„Wenn ich auf fünfzig Jahre Dienst zurückblicke, erinnere ich mich an unzählige Prüfungen, Schwierigkeiten und Zeiten erdrückenden Schmerzes. Aber durch all das hindurch hat sich der Herr als treu, liebevoll und vollkommen wahrhaftig in all seinen Verheißungen erwiesen.“ (David Wilkerson)

Donnerstag, 11. Dezember 2025

Wohlgeruch

Ob die Menschen nun die Botschaft annehmen und gerettet werden oder sie ablehnen und verloren gehen: Durch Christus sind wir ein Wohlgeruch für Gott.
(2 Korinther 2:15 / HfA)

Angeblich werden in der Bibel 3237 Personen namentlich erwähnt. Das ist die Größe eines mittelgroßen Dorfes. Wenn wir überlegen, wie viele wir davon spontan namentlich beschreiben könnten, dann wäre das sicher eine relativ kleine Zahl, die diejenigen ausmachen würde, die allgemein bekannter sind.

Adam & Eva – die ersten Menschen
Kain und Abel – das ungleiche Bruderpaar
Noah – der Schiffsbauer
Abraham, Isaak und Jakob – die Erzväter Israels
Mose, der Führer des Volkes
Deborah – die Richterin Israels
Esther – die Retterin des Volkes
Elia – der große Prophet
David – der große König
Johannes, der Täufer – Vorläufer und Herold Jesu
Petrus – der „Sprecher“ der Jünger
Paulus – der Heidenapostel
Lydia – die Purpurkrämerin
usw.

Alles Menschen mit Rang und Namen, die fast alle viel getan haben zur Ehre Gottes und ein geistlicher Wohlgeruch waren in ihrer Zeit, obwohl sie es oft selbst nicht erkannten. Durch die Kirchengeschichte haben andere Namen Bekanntheit erlangt:

Augustinus – der bekannte Kirchenvater und Theologe
Martin Luther – der Reformer
Charles H. Spurgeon – der gesegnete Prediger
Amy Carmichael – die hingegebene Missionarin
Corrie ten Boom – die Evangelistin
Gladys Aylward – die „Frau mit dem Buch“ in China
Billy Graham – der Evangelist
usw.

Auch alles Menschen mit Rang und Namen. Auch sie haben viel zur Ehre Jesu in verschiedenen Teilen der Welt getan. Tatsache ist aber auch, dass Menschen mit Rang und Namen im Reich Gottes in der Minderheit sind. Das war in den Zeiten der Bibel so, das war durch die Kirchengeschichte hindurch so und das ist bis heute so. Die genannten Namen haben sicher eine gute Spur zurückgelassen. Aber bei Hundert Spuren der „Großen und Berühmten“ (die sicher nie groß und berühmt werden wollten,) gibt es Tausende von Spuren, die vom Rest des großen Volkes Gottes zurückgelassen wurden und werden. 

Da ist die Rede von Philemon, Onesimus oder Epaphras in der Bibel, neben Epänetus, Andronicus, Junias, Urbanus, Stachys oder auch Apelles. Schon mal von denen gehört? Alle werden lobend als Diener Jesu erwähnt. In der Kirchengeschichte sind es Hunderttausende unbekannter Männern und Frauen, die dem Herrn hingebungsvoll – oft bis in den Tod – gedient haben. Ihre Namen sind unbekannt, aber ihr Leben hat eine Spur zurückgelassen und einen Wohlgeruch für ihren Herrn, an den sie geglaubt und für den sie gelebt haben.

Und Du? Und ich? Die wenigsten von uns werden es in die Geschichtsbücher der Welt schaffen. Aber solange es unser Anliegen ist, durch unseren kleinen Beitrag, durch unser kurzes Leben, eine Spur für Jesus in der Welt zurückzulassen, ein Wohlgeruch für Ihn zu sein, solange dürfen wir in freudiger Erwartung leben, einmal die herrlichen Worte zu hören (Matthäus 25:21+23 / NLB):

Gut gemacht, mein guter und treuer Diener. Du bist mit diesem kleinen Betrag zuverlässig umgegangen, deshalb will ich dir größere Verantwortung übertragen. Lass uns miteinander feiern!

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