Vorgestern hab ich’s verpasst. Vorgestern hat sich zum 77. Mal der Tag der Menschenrechte gejährt, die am 10. Dezember 1948 durch die UN verabschiedet wurden. Sie beinhalten neben anderem das Recht auf Leben oder auch das Recht auf Freiheit (Gedanken, Gewissen, Religion u.a.)
Immer wieder schießen mir Gedanken, Fragen und Überlegungen durch den Kopf. Die christliche Organisation Open Doors berichtet regelmäßig über Verfolgung, Folter und Gottes Eingreifen, wenn es um Christen in islamischen, buddhistischen, hinduistischen und anderen Ländern geht. Unter den 10 Ländern mit schlimmster Christenverfolgung sind neun Länder, in denen Christen unter islamischen Terrororganisationen leiden. Organisationen wie der Islamische Staat, Al Qaida, Islamischer Dschihad, Taliban, Kaukasisches Emirat, Hamas, Hisb’Allah, ADF, Hay'at Tahrir al-Sham, Abu Sayyaf, El Shabaab, Ansar Bayt al-Maqdis und nicht zuletzt Boko Haram, die in Nigeria und Nachbarstaaten ein schreckliches Unwesen treiben.
Aber es ist bei Weitem nicht nur der Islam. Im bevölkerungsreichsten Land der Welt, Indien, leben fast 1 Milliarde Hindus, die den Christen und anderen Religionen das Leben schwer machen. Indien steht an 11. Stelle der für Christen gefährlichsten Länder. Immer wieder kommt es zu Übergriffen, Mob-Aktivitäten gegen Familien und ganze Gemeinden, Vergewaltigungen und Morden. Hindunationalistische Bewegungen verfolgen die Vision eines reinen Hindustaates und schrecken dabei vor Gewalt und Untergrabung der Menschenrechte nicht zurück.
In buddhistischen Ländern sieht es ähnlich aus. Myanmar, Laos, Sri Langka ... Verfolgung, Folter und Morde derer, die an Jesus glauben. Der immer lächelnde Dali Lama steht einer intoleranten Religion vor, die äußerlich den Eindruck des Friedens und der Toleranz erweckt, im Alltag aber vor Gräueltaten und Missachtung grundlegender Menschenrechte nicht zurückschreckt.
Menschenrechte haben natürlich nicht nur mit uns Christen zu tun. Wir, die wir Jesus nachfolgen, schmerzt es auch dann, wenn Katastrophen nichtchristliche Gebiete heimsuchen, wir helfen in der Liebe Jesu, wenn islamische Länder von Erdbeben heimgesucht werden, wir setzen uns ein gegen die Not in Flüchtlingslagern und wir leiden mit den Familien, die Hab und Gut verlieren, deren Kinder oder Eltern in Israel oder im Gazastreifen durch die Hölle auf Erden gehen. Wir folgen dem Beispiel und dem Auftrag dessen, dem wir gehören: Jesus! Er hat einen Frieden gebracht, den wir den Menschen verkündigen. Diesen Frieden kann jeder erfahren, der Jesus begegnet.
Während die UN 30 Artikeln listet, die die von ihnen formulierten Menschenrechte definieren, sie aber leider nicht umsetzen können, hat Jesus allen Menschen ein Recht angeboten, das alle Menschenrechte der UN in den Schatten stellt. In Johannes 1:12 heißt es:
Gottes Kinder zu werden.
Während wir:
1. Beten 2. Helfen 3. Geben 4. Uns einsetzen für unsere leidenden Mitmenschen, wollen wir es um keinen Preis vermeiden, sie zu dem Recht einzuladen, das ihnen von Gott angeboten wird!
Für solche, die noch nicht involviert sind, sich für Notleidende und Verfolgte einzusetzen, sei die Webseite von Open Doors empfohlen. Hier findet man hilfreiche Einblicke, Anliegen, Vorschläge und kostenloses Infomaterial.

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