Dass der Vers aus Offenbarung 21:4 hier in meinem Blog immer wieder auftaucht, hat einen Grund. Der Vers beschreibt den Zielort derer, die mit Jesus auf einer Pilgerreise sind und sich erinnern an das, was sie erwartet. Es gibt vermutlich wenig Gedanken, die trostreicher sind als Gedanken über den Himmel.
Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen; und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. (Offenbarung 21:3+4)
Stell Dir eine große Gruppe von Flüchtlingen vor. Sie sind weit entfernt von allem, was Heimat ausmacht. Vielleicht verfolgt, vertrieben, ungewollt; auf jeden Fall fremd. Alles ist fremd; sie sind anders. Ihre Sprache ist anders, ihr Verhalten ist anders, ihr Aussehen ist anders, ihr Sehnen ist ein anderes. Sie sind Fremdlinge, ohne Bürgerrecht. Aber sie haben ein Ziel, das ihnen vor Augen ist. Auf dieses Ziel hin bewegen sie sich.
Das Beispiel der Flüchtlinge – oder Fremdlinge – ist ein angemessenes Bild für Menschen, die mit Jesus unterwegs sind. In einem alten Lied von Jim Reeves heißt:
ich bin nur auf der Durchreise.
Meine Schätze sind irgendwo jenseits des Himmels.
Ich kann mich in dieser Welt nicht mehr zu Hause fühlen.
Herr, du weißt, ich habe keinen Freund wie dich.
Wenn der Himmel nicht mein Zuhause ist,
was soll ich dann tun, Herr?
Nur dort im Herrlichkeitsland werden wir ewig leben.
Ich habe eine liebevolle Mutter, die jetzt im Himmel ist,
und ich werde nicht ruhen, bis ich ihr die Hand schütteln kann.
Sie wartet jetzt auf mich an der offenen Tür des Himmels,
und ich kann mich in dieser Welt nicht mehr zu Hause fühlen.
Herr, du weißt, ich habe keinen Freund wie dich.
Wenn der Himmel nicht mein Zuhause ist,
was soll ich dann tun, Herr?
Nur dort im Herrlichkeitsland werden wir ewig leben.
Die Freude auf unsere Verwandten und Freunde, die vor uns dort angekommen sind, darf unsere freudige Erwartung sein. Aber eine noch größere Erwartung ist das frohe Aufeinandertreffen mit unserem Retter und Erlöser, Jesus.
Darf ein Christ sich nach dem Himmel sehen? Paulus schreibt in (Philipper 1:23+24):
Denn ich werde von beidem bedrängt: Mich verlangt danach, aufzubrechen und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre; aber es ist nötiger, im Fleisch zu bleiben um euretwillen.
Wir dürfen uns auf den Himmel freuen, aber bis es soweit ist, dürfen wir Jesus hier auf der Erde weiterhin folgen und dienen. Möge Er Dir dazu Freude und Seinen Segen schenken!
(Morgen statt Biographie ein weitrer Eintrag zum Thema)

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