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Dienstag, 29. Mai 2018

Gebet im Lukas Evangelium

Kein anderer Evangelist schreibt so ausführlich wie Lukas über die Gebete Jesu. Gleich zu Anfang berichtet der Schreiber, wie Jesus bei seiner Taufe den Vater bat, dass der Himmel geöffnet wurde. Der Vater erhörte und der Heilige Geist kam auf Jesus. Im vorletzten Kapitel wird noch einmal berichtet, wie Jesus betete, als er am Kreuz hing und seinen letzten Atemzug für das Gebet zu Seinem himmlischen Vater nutzte. In Lukas 23,46 wird Jesus zitiert mit den Worten: „Vater, in deine Hände übergebe ich meinen Geist!

Von Anfang bis Ende Seines Dienstes hielt Jesus es für nötig, mit Seinem himmlischen Vater in Verbindung zu bleiben. Zwischendrin lesen wir oft, wie er sich zurückzog, um zu beten. Kam Er aus diesen Gebetszeiten zurück in den Alltag, war Er voller Kraft, den Willen des Vaters zu tun. In Lukas 6:12 war es keine „Stunde des Gebets“, die Jesus in Gemeinschaft mit dem Vater verbrachte, sondern eine Nacht des Gebets. Es war auch eine wichtige Zeit in Seinem Leben, denn die Auswahl Seiner engsten Mitarbeiter, der Jünger, stand an. Außerdem gab es bereits zu Anfang Seines Dienstes eine Zeit, in der Pläne aufkamen, Ihn umzubringen. Jesus brauchte und wollte diese Zeit der Gemeinschaft mit dem Vater im Himmel.

Die Jünger, die Er anschließend erwählte, waren wahrlich keine geistlichen Überflieger. Sie versagten über einen Zeitraum von mehreren Jahren immer und immer wieder. Dennoch – Jesus hatte sie unter Gebet erwählt und zweifelte nicht an der Richtigkeit ihrer Erwählung. Im Gegenteil. In Lukas 10:21 preist der Herr Seinen himmlischen Vater, dass gerade die Schwachen erwählt worden waren. Jesus betet:

„Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde,
dass du dies vor Weisen und Verständigen verborgen
und es Unmündigen offenbart hast.
Ja, Vater, denn so war es wohlgefällig vor dir.“

Hat Jesus je bereut, die Zwölf nach Absprache mit seinem Vater erwählt zu haben? Nein! Gottes Berufungen können Ihn nicht gereuen! Jesus täuscht sich nicht in Seinen Berufungen und Entscheidungen. Und das macht Er in Seinem Gebet zum Vater deutlich.

Ein Letztes über Gebet im Lukas Evangelium. Jesus betete indem Er dem himmlischen Vater für die Speisen dankte, die Er und Seine Jünger aßen – sogar für die Speisen, die er selbst nicht aß, aber weitergab. Dabei spielte es keine Rolle, ob diese Gebete öffentlich waren oder privat. In Lukas 9 dankt Er in der Öffentlichkeit für die Brote und Fische, die Er anschließend unter den Tausenden verteilt. In Lukas 22 dankt Er dem Vater vor allen Jüngern für Brot und Wein vor dem Abendmahl. Und in Lukas 24 dankt Er mit den Emmausjüngern für das gemeinsame Abendbrot.

Jesu Leben war ein Leben des Gebets. In keinem Evangelium wird das so deutlich, wie bei Lukas. Dabei gab es Zeiten der Zurückgezogenheit im Gebet und auch Zeiten schlichter, herzlicher Dankbarkeit – fürs Essen.

Lasst uns dem Vorbild unseres Meisters folgen. Für die einen mag das bedeuten, sich nicht zu schämen, ihrem Herrn fürs Essen dankbar zu sein. Wenn selbst dieser Schritt Dir schwer fällt, dann setz’ da an. Danke dem Herrn, wie Jesus es tat, wenn Du Speise zu Dir nimmst – egal ob in Deinem Haus, im Restaurant oder am Arbeitsplatz. Sei Gott dankbar und lass Dein Licht leuchten.

Für Andere mag das bedeuten, Zeiten in ihr Leben einzuplanen, in denen sie, wie Jesus, mit anderen gemeinsam beteten. Natürlich haben wir heute keine Zeit mehr dazu. Aber die hatte Jesus damals auch nicht. Er nahm sie sich und verzichtete dafür auf anderes.

Schließlich mag es für eine weitere Gruppe bedeuten, Gebet in der Einsamkeit zu lernen; sich zurückziehen in die Zweisamkeit mit Gott. Lukas beschreibt alle drei Möglichkeiten und malt durch Jesu Beten ein Beispiel für uns. Der Herr segne Dich!

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