?

  • Warum geht es mir heute so gut, dass ich aufstehen und zur Arbeit / Schule gehen kann?
  • Warum habe ich, im Gegensatz zu Milliarden anderer Menschen, genug zu essen - und sogar eine reichliche Auswahl?
  • Warum gehöre ich zu denen, die nicht gezwungen sind, mit Wasser sparsam umzugehen? 
  • Warum lebe ich in einem Land, in dem ich sagen darf, was ich möchte?
  • Warum gehöre ich zu denen, die ein Dach über dem Kopf und ein Bett zum Schlafen haben?
  • Warum habe ich das Privileg, medizinisch versorgt zu werden, wenn ich ärztliche Hilfe benötige?
  • Warum ist die Diagnose meines Tumors gutartig,während die meines Bettnachbarn 'bösartig' lautet?
  • Warum bin ich nach 30 Ehejahren noch immer mit meinem ersten Ehepartner zusammen, während links und rechts Ehen in die Brüche gehen?
  • Warum kann ich sehen, hören, schmecken und mich bewegen, obwohl es Millionen gibt, denen dieses Vorrecht versagt ist?
  • Warum darf ich mich mit gleich gesinnten Menschen treffen und meinen Glauben ausleben und verbreiten?
  • Warum darf ich die "Warum" Fragen laut stellen - im Gegensatz zu denen, die in einem solchen Fall sofort in einem Lager weggesperrt würden?
WARUM?

Es ist interessant, wie einseitig wir oft unsere Situation beurteilen und unsere Fragen stellen. Natürlich dürfen wir die "Warum?" Fragen stellen, auch als Christen! (siehe Psalm 74:1+11)

Aber wir sollten immer auch mit einer Antwort von Gott rechnen, der, obwohl Er sich nicht zu rechtfertigen braucht, uns dennoch Antworten gibt. Nur verzweifelt "Warum?" zu fragen ohne offen zu sein für eine Antwort von oben führt leicht zu Missmut und Kritik. Und auf keinen Fall sollten wir vergessen, die anderen "Warum?" Fragen zu stellen; Fragen, wie sie oben vorgeschlagen werden. Das bringt eine Balance in unser Leben und hilft uns, nicht missmutig, sondern dankbar zu sein.

Montag, 16. August 2010

Schlüssel zum Glück

Der Jude Emanuel bin Gorion erzählt die Geschichte von einem todkranken König, der nichts so sehr wollte wie Heilung von seiner Krankheit. Er wollte es sich bis zur Hälfte seines Reiches kosten lassen. Alle Weisen, Quacksalber, Wunderheiler und Mystiker versammelten sich und suchten nach einem Mittel - ohne Erfolg. Doch dann tauchte eine alte Kräuterfrau auf, die verkündete: "Wenn man jemanden finden würde, der wunschlos glücklich ist, ihm das Hemd ausziehen - und dem König anziehen würde, dann würde die Krankheit geheilt."

Sofort sandte der König alle seine Diener aus, diesen Glücklichsten von allen zu finden. Auch der Sohn des Königs war unterwegs im Dienste des Vaters. Aber einen solch glücklichen Menschen schien es nicht zu geben. Jeder haderte mit seinem Schicksal. Die Reichen hatten zwar Geld und Gold, waren aber krank und litten unter Schmerzen. Die Gesunden wiederum erlitten Hunger und Armut. Wer reich und gesund war, hatte eine streitsüchtige Frau und missratene Kinder. Man fand nicht einen einzigen, der sich vom Schicksal nicht ungerecht behandelt wog und darüber klagte. An einem Abend kam der Prinz an einer schlichten Hütte vorbei und konnte es nicht vermeiden, das Selbstgespräch des Hüttenbewohners zu hören. "Meine Arbeit ist vollendet, mein Hunger gestillt wie auch mein Durst. Jetzt geh ich schlafen. Was fehlt mir noch. Ich bin der glücklichste Mensch der Welt!"

Der Prinz glaubte, seinen Ohren nicht trauen zu können. Voller Hoffnung und Freude betrat er die Hütte, um das Hemd dieses glücklichsten aller Menschen zu erhalten. Nur: der Glückliche war so arm, dass er nicht mal ein Hemd auf dem Leibe trug.

Wie wahr, wie tiefsinnig - und wie aktuell. Bis heute sucht der Mensch sein Glück - sein Glücklichsein - in Reichtum, in Gesundheit - heute "Wellness" genannt, in Ansehen, Beliebtheit (ich sag nur DSDS), in Sicherheiten und Erfolg. Bleibt zu viel davon aus oder hinter den Erwartungen zurück, verkümmert das Glück. Die Geschichte am Anfang verdeutlicht eine biblische Wahrheit. Glücklich sind nicht die Menschen, bei denen äußerlich alles stimmt, sondern solche, bei denen es innerlich stimmt. Die Bibel drückt das immer wieder an verschiedenen Stellen aus (wenn wir es doch nur annehmen wollen):

  • "Glücklich ist der Mensch, dessen Stärke in dir ist, in dessen Herz gebahnte Wege sind" Psalm 84, 6 / Elb 
  • "Ich habe zum Herrn gesagt: "Du bist mein Herr, mein Glück finde ich allein bei dir." Psalm 16:2 / NLÜ 
  • "Du zeigst mir den Weg, der zum Leben führt. Du beschenkst mich mit Freude, denn du bist bei mir. Ich kann mein Glück nicht fassen, nie hört es auf." Psalm 16, 11 / HfA 
  • "Er aber sprach: Gewiss, doch glückselig, die das Wort Gottes hören und befolgen" Lukas 11, 28 / Elb

Lassen wir uns durch Gott selbst Mut machen und herausfordern, das Glück(lichsein) da zu suchen, wo es zu finden ist - garantiert! Es kann sein, dass dazu eine Umorientierung nötig wird. Aber das Ergebnis wird sein, dass wir (endlich) bei Gott finden, wonach sich unser Herz sehnt!

Samstag, 14. August 2010

Und was bitte ist ein "Vollzeitler"?

Irgendwie kann ich die Unterscheidung nicht ab zwischen "vollzeitlichem Dienst" und was immer die Alternative ist - nicht-vollzeitlicher Dienst, ehrenamtlicher Dienst, Freizeitdienst - was auch immer. Diese Unterscheidung finde ich nirgends in der Bibel verankert.

War Paulus ein "Vollzeitler?"  Und in Ephesus, wo er als Zeltmacher gearbeitet hat um als Missionar niemandem zur Last zu fallen - war er da Vollzeitler oder Feierabendmissionar?

Immer wieder höre ich Aussagen wie diese: "Der Herr hat mich nicht in die Mission berufen!" oder: "Der Herr hat mich nicht für den vollzeitigen Dienst bestimmt!" Ich denke mal laut: "Wer so denkt, baut sich seinen eigenen Fluchtweg und macht es sich bequem!" 

Lasst mich das Leben eines Freundes ganz grob beschreiben. Sein Leben macht deutlich, wie unsinnig es ist, zwischen "Vollzeitlern" und "den Anderen" zu unterscheiden.

Mein Freund hat eine gute und solide Theologie und liebt Jesus über alles. Sein großer Wunsch ist es, Jesus zu dienen. Das Zeugs dazu hat er. Gott führte ihn in eines der am wenigsten evangelisierten Gebiete Deutschlands. Während meine Familie und ich im Ausland waren, unterstützte mein Freund uns finanziell und im Gebet. Er selbst arbeitete von morgens bis abends. Alle möglichen und unmöglichen Arbeiten packte er an, um an seinem Wohnort und Umgebung für Jesus zu leuchten. Mit seinem Zeugnis für Jesus hielt er nicht zurück. Vor vielen Jahren war es ihm möglich, ein Geschäft zu übernehmen. Entwickelte er sich nun zum erfolgreichen Geschäftsmann? Nein. Sein Ziel war nicht Erfolg, sondern für Jesus zu leben. Das Geschäft war lediglich Mittel zum Zweck.

Sein Geschäft bietet eine große Auswahl an verschiedenen Artikeln. Christliche Bücher und Zeitschriften passen eigentlich gar nicht in das Sortiment hinein, werden aber trotzdem angeboten. Andere Bücher und Traktate werden kostenlos weitergegeben, nicht nur an deutsche Bürger, auch an ausländische Mitbürger aus anders-religiösem Hintergrund. Den ganzen Tag laufen im Laden ERF Radio oder christliche CDs. Anfang jeden Jahres bietet er christliche Monats- und Tageskalender an. Zweimonatlich verschenkt er eine selbst hergestellte Broschüre mit Denkanstößen und Bibelversen. Der Absatz ist reißend. Immer wieder kommt es zu klaren, evangelistischen Gesprächen. Ein Bibelkreis ist entstanden, der von der Stadtverwaltung in deren Veröffentlichungen bekannt gemacht wird. 

Finanziell geht es seit Jahren immer nur ums Überleben. Freunde haben ihm geraten, den Laden zu schließen, um nicht ständig mit Verlusten zu leben. Aber das würde für meinen Freund bedeuten, sein Missionsfeld und seinen Ruf zu verlassen. Sein Leben ist nicht sein Geschäft, wo er auch schon mal Zeugnis gibt. Sein Leben ist sein Zeugnis für Jesus - und sein Beruf bietet ihm die Plattform dafür. Aber ist so eine Auffassung nicht geschäftsschädigend? Wie gesagt, sein Wohnort ist in einem der am wenigsten evangelisierten Gebiete Deutschlands. Seine Einstellung lautet: "Mein Lebensauftrag ist es, Licht zu sein. Wenn mein Geschäft und mein Job dabei flöten gehen, weil ich für Jesus leuchte, dann muss es so sein."

Aber sind Arbeit und Glaube nicht zwei Paar Schuhe? Nein! Wenn ich 8-9 Stunden auf der Arbeit bin, wo und wann will ich für Jesus leuchten, wenn nicht dort? Wenn der Herr mir einen Platz angewiesen hat, an dem ich mich täglich 8-9 Stunden aufhalte, warum würde Jesus NICHT wollen, dass ich dort für ihn leuchte?

Mein Freund ist in seinem Beruf ein "Vollzeitler" für Jesus - wie wir es als Jesusjünger alle sein sollen. Unser Herr ruft uns durch 2 Timotheus 2:4 zu:

"Verkündige das Wort, tritt dafür ein, es sei gelegen oder ungelegen"

Reaktionen erwünscht unter: pastor(at)ccfg.de (Bitte 'at' durch @ ersetzen)

Donnerstag, 12. August 2010

Nostradamus - endlich entschlüsselt!

Hier die Überschrift in einer Fernsehzeitung, die wir uns im Urlaub gekauft haben:

"Nostradamus - die letzten Prophezeiungen" Nach der Zeitschrift geht es dabei um das "Schicksalsbuch der Menschheit"
Manfred Dimde hat es also geschafft. Nach jahrelanger Forschung hat er nun mit Hilfe einer Computersoftware den Code des Sehers Nostradamus (1503 - 1566) geknackt. Jetzt können wir endlich wissen, was in den nächsten Jahren auf uns zukommt. Oder, wirklich?

Für mich interessanter ist die Art und Weise, in der über Nostradamus (vor vielen Jahren war es Erich Däniken) geschrieben wird. Da ist von einem gelungenen Clou die Rede, von entschlüsselten, mystischen Texten und von genialen Zeitschlüsseln. Mystisch - mittelalterlich - gut! So scheint der Schluss zu lauten. Bestätigt wurde mir diese Einschätzung bei einem Besuch in einer Touristenstadt in Oberbayern. (Richtig, im katholischen Oberbayern!). Indische Räucherstäbchen und Batikgewänder ziehen mich magisch an. Und darum konnte ich auch nicht an einem Laden vorbeigehen, vor dem eine ganze Kleiderstange mit Batikgewändern stand. Eine Buchwerbung für ein Buch, das auch in christlichen Buchläden verkauft wird, weckte noch mehr mein Interesse. Erst einmal im Laden, wurde ich überwältigt von esoterischen Angeboten. Mystische Kugeln, Schnitzereien, Tarotkarten, Wahrsagebücher - in jeder Ecke des verwinkelten Geschäfts ein anderes Angebot. Am Ausgang lagen auf der Ladentheke Einladungen zu einem esoterischen Treffen. Allein eine BIBEL konnte ich nirgends entdecken.

Warum fasziniert alles Verschlüsselte, alles Mystische und alles andere, solange es nichts mit der Lehre Jesu zu tun hat und solange die Bibel nicht zitiert wird? Ist es die Tatsache, dass die Bibel für die Zukunft viel Unheil prophezeit? Auch die Wahrsagerei des Nostradamus beinhaltet viel Leid und Tod. Daran kann es also nicht liegen. Warum lässt man sich lieber aus der Hand oder aus den Karten lesen, anstatt Gott zu fragen, wie Er unsere Zukunft beschreibt? Man muss nicht, wie etwa bei Nostradamus, graben und dann erklären, wieso seine Wahrsagerei sich erfüllt hat. Die Bibel hat durch hunderte und aberhunderte von Prophetien, einfachen und komplizierten, groben und detaillierten ihre Zuverlässigkeit bewiesen. Warum würde ich verschlüsselte, unsichere und unpersönliche Wahrsagerei bevorzugen, wenn ich unverschlüsselte, sichere und persönliche Aussagen erhalten kann - noch dazu mit Anweisungen, wie ich Unglück vermeiden und Frieden finden kann? Hier ein einfaches Beispiel für biblische Voraussage:

"[Es ist] den Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht." (Hebräer 9:27) 

"Denn der Tod ist der Sünde Sold"  (Römer 6:23) 

"Christus [ist] einmal geopfert, wegzunehmen vieler Sünden; zum andernmal wird er ohne Sünde erscheinen denen, die auf ihn warten, zur Seligkeit."  (Hebräer 9:28)

Um diese Aussagen und Voraussaussagen zu verstehen, braucht es keinen Schlüssel, keine Karten oder keines Vermittlers. Und die Zuverlässigkeit dieser heiligen Schriften hat sich bestätigt durch die Jahrhunderte hindurch.

Allen Nostradamusfreunden und Freunden anderer Wahrsager sei es ans Herz gelegt, dem Buch mehr Beachtung zu schenken, dessen Prophezeiungen sich bis auf diesen Tag immer - und immer genau erfüllt haben. Warum NICHT in der Heiligen Schrift lesen?

Allen Freunden und Nachfolgern des Propheten und Gottessohnes, Jesus, sei es ans Herz gelegt, die Prophetien unseres Herrn und Seiner Gesandten zu beachten, besonders auf dem Hintergrund des aktuellen Zeitgeschehens. 100%ige Erfüllung garantiert!

Mittwoch, 11. August 2010

HEUTE Abend, 19:30 Uhr

Kommt, habt Gemeinschaft mt uns, werdet gesegnet und neu gestärkt durch Gottes Wort. Gastredner ist John K., ein Freund von uns. Mit seiner Frau ist er auf der Durchreise zu einer Konferenz in Dänemark. Heute Abend wird er zum Thema "Versöhnung" sprechen. Anschließend an die Gemeindestunde Zeit für Kaffee und Gemeinschaft.

Nichts erreicht?

Aus der Politik ist man einiges gewöhnt. Vor den Wahlen übertrifft man sich selbst mit Versprechungen und Zusicherungen. Ob man nach den Wahlen dann wirklich etwas erreicht, ist eine andere Frage. In der Bibel hat Gott uns wunderbare Zusagen gegeben. Nur fragt sich mancher Zeitgenosse, was denn daraus geworden ist oder ob man mit Gottes Versprechungen wirklich etwas erreicht. Kürzlich las von einem Gespräch zwischen einem Seifenfabrikant und einem Pfarrer. "Das Christentum hat nichts erreicht!" meinte der Fabrikant. "Obwohl es schon 2000 Jahre gepredigt wird, ist die Welt nicht besser geworden. Immer noch gibt es Böses und schlechte Menschen."
Als Antwort darauf weist der Pfarrer auf ein ungewöhnlich schmutziges Kind hin, das auf der Straße im Dreck spielt. "Seife hat nichts erreicht!" entgegnet er dem Fabrikant. "Schau dort - es gibt immer noch Schmutz und schmutzige Menschen auf der Welt."
"Seife," erklärt der Fabrikant, "nutzt nur, wenn sie angewendet wird."
"Mit der Botschaft der Bibel verhält es sich genauso!" kommt postwendend die Antwort.

Die Zusagen der Bibel sind herrlich, haben Gewicht und erreichen etwas. Vergebung, Hoffnung, Versorgung, Liebe, Frieden, Versöhnung, ewiges Leben und vieles andere hat Gott seinen Kindern versprochen. Allerdings verhält es sich mit diesen Zusagen ähnlich, wie mit Seife. Ein Ergebnis wird nur dann erzielt, wenn ich die Seife zur Hand nehme und mich damit wasche. Die Zusagen der Bibel erfahre ich auch nur dann, wenn ich verbunden bin mit dem, der diese Zusagen macht, Jesus. Jesu Worte nur theoretisch zu kennen, ist zu wenig. "Zur Fabrik des Seifenbesitzers zu gehören" (um im Bild zu bleiben), ist zu wenig. Nicht das Christentum verändert, sondern die lebendige Verbindung mit Jesus Christus. Und wo immer diese lebendige Beziehung zu Jesus besteht, wird vieles besser! In Johannes 1:12 ruft Gott uns zu:

"Wie viele Ihn (Jesus) aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Gottes Kinder zu heißen, denen, die an Seinen Namen glauben"