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Donnerstag, 12. April 2018

Zweierlei Maß

Immer wieder kann man von „Helden“ lesen, die für ihre Sache sterben. Nicht nur in Romanen, sondern auch in der Zeitung.

Wrestler sind Schaukämpfer, die für die Zuschauer – d.h., für deren Geld – wilde Kämpfe ausführen, deren Ergebnis schon vor dem Kampf festgelegt ist. Der frühere Europameister und heutige Trainer, Karsten Kretschmer, bezeichnet Wrestling als Hochleistungssport, der gefährlich und mit Risiko verbunden ist. 2015 starb der mexikanische Wrestling-Star, Pedro A. Ramirez, als der Tritt seines Gegners ihm das Genick brach. Den Sport gibt es immer noch.

Viele Journalisten leben ähnlich gefährlich. Für Geld, für ihren Ruf und ihre Ehre ziehen sie an die Fronten von Kriegsschauplätzen oder führen versteckte Interviews mit Terroristen und Mördern. Je dramatischer, desto besser. Kommen sie dabei ums Leben – wird geklagt, anderen die Schuld zugewiesen und sie werden gefeiert wie Helden, die sich für eine noble Sache geopfert haben. Dass diese noble Sache oft lediglich „Finanzen“ und vielleicht noch „Ruhm“ und „Nervenkitzel“ lautete, stört keinen.

Antropologen ziehen (angeblich) für das Wohl der Menschen in entlegenen Gebieten der Welt um unberührte Völker zu suchen und zu erforschen. Auch hier ist viel Geld, Verlangen nach Ruhm im Namen der Wissenschaft und Publicity im Spiel. Begeben sie sich in Gefahr und kommen sie um – für ihren Einsatz werden sie noch geehrt und gelobt.

Missionare sind Menschen, die sich ganzheitlich für das Wohl anderer Menschen und Völker einsetzen. Ihr Anliegen ist es, das geistliche, körperliche und seelische Wohl dieser Menschen zu fördern. Sie sind selbstlos, ohne finanzielle Vorteile und Boten des Friedens. Ihr Einsatz hat in aller Welt unzählige Menschen von Angst, Krankheiten und den Zivilisationsübeln der westlichen Welt befreit oder geschützt. Dafür setzen diese Missionare selbstlos ihre Gesundheit oder ihr Leben aufs Spiel. Kommen sie tatsächlich um, wird die Welt wild, weil diese Missionare in ihren Augen so unvorsichtig und unklug sind. Dann wird nicht nur ihr Handeln, sondern auch ihr Glaube und der Glaube aller, die sich mit ihrem Anliegen identifizieren, verurteilt und verrissen.

Das ist zweierlei Maß!

Aber damit müssen wir leben! Jesus sagt (1 Joh 3:13; Joh 15:18):

Verwundert euch nicht, meine Brüder,
wenn euch die Welt hasst! Wenn euch die Welt hasst, so wisst,
dass sie mich vor euch gehasst hat.

Licht schmerzt in Augen, die nur an Dunkelheit gewöhnt sind. Reine Motive klagen minderwertige Motive an – und das ganz ohne Worte.

Was also tun wir? Wie reagieren wir auf Angriffe, Spott, Verleumdungen und Verurteilungen, sogar für das, wofür andere gelobt werden? Wir stellen unsere Ohren auf Durchzug, wenn Menschen den Dienst für Jesus kleinreden oder kritisieren. Wir ermutigen alle, die verurteilt werden, weil sie, motiviert durch Liebe, Leib und Leben für die Sache Jesu und für das Wohl der Menschen opfern. Und wir stellen unsere Ohren nicht auf Durchzug, sondern hören genau hin, wenn Jesus uns zuruft (Johannes 15:20; Markus 10:21):

Gedenkt an das Wort, das ich zu euch gesagt habe:
Der Knecht ist nicht größer als sein Herr.
Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen;
Komm, nimm das Kreuz auf dich und folge mir nach!

Und weiter in Gottes Wort (Römer 14:8):

Denn leben wir, so leben wir dem Herrn, und sterben wir,
so sterben wir dem Herrn; ob wir nun leben oder sterben,
wir gehören dem Herrn.“

Zweierlei Maß? Das ist zu erwarten. Aber es lohnt sich um Jesu willen!

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