„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Montag, 10. August 2015

Frucht des Geistes: Geduld (4 von 9)

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut,
Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. 
(Galater 5:22)

„Geduld aber habt ihr nötig…“, so beginnt Hebräer 10:36 (Luth)  Und hat Er nicht recht, unser Herr? Je zivilisierter die Menschheit wird, umso ungeduldiger wird sie. Wie ungeduldig werden wir, wenn die Ampel ungewöhnlich lange rot bleibt, wenn wir #6 sind in der Schlange vor dem Reisezentrum, wenn die Warteschleife am Telefon länger als 5 Minuten „pour Elise“ spielt – oder auch nur länger als 3 Minuten – 2 Minuten? – ok, 1 Minute!

Wie oft habe ich während unseres mehrjährigen Auslandsaufenthaltes 30 Minuten oder länger in einer Bank gewartet, bevor ich bedient wurde, wie oft bin ich umsonst zu einem bestimmten Büro gegangen, nur um zu erfahren, dass der Sachearbeiter nicht im Hause war.
Dann kriecht alles mögliche in einem hoch – Ärger, Frust, Zorn und Ungeduld. Dabei wissen wir alle, dass die Auswirkungen der Geduld Segen auf ganzer Linie bewirken.

„Wer geduldig ist, der ist weise; wer aber ungeduldig ist, offenbart seine Torheit.“ heißt es in Sprüche 14:29 und im nächsten Kapitel heißt es: „Ein zorniger Mann richtet Zank an; ein Geduldiger aber stillt den Streit“ (15,18)

Natürlich möchten wir weise sein und Streit stillen, nicht stiften, aber „Geduld haben wir nötig…“   Mose brachte einen Ägypter um. Ihm tat Geduld nötig; Abraham zeugte ein uneheliches Kind mit seiner Angestellten. Er hatte Geduld nötig. Und uns geht es nicht anders – oft mit nachfolgendem Bedauern unserer Ungeduld.

Aber Geduld ist möglich. Geduld gehört zur Frucht des Heiligen Geistes. Frucht muss wachsen. Ich lege nicht heute Abend ein Weizenkorn in feuchte Erde und fahre morgen mit dem Mähdrescher raus. Die erste Ernte braucht seine Zeit. Sobald das Samenkorn jedoch in die Erde fällt, beginnt etwas. Leben entsteht, Wachstum, Frucht. Wer Jesus Christus gehört, hat Seinen Geist. Das Potential für die gesamte Frucht des Geistes Gottes ist vorhanden, einschließlich der Geduld. Ideale Wachstumsbedingungen sind gegeben, wenn wir dem Geist Gottes nicht nur die Besenkammer unseres Lebens zur Verfügung stellen, sondern uns Gottes Wort ernsthaft zu Herzen nehmen:

„Werdet voll Geistes!“ (aus Epheser 5:18; Schl) (w)

Sonntag, 9. August 2015

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende
 
Der neue Pastor predigte seine erste Predigt in der neuen Gemeinde über christliche Nächstenliebe gegenüber Obdachlosen. Alle waren begeistert. Das war Qualität. Nach dem Gottesdienst kamen alle möglichen Gemeindeglieder auf den jungen Pastor zu, um ihm die Hand zu schütteln und zum Ausdruck zu bringen, wie berührt sie waren von seiner Predigt.
Als die Gemeinde am nächsten Sonntag dieselbe Predigt über Nächstenliebe gegenüber Obdachlosen hörte, besprachen sich die Ältesten der Gemeinde, unternahmen aber nichts. Man nahm an, die Vorbereitungen für eine Seminarprüfung hätten dem jungen Pastor keine Zeit für eine neue Predigt gelassen. 
Als man am dritten Sonntag wieder die gleiche Predigt hörte, luden die Ältesten zu einem dringenden Leitungstreffen ein. Man fragte den Pastor an, ob er denn keine anderen Predigten habe. „Nun, ich habe eine ganze Reihe von Predigten vorbereitet. Ich warte darauf, dass sich die Gemeinde diese erste Predigt zu Herzen nimmt, danach handelt und etwas im Namen Jesu für die Obdachlosen tut. Dann komme ich zum nächsten Thema.“
Darum gehts im Glauben: Hören ... und Umsetzen!
Herzliche Einladung zum Gottesdienst! 
(parallel Kindergottesdienst)  
Predigt
Anbetungszeit
anschließend gemeinsames Mittagessen @ CCFG
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst  
Beginn: 10:30 Uhr     
Wir freuen uns auf Dich!
 
Calvary Chapel Freier Grund 
 Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)    
57290 Neunkirchen-Zentrum
  
Sonntagszitat:

Der Gottesdienst ist und bleibt das Herzstück 
unseres christlichen Glaubens. 
So wichtig alle Akademien sind: 
 Wo nicht das Leben in der Gemeinde
 mit dem Gottesdienst lebendig ist, 
dort ist alle Arbeit sinnlos. 
Der Gottesdienst ist kein Erbauungsstündchen, 
sondern Lob, Preis und Anbetung des lebendigen Gottes.
(Otto Wassermann)

Samstag, 8. August 2015

Frucht des Geistes: Friede (3 von 9)

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut,
Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. 
(Galater 5:22)

Ich glaube, was ich heute Abend spüre, ist nicht der Friede des Heiligen Geistes, sondern einfach nur die Müdigkeit nach einem ziemlich stressigen Tag. Was ist der Unterschied?

Der Friede Gottes, von dem Galater 5:22 redet, ist ein zweifacher.

Zum einen ist es ein erfahrbarer Frieden, in dem jeder Jesusjünger tagtäglich leben – ihn aber auch verlieren kann. In Philipper 4:7 heißt es:

Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt,
wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus!

Zum anderen ist es ein gerichtlicher Friede. Die Feindschaft mit Gott ist vorbei. Paulus schreibt in Römer 5:1:

Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind,
so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.

Jemand kann die zweite Art Frieden erfahren haben, ohne die erste Art bleibend zu kennen. Viele Japaner versteckten sich noch für Jahre im Dschungel, obwohl der zweite Weltkrieg beendet und Friedensverträge mit dem Feind geschlossen waren. Ihnen war nichts bekannt, von einem geschlossenen Frieden und erfuhren sie ihn daher auch nicht.

Viele Christen vergessen, welchen Frieden sie haben können durch Jesus, ihren Friedefürsten. Je weiter weg von Jesus – je weniger Frieden! Klar, auch wir Christen haben Stress, Streit, Not oder Probleme. Leider! Aber stimmt es nicht? Je eher wir wieder die Nähe Jesu suchen, umso schneller wird der Frieden Jesu wieder hergestellt. Sein Frieden kommt nicht durch die Abwesenheit von Not und Stress. Sein Frieden kommt durch die Gewissheit, dass Er bei uns ist inmitten von Not und Stress.

Und wie erfahre ich diesen Frieden, der zur Frucht des Heiligen Geistes gehört. Wieder ist die Antwort einfach:

„Werdet voll Geistes!“ (aus Epheser 5:18; Schl) (w)

Freitag, 7. August 2015

Frucht des Geistes: Freude (2 von 9)

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut,
Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. 
(Galater 5:22)

Wirklich? Dann müssten ja ein Haufen Menschen den Heiligen Geist haben, denn ein Haufen Menschen freut sich immer wieder, auch viele von denen, die mit Gott und vor allem dem Heiligen Geist überhaupt nichts am Hut haben.

In einer Woche beginnt die nächste Saison der Fussball Bundesliga. Vermutlich wird es in den meisten Begegnungen wieder ein Siegerteam geben - zur Freude ihrer Anhänger.
 
Am Samstag war ich auf einer Geburtstagsfeier, an der auch 59 andere Gäste teilnahmen. Sie alle schienen sich zu freuen. – Oder haben sie nur Spaß gehabt?

Die Freude, von der Paulus spricht, unterscheidet sich vom Glücklichsein, dem Spaß und der Freude, an der alle – oder zumindest die meisten – Menschen auf Erden schon mal teilhaben. Spaß hat zu tun mit Lachen, Ausgelassen sein und oft mit bestimmten Aktivitäten. Freude ist eine Grundstimmung. Und die Freude, die hier als Frucht des Heiligen Geistes genannt wird, ist genau das: eine Grundstimmung, die über das hinaus geht, was Menschen ohne Jesus und den Geist Gottes empfinden können. Paulus fordert auf:

 „Freuet euch in dem Herrn allezeit, und abermals sage ich: 
Freuet euch!“ (Philipper 4:4)

Das, natürlich, ist nur möglich, wenn wir nicht auf Freudenquellen von außerhalb angewiesen sind, sondern eine Quelle in uns haben, unbeeinflusst von den Stürmen, die draußen toben.

Als im dritten Jahrhunderts ein kranker Mann mit dem unmittelbaren Tod rechnete, schrieb er diese letzten Worte an einen Freund: "Es ist eine schlechte Welt, eine unglaublich schlechte Welt. Aber ich habe mitten in dieser Welt ruhige und heilige Menschen entdeckt, die ein großes Geheimnis gefunden haben. Sie haben eine Freude, die tausendmal besser als jede Freude, die in diesem sündigen Leben zu finden ist. Sie sind verachtet und verfolgt, aber sie sorgen sich nicht. Sie sind Meister ihrer Seelen. Sie habe die Welt überwunden. Diese Menschen sind die Christen, und ich bin einer von ihnen."

Das ist die Freude, die der Heilige Geist bewirkt. Normalerweise hungern Menschen nach Freude, wie sie nach Liebe hungern. Jemand hat aufgeführt, wo Freude NICHT zu finden ist:

  • Nicht im Unglauben - Voltaire war ein ausgeprägter Atheist. Er schrieb: "Ich wünschte, ich wäre nie geboren."
  • Nicht im Vergnügen - Lord Byron lebte ein Leben im Vergnügen wie kein andrer. Er schrieb: "Der Wurm, der Wurm, und Kummer sind mir allein."
  • Nicht im Geld - Jay Gould, der amerikanische Millionär hatte Unmengen davon. Als er starb, sagte er: "Ich glaube, ich bin der unglücklichste Mensch auf Erden."
  • Nicht in Position und Ehre - Lord Beaconsfield genoss mehr als seinen Anteil an beidem. Er schrieb: "Die Jugend ist ein Fehler; Männlichkeit ein Kampf; Alter ein Bedauern."
  • Nicht in politischen Erfolgen - Alexander der Große eroberte die bekannte Welt seiner Zeit. Danach weinte er in seinem Zelt: "Es gibt keine Welten mehr zu erobern."  
Wie komme ich dann zur wahren Freude? Die Antwort ist einfach:

„Werdet voll Geistes!“ (aus Epheser 5:18; Schl) (w)

Donnerstag, 6. August 2015

Frucht des Geistes: Liebe (1 von 9)

Nach einem Gottesdienst unterhielt ich mich mit einem unserer Männer. "Die Zeiten im Geschäft haben sich geändert." sagte er mir. "Frage ich heute einen Geschäftskunden: 'Hast Du mal eine Leiter da?' kriege ich zur Antwort: 'Wir müssen unsere Handwerkszeuge auch mitbringen, wenn wir Kunden besuchen.' Das Klima, in dem wir leben, wird rauer, Nächstenliebe und Freundlichkeit bleiben auf der Strecke."

Vor einigen Jahrzehnten suchte der bekannte Arzt und Psychologe, Dr. Karl Menninger, die Ursache für die Not vieler seiner Patienten. Eines Tages berief er sein Personal in sein Büro und erklärte ihnen einen Plan: Er wollte in der Klinik eine Atmosphäre der schöpferischen Liebe entfalten. Alle Patienten sollten mit Liebe überschüttet werden, keine lieblose Haltung sollte in Anwesenheit der Patienten sichtbar werden. Alle Schwestern und Ärzte sollten in allen Räumen einander in einer liebevollen Haltung begegnen. Nach einer sechsmonatigen Testphase war die Behandlungsdauer vieler Patienten um 50% gesunken.     Menschen hungern nach echter Liebe!

In Galater 5:22 schreibt der Apostel Paulus an die Menschen, die Jesus nachfolgen:

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut,
Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.

D.L. Moody, der bekannte Evangelist des 19. Jahrhunderts erzählt von einem Jungen, der treu den Kindergottesdienst seiner Gemeinde besuchte. Als die Eltern in einen anderen Stadtteil zogen, kam der Junge weiterhin zu seiner alten Gemeinde, obwohl dies lange Hin – und Rückwege bedeutete. Als er von einem Freund gefragt wurde, warum er nicht zu einer der vielen näher liegenden Gemeinden ginge, die doch genauso gut seien, erhielt er eine interessante Antwort.  „Die mögen genauso gut sein für andere, aber nicht für mich!“    „Und warum nicht?“  kam sofort die Frage. „Weil sie einen hier lieb haben!“ lautete die Antwort.
Moody erklärt: „Wenn wir der Welt nur zeigen könnten, dass wir sie lieben, dann würde es weniger leere Kirchen geben und weniger Menschen, die sich scheuen, unsere Gemeindesäle je zu betreten. Lasst die Motivation der Liebe die Motivation der Pflicht ersetzen – und die Welt wird bald evangelisiert sein.

Damit illustriert und unterstreicht Moody, was 500 Jahre vor ihm bereits Thomas von Kempis gesagt hat: Wer viel liebt, der tut viel. Liebe möchte sich ausdrücken. Liebe muss sich ausdrücken. Liebe drückt sich aus! Das Schwierige an der Sache ist, dass es uns schwer fällt, bestimmte Menschen zu lieben. Natürlich lieben wir die, die uns lieben. Wir lieben die, die uns sympathisch sind. Das fällt nicht schwer. Das ist normal. Aber es ist schon richtig, wenn jemand sagt: Es ist nur natürlich, die zu lieben, die uns lieben. Aber es ist übernatürlich, die zu lieben, die uns hassen.

Liebe, die anzieht, Liebe, die selbst dann liebt, wenn es „nichts zu lieben gibt“, Liebe, die sich ausstreckt, Liebe, die den ersten – und immer wieder den ersten Schritt tut, Liebe die bedingungslos liebt –  1-Korinther-13-Liebe  – die kommt nicht einfach so, denn sie ist übernatürlich. Die kommt von Gott, der personifizierte Liebe ist. Und dieser Gott, der sich in Jesus offenbart hat, der schenkt uns diese Liebe durch Seinen Heiligen Geist. Er allein macht uns fähig, mit dieser übernatürlichen Liebe zu leben. Liebe – die Frucht des Heiligen Geistes.

„Werdet voll Geistes!“ (aus Epheser 5:18; Schl) (w)

Mittwoch, 5. August 2015

Von Ohrenkitzlern und Kompromisslern

"Denn es wird eine Zeit kommen,

da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden;

sondern nach ihren eigenen Gelüsten

werden sie sich selbst Lehrer aufladen,

nach denen ihnen die Ohren jucken.“

(2 Timotheus 4:3)



Ganz klar sagt uns Gottes Wort, in welche Richtung sich die Menschheit bewegt. Es ist nicht in Richtung Gottesfurcht und gesunde, biblische Lehre. Menschengefälligkeit wird die Lehre der Endzeit prägen. An verschiedenen Stellen erwähnt die Bibel die Prediger der letzten Tage und beschreibt sie als Spötter, Streithähne, Ohrenkitzler, Irrlehrer, Kompromissler und Verwässerer.



Für alle, die sich in Ihrem Leben nicht nur als religiös bezeichnen, sondern sich mit Gott verbunden wissen, ist das Wort Gottes verbindlich und klar. In Hebräer 4:12 heißt es:

Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam
und schärfer als jedes zweischneidige Schwert,

und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist,

sowohl Mark als auch Bein,

und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens.



Für Jesusjünger ist Gottes Wort Grundlage in allen Belangen des Lebens. Sie können nicht anders, als das zu bezeugen und zu verkündigen, was Gottes Wort lehrt. So sagt Paulus in 1 Kor. 9:16:



Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündigen würde!



Auch Jeremia, als er seinen Dienst als Verkündiger des Wortes Gottes quittieren wollte, schafft es nicht und bekennt:


Da brannte es in meinem Herzen,

als wäre ein Feuer in meinen Gebeinen eingeschlossen,

und ich wurde müde, es auszuhalten; ja, ich kann es nicht.



Wehe Jeremia, wenn er das unverfälschte Evangelium nicht verkündigt!

Wehe uns heute, wenn wir das WG verwässert verkündigen!



Christliche Gemeinden haben Besucher verloren, weil sie lehren, dass Sex vor der Ehe Sünde ist – genauso wie Sex außerhalb der Ehe – egal, ob im Bett, am Computer oder auf der Leinwand. Christen, die sich auf die Grundlage der Bibel stellen, werden diesen Klartest des Wortes Gottes nicht verwässern.

Christen werden und wurden durch die Medien heftig angegriffen, weil sie lehren, dass allein die Ehe von Mann und Frau eine Ehebeziehung ist, die Gott gefällt. Das sie angegriffen werden, müssen sie erwarten. Das erging den Propheten des Alten Testaments und den Aposteln des Neuen Testaments nicht anders. Wenn das Wort Gottes mit Liebe aber ohne Kompromisse verkündigt wird, ist mit Angriffen zu rechnen – Thema egal.

Wer dem Mischmasch der Religionen, der scheinbar hauptsächlich von „Christen“ vorangetrieben wird, widersteht und Jesus als den einzigen Weg zu Gott verkündigt, der bewegt sich auf vermintem Gebiet und muss mit Explosionen rechnen. 



Jesusjünger kitzeln die Ohren der Menschen nicht mit dem, was sie hören wollen. Sie bezeugen in Liebe, was sie nach Gottes Willen hören sollen.



Gottes Wort ist ein trennendes Schwert, das Gut und Böse nach Gottes Definition aufzeigt. Gleichzeitig ist es Heilsalbe, die, wenn angenommen und aufgetragen, unser Herz heil werden lässt.



Als Luther seine Worte auf dem Reichstag zu Worms widerrufen sollte, rief er die berühmten Worte aus: Hier stehe ich, und kann nicht anders! Und er blieb seinem Gott und Gottes Wort treu.


Ohrenkitzler, Kompromissler und Menschengefällige – das sind die Zerstörer der Gemeinde Jesu. Wer Gottes Wort klar und in Liebe bezeugt (wir sind keine Richter; wir sind Boten mit einer Botschaft des lebendigen Gottes), der erfüllt den Zeugendienst, wie Jesus uns beauftragt hat.

Dienstag, 4. August 2015

Es muss doch einen Grund dafür geben …

Immer wieder frage ich mich, warum beten wir Christen nicht mehr? Es muss doch einen Grund dafür geben. Wir reden zwar über die Notwendigkeit des Gebets, aber wir beten nicht. Wir finden Gebet wichtig – beten aber nicht. Wir bejahen das Gebet ganz vehement, beten aber nicht. Wir zitieren die Gebetsverheißungen, beten aber nicht. Und immer wieder stelle ich mir die selbe Frage: Warum beten wir Christen nicht mehr?Warum bete ich nicht mehr?

Eine von vielen Antworten ist, dass wir zwar an die macht des Gebets glauben – aber nicht wirklich. Sonst würden wir das Potential doch nutzen, oder?

Vielleicht hatte Bruder Andrew, der Gründer der Organisation „Open Doors“ auch diese Frage. Wirken Gebete? Glücklicherweise suchte er die Antwort an der richtigen Stelle und fand folgende Hinweise, dass Gebete WIRKLICH wirken:

Abraham betete und Lot wurde gerettet
(1. Mose 18 + 19)
Isaak betete und wurde Stammvater von zwei Völkern
(1. Mose 25)
Jakob betete und versöhnte sich mit seinem Bruder
(1. Mose 32 und 33)
Joseph betete und wurde Herr über Ägypten
(1. Mose 41)
Mose betete und das Volk wurde gerettet
(2. Mose 14)
Das Volk Israel betete und Gott gab ihm Führer
(Richter 2)
Samuel betete und wurde errettet
(Psalm 18,4-7)
Elia betete und Gott gab ihm den Sieg über Baal
(1. Könige 18)
Elisa betete und himmlische Heere waren um ihn
(2. Könige 6)
Hiskia betete und seine Feinde starben auf dem Feld
(2. Könige 19)
Asa betete und ein Millionenheer wurde vertrieben
(2. Chronik 14)
Josaphat betete und der Schrecken Gottes kam über die Königreiche
(2. Chronik 10)
Esra betete und das Volk erkannte seine Schuld
(Esra 10)
Nehemia betete und bekam die Erlaubnis, Jerusalem aufzubauen
(Nehemia 2)
Hiob betete und wurde mit großem Reichtum gesegnet
(Hiob 42)
Daniel betete und erhielt Licht über künftige Zeiten
(Daniel 9)
Jona betete und kam wohlbehalten an Land
(Jona 2)
Zacharias betete und ein Wegbereiter trat auf
(Lukas 1)
Jesus betete und wählte seine zwölf Jünger
(Lukas 6)
Petrus betete und Tabita wurde wieder lebendig
(Apostelgeschichte 9)
Stephanus betete und sah die Herrlichkeit Gottes
(Apostelgeschichte 7)
Paulus und Silas beteten und durch ein Erdbeben gingen die Gefängnistore auf
(Apostelgeschichte 16)
(Quelle: “Für Sie persönlich” von Bruder Andrew, 1995)

Montag, 3. August 2015

So, Gott kann Dich nicht gebrauchen?

Wie oft hört man die Zeile: „Wer bin ich schon, was kann Gott schon mit mir anfangen?“ Nun, mit uns kann Er vielleicht – streng genommen – tatsächlich wenig anfangen. Aber das ist Wortklauberei. Durch uns kann Gott schon eine ganze Menge tun – wenn wir Ihn lassen.
Auch durch Dich – denn wenn Gott etwas durch Dich wirkt, dann bist nicht Du es, der es tut, sondern Gott selbst. Du bist nur Sein Instrument.

Ohne Nennung eines Autoren wurde folgende Liste auf einer Internetseite veröffentlicht. Hier eine von mir gekürzte und leicht bearbeitete Version. Sie sollte uns allen Mut machen: Gott kann durch jeden von uns wirken, egal, wer und wie wir sind. Wenn wir Gott lassen, gebraucht er uns.

      -  NOAH soff
- ABRAHAM war alt
- ISAAK war ein Tagträumer
- JAKOB ein Lügner
- LEA war hässlich
- MOSE stotterte
- GIDEON hatte Angst
- SIMSON hatte lange Haare und war ein Frauenheld
- RAHAB war eine Hure
- JEREMIA und TIMOTHEUS waren sehr jung
- DAVID hatte eine Affäre und war ein Mörder
- ELIA war selbstmordgefährdet
- JESAJA predigte nackt
- JONA lief vor Gott weg
- NAOMI war Witwe
- HIOB war pleite
- JOHANNES DER TÄUFER aß Käfer
- PETRUS verleugnete Jesus
- Die JÜNGER schliefen beim Beten ein
- MARTA machte sich ständig Sorgen
- MARIA MAGDALENA war mal besessen
- Die SAMARITISCHE FRAU war geschieden - mehr als einmal!
- ZACHÄUS war zu klein
- PAULUS war zu religiös...
- TIMOTHEUS hatte Magengeschwüre
- Und LAZARUS war tot!

Es gibt genügend menschliche Ausreden, warum Gott uns nicht gebrauchen kann. Und es gibt genügend biblische Beispiele, warum Er es doch kann. Was ist Deine Ausrede? Lass Gott mal machen und steh Ihm nicht auf der Bremse!

Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus.
(Philipper 4:13)