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Dienstag, 12. Juni 2018

Gebet in der Apostelgeschichte

Man könnte die „Apostelgeschichte“ mit etwas Wohlwollen auch „Gebetsgeschichten“ nennen, wobei „Berichte“ es besser treffen würde als „Geschichten“. Im Buch der Geschichte der Apostel geht es vom ersten bis letzten Kapitel um Gebet Im ersten Kapitel lesen wir:

Und sie beteten und sprachen: Herr, du Kenner aller Herzen,
zeige an, welchen von diesen beiden du erwählt hast.“(Vs 14)

Im letzten Kapitel heißt es von Paulus:

Es begab sich aber, dass der Vater des Publius am Fieber
und an der Ruhr krank daniederlag. Paulus ging zu ihm hinein,
betete und legte ihm die Hände auf und machte ihn gesund. (28:8)

Aber der für mich gewaltigste und ermutigendste Bericht steht in Kapitel 12. Gerade war der Apostel Jakobus durch Herodes geköpft worden. Als Nächster sollte Petrus dran glauben. In der Nacht vor seiner Hinrichtung – er war bereits im Gefängnis – treffen sich parallel Christen in einem Privathaus um für ihn zu beten.

So wurde Petrus nun im Gefängnis bewacht; von der Gemeinde aber wurde unablässig für ihn zu Gott gebetet. Als nun Herodes ihn vorführen wollte, schlief Petrus in jener Nacht zwischen zwei Kriegsknechten, mit zwei Ketten gebunden; und Wächter vor der Tür bewachten das Gefängnis. Und siehe, ein Engel des Herrn trat hinzu, und ein Licht erglänzte in dem Raum. Er weckte aber Petrus durch einen Schlag an die Seite und sprach: Steh schnell auf! Und die Ketten fielen ihm von den Händen. Als sie aber durch die erste und die zweite Wache hindurchgegangen waren, kamen sie zu dem eisernen Tor, das zur Stadt führt, und dieses öffnete sich ihnen von selbst. Und sie traten hinaus und gingen eine Gasse weit, und mit einem Mal verließ ihn der Engel. Und er besann sich und ging zum Haus der Maria, der Mutter des Johannes mit dem Beinamen Markus, wo viele versammelt waren und beteten. Als nun Petrus an die Haustür klopfte, kam eine Magd namens Rhode herbei, um zu horchen. Und als sie die Stimme des Petrus erkannte, machte sie vor Freude die Türe nicht auf, sondern lief hinein und meldete, Petrus stehe vor der Tür. Sie aber sprachen zu ihr: Du bist nicht bei Sinnen! Aber sie bestand darauf, dass es so sei. Da sprachen sie: Es ist sein Engel! Petrus aber fuhr fort zu klopfen; und als sie öffneten, sahen sie ihn und erstaunten sehr.
(Apostelgeschichte 12:5-7, 10,12-16)

Beim Lesen stellt sich vor allem die Frage: Warum sind sie zusammengekommen, statt sich einen gemütlichen Abend zu machen, wenn ihre Überraschung zeigt, dass sie nicht an die Erhörung ihrer Gebete glaubten? Warum haben sie überhaupt gebetet?

Vielleicht möchte Gott uns gerade durch diesen Bericht ermutigen. Die Beter hatten nicht die Zuversicht des Glaubens, dass Petrus so schnell und auf diese Weise freikommen würde. Aber sie hatten ein Maß an Glauben. Völliger Unglaube hätte sie gebetslos gelassen. Aber sie kamen zusammen und beteten. Möglicherweise kam ihr Glaube nur an den Punkt, an dem sie sagten: „Lasst uns für Petrus’ Freilassung beten. Vielleicht wird der Herr was tun.“ Möglicherweise beteten sie nur mit dem Mut der Verzweiflung. Möglicherweise mit vielen und großen Zweifeln im Herzen. Aber der Herr sah zwischen all den Emotionen und Zweifeln die Körnchen des Glaubens – und erhörte ihre schwachen Gebete.

Ich bin sicher, diese Gebetserhörung war für alle, die dabei waren ein ungeheurer Anstoß, bei der nächsten Gebetsgemeinschaft wieder dabei zu sein. Sie hatten erfahren: Gott sucht keine Glaubensriesen, sondern solche, die in Schwachheit zusammenkommen – gerne mit ihren Zweifeln – um mit dem Mut der Verzweiflung und der Resthoffnung, die noch vorhanden ist, ihre Anliegen vor Ihn zu bringen. Ich kann mir auch vorstellen, dass manch einer, der an dem Abend im Haus der Maria nicht mitgebetet hatte, sich hinterher geärgert hat, diese Gotteserfahrung nicht persönlich miterlebt zu haben. Apostelgeschichte 12 macht Mut zum Gebet – gerade solchen, die mit Schwachheit und Zweifeln beten, das Gebet aber nicht aufgeben möchten. Gott sieht die Körnchen des Glaubens und antwortet. Danke, Jesus!

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