„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Dienstag, 7. März 2023

Ein besonderer Vers aus dem Buch Richter

Soweit ich mich erinnere ist das Buch der Richter das erste Buch, das ich als Jugendlicher durchgearbeitet und mir zu jedem Kapitel Notizen gemacht habe. Das Buch hat mich immer fasziniert und ich verbinde es immer mit Achterbahnfahren.

Achterbahnfahren?

Definitiv! Im ganzen Buch geht’s immer auf und ab. Israel folgt dem Herrn – und es geht aufwärts. Sie werden nachlässig, gehen ihre eigenen Wege – und es geht abwärts. Und dieser Wahnsinn wiederholt sich unsinnig oft.

Es sind immer wieder 2 Verse, die für mich das Richterbuch kennzeichnen und sich als besondere Verse qualifizieren. Richter 17:6 erkärt das ständige Auf und Ab des Volkes Israel:

Zu jener Zeit gab es keinen König in Israel;
jeder tat, was recht war in seinen Augen.“

Unkontrolliertes Auf und Ab im Leben wird gefördert, wenn Christen ihren König vergessen und tun, was sie wollen. Ein nachdenkenswerter Vers.

Noch bedeutender, vielleicht wegen dem positiven Ton, ist der Vers in Richter 5:31:

Die aber Ihn lieben, sollen sein wie die Sonne,
wenn sie aufgeht in ihrer Macht!«
Und das Land hatte Ruhe, 40 Jahre lang.

Ich bin zwar kein (Auto-) Vielfahrer, aber die schönste Stunde beim Autofahren ist die Stunde, wenn morgens – kaum Verkehr – die Dunkelheit weichen muss und die Sonne am Horizont emporkommt. Das ganze Land wird in ein weiches Licht getaucht, die Schönheit der Natur wird sichtbar, die Kühle der Nacht beginnt, sich aufzulösen und der Feuerball am Himmel bringt neues Leben und neue Energie.

Na gut, nicht jeder empfindet das so, aber Richter 5:31 stellt den Sonnenaufgang durchaus als etwas Positives da, etwas Helles, etwas Mächtiges. Und Christen, die ihren Herrn lieben, werden damit verglichen und so beschrieben.

Ist es schwer, Jesus, unseren Herrn, zu lieben? Sollte eigentlich nicht schwer sein, wenn wir bedenken, was Er in Seiner Liebe zu uns alles geleistet und bewirkt hat. Er hat uns erlöst, freigekauft von Satans Macht, begnadigt, vergeben, in Sein Licht gezogen, befreit, unsere Namen im Himmel vermerkt, beauftragt, ausgerüstet, gestärkt, geleitet, getröstet, immer wieder aufgehoben und auf die Füße gestellt …! Die Liste kann ausgiebig fortgesetzt werden und beantwortet die Frage, ob es schwer ist, unseren Herrn zu lieben. Sollte nicht sein!

Und wenn wir das tun – wenn wir Jesus lieben – dann sollen wir sein wir die aufgehende Sonne in ihrer Macht. Die Macht der aufgehenden Sonne vertreibt Furcht, bringt Leben, bricht Finsternis, bringt Licht, taut Eis, bringt Wärme, schenkt Energie, verleiht klare Sicht …! Auch diese Liste könnte fortgesetzt werden.

„Lasst uns Ihn lieben, denn Er hat uns zuerst geliebt! (nach 1 Johannes 4:19) Damit werden wir zum Segen für andere, zur Ehre für Jesus und zum Aushängeschild für unseren Glauben.

Montag, 6. März 2023

Zu- oder abnehmen?

Wieviel wiegst Du?  Richtig gelesen. In Kilo! Wieviel wiegst Du?

Der freundliche Gewürzverkäufer im Bazar im MO fragte mich, ob ich 4 Frauen hätte. Ich hab ihm geantwortet, ich hätte nur eine. Da meinte er: „Die kann aber gut kochen“ und strich mir freundlich über meinen Bauch. Ich hab ihm zugestimmt.

Viele Menschen haben Probleme mit ihrem Gewicht. Viele suchen nach Diäten zum Abnehmen. Ich habe eine sehr erfolgversprechende gefunden: Es heißt: Um ein Kilo Gewicht zu verlieren, muss man etwa 8000 Kalorien einsparen. Das wären 8 Pizzen … 16 Tafeln Schokolade … oder 134 Äpfel. Klingt einfach! Ich wollte heute eh keine 134 Äpfel essen.

Während die meisten Menschen – zumindest in der westlichen Welt – bestrebt sind, ihr Körpergewicht zu reduzieren und viel Geld dafür ausgeben – ist im geistlichen Leben nicht das Abnehmen, sondern das Zunehmen die Herausforderung.

So wie körperliches Übergewicht eine Gefahr für den Körper sein kann, ist geistliches Untergewicht eine reale Gefahr für Geist und Seele. Diese Erfahrung musste auch Könige Belsazar in Babylon machen.

„Mene, Mene Tekel Upharsin“ kurz: gezählt, gewogen, geteilt – oder, wie es andere erklären: gezählt, gewogen, zu leicht gefunden und geteilt.

König Belsazar hatte geistliches Untergewicht, eigentlich gar kein Gewicht. Geistliche Magersucht führte bei ihm zum Tod.

Im geistlichen Leben kommt es nicht auf Kilos an. Die werden auf Gottes Himmelswaage nicht angezeigt. Gottes Himmelswaage zeigt die Maßeinheiten der Nachfolge an: Hingabe, Liebe, Gehorsam, Liebe, Dienst für Jesus, Liebe, die Frucht des Geistes: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit … und nicht zu vergessen die Liebe, die durch 1 Korinther 13:13 einen besonderen Stellenwert erhält.

Und wie schaffen wir es, zuzunehmen im geistlichen Leben? Verschiedene Bibelstellen helfen uns dabei. So lesen wir

in 2. Petrus 1:5-7:
Deshalb setzt alles daran, dass euer Glaube sich in einem vorbildlichen Leben auswirkt. Ein solches Leben wird dazu führen, dass ihr Gott immer besser kennen lernt. 6 Daraus entsteht immer größere Selbstbeherrschung, die zu wachsender Ausdauer führt, und aus der wiederum erwächst wahre Liebe zu Gott. 7 Wer Gott liebt, wird auch seine Brüder und Schwestern lieben, und schließlich werden alle Menschen diese Liebe zu spüren bekommen. (HfA)

in 2 Petrus 1:8:
Denn wenn diese Dinge bei euch vorhanden sind und zunehmen, so lassen sie euch nicht träge noch unfruchtbar sein für die Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus.

in Hiob 17:9:
Der Gerechte wird an seinem Weg festhalten, und der, dessen Hände rein sind, wird an Stärke … zunehmen.

Kein Jesusjünger möchte auf Gottes Waage gewogen und für zu leicht befunden werden. Wir wollen an Gewicht zunehmen – an geistlichem Gewicht. Eine große Rolle spielt da unsere Liebe zu Gott … und zueinander, wie uns Paulus in 1. Thessalonicher 3:12 deutlich macht:

Euch aber lasse der Herr zunehmen und überreich werden in der Liebe zueinander und zu allen  – wie auch wir euch gegenüber sind.

Lasst uns diese Woche eine geistliche Zunehm-Diät angehen – zu unserem Besten und Gott zur Ehre!

Sonntag, 5. März 2023

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat!

Lehrtexte:

1 Der König Belsazar veranstaltete für seine tausend Großen ein prächtiges Mahl und trank Wein vor den Tausend.
2 Und während er sich den Wein schmecken ließ, befahl Belsazar, man solle die goldenen und silbernen Gefäße herbeibringen, die sein Vater Nebukadnezar aus dem Tempel in Jerusalem weggenommen hatte, damit der König samt seinen Großen, seinen Frauen und seinen Nebenfrauen daraus trinken könne.
3 Da wurden die goldenen Gefäße herbeigebracht, die man aus dem Tempel, aus dem Haus Gottes in Jerusalem, weggenommen hatte, und der König trank daraus samt seinen Großen, seinen Frauen und seinen Nebenfrauen.
4 Sie tranken Wein und priesen die Götter aus Gold und Silber, aus Erz, Eisen, Holz und Stein.
5 Im selben Augenblick erschienen Finger einer Menschenhand, die schrieben gegenüber dem Leuchter auf die getünchte Wand des königlichen Palastes; und der König sah die schreibende Hand.
6 Da verfärbte sich das Gesicht des Königs, und seine Gedanken erschreckten ihn, und alle Kraft wich aus seinen Gliedern, und seine Knie schlotterten.
7 Der König schrie mit lauter Stimme, man solle die Wahrsager, Chaldäer und Zeichendeuter holen. Und der König begann und sprach zu den Weisen von Babel: »Derjenige, welcher diese Schrift lesen und mir sagen kann, was sie bedeutet, der soll mit Purpur bekleidet werden und eine goldene Kette um seinen Hals tragen und als Dritter im Königreich herrschen!«
8 Und alle Weisen des Königs kamen herbei, aber sie konnten weder die Schrift lesen noch ihre Bedeutung dem König erklären.
9 Da wurde der König Belsazar sehr bestürzt, und sein Gesicht verfärbte sich, und seine Großen waren ganz verwirrt.
10 Auf Wunsch des Königs und seiner Großen kam die Königinmutter in den Trinksaal. Die Königin begann und sprach: O König, mögest du ewig leben! Deine Gedanken sollen dich nicht erschrecken, und dein Aussehen verändere sich nicht!
11 Es gibt einen Mann in deinem Königreich, in dem der Geist der heiligen Götter ist und bei dem in den Tagen deines Vaters Erleuchtung, Verstand und Weisheit gleich der Weisheit der Götter gefunden worden ist, sodass dein Vater, der König Nebukadnezar, ihn zum Obersten der Traumdeuter, Wahrsager, Chaldäer und Zeichendeuter bestimmt hat — ja, dein Vater, o König! —,
12 ganz allein deshalb, weil bei ihm ein vortrefflicher Geist, Verstand und Scharfsinn gefunden wurde zur Deutung von Träumen, zur Erklärung von Rätseln und zur Auflösung von Knoten, nämlich bei Daniel, dem der König den Namen Beltsazar gab. So lasse man nun Daniel rufen; der wird dir die Deutung sagen!
13 Sobald nun Daniel vor den König hineingeführt worden war, ergriff der König das Wort und sprach zu ihm: Bist du Daniel, einer der Weggeführten von Juda, die mein Vater, der König, aus Juda hergebracht hat?
14 Ich habe von dir gehört, dass der Geist der Götter in dir sei und dass Erleuchtung und Verstand und außerordentliche Weisheit bei dir gefunden werden.
15 Nun sind die Weisen und Wahrsager vor mich geführt worden, um diese Schrift zu lesen und mir ihre Bedeutung mitzuteilen; sie waren aber nicht imstande, die Bedeutung der Worte zu erklären.
16 Und von dir habe ich gehört, dass du Deutungen geben und Knoten auflösen könnest. Wenn du nun diese Schrift lesen und mir ihre Bedeutung erklären kannst, so sollst du mit Purpur bekleidet werden und eine goldene Kette an deinem Hals tragen und als Dritter im Königreich herrschen!
17 Da antwortete Daniel und sprach vor dem König: Deine Gaben mögen dir verbleiben, und gib deine Geschenke einem anderen! Jedoch die Schrift will ich dem König lesen und erklären, was sie bedeutet.
18 O König! Gott, der Allerhöchste, hat deinem Vater Nebukadnezar das Königtum, die Majestät, die Ehre und die Herrlichkeit verliehen;
19 und wegen der Majestät, die Er ihm gab, zitterten und bebten vor ihm alle Völker, Stämme und Sprachen; denn er tötete, wen er wollte, und ließ leben, wen er wollte; er erhöhte, wen er wollte, und erniedrigte, wen er wollte.
20 Da sich aber sein Herz erhob und sein Geist übermütig wurde bis zur Vermessenheit, wurde er von seinem königlichen Thron gestürzt, und seine Würde wurde ihm genommen;
21 man verstieß ihn von den Menschenkindern, und sein Herz wurde den Tieren gleich; er wohnte bei den Wildeseln, und man fütterte ihn mit Gras wie die Ochsen, und sein Leib wurde vom Tau des Himmels benetzt, bis er erkannte, dass Gott, der Allerhöchste, Macht hat über das Königtum der Menschen und darüber setzt, wen er will.
22 Du aber, Belsazar, sein Sohn, hast dein Herz nicht gedemütigt, obwohl du das alles wusstest,
23 sondern du hast dich über den Herrn des Himmels erhoben; und man hat die Gefäße seines Hauses vor dich gebracht, und du und deine Gewaltigen, deine Frauen und Nebenfrauen, ihr habt Wein daraus getrunken, und du hast die Götter aus Gold und Silber, aus Erz, Eisen, Holz und Stein gepriesen, die weder sehen noch hören noch verstehen; den Gott aber, in dessen Hand dein Odem und alle deine Wege sind, hast du nicht geehrt!
24 Infolgedessen wurde von ihm diese Hand gesandt und diese Schrift geschrieben.
25 So lautet aber die Schrift, die geschrieben steht: »Mene, mene, tekel upharsin!«
26 Und das ist die Bedeutung des Spruches: »Mene« bedeutet: Gott hat die Tage deines Königtums gezählt und ihm ein Ende bereitet!
27 »Tekel« bedeutet: Du bist auf einer Waage gewogen und zu leicht erfunden worden!
28 »Peres« bedeutet: Dein Königreich wird zerteilt und den Medern und Persern gegeben werden!
29 Sogleich befahl Belsazar, dass man den Daniel mit Purpur bekleiden und ihm eine goldene Kette um den Hals legen und von ihm ausrufen solle, dass er der dritte Herrscher im Königreich sein solle. 30 In derselben Nacht wurde Belsazar, der König der Chaldäer, umgebracht.
 
 
Anbetung - Predigt 
Gebet - Gemeinschaft
Einladung zum Mittagessen
Beginn: 10:30 Uhr
 
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

"Ein Christ ist wie der Mond: 
entweder im Zunehmen oder im Abnehmen."
(Bernhard von Clairvaux)

"Glaube ist Liebe, Frieden und Freude im Heiligen Geist. 
Er ist die fröhlichste und heiterste Sache der Welt. 
Er ist völlig unvereinbar mit 
Griesgrämigkeit, Missmut und Hartherzigkeit."
(John Wesley)