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Dienstag, 3. Juli 2018

Gebet im 2. Korintherbrief


Einen der vielleicht auffälligsten Verse im 2. Korintherbrief zum Thema Gebet finden wir in Kapitel 12. Paulus schreibt:

Und damit ich mich
wegen der außerordentlichen Offenbarungen nicht überhebe,
wurde mir ein Pfahl fürs Fleisch gegeben, ein Engel Satans,
dass er mich mit Fäusten schlage, damit ich mich nicht überhebe.
Seinetwegen habe ich dreimal den Herrn gebeten,
dass er von mir ablassen soll.
Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen,
denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen!
Darum will ich mich am liebsten 
vielmehr meiner Schwachheiten rühmen,
damit die Kraft des Christus bei mir wohne.
(2 Korinther 12:7-9)

Paulus hatte ein Leiden, das weder er selbst noch die Bibel anderswo näher definiert. Sein Leiden war nicht wegen Sünde, Unglauben oder fehlender Nähe zu Jesus. Sein Leiden war wegen der außerordentlichen Offenbarungen, die Gott Paulus schenkte. Diese Offenbarungen bargen das gefährliche Potential, ihn stolz und überheblich zu machen. Seine Worte klingen seltsam und zum Teil mysteriös. Aber es scheint, als habe Gott – vielleicht ähnlich wie bei Hiob – ein Maß an Leiden zugelassen, durch das Satan Paulus schaden wollte. (Satan will immer nur schaden). Aber – ähnlich wie bei Hiob und Josef – verwandelte Gott das, was Satan zum Bösen dachte, in etwas Gutes. In Paulus’ Fall wurde sein Leiden zu einer Stolz- und Überheblichkeitsbremse. Das wird Satan sehr geärgert haben – aber Paulus musste das erst einmal verstehen.

Scheinbar, als das Leiden begann, Paulus zu beeinträchtigen, begann Paulus zu beten. Nicht einmal – nicht zweimal – dreimal suchte er Gott auf und flehte zu Jesus, dass Er das Leiden wegnehmen würde. Er tat es nicht – und doch antwortete der Herr auf Paulus’ Gebet – ich würde sagen: Er erhörte es sogar – nur anders, als Paulus es Ihm vorschlug.

Paulus erfuhr keine Heilung aber er hörte Gottes Stimme und Erklärung an ihn.

Lass dir an meiner Gnade genügen,
denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen!“

Das wollte Paulus. Er wollte zufrieden sein in Gottes Willen; er wollte Gottes Kraft erfahren – egal wie. Und so kann er sich schicken in Gottes Korrektur seines Anliegens. Gott erklärt Paulus, dass er in seinem Leiden und der damit verbundenen Schwachheit die Kraft Gottes mehr erfahren kann, als ohne Leiden und völlig gesund. Menschlich so unlogisch! Aber Paulus nimmt Gottes Wort als Gottes Wort und rühmt sich fortan seiner Schwachheiten, die ihn einschränken und behindern, die aber gleichzeitig die Türe öffnen für Gottes mächtiges Wirken.

Und welche Lektionen können wir mitnehmen aus diesen Versen?

  1. Bete solange, bis Jesus antwortet!
  2. Akzeptiere, dass Jesus eine bessere Antwort hat als Deinen Vorschlag!
  3. Vertraue Jesus, dass Seine Antwort Dir zum Besten dienen muss – und danke Ihm dafür!

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