„Die Strategie des Teufels besteht darin, das Böse für normal zu erklären. “ (Randy Alcorn)

Dienstag, 21. April 2026

Biograhien: John Hyde

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John Hyde wurde nicht alt – gerade mal 46 Jahre. 1865 in Illinois geboren wuchs er auf als Pastorensohn. Sein Vater betete, dass Gott mehr Missionare in alle Welt senden würde. Gott erhörte sein Gebet.

Nach seiner theologischen Ausbildung ging John als Missionar nach Indien. Oh, er hätte eine gute Ausrede gehabt: Hyde war teilweise taub – nicht gerade eine gute Voraussetzung für das Erlernen einer schweren Sprache. Aber er blieb in Indien, auch wenn er zunächst nur wenig Frucht sah, dafür aber viel Verfolgung. Diese Umstände führten ihn ins Gebet, in dem er manchmal ganze Nächte verbrachte.

In Indien gründete er den Punjab Gebetskreis, dessen Mitglieder sich verpflichteten, täglich 30 Minuten um geistliche Erweckung zu beten. 1908 erklärte er auf einer Konferenz sein Verlangen, dass es jeden Tag zu einer Bekehrung kommen würde. Ein Jahr später zählte man über 400 Bekehrte. Sein leidenschaftliches Gebet für Verlorene brachte ihm den Namen „Der betende Hyde“ ein.

Er starb nach menschlichem Ermessen viel zu früh. Der letzte Satz in einer Zusammenfassung über ihn lautet: „Durch seine Missionsarbeit in Sialkot, Pakistan, haben Millionen von Menschen Jesus Christus angenommen – durch die Evangeliumssaat die er gesät hat.

Es ist spannend, sich mit dem Leben und Beten von John Hyde vertraut zu machen. Ein Mann, körperlich nicht so stark und gut ausgerüstet wie viele andere seines Alters – aber ein Mann Gottes, stark im Heiligen Geist, dessen Worte bei Gott auf offene Ohren stießen.

John Hyde hat der Welt einige Zitate hinterlassen – nicht über Eitelkeit oder Berühmtheit, sondern über das Leben mit Gott: 

„Wenn wir bereit sind, uns in Gottes Hände zu geben, ist Gott bereit, uns zu gebrauchen. Aber zwei Voraussetzungen gibt es: Gehorsam und Reinheit. Gehorsam in allem, selbst im Kleinsten; das Aufgeben des eigenen Willens und das Übernehmen des göttlichen Willens.

Und der nächste Schritt ist Reinheit. Gott möchte reine Gefäße für Seinen Dienst, reine Gefäße durch die Er Seine Gnade ausgießt. Gott möchte Reinheit im Zentrum unserer Seele. Und nur wenn Gott kein reines Gefäß vorfindet, gereinigt durch das Feuer des Heiligen Geistes, kann Er dieses Gefäß nicht gebrauchen. Er fragt Dich jetzt, ob Du Ihm erlauben wirst, alles in Deinem Leben zu reinigen. Gott sucht reine Gefäße, die Er gebrauchen kann. (Auszug aus: „Praying Hyde: A Challenge to Prayer“ / Eigenübersetzung)  

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