„Leidenschaft 2“? Bei manchen
Menschen gibt’s wirklich eine „Leidenschaft 2“, obwohl so ein Begriff in
Wirklichkeit ein Oxymoron ist, ein Widerspruch in sich selbst.
Wer eine Leidenschaft hat, ist bereit sich
voll dafür einzusetzen, zu leben und zu sterben.
Mathematik war nicht Henry Martyns
Leidenschaft, obwohl es vielleicht DIE hervorstehende Fähigkeit in seinem Leben
war. Henry Martyn war ein angesehener Gelehrter, dem alle Türen im Leben offen
standen. Er wurde als 20jähriger Cambridge Student für seine Leistungen in
Mathematik geehrt. Ihm wurde die allerhöchste Auszeichnung auf diesem Gebiet
verliehen. Trotzdem fühlte sich Henry Martyn innerlich leer. Es wird gesagt: “Anstatt
Erfüllung in seinen Leistungen zu finden, hatte er nur ‚einen Schatten erhascht’“
Dann
dachte er über seine Lebensziele nach, und segelte als 24jähriger nach Indien.
Bei seiner Ankunft betete Er: Herr, lass
mich für Dich verbrennen. Er betete nicht für einen ‚burn-out’
(Nervenzusammenbruch), sondern, wie eine Kerze, hell für Jesus zu brennen. In
den nächsten 7 Jahren, bevor er starb, übersetzte er das NT in 3 schwere
Sprachen des Ostens. Er starb mit 31 Jahren.
Henry Martyn hatte eine
Leidenschaft: Leben für Jesus! Was ist Deine
Leidenschaft? John Piper schreibt:
"Du musst nicht viel wissen im Leben, um einen
Unterschied in der Welt zu machen. Aber einige großartige Dinge
solltest Du kennen, die wichtig sind. Und dann musst Du bereit sein, dafür zu leben und dafür zu sterben. Die Leute, die einen bleibenden Unterschied in
der Welt gemacht haben, sind nicht die Menschen, die alles mögliche gemeistert
haben, sondern solche, die durch ein paar große Dinge gemeistert wurden. Solche Menschen brauchen weder gutes Aussehen noch Reichtum.
Du musst nicht aus gutem Hause kommen
oder von einer bekannten Ausbildungsstätte. Du musst nur
ein paar großartige,
majestätische, unveränderlich, offensichtliche,
einfache, herrliche Dinge kennen,
und dich durch sie entzünden lassen.“
Wow! Piper fragt: Bin ich bereit zu sterben wofür ich lebe? Lebe ich für etwas, das es wert ist, alles
zu verlieren?
Ludwig Graf von Zinsendorf, Gründer der
Herrnhuter Brüdergemeine, den Gott gewaltig für Sein Reich gebrauchte, sagte: „Ich
habe nur eine Leidenschaft: Jesus und Ihn allein!
Du und ich, wir haben ein
Leben. Dieses eine Leben ist dein Kapitel in der Geschichte der Welt.
Wir haben
nur Zeit und Kraft für ein Ziel und eine Leidenschaft. Mach sicher, dass
sich
Deine Leidenschaft, das Ziel, für das Du lebst, lohnt. Dass Du am Ende
Deines
Lebens zurückschaust und sagen kannst: Ich habe die richtige
Leidenschaft
gehabt, das richtige Ziel vor Augen und gehe jetzt weiter, um den
himmlischen Lohn zu erhalten und gleichzeitig mehr denn je zu erkennen:
JESUS war es alles wert - und wäre viel mehr wert gewesen!
Mein Gebet ist, dass JESUS ALLEIN unsere Leidenschaft ist!
Freitag, 3. Januar 2020
Donnerstag, 2. Januar 2020
Bibel 2020
Ich bin ein Verfechter täglicher Bibellese. Warum? – Nun,
dafür gibt es unzählige Gründe. Hier sind ein paar:
Ich behalte dein Wort in meinem
Herzen,
damit ich nicht wider dich
sündige. (Psalm 119:11)
Meine Seele verschmachtet vor
Gram;
richte mich auf durch dein Wort. (Psalm 119:28)
Führe meine Sache und erlöse
mich;
erquicke mich durch dein Wort. (Psalm 119:154)
Leite meine Schritte sicher durch
dein Wort.
Lass nicht zu, dass ich vom Bösen
überwältigt werde. (Psalm 119:133)
Gottes Wort zu lesen
und dann zu leben bewahrt uns vor der Sünde und ihren Folgen. Es richtet uns
auf, wenn wir niedergedrückt – und erquickt uns, wenn wir ermüdet sind. Gottes
Wort leitet uns, wenn wir Wegweisung benötigen und macht unsere Schritte fest.
Es gäbe listenweise
weitere Möglichkeiten, die Segnungen aufzuzählen, die das Wort Gottes uns
bringt. Ist auch logisch nachvollziehbar. Wenn Gottes Wort ist, was es
behauptet zu sein – das Wort GOTTES, unseres Schöpfers an uns Menschen, Seine
Geschöpfe – dann gibt es nichts Wichtigeres, als durch dieses Wort diesen Gott
kennen zu lernen.
Leider gibt es eine
Unzahl von Christen, die die Auffassung vertreten, dass sie Gottes Wort gut
genug kennen und dass es ihnen reicht, einmal in der Woche (sonntags) oder hier
und da mal noch für 5 Extraminuten in Gottes Wort zu stöbern. Oft mit dem
Gedanken, eine Pflicht zu erfüllen oder etwas zu lesen, „was man ja eh schon
kennt“. Gottes Wort möchte aber nicht (nur) in unseren Kopf, sondern vor allem
in unser Herz. Bleibt es auf dem Weg dahin im Kopf stecken, bläht der sich auf
und das Herz schrumpft.
Im vergangenen Jahr
hatte ich den Vorsatz gefasst, 1x durch die gesamte Bibel zu lesen. Nun, meist
wurde ein Hören daraus, aber ich bin durchgekommen. Mit nur 3,5 Kapitel am Tag
kann man durch die Bibel lesen / hören und kann das – im Fall von Hören – tun,
wenn man im Auto unterwegs ist (statt Musik), wenn man im Fitness Center ist
oder auf einem Spatziergang im Wald. Fazit: Es wurde vielfach zu einer echten
Inspiration, manch ein Blogeintrag ist dadurch entstanden und immer wieder habe
ich gestaunt über Zusammenhänge, die man gar nicht so mitkriegt, wenn man die
Bibel nur abschnittweise liest. Das tue ich zwar auch mit Gewinn, aber das
Lesen/Hören durch alle 66 Bücher in einem Jahr waren ein solcher Gewinn, dass
ich es dieses Jahr erneut zum Vorsatz genommen habe – und zwar ganz ohne
gesetzlichen Druck sondern aus schierer Freude.
Einen Leseplan in
chronologischer Reihenfolge findest du HIER
Einen Leseplan in
traditioneller Reihenfolge findest Du HIER
Eine Hinweisliste auf verschiedne Audiobibeln findest Du
HIER
Ich wünsche Dir ein
spannendes und gesegnetes Jahr mit Gottes Wort als täglichem Begleiter. Antworten auf unsere Fragen und Nöte finden wir bei unserem Meister, Lehrer und Hirten, Jesus!
Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute findet.
(Psalm 119:162)
Mittwoch, 1. Januar 2020
Entweder ... oder ....
Hinter uns! Das gesamte Jahr 2019 hat sich zu den Tagen der Vergangenheit gesellt, die jetzt hinter uns liegen. Ein Jahreswechsel ist immer eine Megachance, Ballast hinter sich zu lassen, nach vorne zu schauen und sich auf ein
neues Jahrzu konzentrieren.
Wie geht es weiter in 2020? Jeder von uns wird Entscheidungen treffen müssen. Du – und ich auch. Soll es so weitergehen, wie bisher? Das wird in manchen Bereichen hoffentlich der Fall sein. Es war ja nicht alles schlecht im ablaufenden Jahr. Viele unserer Gebete hat der Herr erhört und wir haben darüber gefreut (und vieles davon bereits wieder vergessen ... 😟) Wir haben gute Zeiten mit Freunden, Geschwisatern und mit Jesus gehabt. Er hat uns gebraucht, oft, ohne dass wir es gemerkt haben. Aber neben all dem Guten hat es gewiss auch Bereiche gegeben, in denen manches verbesserungswürdig ist oder sogar dringend der Veränderung bedarf.
Auch im neuen Jahr wird unser Leben mit Jesus herausgefordert werden, und wir müssen Entscheidungen treffen. Das mussten die Jünger auch auf ihren Wegen mit Jesus. Und andere, die Jesus begegneten, mussten das auch. Hier sind einige der „entweder – oder“ Entscheidungen, die Menschen der Bibel treffen mussten und die wir so oder in ähnlicher Weise auch treffen müssen. Das neue Jahr gibt uns die Möglichkeit, neu anzufangen.
Wie geht es weiter in 2020? Jeder von uns wird Entscheidungen treffen müssen. Du – und ich auch. Soll es so weitergehen, wie bisher? Das wird in manchen Bereichen hoffentlich der Fall sein. Es war ja nicht alles schlecht im ablaufenden Jahr. Viele unserer Gebete hat der Herr erhört und wir haben darüber gefreut (und vieles davon bereits wieder vergessen ... 😟) Wir haben gute Zeiten mit Freunden, Geschwisatern und mit Jesus gehabt. Er hat uns gebraucht, oft, ohne dass wir es gemerkt haben. Aber neben all dem Guten hat es gewiss auch Bereiche gegeben, in denen manches verbesserungswürdig ist oder sogar dringend der Veränderung bedarf.
Auch im neuen Jahr wird unser Leben mit Jesus herausgefordert werden, und wir müssen Entscheidungen treffen. Das mussten die Jünger auch auf ihren Wegen mit Jesus. Und andere, die Jesus begegneten, mussten das auch. Hier sind einige der „entweder – oder“ Entscheidungen, die Menschen der Bibel treffen mussten und die wir so oder in ähnlicher Weise auch treffen müssen. Das neue Jahr gibt uns die Möglichkeit, neu anzufangen.
- Als Jesus mit einer samaritischen(!) Frau(!) sprach, war das völlig kontrakulturell. Das fanden auch seine Jünger und hinterfragten Jesu Verhalten. Ihre Herausforderung war: Gehen wir den politisch und gesellschaftlich korrekten Weg – oder den Weg Jesu?
- Als Jesus das Haus Seines Vaters von den Räubern und Geschäftemachern reinigte, war ihre Herausforderung: Stellen wir uns zu den Zuschauern – oder randalieren wir mit Jesus?
- Als Jesus durch das ganze Land zog, waren es überall die Religiösesten und die Wichtigsten, die Ihn hassten, verleumdeten und Ihn umbringen wollten. Für die Jünger war die Herausforderung entweder (zumindest) eine Teildistanz zu Jesus herstellen – oder die Schmach mit Jesus zu tragen.
- Jesus zog eine bestimmte Gruppe Menschen an – und das waren nicht die „Normalen“. Jesus zog die Kranken, die Besessenen, die Ausgestoßenen und die Verrückten an. Nicht nur zog Er sie an. Er suchte sie auf. Das stellte die Jünger vor die Herausforderung: Entweder sich bei den „Normalen“ aufzuhalten – dann aber ohne Jesus – oder mit Jesus die Verrückten und die am Rand zu suchen.
- Jesus verwirrte viele Menschen immer wieder mit Seinen Worten. Da war die Rede von einem „Tempelbau“ innerhalb von 3 Tagen. Oder die Rede davon, Sein Fleisch zu „essen“ und sein Blut zu „trinken“. Auch Seine Gleichstellung mit dem Allmächtigen im Himmel rief in vielen Zorn hervor. Die Jünger hatten die Wahl: Entweder ist Jesus unglaubwürdig – oder Er spricht immer und in allem die Wahrheit.
Nicht nur die Jünger damals
standen vor herausfordernden Entscheidungen. Solche Entscheidungen
müssen Jünger aller Zeiten treffen – bis zu Dir und mir heute. Viele treffen
diese Entscheidungen schnell und unüberlegt. „Ja, wir wollen Jesus ganz und gar folgen!“ – Wenn dann aber die
Masse in eine andere Richtung rennt … wenn dann aber die Zeit des Dienstes für
Jesus mit unserer Freizeit kollidiert … wenn dann aber der Herr Seine Hand auf
uns legt und unsere Hingabe fordert – dann merkt manch einer, dass Nachfolge
mit Kosten verbunden ist, denn halbe Nachfolge ist keine Nachfolge. Die
Entscheidung, wie wir die Herausforderung „Entweder
– Oder“ beantworten, will gut überlegt sein.
Wie herrlich, wenn sich viele
von uns (in den oben angeführten Beispielen und anderen) in diesem neuen Jahr und darüber hinaus für das „oder“ entscheiden. Es ist auf jeden Fall
die Entscheidung, die Gott Freude und unserem Leben Segen bereit. Es ist die
Entscheidung, die das Reich Gottes baut und deinem und meinem Leben Erfüllung bringt.
Euch allen ein gesegnetes 2020 mit Jesus!
Dienstag, 31. Dezember 2019
Ausgang und Eingang
„Der Herr behüte deinen Ausgang und Eingang
von nun an bis in Ewigkeit!“ (Psalm 121:8)
Was für ein geeigneter Vers, das Jahr 2019 abzuschließen. Aus dem alten Jahr mit Jesus 'auswandern' und in das neue Jahr mit Ihm hineinspatzieren. Besser kann ein Jahr nicht anfangen. Nichts gegen ein schönes Feuerwerk, solange der Herr dabei ist, willkommen ist und segnen kann. Er hat uns gerufen, Ihm nachzufolgen - heute bis 24:00 Uhr und morgen ab 0:00 Uhr. Herrliche Worte Jesu: "Komm, folge mir nach!"
Drei Menschen wollten ... eigentlich ... irgendwie ... Jesus nachfolgen! Der Erste und der Dritte ergriffen selbst die Initiative, der Zweite wurde von Jesus zur Nachfolge aufgefordert: Komm! Folge mir nach! Jedoch hatten alle drei ein „Aber“. Nachfolge – aber!
Ob die erste Person je Jesus nachgefolgt ist, wissen wir nicht. Als Jesus ihm sagte:
„Die Füchse haben Gruben
und die Vögel unter dem Himmel haben Nester;
aber der Menschensohn hat nichts,
wo er sein Haupt hinlege.“ (Lukas 9:58)
hört man anschließend nichts mehr von ihm.
Vielleicht war ihm ein Kissen für die Nacht und eigene vier Wände
wichtiger als Jesus nachzufolgen. Vielleicht!
Der zweite wollte seinen Vater beerdigen.
Ob der bereits gestorben war und eine tagelange Trauerzeit anstand, oder
ob der Sohn um sein Erbe besorgt war – beides eine Möglichkeit.
Auch
die dritte Person hängt sehr an seiner Familie. Das ist grundsätzlich
eher positiv als negativ. Nur scheint seine Familie ihn von der
Nachfolge abzuhalten. Darin liegt die Tragik. Und Jesus muss allen
sagen:
„Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück,
der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.“ (Lukas 9:62)
Eine Statistik besagt, dass 16% aller Gemeindemitglieder keine Veränderung in
ihrem Leben erfahren. 16%!
- 16%, die in ihrem Glaubensleben stagnieren; auf der Stelle treten!
- 16 aus 100, die sagen, dass sie zu Jesus gehören, Ihn aber nicht erfahren!
- 16 aus 100, die behaupten, dass sie errettet sind, aber keine Freude haben!
- 16 aus 100, die für ihr geistliches Leben keine Erwartungen haben.
Nach den Worten Jesus scheint es u.a. daran
zu liegen, dass wir zurück oder zur Seite blicken – wohin auch immer –
jedenfalls nicht auf Jesus. „Komm! Folge mir nach!“
Wer
Jesus nachfolgt, hat Ihn automatisch vor Augen. Ob das jetzt, wie in
Lukas 9, Bequemlichkeit ist, die Sorge um meinen Besitz oder die Familie
– oder ob es mein Beruf, mein Hobby, meine Freizeit, mein
Haustier, meine Krankheit oder meine Freiheitsliebe ist – wenn ich
nicht Jesus vor mir sehe, dann laufe ich irgendetwas anderem nach und
bin nicht mehr ausschließlich nach vorne ausgerichtet. Dann gehöre ich zu den traurigen 16%.
Wenn Jesus uns auffordert, nicht nach
hinten zu sehen, fordert er uns aber auch auf, nicht an der
Vergangenheit festzuhalten. Sünde, Versagen und negative Erfahrungen
sollen uns nicht davon abhalten, in dieses Jahr hineinzugehen mit dem
Ziel, es mit Jesu Hilfe anders zu machen. Er vergibt! Er richtet auf!
Und Er will Neues schaffen ... IN Dir ... FÜR Dich ... DURCH Dich!
Jesus möchte Dich und mich auf jeden Fall
aus der 16% Gruppe herauslösen. Er möchte, dass wir unser Leben mit Ihm
leben, nicht zurückschauend auf Zeiten der Niederlagen, der Enttäuschungen und
der Kämpfe, sondern hoffnungsvoll vorausschauend auf ein Leben der Gotteserfahrung, des Sieges
und des Wachstums. Er möchte Dich begleiten und segenen, wenn Du heute Nacht das alte Jahr mit Dankbarkeit für alle Segnungen abschließt und alles Versagen getrost in Jesu Händen und an Seinem Kreuz zurücklässt. So segnet Er Deinen Ausgang und begleitet Dich beim Eingang in 2020.
Solch einen Ausgang und Eingang wünsche ich uns allen von Herzen! Der Herr segne Euch!
Wir laden herzlich ein zu unseren Jahresabschlussgottesdienst:
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 17:00 Uhr (ca 1 Stunde)
Montag, 30. Dezember 2019
Zum (fast) letzten Tag des Jahres.
Hast Du Vorsätze für 2020? Ich bin
jedes Mal hin- und her geworfen zwischen „Quatsch“ und „Kann man ja mal
versuchen.“ Seitdem es mit einigen Vorsätzen auch mal geklappt hat, bin
ich am Jahresende etwas positiver für neue Pläne im neuen Jahr.
Andererseits weiß ich bereits jetzt, dass dieser oder jener Vorsatz „für
die Katz“ ist.
Nimm Dir
doch morgen und am 1. Januar mal Zeit, über diese – oder einige andere Verheißungen
Gottes nachzudenken und mit IHM darüber zu reden. Wäre kein schlechter
Beginn des Jahres!
Vorsätze entstehen ja meistens dann, wenn wir den Eindruck haben, dass eine Veränderung Not tut. Eine Veränderung der Schlaf- Fernseh-
oder Freizeitgewohnheiten; eine Veränderung im Umgang mit den
Familienmitgliedern, den Nachbarn oder Arbeitskollegen, oder eine
Veränderung des Zeigers auf der Waage. (Tip: da gibt es so ein Rädchen,
das den Zeiger unter „Null“ anfangen lässt. Das hilft!)
Wenn man Revue passieren lässt, wie das
morgen zu Ende gehende Jahr verlaufen ist, hat man viel Grund, Gott zu
danken. Aber – wie jedes Jahr – gibt es auch vieles, dass sich
verbessern kann oder sogar muss. Und eins ist sicher: Vorsätze allein
helfen nicht. Die helfen mir als Jesusjünger nicht und die helfen
Menschen ohne Jesus nicht, die Veränderung möchten. Das Sprichwort: „Der
Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert!“ hat etwas für sich.
Es sagt mir in schwarz/weiß: Gute Vorsätze sind nicht genug!
So, und jetzt? Wie beende ich morgen dieses Jahr?
Wie beginne ich das Neue? Ob mit oder ohne Vorsätze ist nebensächlich.
Wirklich! Wichtig ist, dass ich es mit den Verheißungen Gottes beginne.
Hier einige, die besonders um die Jahreswende herum wichtig sind:
Jesaja 43:19:
Denn
siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's
denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der
Einöde.
1. Johannes 1:9:
Wenn
wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns
die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.
Sprüche 28:13:
Wer seine Sünde leugnet, dem wird's nicht gelingen; wer sie aber bekennt und lässt, der wird Barmherzigkeit erlangen.
Hebräer 13:5:
Seid
nicht geldgierig, und lasst euch genügen an dem, was da ist. Denn der
Herr hat gesagt (Josua 1,5): »Ich will dich nicht verlassen und nicht
von dir weichen.«
Johannes 14:13-14:
Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn. Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.
Sonntag, 29. Dezember 2019
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss:
Ein Prediger in China gebrauchte folgende Illustration, um zu verdeutlichen, wie Menschen Gott berauben. Er erklärt:
„Ein Mann ging über den Markt und hatte sieben Münzen bei sich. Er kam an einem Bettler vorbei, der seine Hand ausstreckte und um Almosen flehte. Großzügig gab der Mann dem Bedürftigen sechs seiner sieben Münzen und ging weiter. Aber anstatt sich für die Gabe dankbar zu zeigen, folgte der Bettler dem guten Mann und stahl die siebte Münze auch noch. Was für eine verwerfliche Tat!“
Dann fragt der Prediger seine Zuhörer: „Und du? Wirst Du Gott, der Dir sechs Tage geschenkt hat, den siebenten auch noch stehlen?“
Ein Prediger in China gebrauchte folgende Illustration, um zu verdeutlichen, wie Menschen Gott berauben. Er erklärt:
„Ein Mann ging über den Markt und hatte sieben Münzen bei sich. Er kam an einem Bettler vorbei, der seine Hand ausstreckte und um Almosen flehte. Großzügig gab der Mann dem Bedürftigen sechs seiner sieben Münzen und ging weiter. Aber anstatt sich für die Gabe dankbar zu zeigen, folgte der Bettler dem guten Mann und stahl die siebte Münze auch noch. Was für eine verwerfliche Tat!“
Dann fragt der Prediger seine Zuhörer: „Und du? Wirst Du Gott, der Dir sechs Tage geschenkt hat, den siebenten auch noch stehlen?“
Wer sich heute dafür einsetzt, dem Herrn einen Tag aus sieben
zu geben, wird oft in die „Gesetzesecke“ eingeordnet. Nun, in dem Fall lasse
ich mich (fast) gerne da einordnen. Heute fehlen uns die Vorbilder der Männer
und Frauen, die dem Herrn geben, was dem Herrn gehört. Heute wird der eine Tag,
an dem wir ausruhen können, uns versammeln und miteinander dem Herrn dienen
können, für alles Mögliche benutzt, zu dem wir während der Woche nicht kommen. Das
sind selten schlechte Aktivitäten, oft gute oder interessante Dinge. Sie
stärken Familienbande, fördern unsere Gesundheit und helfen uns, abzuschalten. Aber
sie bringen uns nicht die nötige Kraft Gottes, die wir für die nächste Woche
brauchen. Vieles Gute wird gestärkt und gefördert, aber das Wichtigste
verkümmert unmerklich.
Ist das gesetzliches Denken? Nein! Es rüttelt
auf, es macht nachdenklich. Es bestätigt uns in unserem Verhalten oder es
korrigiert uns. Es erinnert, was Jesus uns durch Hebräer 10:24-25 zuruft:
Spornt euch gegenseitig zu Liebe und zu guten Taten an.
Und lasst uns unsere Zusammenkünfte nicht versäumen,
wie einige es tun, sondern ermutigt und ermahnt einander,
besonders jetzt, da der Tag seiner Wiederkehr näher rückt!
Wir feiern Gottesdienst (Beginn: 10:30 Uhr) – und
laden herzlich ein!
Calvary Chapel Freier Grund
Anbetung - Gottes Wort
Gebet Gemeinschaft
(heute kein gemeinsames Mittagessen)
(heute kein gemeinsames Mittagessen)
Calvary Chapel Freier
Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen-Zentrum
Sonntagszitat:
„Ohne Sonntag gibt’s nur noch Werktage“ (anon.)
Samstag, 28. Dezember 2019
Kurz vor Jahresende
Weihnachten ist vorbei. Der erste Arbeitstag auch! Kurz vor Jahresende ist kurz vor dem neuen Jahr und die Vorbereitungen für eine Reihe weiterer Feiern laufen.
Für viele kommt der baldige Jahresabschluss willkommen. Man kann ein Kapitel beenden und eine neue Seite aufschlagen. Noch ist es nicht soweit, aber in wenigen Tagen schreiben wir das Jahr 2020.
In einem Artikel fand ich einige nachdenkenswerte Fragen, die man sich gut stellen kann, um sich auf das neue Kapitel vorzubereiten. Nimm Dir doch einige Minuten, über diese Fragen nachzudenken – vielleicht sogar mit Jesus darüber zu reden.
Für viele kommt der baldige Jahresabschluss willkommen. Man kann ein Kapitel beenden und eine neue Seite aufschlagen. Noch ist es nicht soweit, aber in wenigen Tagen schreiben wir das Jahr 2020.
In einem Artikel fand ich einige nachdenkenswerte Fragen, die man sich gut stellen kann, um sich auf das neue Kapitel vorzubereiten. Nimm Dir doch einige Minuten, über diese Fragen nachzudenken – vielleicht sogar mit Jesus darüber zu reden.
- Welche Wunder habe ich 2019 erlebt? Für welches Wunder möchte ich dem Herrn im neuen Jahr vertrauen?
- Was habe ich in diesem Jahr mit Jesus erlebt und was kann ich in Theorie und Praxis daraus für 2020 lernen?
- Welche Dinge, Handlungen, Gewohnheiten … welchen Ballast möchte ich aus meinem Haus und meinem Leben ausräumen?
- Welche praktischen Schritte kann ich unternehmen, um im neuen Jahr Zeiten der Erholung und Entspannung zu finden?
- Auf welche Weise kann ich andere erfreuen, ihnen zum Segen sein und ihnen helfen, im Glauben zu wachsen?
Manchmal ist es hilfreich, bestimmte Anliegen, die ich
vor Gott bewegen möchte, aufzuschreiben. Manchmal ist es ratsam, einen „Rechenschaftspartner“
zu suchen – eine Person, der ich das Recht einräume, mich jederzeit zu fragen,
wie es mir in meinem Leben mit Gott, meiner Nachfolge, geht.
Unbedingt stärkend ist, jeden Morgen neu den geistlichen
Tank in der Gemeinschaft mit Jesus zu füllen. Beende das Jahr nicht ohne es mit Jesus durchgesprochen und abgeschlossen zu haben.
Geh nicht ins neue Jahr, ohne Deine
Verbindung zu Jesus zu stärken und im Gespräch mit Ihm neu zu bestätigen. Dieses Wochenende kann ein guter Zeitrahmen dafür sein.
Zu unserem Gottesdienst am morgigen Sonntag laden wir herzlich ein. Komm, feier den letzten Sonntag des Jahres mit uns.
Calvary Chapel freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr
Freitag, 27. Dezember 2019
Der Tag nach Weihnachten
er ist heute. Schöne Tage gehabt? Vermutlich haben viele sich
an der Gemeinschaft mit Freunden und Familie gefreut. Auch haben viele mindestens
einen Weihnachtsgottesdienst genossen und sich einstimmen lassen auf den wahren
Grund dieser Tage.
Aber heute ist der Tag nach Weihnachten. Ab heute geschieht vieles, was an den Tagen zuvor nicht geschah:
Aber heute ist der Tag nach Weihnachten. Ab heute geschieht vieles, was an den Tagen zuvor nicht geschah:
- Die Geschäfte beginnen mit Umtauschaktionen und Ausverkauf
- Weihnachtsdeko gibt’s zu Wegwerfpreisen
- Werbeprospekte mit den besten Angeboten füllen den Briefkasten
- Der Verkauf über Ebay steigt auf neue Spitzenwerte
Vor einigen Jahren gab es eine Untersuchung in den USA, die
sicher mit ähnlichen Resultaten für Westeuropa zutrifft. Das Ergebnis zeigt, dass der Gottesdienstbesuch
nach Weihnachten um 11% abnimmt. Ein Gedicht beschreibt den Tag nach
Weihnachten als den Tag, an dem wieder gestritten wird, man wieder schlecht
gelaunt ist, die Geschenkkartons leer und das Haus ein einziges Chaos ist. Die
neue Kleidung passt nicht, der Vater ist schon wieder gestresst. Jeder ist
irritiert und den Kindern kann man nichts recht machen. Außerdem ist die
Gebrauchsanleitung in chinesisch und der Baum beginnt zu nadeln.
Für viele ist Weihnachten lediglich eine Jahreszeit, die
jetzt vorüber ist.
Die Tatsache sieht anders aus. Weihnachten – die Geburt Jesu
– hat bleibende Veränderung gebracht. Nie wieder wird die Welt sein, was sie
vor der Geburt des Retters war. Er besitzt die Kraft, Menschen bleibend zu
verändern. Der Retter ist gekommen, um zu bleiben. Ich fand eine Liste mit folgenden
Vorschlägen für den Tag, die Monate Tage und generell die Zeit NACH Weihnachten:
- Räum die Krippenspieldeko wieder weg, aber behalte Deine Bewunderung für Jesus.
Und die Hirten kehrten zurück, priesen und lobten Gott für alles,
was sie gehört und gesehen hatten, wie es ihnen gesagt worden war. (Lukas 2:20)
- Verstau' Jesus, den Retter nicht in einer Schublade, bis Du Ihn Ostern wieder hervorholst. Anders ausgedrückt: Geh nicht zurück zu einem Jesus-auf-Sparflamme-Leben. Habe Ihn stets vor Augen und im Zentrum deines Lebens.
Wer meine Gebote annimmt und danach lebt, der liebt mich.
Und wer mich liebt, den wird mein Vater lieben.
Auch ich werde ihn lieben und mich ihm zu erkennen geben.
(Johannes 14:21)
- Das Jesus-Geschenk kommt zu Dir mit dem Vermerk: „Keine Rücknahme, kein Umtausch!“ Aber es (mit-) zu teilen, ist nicht nur ok, sondern gewünscht. Gott sagt:
„Ihr sollt meine Zeugen sein!“ (Apostelgeschichte
1:8)
- Reflektiere über die Vergangenheit, aber orientiere Dich nach vorne! Der Rückblick für einen Christen sollte nie verzweifeltes Schwelgen in Versagen oder Sünden sein, sondern ein rückblickendes Entdecken der Spuren Gottes in unserem Leben. Solch eine Reflektion ermutigt, vorwärts gehen und noch Größeres vom Herrn in der Zukunft erwarten.
„Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist,
und strecke mich
aus nach dem, was da vorne ist,
und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis
der himmlischen
Berufung Gottes in Christus Jesus.“
(Philipper 3:13+14)
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