„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Dienstag, 28. Februar 2023

Ein besonderer Vers aus dem Buch Josua

Im Buch Josua fällt es schwer, einen „besonderen“ Vers aus all den besonderen Versen herauszupicken. Sollte man aus dem ersten Kapitel des Buches die Verse 6-9 nehmen?

Sei getrost und unverzagt; denn du sollst diesem Volk das Land austeilen, das ich ihnen zum Erbe geben will, wie ich ihren Vätern geschworen habe. 7 Sei nur getrost und ganz unverzagt, dass du hältst und tust in allen Dingen nach dem Gesetz, das dir Mose, mein Knecht, geboten hat. Weiche nicht davon, weder zur Rechten noch zur Linken, auf dass du es recht ausrichten kannst, wohin du auch gehst. 8 Und lass das Buch dieses Gesetzes nicht von deinem Munde kommen, sondern betrachte es Tag und Nacht, dass du hältst und tust in allen Dingen nach dem, was darin geschrieben steht. Dann wird es dir auf deinen Wegen gelingen, und du wirst es recht ausrichten. 9 Habe ich dir nicht geboten: Sei getrost und unverzagt? Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.

Lass Dich durch diese Verse ermutigen. Aber es sind nicht die, die ich für heute gewählt habe. Sollte man aus dem letzten Kapitel den bekannten, herausfordernden Vers nehmen (24:15):

Gefällt es euch aber nicht, dem Herrn zu dienen, so wählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter gedient haben jenseits des Stroms, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen.

Ein herausstehender Vers im Buch Josua. Aber auch dieser Vers soll nicht der „besondere“ Vers für heute sein, sondern der aus Josua 10:12+13a:

Damals redete Josua mit dem Herrn an dem Tage, da der Herrdie Amoriter vor den Israeliten dahingab, und er sprach in Gegenwart Israels: Sonne, steh still zu Gibeon, und Mond, im Tal Ajalon! 13 Da stand die Sonne still und der Mond blieb stehen, bis sich das Volk an seinen Feinden gerächt hatte. Ist dies nicht geschrieben im Buch des Redlichen? So blieb die Sonne stehen mitten am Himmel und beeilte sich nicht unterzugehen fast einen ganzen Tag.

Israel war dabei, das Land Kanaan einzunehmen. Unter der Führung des Königs von Jerusalem stellte sich eine Allianz von 5 Königen gegen Josua. Der allmächtige Gott Israels gab Josua die Oberhand, und als Josua merkte, dass er den Sieg nicht vor der Dunkelheit einfahren konnte, gebot er der Sonne, still zu stehen und die Sonne stand still. Im geistlichen Kampf – und es war (unter anderem) ein geistlicher Kampf –ließ Gott die Sonne länger scheinen, als das normalerweise der Fall gewesen wäre.

Was für ein gnädiger Gott … was für ein gewaltiger Schöpfer … was für ein Helfer in der Not!  Er setzte Naturgesetze außer Kraft, um den Seinen den Sieg zu garantieren. Bis dahin ungehört, ungeschehen. Premiere durch Josua. Und, faszinierenderweise, verheißt Jesus uns ähnliche Möglichkeiten im Neuen Testament. In Markus 11:23 verspricht Jesus:

Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berg sagen wird: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer!, und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, dass geschieht, was er sagt, dem wird es werden.

Josua hatte – geistlich gesehen – keine andere Wahl. Vermutlich hat er nicht lange überlegt, ob er es schaffen würde, die Sonne still stehen zu lassen. Er vertraute einfach seinem Herrn, befahl und erfuhr Gottes Handeln.

Du und ich müssen weder Berge versetzten noch die Sonne still stehen lassen. Wir haben andere Anliegen und Nöte. Aber wir wollen uns durch diesen besonderen Vers ermutigen lassen, unsere Anliegen – die großen und die kleinen – mit Zuversicht zu Gott zu bringen. Er kann alles tun, was Er will. Sogar Naturgesetze kann Er außer Kraft setzen!

Montag, 27. Februar 2023

George Whitefield (2)

Vorgestern hatten wir die Woche mit einem Artikel über George Whitefield abgeschlossen.

Wer die Andacht gelesen hat, ist mit einigen Tatsachen des Erweckungspredigers vertraut. Heute abschließend noch einige Beobachtungen und 4 weitere Zitate.

George Whitefield schielte. Aber diese Augenschwäche hielt ihn nicht davon ab, im Freien und in Gotteshäusern zu predigen. (Lass Dich nicht durch Deine – vermeintlichen – Schwächen davon abhalten, Jesus von ganzem Herzen zu dienen). Sein Schielen hielt auch die Menschen nicht davon ab, in Schaaren zusammen zu laufen, wo immer Whitefield predigte. Darüber war er scheinbar selbst erstaunt.

Seine Predigten waren ungewöhnlich. Es heißt, wenn er über Menschen der Bibel predigte, weinte er, tanzte er und schrie er. Einer der berühmtesten Schauspieler in Großbritannien sagte einmal: „Ich würde einen Haufen Geld zahlen, wenn ich „Ohhh“ sagen könnte wie Mr. Whitefield.“

Wo immer er predigte, kamen Tausende zusammen. Die Menge bahnte sich oft mit Ellbogen und Schubsereien ihren Weg in Reichweite der mächtigen Stimme Whitefields, die wie eine Trompete durchklang. Wenn er dann sprach, herrschte andächtige Stille und bis zu 25,000 Menschen hörten ihm zu.

Whitefield war eins der Instrumente des Heiligen Geistes für die erste große Erweckung im 18. Jahrhundert. Er scheute sich nicht, seinen Glauben und seine Predigt auszuleben und mit klaren Worten zu verkündigen. Angesprochen auf seine Predigtweise antwortete er:
  
„Ich werde kein Prediger sein mit einem Mund aus Samt!“

Vielleicht war das der Grund dafür, dass Gott ihn so mächtig gebrauchen konnte.

Zum Abschluss noch einmal 4 seiner Zitate:

Über das Weitergehen:
Geh immer weiter. Halte nicht an! Trödle nicht auf Deiner Reise. Strecke Dich aus nach dem Ziel, das Dir gesteckt ist. Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, und Gott wird dir barmherzig sein.

Darüber, kindgemäß zu sein:
Ich vermute, als unser Herr sagte, wir müssen uns bekehren und werden wie die Kinder, da meinte er auch, dass wir uns unserer Schwächen bewusst sein müssen. Hier liegt der Vergleich zum Kind.

Über die Liebe
Gott ist sehr zufrieden, wenn alle unsere Handlungen von der Liebe ausgehen, Liebe zu Ihm und Liebe zu unsterblichen Seelen.

Darüber, Jesus anzunehmen:
So, wie Christus von einer Jungfrau geboren wurde, so muss er geistig in unseren Herzen geboren werden. Wie Er  für die Sünde starb, so müssen wir der Sünde sterben. Wie er von den Toten auferstand, so müssen auch wir auferstehen zu einem geistlichen Leben.

Sonntag, 26. Februar 2023

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat!

Lehrtexte:

Römer 12:16:
Seid gleich gesinnt gegeneinander; trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den Niedrigen; haltet euch nicht selbst für klug!

Johannes 17:20+21:
Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden, auf dass sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; auf dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.

Johannes 3:16:
Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.

Römer 10:13-15:
»Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden«. 14 Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne einen Verkündiger? 15 Wie sollen sie aber verkündigen, wenn sie nicht ausgesandt werden?

 Anbetung - Reisebericht
Predigt - Gebet
Gemeinschaft
Einladung zum Mittagessen
Beginn: 10:30 Uhr
 
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

"Bete, als hinge alles von Gott ab. 
Handle, als hinge alles von dir ab."
(Augustinus)

"In der Gemeinde Jesu 
geht es nicht um Sympathie und Antipathie, 
sondern um das ehrerbietige, liebende Ja zueinander."
(Corrie ten Boom)

Samstag, 25. Februar 2023

George Whitefield

... und wieder grüßt das Murmeltier. 😕 - Ich bin wohl noch nicht wieder ganz in Deutschland angekommen. Heute zumindest ein neuer Post - wenn auch mit Verspätung. Keine Sorge; regelmäßige und rechtzeitig eingestellte Andachten werden wieder zur Regel.  

Im Jahr 1714, am 16. Dezember wurde George Whitefield in England geboren. Gemeinsam mit John Wesley war er aktiv in der Heiligungsbewegung, die dann zur Entstehung des Methodismus führte.

Bereits im zarten Alter von 2 Jahren wurde Whitefield zum Halbwaisen, als sein Vater starb. Er wuchs in der Gastwirtschaft seiner Mutter auf, bevor er mit 18 Jahren eine Ausbildung zum Priester began. In Oxford schloss er sich dem „Holy Club“, dem Heiligen-Club“ an, der von den Brüdern John und Charles Wesley geleitet wurde. Mit 21 Jahren erlebte Whitefield seine persönliche Wiedergeburt.

George Whitefield wurde mit 30.000 Predigten als rastloser Prediger bekannt. Bekannt wurde er außerdem für seine voluminöse Stimme und schauspielerische Kanzeleinlagen.

Gestern vor 244 Jahren, am 30. September 1770 starb er, 56jährig. Whitefield predigte die Sündhaftigkeit des Menschen, so, wie er die Gnade Gottes predigte. Obwohl Whiefield als strenger Calvinist galt, bestand eine gegenseitige Würdigung zwischen dem armenianistisch geprägten John Wesley und ihm. (Es ist also möglich!)

Relevant Magazine (Link: HIER) veröffentlichte zum Jahrestag seines Todes einige der besten Whitefield Zitate, die ich hier weitergeben möchte. (Eigenübersetzung)

Über die Seele:
Vorsorge für die Seele ist ‘eine Angelegenheit von höchster Wichtigkeit’ – weit über allem, was man als Vergleich anführen könnte.

Darüber, ein “Anstoss zu sein”:
Es ist eine armseelige Predigt, die keinen Anstoss gibt, die weder den Hörer unzufrieden macht mit sich selbst, noch mit dem Prediger.

Darüber, Widerstand zu erfahren:
Wenn Du mit Jesus lebst, wirst Du in jedem Fall Widerstand erfahren. In unseren Tagen ein wahrer Christ zu sein, bedeutet tatsächlich, ein „Skandal“ zu sein.

Über Evangelisation:
Möge Gott es verhindern, dass ich mit irgendjemandem eine Viertelstunde unterwegs bin, ohne mit ihnen Über Christus zu redden.

Darüber, sich auf Gott zu verlassen:
Was? In den Himmel kommen durch eigene Anstrengung? Du kannst genausogut versuchen, an einem Seil aus Sand zum Mond zu klettern.

Über das Geben:
Wenn wir keine Wohltätigkeit kennen, sind wir keine Christen. Wohltätig zu sein ist die Pflicht jedes Christen.

Über das Evangelium:
Wer immer das Evangelium mit einem klaren Auge liest und mit reinen Absichten, wird herausfinden, dass der Herr jede Möglichkeit genutzt hat, Seine Jünger zu erinnern:
Dass Sein Reich nicht von dieser Welt ist
dass Seine Lehre die Lehre des Kreuzes ist
und dass das Bekenntnis, Jesu Jünger zu sein, ein Ruf ist zu ständiger freiwilliger Bereitschaft zu Leiden und Selbstverleugnung.

Über Gebet:
Gläubige erhalten und unterhalten ihren Wandel mit Gott durch das verborgene Gebet. Der Geist der Gnade wird immer begleitet von dem Geist der Fürbitte.

Freitag, 24. Februar 2023

Sorry!

 Morgen wieder ein neuer Post! Heute bitte einfach stöbern.

Donnerstag, 23. Februar 2023

Vertraue ich Gott zu viel?

Denn so spricht Gott, der Herr, der Heilige Israels: 

Durch Umkehr und Ruhe könntet ihr gerettet werden
im Stillesein und im Vertrauen läge eure Stärke. 
Aber ihr habt nicht gewollt… 
(Jesaja 30:15)

 „Herr, vertraue ich Dir zu viel? Zu kindisch? Zu naiv? Zu blind?“ – Hast Du Dir diese Frage auch schon gestellt? Ich hab mich das manches Mal gefragt. Nicht, weil ich solch einen tollen, ungebändigt großen Glauben habe. Schön wär’s! Auch nicht, weil ich alles gelernt habe, was es betreffs des Glaubens zu lernen gibt und jetzt ohne Hemmungen alle meine Sorgen immer sofort auf Ihn werfe. Leider trifft eher das Gegenteil zu. Aber es gibt markante Verse, die uns vielleicht dennoch die (falsche) Idee geben, Gott zu gutmütig zu vertrauen.

In 1 Samuel 14:6 heißt es:
„… Es ist dem Herrn nicht schwer,
 durch viele oder durch wenige zu retten!”

Dieser Vers belehrt uns, dass es kein Hindernis für Gott gibt, zu wirken. KEIN Hindernis!
Nicht Menge und nicht Mangel – nichts kann Gott einschränken.

Vertrauen wir Ihm zu viel, wenn wir eine Aufgabe sehen, die richtig und wichtig ist, von der wir meinen, dass sie unbedingt getan werden sollte – aber wir schaffen es nicht, sie in unseren Tag einzubauen? Handeln wir naiv, wenn wir sie dem Herrn anbefehlen und sie in Seinen fähigen Händen lassen?

Vertrauen wir Ihm zu viel, wenn wir um des Friedens Willen den untersten Weg gehen und zurückstecken und unsere Rechte in Seinen Händen lassen?

Vertrauen wir Ihm zu viel, wenn wir Ihm unsere Frustrationen und die erfahrenen Ungerechtigkeiten im Gebet abgeben und sie in Seinen fähigen Händen lassen, damit Er uns ganz ohne unsere Hilfe Hilfe schafft?

Vertrauen wir Ihm zu viel, wenn wir uns Ihm immer wieder neu hingeben, selbst in unserer Schwachheit und unserem Versagen?

Die Antwort Gottes auf diese Frage ist ein klares „Nein!“ Es ist zwar richtig, dass der Herr uns nicht die Aufgaben aus den Händen nehmen wird, die Er uns gegeben hat, nur weil wir zu bequem sind, sie zu erledigen. Aber unser Vertrauen in Ihn ist nie zu groß, eher immer zu klein. Auf mich trifft das in jedem Fall zu.

Niemand kann sich zu sehr auf Gott verlassen, niemand sich zu sehr Jesus anbefehlen. Die Tatsache, dass wir uns immer noch Sorgen machen, dass wir immer noch meinen, unseren eigenen Weg durchdrücken zu müssen, dass wir immer noch so sehr mit Frust zu kämpfen haben, anstatt ihn abzugeben an Jesus, zeigt, dass unser Vertrauen noch wachsen muss.

Die Tatsache, dass ich nicht meine Gebete wie Hannah bei Gott abgebe – und dann Gottes Gegenwart mit einem erleichterten Herzen verlasse, zeigt mir, dass ich Gott nicht ZU VIEL vertraue. Im Gegenteil: Da ist viel Raum zu Lernen und zu Wachsen.

Er kann! Er hört! Er vermag! Ich kann mich ruhig auf Ihn verlassen! Ich darf mich auf Sein Wort durch Jesaja verlassen, der sagt: Im Stillesein und im Vertrauen ist eure Stärke!

Mittwoch, 22. Februar 2023

Wir brauchen einander!

Leiden (um Jesu Willen) sind Nachfolgern Jesu angekündigt. Sie sind dennoch unangenehm, haben aber ein gewinnbringendes Ende. 

Für ein gewinnbringendes Ende sind wir schon bereit, einiges in Kauf zu nehmen, auch im Alltag.

  • So nehmen wir den leidigen Zahnarztbesuch in Kauf, um hinterher wieder „kraftvoll zubeißen“ zu können.
  • Wir nehmen den Kredit in Kauf, um endlich die Euro-fressende Rostbeule los zu werden und den Neuwagen fahren zu können.
  • Wir sparen uns monatlich den gemeinsamen Restaurantbesuch ein, um einmal im Jahr zur Erholung in Urlaub fahren zu können.
Auch das Annehmen von Leiden im geistlichen Leben hat ein überaus gewinnbringendes Ende. Dennoch hat die Bibel recht, wenn sie das Durchqueren von Tälern des Leids als Kampf bezeichnet. Das Überwinden in Leiden kommt nicht automatisch. In 1 Petrus 4:7-11 werden uns wichtige Stützen gegeben, wie wir im Leiden überwinden und ein gewinnbringendes Ende erfahren können.

Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. So seid nun besonnen und nüchtern zum Gebet. Vor allem aber habt innige Liebe untereinander; denn die Liebe wird eine Menge von Sünden zudecken. Seid gegeneinander gastfreundlich ohne Murren! Dient einander, jeder mit der Gnadengabe, die er empfangen hat, als gute Haushalter der mannigfaltigen Gnade Gottes: Wenn jemand redet, so rede er es als Aussprüche Gottes; wenn jemand dient, so tue er es aus der Kraft, die Gott darreicht, damit in allem Gott verherrlicht wird durch Jesus Christus. Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

So zu handeln hilft nicht nur uns selbst, Leiden gewinnbringend und siegreich zu durchstehen. Dadurch helfen wir auch einander, im Leid zu überwinden.

Wenn wir nicht einander lieben, finden wir weder Kraft in der Welt, die uns verspottet, noch in der Gemeinde, die uns nicht liebt. Darum gehen viele in die Welt zurück. Es ist einfacher, den Spott zu umgehen als ohne Liebe zu leben. Darum: Liebt einander!

Gastfreundschaft beinhaltet mehr als eine Tasse Kaffee. Es beinhaltet: füreinander da sein, sich gegenseitig helfen. Finde ich diese Hilfe im Leid nicht bei meinen Geschwistern, wird das Überwinden umso schwerer. Darum: Seid gastfreundlich gegeneinander!

Wenn wir nicht einander dienen, schaden wir der Sache Gottes, der uns gebrauchen möchte. Wir schaden der Gemeinde Gottes, Seinem Leib, an dem JEDES Glied wichtig ist. Und wir schaden den Geschwistern, die im Feuer des Leidens unseren Dienst brauchen. Dienen wir nicht, ist manch einer versucht, sich wieder den Spöttern anzupassen, um das Leiden zu beenden. Darum: Dient einander!

Redet Aussprüche Gottes untereinander. Wer braucht heute einen Ausspruch Gottes (in Person, am Telefon, in einer Email, SMS, Brief ...) um im Leiden standhaft zu bleiben und nicht aufzugeben? Wenn wir scheinbar alleine und ohne Zuspruch sind im Leid, ist die Versuchung weitaus größer, das Leiden zu umgehen oder eigenmächtig abzubrechen, ohne an das gewinnbringende Ende zu denken. Darum: Sprecht Aussprüche Gottes zueinander!

Petrus sagt: Das Ende von Verfolgung und Druck ist in Sicht! Der Segen Gottes ist nahe! Haltet durch – und helft einander, durchzuhalten!

Quelle: HIER
Ein Baum – allein auf weitem Feld im Sturm, ist schwach und gefährdet!
 
Ein Baum - umgeben von anderen, ist stark und trotzt dem Sturm!
 
Wir laden herzlich ein, zusammenzustehn - auch heute Abend. Wir wollen miteinander Gott anbeten, auf Sein Wort hören und einander stärken für den Alltag! Herzlich Willkommen!
 
Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 19:30 Uhr

Dienstag, 21. Februar 2023

Ein besonderer Vers aus ... dem 5. Buch Mose

Einer meiner Lieblingsverse im Alten Testament steht in 5. Mose 33:27:

Zuflucht ist bei dem alten Gott und unter den ewigen Armen.
Er hat vor dir her deinen Feind vertrieben und geboten: Vertilge!

Andere Übersetzungen reden von dem „Gott der Urzeit“ oder dem „ewigen Gott!“

Im Gegensatz zum Einleitungssatz ist die Aussage vom „ewigen Gott“ oder dem „Gott der Urzeit“ ein Zuspruch. Es spricht von dem Gott, der sich nicht ändert, der zuverlässig war, ist und bleibt. Ein Gott, der nicht ermüdet und dessen Kräfte sich nie abschwächen. Ein Gott, der Zuversicht schenkt, den Feind vertreibt und uns Sieg schenkt.

Immer wieder begegnen wir Menschen, denen sich die Vergangenheit wie eine Fessel um die Seele legt. Wie ein Hamster im Laufrad rennen sie, was die Kräfte hergeben, nur um später festzustellen, dass sie sich nicht von der Stelle bewegt haben. Ihre Seele hat Wunden und Narben zurückbehalten, die schmerzen und die Lebensfreude hindern.

Ich meine, dass der oben zitierte Vers helfen kann. Wenn Gott ein Gott der Urzeit ist, der alte Gott, der ewige Gott, dann ist Er auch der Gott, an dem nichts unbemerkt vorbeigekommen ist, was bei uns Narben hinterlassen hat. Wir mögen uns fragen: Wo war Er denn? Warum hat Er denn nicht eingegriffen? Die Antwort darauf mag in jeder Situation etwas anders ausfallen. Tatsache ist, dass Er da war, mit uns in der schweren Zeit, mit uns im Leid, in der Trauer, im Schmerz. Wir wissen nicht, wo wir heute wären, wäre Er nicht bei uns gewesen. Wir waren nicht allein! Der ewige Gott, der Gott der Urzeit war bei uns.

Er war da und hat Er hat es zugelassen. Er hat auch gewusst, dass wir es mit Seiner Hilfe würden tragen können. Er möchte es gebrauchen und zum Guten einsetzen in unserem Leben.

Zuflucht ist bei dem alten Gott und unter den ewigen Armen.
Er hat vor dir her deinen Feind vertrieben und geboten: Vertilge!

Gott versichert uns, dass Er der Gott der Urzeit ist, dass Er da war, dass Er vertrieben hat. Und Er verspricht uns, dass bei Ihm Zuflucht zu finden ist. Lasst uns alles, was schmerzt, was belastet und die Lebensfreude raubt – lasst uns unsere Vergangenheit im Glauben an Seine Zusagen – bei Ihm ablegen. Lasst uns nach vorne sehen und gehen. Lass Deine Gegenwart und Zukunft nicht von der Vergangenheit bestimmt werden. Der ewige Gott war da, in Deiner Vergangenheit. Und Er ist heute da und morgen … und danach … und danach … und danach …