„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Sonntag, 13. November 2022

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Weltweiter Gebetstag für die verfolgte Gemeinde! Wir machen mit!

In einem Dorf in Europa fragte sich vor einigen Jahrhunderten ein Adliger, welches Erbe er seinen Bürgern hinterlassen sollte. Er beschloss, als Vermächtnis eine Kirche bauen zu lassen.

Die Pläne für die Kirche wurden geheim gehalten. Als der Bau vollendet war und sich die Menschen versammelten, staunten sie über die Schönheit und Vollkommenheit der Kirche.

Nach vielen lobenden Kommentaren fragte ein scharfsinniger Beobachter: „Aber wo sind die Lampen? Wie wird die Kirche beleuchtet?“

Ohne zu antworten, deutete der Adlige auf einige Haken an der Wand; Dann gab er jeder Familie eine Lampe, die sie zum Gottesdienst mitnehmen sollte, und hängte sie an die Wand.

„Jedes Mal, wenn Du hier bist, wird der Bereich, in dem Du sitzt, beleuchtet“, erklärte der Adlige. „Jedes Mal, wenn Du nicht hier bist, wird dieser Bereich dunkel sein. Immer wenn Du nicht in die Kirche kommst, wird ein Teil von Gottes Haus dunkel sein.“

Hat sich diese Begebenheit wirklich so abgespielt? Ich weiß es nicht. So jedenfalls wird es berichtet. Aber ich weiß, dass viele Teile von Gottes Haus … von Gottes Häusern … heute „dunkel“ bleiben, obwohl sie hell erleuchtet sein sollten. Wird Dein Bereich hell erleuchtet sein?

Gottesdienst @ CCFG:
Anbetung - Predigt - Video Clips
Gebet - Gemeinschaft
Einladung zu gemeinsamem Mittagessen!
Beginn: 10:30 Uhr
 
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

Sonntagszitat:
Der Pfad der Verfolgung
ist möglicherweise der einzige Weg zum Sieg.
(Bruder Andrew)

Wenn du gar keine Verfolgung erfährst,
wissen die Leute vielleicht nicht, dass du Christ bist.
(John MacArthur)

Der Lohn eines heiligen Lebens sind nicht Villen und Yachten,
sondern Verfolgung und Ausgrenzungen.
(Markus Spieker)

Verfolgung ist einfach der Zusammenprall
zweier unvereinbarer Wertesysteme.
(John Stott)

Samstag, 12. November 2022

Ist alles erlaubt, was erlaubt ist?

Irgendwann habe ich mir mal ein nachdenkenswertes Bild gespeichert. In Jesaja 5:20 lesen wir die markanten Worte:

Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die Finsternis zu Licht und Licht zu Finsternis erklären, die Bitteres süß und Süßes bitter nennen!

Wäre die Liste von damals fortgesetzt worden, würden heute zahlreiche weitere Kategorien gelistet sein, die (mittlerweile) gesetzlich erlaubt, propagiert und sogar beworben werden. Dabei geht es oft um Bereiche wie Abtreibung und andere moralische und ethische Fragen. Menschen heißen heute oft gut, was Gott böse nennt und verurteilen muss.

Gottes Wort hat viel zu solchen Menschen zu sagen, die gut heißen, was Gott böse nennt und die gegen solche rebellieren, die für biblische Werte aufstehen:

Täuscht euch nicht! Macht euch klar, dass ihr Gott nicht einfach missachten könnt, ohne die Folgen zu tragen. Denn was ein Mensch sät, wird er auch ernten. 8Wer nur nach seinen sündigen Neigungen lebt, wird sich damit selbst zugrunde richten und schließlich den Tod ernten. Aber wer lebt, um dem Geist zu gefallen, wird vom Geist das ewige Leben erhalten. (Galater 6:7+8)

Jeder Mensch wird die Konsequenzen seiner Entscheidungen und seines Lebensstils tragen müssen. Natürlich haben wir alle nach sündigen Neigungen gelebt, deren Konsequenz der Tod ist. Die gute Nachricht ist, dass Jesus die Konsequenzen unserer Sünden ans Kreuz getragen hat. Wer beginnt, mit Jesus zu leben, um Gott zu gefallen, der wird vom Geist ewiges Leben erhalten.

Lasst uns aber nicht müde werden, Gutes zu tun; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht ermatten. (Galater 6:9)

Freitag, 11. November 2022

Der Löffel

Denn wir warten auf das wunderbare Ereignis, wenn die Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Erlösers, Jesus Christus, erscheinen wird. (Titus 2:13)

Ein unbekannter Verfasser berichtet von einer alten Frau, die eines Tages von ihrem Arzt erfuhr, dass sie unheilbar krank sei und bald sterben müsse. Der Arzt gab ihr maximal noch drei Monate.

Daraufhin fing sie an, ihr Leben in Ordnung zu bringen und alles für ihre Beerdigung vorzubereiten.

Sie bat auch den Pfarrer um einen Besuch. Sie sprach offen mit ihm über ihre Wünsche für ihre Beerdigung. Sie sprachen über die Lieder, die Bibeltexte und auch darüber, in welchem Kleid sie beerdigt werden wollte. Sie hatte den Wunsch, dass in ihrer linken Hand ihre Bibel sein sollte.

Nach dem sie über alles gesprochen hatten, wollte der Pfarrer gehen. Da hielt ihn die Frau zurück.

Sie sagte aufgeregt: „Eines noch, Herr Pfarrer. Das ist mir ganz wichtig, ich möchte einen kleinen Löffel in meiner rechten Hand halten, wenn ich im Sarg aufgebahrt werde.“

Der Pfarrer schaute sie erstaunt an. „Einen kleinen Löffel?“

Die Frau schmunzelte und erklärte ihm: „In all den Jahren, in denen ich an vielen Orten zum Essen eingeladen war und nebst Teller, Messer und Gabel auch einen kleinen Löffel sah, wurde ich immer wieder daran erinnert, dass noch ein Nachtisch folgte. Und ich freute mich dann immer, denn ich wusste, dass noch etwas Besseres folgen würde! Leckere Schokoladencremes, Apfelstrudel, Eis… rgendetwas Wunderbares, was das große Mahl perfekt abrundete.“

Nach wie vor schaute sie der Pfarrer verblüfft an. Dann erklärte sie ihm: „Ich möchte, dass wenn die Leute mich im Sarg sehen, dass sie sich wundern und fragen, warum ich einen Löffel in der Hand halte. Und dann möchte ich, dass Sie, Herr Pfarrer, ihnen sagen: Behalten Sie Ihren Löffel und denken Sie immer daran- das Beste kommt noch!“

Sicher gibt es kaum eine Nachricht, die mehr niederschmettert als die ärztliche Prognose des baldigen Todes. Ist es tatsächlich möglich, eine so entspannte Haltung einzunehmen wie die Frau im Bericht des unbekannten Verfassers?

Das gibt es wirklich. Viele Christen sind singend in den Tod als Märtyrer gegangen. Andere haben gebetet. Bis heute gehen viele an Jesus gläubige Menschen ähnlich mit ihrer Krankheit um wie die Frau in der Geschichte. Ich habe das Vorrecht, einige von ihnen zu kennen. Der Tod hat den Schrecken verloren. Nicht, dass man sich ihn herbeiwünscht – aber er ist auch nicht das Ende von allem.

„Das Beste kommt noch!“  bekannte die krebskranke Frau. Vielleicht dachte sie an Offenbarung 21:3-5a, wo wir lesen:

Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen; und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. 4 Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. 5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!

Kennst Du diesen Frieden im Angesicht von Leid, Krankheit, Sorgen und vielleicht sogar Tod? Durch Jesus kannst Du ihn finden, erhalten, geschenkt bekommen.

»Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört und keinem Menschen ins Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben«. (1 Korinther 2:9)

Mit alledem wird der beschenkt, der sich Jesus zuwendet. Kennst Du Jesus?