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Dienstag, 15. Mai 2018

Gebet im Matthäus Evangelium

Nachdem wir uns Aspekte über Gebet in 39 Büchern des Alten Testaments angeschaut haben, steigen wir heute ein in die 27 Bücher des Neuen Testaments. Gebet im ersten Evangelium: Matthäus. Während wir im AT in manchen Büchern Worte wie Gebet, beten, bitten, Opfer oder Lob gar nicht gefunden haben, fließt das Matthäus Evangelium über mit herrlichen Aussagen zum Thema. Allein Matthäus 26:39-44 enthält eine Fülle von Impulsen.

39 Und er ging ein wenig weiter, warf sich auf sein Angesicht, betete und sprach: Mein Vater! Ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst! 40 Und er kommt zu den Jüngern und findet sie schlafend und spricht zu Petrus: Könnt ihr also nicht eine Stunde mit mir wachen? 41 Wacht und betet, damit ihr nicht in Anfechtung geratet! Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach. 42 Wiederum ging er zum zweiten Mal hin, betete und sprach: Mein Vater, wenn dieser Kelch nicht an mir vorübergehen kann, ohne dass ich ihn trinke, so geschehe dein Wille! 43 Und er kommt und findet sie wieder schlafend; denn die Augen waren ihnen schwer geworden. 44 Und er ließ sie, ging wieder hin, betete zum dritten Mal und sprach dieselben Worte.

Der Gedanke, der uns primär beschäftigen soll ist die Tatsache, dass Jesus 3x das gleiche Gebet sprach. Ganz kurz, klar und ohne Schmuck. Dreimal das Gleiche – und Er ist der Gottessohn!

Wie oft wundern wir uns, wenn Gott unsere Gebete nach dem zweiten Anlauf nicht gleich erhört. Wie schwer fällt es uns, anzuhalten im Gebet. Und wie schwer, eine Gebetserhörung immer davon abhängig zu machen, ob sie dem Willen des Vaters entspricht. Der Apostel Paulus kann uns hier als Vorbild dienen. Wie Jesus betete er wiederholt für dasselbe Anliegen. Wie Jesus drei mal. Dann antwortete ihm der Herr und erklärte ihm, dass er aufhören kann zu beten. Aber bis die Antwort kam, hatte er gebetet. Georg Müller betete 52 Jahre für die Bekehrung eines Freundes. Der bekehrte sich auch – aber erst nach Müller Tod. Müllers Anhalten am Gebet hatte sich ausgezahlt.

Im Matthäus Evangelium werden wir durch Jesu Vorbild ermutigt, „dran zu bleiben“ im Gebet. Jesus spricht von „nicht mal eine Stunde“. Eine Stunde private Zeit mit Jesus ist schon eine Herausforderung. Eine Stunde gemeinsames Gebet sollte uns leichter fallen. Tatsache ist, dass wir das eine wie das andere  verlernt haben. Tatsache ist daher auch, dass wir die Tuchfühlung mit Gott verloren haben. Jesus wurde in Seinen Gebetskämpfen mächtig gestärkt. Paulus erhielt Antwort und Zuspruch vom Herrn. Georg Müller blieb dran im Gebet und betete Seelen in den Himmel hinein.

Im Matthäus Evangelium macht Jesu Vorbild uns Mut, weiter zu beten. Auch ein drittes Mal für dasselbe Anliegen, auch ein viertes, fünftes oder sechstes Mal. Solange, bis Gott die Antwort sendet.

Lass Dich ermutigen: Der Herr erhört Gebet. Früher im selben Evangelium verspricht Jesus Seinen Jüngern:

Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden;
klopft an, so wird euch aufgetan!
Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet;
und wer anklopft, dem wird aufgetan.
(Matthäus 7:7+8)

Darum: Halte an am Gebet! Gott erhört Gebet!

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