„Das gesamte Geld, das benötigt wird, um eine Armee von aufopferungsvollen, Freude verbreitenden Botschaftern Jesu auszusenden und zu unterstützen, ist bereits in der Gemeinde vorhanden.“ (John Piper)

Donnerstag, 19. März 2026

Vom Wald, vom Echo und von Dir

Uns allen ist das Sprichwort gut bekannt: 

„Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.“

Das haben uns unsere Eltern oft genug erklärt. Ein ähnliches Sprichwort kommt in den Sinn: 

„Was Du nicht willst, dass man Dir tut, das füg‘ auch keinem Andern zu!“

Gute, lehrreiche, deutsche Sprichwörter. Dazu passt die Erfahrung berühmten Filmproduzenten. Als Kind hatte er sich mit einem anderen Jungen gestritten und verloren. Während seine Mutter sein blaues Auge auswusch und behandelte, erzählte er ihr, dass der andere Junge allein schuld sei. Er behauptete, der andere Junge habe den Streit angezettelt.

Seine Mutter sagte zunächst nichts. Doch als die Erste Hilfe erledigt war, brachte sie ihren Sohn zur Hintertür ihres Hauses. In der Nähe befanden sich mehrere Hügel, die für ein gutes Echo sorgten. Sie sagte ihm, er solle diese Hügel mit allen Schimpfwörtern beschimpfen, die ihm einfielen. Er tat es, und die Schimpfwörter kamen alle zu ihm zurück.

„Jetzt“, sagte sie, „ruf: ‚Gott segne dich.‘“ Der Junge tat es, und zurück kam: „Gott segne dich.“ Es wird erwähnt, dass der Filmproduzent diese Lektion nie vergaß. Was man anderen gibt, bekommt man von ihnen zurück.

Das Ganze ist mehr als eine Geschichte mit guter Moral, denn die Bibel fordert alle, die sich Christen nennen, genau dazu auf. In Matthäus 7:12 lehrt Jesus die, die Ihm nachfolgen:

Alles nun, was ihr wollt, dass die Leute euch tun sollen, das tut :11auch ihr ihnen ebenso; denn dies ist das Gesetz und die Propheten.

Dazu passen Verse wie:

„Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ (3 Mose 19:18) oder „Wer großzügig ist, wird reichlich gesättigt, und wer andere tränkt, wird auch selbst getränkt.“ (Sprüche 11:25)  „Redet nicht schlecht übereinander, Brüder!“ (Jakobus 4:11)  „Deshalb sollt ihr einander Mut machen und einer den anderen stärken, wie ihr es auch schon tut.“ (1 Thessalonicher 5:11)

Das ist in einer Welt der Ungerechtigkeit, der Ellbogen und der Stärkeren gar nicht so einfach. Aber Jesus selbst hat es uns vorgemacht. Es ist möglich! Auch Paulus bezeugt das in Philipper 4:13:

„Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus.“

Ich wünsche uns allen einen gesegneten Tag, an dem das Echo dessen, was wir in den Tag hineinrufen, andere und uns segnet!

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