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Donnerstag, 7. März 2019

Greta


International ist ihr Name vermutlich erst 2018 in die Schlagzeilen geraten. Das Thema Umwelt und Erderwärmung hat sie allerdings bereits seit ihrem 8. Lebensjahr interessiert. Seit diesem Zeitpunkt versucht sie aktiv, ihren Zielen durch entsprechendes Handeln Glaubwürdigkeit zu verleihen (z.B. lange Bahn- statt schnelle Flugreisen, E-Auto statt Benzinbetrieben). Die Schwedin Greta Thunberg hat einiges bewegt, das muss man ihr lassen. Sie trifft sich auf höchster Ebene mit Gleichgesinnten, sprach u.a. auf der UN Klimakonferenz im Dezember 2018 und der Weltwirtschaftskonferenz im Januar 2019 in Davos.

wikipedia
Greta ist gerade mal 16 Jahre alt (* 3. Januar 2003) und bewegt die Welt. In Davos erklärte sie: „Ich will, dass ihr in Panik geratet. Unser Haus brennt“ An anderer Stelle sagte sie: Ich habe gelernt, dass man nie zu klein dafür ist, einen Unterschied zu machen.“ „Es gibt keine Grauzonen, wenn es ums Überleben geht.

Gretas Engagement für ihr Anliegen ist zu einer globalen Bewegung geworden. Überall schwänzen Schüler freitags den Unterricht, um an Demos gegen die Klimaerwärmung teilzunehmen. Die Reaktionen darauf, die an dieser Stelle nicht bewertet werden sollen, sind natürlich unterschiedlich. Es sind nicht nur sachliche, positive und negative Reaktionen, sondern auch unberechtigte Angriffe auf „ihr Alter, ihr Geschlechtund das Asperger-Syndrom“, um sie als „als „Person und Individuum abzuwerten“.

Egal, wie man über die Inhalte und Methoden dieses Teenagers denkt, ein Maß an Respekt kann da schon entstehen. Ich stelle mir allerdings auch eine ganz andere Frage: Hier steht ein junger Mensch auf, wird laut für ihre Überzeugungen, scheut keine Auseinandersetzung – auch nicht mit denen, die nicht mit ihr übereinstimmen und schafft eine weltweite Bewegung, die mit ihr steht. Sie scheut keine Kosten und stellt ihr Leben radikal um, auch wenn das scheinbare Nachteile bringt. Sie hat scheinbar kein anderes Ziel, als das zu bewegen, was nach ihrer Meinung das Wichtigste ist zum Leben und zum Sterben. Klingelt da was?

Ich frage mich, ob ich so konsequent für das lebe, von dem ich weiß(!) dass es das Wichtigste ist im Leben und im Sterben. Ich frage mich, ob ich den 15 und 16jährigen Teenagern in meinem Umfeld ein Vorbild bin, für Jesus zu brennen. Sehen junge Menschen in Deinem und meinem Umfeld in uns Jünger Jesu, die laut für ihre Überzeugungen aufstehen, keine Auseinandersetzung scheuen, keine Beleidigungen scheuen, keine Kosten scheuen, keine scheinbaren Nachteile scheuen und keine Anfeindungen scheuen? Habe ich das eine Ziel, für das ich lebe, rede, Geld verdiene, Geld opfere, Zeit opfere, Bequemlichkeit und „Rechte“ opfere – ein Ziel, das mein Alles wert ist, mein Einsatz, mein Leben und Sterben? (ohne Letzteres anzustreben!)

Aber nicht nur die gehobene Altersklasse soll hier angesprochen werden. Greta zählt sich noch keine 4 Jahre unter die Teenager, aber ihr Leben hat bereits ein Ziel. Sie hat etwas gefunden, von dem sie glaubt, dass sich ihr ganzer Lebenseinsatz dafür lohnt. Das sollte bei allen jungen Christen die Glocken läuten lassen. So wichtig der Klimaschutz in aller Welt für unser Leben ist – es gibt tatsächlich etwas noch Wichtigeres: Die lebensrettende Botschaft von Jesus muss in aller Welt zu allen Menschen, jedem Einzelnen, gebracht werden. Das hat für uns Christen absolute Priorität. Gottes Wort fragt uns in Matthäus 16:26:

„Was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt,
aber seine Seele verliert?

Paulus hatte diese Wahrheit erkannt, verinnerlicht und umgesetzt und macht uns damit Mut, seinem Beispiel zu folgen. Paulus bekennt:

Ich jage aber danach, dass ich das auch ergreife,
wofür ich von Christus Jesus ergriffen worden bin.
(Philipper 3:12)

„Ich bin allen alles geworden,
damit ich auf alle Weise etliche rette.
Dies aber tue ich um des Evangeliums willen,
um an ihm teilzuhaben.
(1 Korinther 9:22b+23)

Wofür lebst Du?
Wofür bist Du bereit, alles zu geben?
Wofür bist Du bereit, alles zu opfern?

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