Montag, 9. Juni 2025
Pfingstwoche - Ausklang
Sonntag, 8. Juni 2025
Herzliche Einladung zum Pfingstgottesdienst!
Pfingsten? Pfingsten ist der Festtag, an dem vor gut 2000
Jahren die erste Gemeinde Jesu entstand – und zwar mit Pauken und Trompeten! Das
geschah, als Gottes Geist, der Heilige Geist, sichtbar und hörbar die Jünger
Jesu erfüllte und ihr Leben auf den Kopf stellte. Aus verzagten, schwachen
Menschen wurden mutige, frohe Leute, die Jesus liebten und sich um ihre
Mitmenschen kümmerten. In Apostelgeschichte 2 heißt es (auszugsweise):
Und als der Tag der Pfingsten sich erfüllte, waren sie alle
einmütig beisammen.
Herzliche Einladung zum Gottesdienst:
--- HEUTE KEIN GEMEINSAMES MITTAGESSEN! ---
Anbetung - Gebet - Predigt
Gemeinschaft
Wir freuen uns auf dich!
Sonntagszitat:
Samstag, 7. Juni 2025
Kurz vor Pfingsten
Pfingsten - die Kraft Gottes!
Über 400 Jahre lebte Israel in Ägypten. Schlussendlich waren sie versklavt – also wirklich, richtig und hoffnungslos versklavt! Sie waren zwar ein Millionenvolk – aber ein Millionen – Sklavenvolk. Und dazu noch uneinig untereinander. Als Mose einen Ägypter erschlug, wurde er von denen angegriffen, denen er zu helfen versuchte. Es dauerte dann noch weitere 40 Jahre, bis sie aus der Sklaverei befreit wurden. Wie geschah dieses dem Menschen Unmögliche? Gott öffnete den Himmel und wirkte durch Seine himmlische Kraft, durch Zeichen und Wunder. Gott tat Sein Werk, und Israel wurde frei.
Egal, was es ist – Befreiung aus der Sklaverei, das Zerstören von Festungen, der Sieg über die Angriffe des Feindes oder die Erfüllung des großen, weltweiten Auftrags Gottes – der ja für jeden von uns vor der Haustüre beginnt – all das kann nur geschehen, wenn Gott den Himmel öffnet und die Kraft von oben sendet. Daran erinnert Pfingsten! Und dazu fordert uns die Erinnerung an Pfingsten jedes Jahr wieder neu auf: uns zu öffnen für den himmlischen Segen, die Kraft von oben, die Salbung mit dem Heiligen Geist.
Morgen sind wir nicht mehr kurz vor Pfingsten. Morgen feiern und erinnern wir uns an das Kommen des Heiligen Geistes in unserem Gottesdienst, zu dem wir herzlich einladen!
Freitag, 6. Juni 2025
2 Tage vor Pfingsten
Die Apostelgeschichte ist ein Buch, in der sich viele der Verheißungen Gottes erfüllen, die Er im Alten Testament den Propheten offenbart hat. Schon früh in der Bibel lesen wir (1 Mose 12:3):
die dich verfluchen;
und in dir sollen gesegnet werden
alle Geschlechter auf der Erde!
Das Buch der Apostelgeschichte lässt diese Verheißung wahr werden, als nach Pfingsten alle Jünger begeistert das Evangelium von Jesus weitertragen – zu den Juden, zu den zum Judentum bekehrten Heiden, den Proselyten, und zu den Heiden. Ja, die weltweite Bewegung Gottes – hin zu allen Geschlechtern (Völkern) der Erde begann.
Und diese Bewegung wird ausgelöst durch die Salbung mit Kraft von oben. Diese „Kraft von oben“ hatte Jesus seinen Jüngern bereits vor Seinem Tod verheißen, aber in Apostelgeschichte 1:8 erneuert Jesus Seine Verheißung mit den Worten:
Ihr werdet Kraft empfangen,
wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist,
und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem
und in ganz Judäa und Samaria
und bis an das Ende der Erde!
Dass dies nicht eine Verheißung für die zwölf Jünger allein war, ist klar. Zwei Gründe (von vielen) sollen hier erwähnt werden:
Erstens waren die Jünger nach Apostelgeschichte 1:15 vor Pfingsten in einem Obergemach beieinander und warteten gemeinsam mit etwa 120 anderen auf die Erfüllung der Verheißung Jesu. Als diese Erfüllung dann kam, heißt es in Apostelgeschichte 2:1+4, dass sie alle (nicht nur die 12 Jünger) beisammen waren und alle erfüllt wurden. Das ist der eine Grund.
Der andere Grund ist, dass es den Jüngern in den verbleibenden Jahren ihres Lebens unmöglich war, alle Völker mit dem Evangelium zu erreichen. Außer Johannes starben der Überlieferung nach alle den Märtyrertod. Was wir mit Flugzeugen, Radio, Fernsehen, Internet und Satellitenkommunikation bis heute nicht fertiggebracht haben, konnten die Jünger unmöglich in ihrer Zeit schaffen. Sie schafften zu ihren Lebzeiten allerdings ein enormes Pensum nach Asien, Europa und Afrika hinein. Und nach Apostelgeschichte 1:8 ist dies nicht dem Eifer oder den Fähigkeiten der Jünger, sondern der Kraft des Heiligen Geistes zuzuschreiben.
Diese Verheißung der „Kraft aus der Höhe“ ist nicht die Verheißung des ewigen Lebens oder der Bewahrung in Not. Es ist die Verheißung der Bevollmächtigung, den Auftrag auszuführen, den der Herr uns hinterlassen hat: Die Evangelisierung aller Völker der Welt.
Herrlich ist es zu sehen, dass Jesus die Verheißung gibt – und wenig später erfüllt. Lehrreich ist es auch festzustellen, dass diese Kraft von oben nicht etwas ist, was nicht erneuert werden müsste. In Apostelgeschichte 4 mussten sich Petrus und Johannes vor dem Hohen Rat verantworten und wurden daraufhin bedroht. Dann gingen sie 'zu den ihren' und berichteten. In einer Atmosphäre der gefühlten Kraftlosigkeit wendet man sich an Gott und dann heißt es in Kapitel 4:31:
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Wieder wurden sie erneut mit dem Heiligen Geist der Kraft erfüllt und wieder bewirkte es die unmittelbare Fortsetzung des Auftrags.
Mein Fazit: Zum Wirken im Segen für Jesus benötige ich die Erfüllung mit dem Heiligen Geist mehr als alles andere. Aber die Kraft aus der Höhe ist allen verheißen!
Donnerstag, 5. Juni 2025
3 Tage vor Pfingsten
Aber die Jünger hatten doch den Heiligen Geist. In Johannes 20:22 lesen wir doch schwarz auf weiß, wie Jesus seine Jünger anbläst und sie den Heiligen Geist empfangen lässt.
Mittwoch, 4. Juni 2025
Karfreitag - Ostern - Himmelfahrt - Pfingsten
Karfreitag und Ostern liegen seit etlichen Wochen hinter uns. Himmelfahrt noch keine Woche - und das nächste große Fest feiern wir in wenigen Tagen. Eine interessante Zeit!
Kann man sich die Situation halbwegs realistisch vorstellen? Dreieinhalb
Jahre waren die Jünger mit Jesus durch die Lande gezogen, hatten gehört,
beobachtet, gelernt und auch selbst Aufträge ihres Herrn ausgeführt.
Vieles hatte Er ihnen gesagt, von dessen Bedeutung sie keinen Schimmer
hatten. Dann war etwas eingetreten, das Er vorhergesagt hatte, sie aber
erst begriffen, als es geschah: Jesus wurde gefangen genommen, gefoltert
und ermordet. Warum? Wussten sie auch nicht. Dann kam der nächste
Hammer - einige von ihnen behaupteten, Er sei auferstanden. Stunden der
Verwirrung - dann die Gewissheit: Es stimmte! Er war zurück! Er lebte! Nun konnte es also weiter gehen - die nächsten dreieinhalb Jahre,
vielleicht mehr - diesmal mit der erfolgten Auferstehung als Trumpf im
Ärmel. Aber so wollte es Jesus nicht. Seine Zeit war gekommen,
zurückzukehren an den Ort, von wo Er gekommen war: den Himmel. Sie
mussten Ihn also wieder loslassen, sie würden wieder allein sein.
Loslassen - ja! Allein sein - nein! Pfingsten stand vor der Tür.
Bereits lange vor Seiner
Himmelfahrt hatte Jesus angekündigt, dass Er zurückgehen würde zu Seinem
Vater. Aber, anstatt sie als Waisen zurückzulassen, würde Er Ihnen
einen Beistand senden, der immer bei ihnen bleiben würde. Immer? - Ja,
bis in Ewigkeit! Das hatte Jesus versprochen:
"Und
ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand
geben, dass er bei euch bleibt in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit …" (Johannes 14:16-17a)
Na,
das war doch was! Bis zu diesem Zeitpunkt war Jesus entweder bei ihnen -
oder Er war es nicht. Wenn Er selbst auf dem Berg war, die Jünger aber auf dem Meer,
dann war Er eben nicht bei ihnen. Schickte Er zwei von ihnen nach
Jerusalem, und Er blieb bei den zehn, dann waren die Zwei allein. Das sollte sich
nun ändern. In alle Himmelsrichtungen würden sie bald nach Pfingsten
auseinander gehen. Vervielfältigen würden sie sich, die Christen würden
zu
einer Macht werden auf Erden. Eine jährliche Konferenz in Jerusalem, um
mal bei Jesus zu sein, würde nicht nötig sein. Durch den Heiligen Geist
würde jeder von ihnen ständig die Gegenwart Jesu erfahren.
"Es
ist gut für euch, dass ich hingehe; denn wenn ich nicht hingehe, so
kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will
ich ihn zu euch senden." (Johannes 16:7)
Und
dann kam er, der Heilige Geist. Zunächst drückte Jesus Seinen Jüngern
vor Seiner Himmelfahrt Seinen "Eigentumsstempel" auf. Davon lesen wir in
Johannes 20:22:
"Und nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt Heiligen Geist!"
Und
sie empfingen ihn, wurden zu neutestamentlichen Gläubigen, zu Christen
(wiewohl man sich den Namen erst später gab). Paulus drückt es in
Epheser 4:30 mit anderen Worten aus. Er spricht von der "Versiegelung"
mit dem Heiligen Geist auf den Tag der Erlösung. Wie gut unser Herr doch
ist. Wer an Ihn glaubt, empfängt das Eigentümersiegel, deklariert als
Eigentum Gottes bis zum Tag der Erlösung, wenn Jesus selbst uns in
Empfang nehmen wird. Halleluja!
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Dienstag, 3. Juni 2025
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde
Bereits 2016 wurden Bilder vom Hubble-Weltraumteleskop zusammengefasst, das über 200 Milliarden (200.000.000.000) Galaxien zeigt. Das Universum soll demnach 10 Mal größer sein, als bis dahin behauptet und dehnt sich 5-9 Mal schneller aus als bisher angenommen.
2017 entdeckten Forscher Werkzeuge und Fossilien in Marokko, die 300.000 Jahre alt – und damit 100.000 Jahre älter sind als die bisher bekannten Homo sapiens Funde in Afrika.
Dass sich die „wissenschaftlich bewiesenen Fakten“ auf allen möglichen Gebieten immer wieder als „Fake News“ herausstellen und umgeschrieben werden müssen, amüsiert mich immer wieder. Es erinnert an die Anekdote, die über Abraham Lincoln erzählt wird. Als ein hartnäckiger Gegner einmal nicht von Lincoln überzeugt war, sagte Lincoln: „Lass uns mal sehen, wie viele Beine eine Kuh hat.“ „Vier, natürlich“, kam die genervte Antwort.
„Stimmt!“, erwiderte Lincoln. „Jetzt nehmen wir mal an, Sie würden den Schwanz der Kuh als Bein bezeichnen. Wie viele Beine hätte die Kuh dann?“ „Na, fünf, natürlich!“, kam die überzeugte Antwort.
„Da liegen Sie ordentlich falsch“, sagte Lincoln. „Den Schwanz einer Kuh als Bein zu bezeichnen, macht ihn noch lange nicht zu einem Bein.“
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde! (1 Mose 1:1)
Selbstverständlich wird diese Tatsache von der selbsterklärten Wissenschaft verachtet und verspottet. Aber dieser Vers aus 1 Mose 1 wurde vor Tausenden von Jahren niedergeschrieben, nimals korrigiert und wird seither von Millionen und Abermillionen Menschen auf der ganzen Erde geglaubt und aus guten Gründen für bare Münze gehalten, als Tatsache festgehalten.
Manch einer betont, dass der Glaube an einen mysteriösen Urknall mehr Glauben erfordert als der Glaube an die Schöpfung durch Gott. Selbst viele nicht christliche Wissenschaftler halten ein „intelligentes Design“ – eine übergeordnete Intelligenz hinter der Entstehung von allem – als wahrscheinlicher als eine zufällige Entstehung all dessen, was ist.
Wie herrlich ist es, zu wissen, wo wir herkommen und wo wir hingehen. Wie herrlich ist es zu wissen: Wir sind von Gott gewollt, geliebt und leben in einem einzigartigen Umfeld, das Er für uns Menschen geschaffen hat. Wie beruhigend zu wissen, dass Sein Wort ewig, ewig gültig und unabänderlich ist und niemals einer Korrektur bedarf.
„Der Himmel ist durch das Wort des Herrn gemacht und all sein Heer durch den Hauch seines Mundes.“ (Psalm 33:6)
„Ich habe die Erde gemacht und den Menschen auf ihr geschaffen. Ich bin’s, dessen Hände den Himmel ausgespannt haben, und all seinem Heer habe ich Befehl gegeben.“ (Jesaja 45:12)
„Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.“ (Kolosser 1:16)
Montag, 2. Juni 2025
Handy & Bibel
1992 gab es in Deutschland das erste kommerzielle Handy in der Art, wie
wir es heute kennen. Bis dahin kamen wir ohne aus. Vor 2000 Jahren
(gleich mit dem Beginn der Gemeinde) begann Gott, uns sein Wort in Form des Neuen Testaments (NT) zu
offenbaren. Bereits einige Tausend Jahre vorher offenbarte Er das, was
wir hinführend zum NT wissen sollten. Gott wusste, was viele Menschen
heute nicht (mehr) wissen: Der Mensch kann ohne Kommunikation mit Gott
nicht bestehen. Folgenden Vergleich fand ich im Internet und er machte
mich nachdenklich.
Hast Du Dich jemals gefragt, was geschehen würde, wenn wir mit unserer Bibel umgehen würden wie mit unseren Handys?
- Was, wenn wir sie in unsern Hand- und Hosentaschen herumtragen würden?
- Was, wenn wir mehrmals am Tag darin rumblättern würden?
- Was, wenn wir umkehren würden, wenn wir sie vergessen hätten?
- Was, wenn wir sie benutzen würden, um Botschaften durch den Text zu bekommen?
- Was, wenn wir sie behandeln würden, als könnten wir nicht ohne sie leben?
- Was, wenn wir sie unseren Kindern als Geschenk geben würden?
- Was, wenn wir sie unterwegs auf Reisen benutzen würden?
- Was, wenn wir sie in Notfällen heranziehen würden?
- Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute findet. (Ps 119:162)
- Um Mitternacht stehe ich auf, um dir für deine gerechten Gesetze zu danken. (Ps 119:62)
- Wie wird ein junger Mann seinen Weg unsträflich gehen? Indem er ihn bewahrt nach deinem Wort (Ps 119:9)
- Ich bewahre dein Wort in meinem Herzen, damit ich nicht gegen dich sündige (Ps 119:11)
- Der Morgendämmerung bin ich zuvorgekommen und habe um Hilfe gerufen. Auf deine Worte habe ich gehofft. (Ps 119:147)
- Das Wort Gottes hat die Kraft, von Sünde zu überführen (Apostelgeschichte 2:37)
- Es hat die Macht, die Wiedergeburt zu bewirken (1 Petrus 1:23)
- Es hat die Macht, Glauben zu erzeugen (Römer 10:17)
- Es schenkt Gewissheit des ewigen Lebens (1 Johannes 5:13)
- Es hat die Kraft, Freude hervorzubringen (Psalm 119:162)
- Es hat die Macht, zu verändern (Johannes 17:17)
- Es ist effektiv gegen Satan, Sünde und die Welt (Epheser 6:17)
diesen Schatz erhalte mir;
denn ich zieh es aller Habe
und dem größten Reichtum für.
Wenn dein Wort nicht mehr soll gelten,
worauf soll der Glaube ruhn?
Mir ist's nicht um tausend Welten,
aber um dein Wort zu tun.
Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf (1700 - 1760)





