„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Samstag, 2. Dezember 2023

Sorry! Morgen geht's weiter ...!

An Bord der Titanic befanden sich alle möglichen Leute

wohlhabende Leute, berĂĽhmte Leute, hochgebildete Leute, Analphabeten und arme Leute unten im Zwischendeck. 

Doch ein paar Stunden später, als sie die Liste im BĂĽro der Cunard Reederei in New York aushängten, gab es nur zwei Kategorien: 

VERLOREN und GERETTET. 

So sieht auch Gott die Menschheit. 

Wer den Sohn hat,
der hat das Leben;
wer den Sohn Gottes nicht hat,
der hat das Leben nicht.

(1. Johannes 5:12)

Freitag, 1. Dezember 2023

Erfolg und Misserfolg – ein frommer Fallstrick?

Gott ist nicht von unserem menschlichen Erfolg abhängig! *
Wie kommt es, dass die bekennende Christenheit so wenig gelernt hat von dem, was unser Herr klar und deutlich ĂĽber menschliche Erfolge, ĂĽber Misserfolge und Versagen gelehrt hat, sowohl in einfacher Predigt als auch in Gleichnissen? Wir sehen immer noch, wie die Menschen sehen, und urteilen nach menschlichen Gesichtspunkten.

Welch angestrengter Biberfleiß wird doch auf religiösem Gebiet aus dem fleischlichen Wunsch heraus geleistet, es gut zu machen? Wie viele Gebetsstunden werden vergeudet, wenn wir Gott anflehen, Projekte zu segnen, die so gestaltet sind, dass sie kleine Menschen verherrlichen? Wie viel heiliges Geld wird über Menschen ausgeschüttet, die mitsamt ihren tränenreichen Appellen nur eine fleischliche Show aufführen? Der wahre Christ sollte sich von alldem abwenden.

Niemand ist es wert, Erfolg zu haben, bevor er nicht seine Schwachheit einzugestehen bereit ist. Niemand ist moralisch würdig, Erfolg in religiösen Tätigkeiten zu haben, bevor er nicht bereit ist, die Ehre für den Erfolg anderen zu gönnen, wenn Gott es zulässt. Gott mag Seinem Diener Erfolg erlauben, wenn Er ihn so weit erzogen hat, dass er den Erfolg nicht mehr braucht, um glücklich zu sein.

Wer durch den Erfolg erhoben und durch das Versagen zu Boden gedrĂĽckt wird, ist noch ein fleischlicher Mensch. Gott mag Seinem Diener den Erfolg erlauben, wenn dieser gelernt hat, dass der Erfolg ihn bei Gott nicht insgesamt angenehmer oder wertvoller macht. Unsere größte Ehre liegt darin, dem Herrn möglichst in allem nachzufolgen – angenommen zu werden bei denen, die Ihn annehmen, und verworfen zu werden von denen, die Ihn verwerfen, und geliebt zu werden von denen, die Ihn lieben.

Welche größere Ehre könnte einem Menschen je gewährt werden?

* Ein Beitrag des Pastors A.W.Tozer (* 21.04.1897; † 12.05.1963) aus dem Buch: „Verändert in sein Bild“ CLV Verlag

Donnerstag, 30. November 2023

Warum all das Gericht?

In seinem lesenswerten Buch „Gottes Gnade hört niemals auf“ fragt Tim LaHaye, warum ein liebender Gott so gewaltige Gerichte prophezeit. Dabei erklärt er, dass ein nur dĂĽsterer Blickwinkel, der nur auf die Katastrophen und Gerichte schaut, den Blickwinkel entscheidend verkĂĽrzt. Sein Buch soll zeigen, dass auch Sein Handeln in der Endzeit seine Liebe, Gnade und Sein Wohlwollen zum Ausdruck bringt.

Die Propheten Joel und Hesekiel waren Propheten, die viel über das Gericht Gottes prophezeien mussten. Aber auch in ihren Prophetien kommt der Plan und das Verlangen Gottes zum Ausdruck, barmherzig und gnädig zu sein.

Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider, und kehrt um zu dem Herrn, eurem Gott; denn er ist gnädig und barmherzig, langmütig und von großer Gnade, und das Übel reut ihn. (Joel 2:13)

Sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht Gott, der Herr: Ich habe kein Gefallen am Tod des Gottlosen, sondern daran, dass der Gottlose umkehre von seinem Weg und lebe! Kehrt um, kehrt um von euren bösen Wegen! Warum wollt ihr sterben, o Haus Israel? (Hesekiel 33:11)

LaHaye beschreibt einen Sohn, der in ein ganz anderes Bundesland zum Studium umziehen soll und von Angst und Selbstzweifeln geplagt wird. Werde ich es schaffen? Was, wenn ich keine Freunde finde, versage, der Lehrstoff zu schwer ist etc.?  Der Vater, der seinen Sohn ermutigen möchte stellt ihm alle Vorteile vor Augen, alles, was helfen wird und spricht ihm Mut zu. Dann warnt er ihn: „Halte Dich abends von diesem und jenem Park fern. Da geschehen schlimme Dinge, die Dich ablenken und vom Studium wegziehen werden.“

LaHaye vergleicht den Vater mit unserem himmlischen Vater, der nicht Ă„ngste schĂĽren will. Im Gegenteil: Gott möchte uns Menschen, die Er mit einem freien Willen geschaffen hat, davor bewahren, in unser Verderben zu rennen. Er zeigt uns den guten Weg auf, lädt uns ein, hilft uns darauf zu gehen – und zeigt uns gleichzeitig auf, wohin der andere Weg fĂĽhrt, den Menschen ohne Jesus gehen. Durch die VerheiĂźungen des Segens, der Bewahrung, Seiner Gegenwart, Seiner Hilfe … ermutigt uns der Herr, mit Zuversicht in die Zukunft zu gehen – in Seine Zukunft. Gleichzeitig ist er in Seiner Gnade so offen, die Konsequenzen aufzuzeigen, die eine falsche Entscheidung nach sich zieht.

Als Gott durch Joel, Hesekiel und andere Propheten Israel in Seiner Gnade warnte und zur Umkehr einlud, hatte Israel die Wahl. Gott hat sie damals nicht gezwungen – und Er zwingt auch heute niemanden.

In Seiner Gnade hat Er uns durch viele Prophetien im Alten und Neuen Testament aufgezeigt, was wir zu erwarten haben. Jeder, der den Weg mit Jesus geht und Ihm nachfolgt, hat die Entscheidung getroffen, Jesu Gnade erfahren und braucht sich nicht zu fürchten. Wer andererseits den Weg mit Jesus nicht geht, Ihm nicht nachfolgt, hat auch die Entscheidung getroffen. Auch er erfährt die Gnade Gottes, nämlich dadurch, dass Gott genau das offenbart hat, was auf ihn wartet und wofür er sich entschieden hat.

Somit ist auch die Offenbarung und Prophetie ĂĽber das Gericht Gottes ein Zeichen Seiner groĂźen Gnade und Seines Verlangens, alle Menschen zu retten.

Ein weiteres Zeichen Seiner Gnade ist die Tatsache, dass es heute – am 30. November 2023 – noch nicht zu spät ist, eine Entscheidung zu korrigieren. Petrus erklärt (2 Petrus 3:9):

Es ist aber nicht so, dass der Herr seine versprochene Wiederkehr hinauszögert, wie manche meinen. Nein, er wartet, weil er Geduld mit uns hat. Denn er möchte nicht, dass auch nur ein Mensch verloren geht, sondern dass alle Buße tun und zu ihm umkehren.

Will heißen: Jedem von uns ist bis heute die Möglichkeit gegeben, uns auf die Seite Jesu zu stellen, Ihm zu folgen und in Seinen Verheißungen Frieden zu finden.