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Dienstag, 24. April 2018

Gebet im Buch Maleachi

Maleachi ist der letzte der alttestamentlichen Propheten und zugleich auch einer der unbekanntesten. Er prophezeit in einer Zeit, in der das Volk Israel nach der babylonischen Gefangenschaft wieder heimgekehrt ist und wieder in ihren neuerbauten Häusern lebt. Auch der Tempel ist wieder erbaut und das Opfersystem eingeführt. Jerusalem ist wieder durch eine schützende Stadtmauer umgeben ist. Friede, Freude, Eierkuchen … sollte man meinen.

Israel hatte mit der Rückkehr in ihr eigenes Land Wunder über Wunder erlebt. Aber das Volk hatte seine Dankbarkeit Gott gegenüber verloren. Statt reine Dankopfer und Opfer des Lobes und der Anbetung für ihre Befreiung zu bringen, brachten sie unreine, blinde, kranke Opfer,

Das erinnert an Menschen im Neuen Testament, die „unreine, kranke Gebete“ darbrachten. Jesus warnt davor, nicht mit „Plappern, wie die Heiden“ vor Gottes Thron zu kommen. Durch Maleachi warnt Gott, nicht gedankenlos oder mit minderwertigen Gaben zu dem Altar Gottes zu kommen. In Maleachi 1:8+13 ruft er Seinem Volk zu:

Und wenn ihr ein blindes Tier zum Opfer bringt,
ist das nichts Böses; und wenn ihr ein lahmes
oder krankes darbringt, ist das auch nichts Böses?
Bringe es doch deinem Statthalter!
Wird er Wohlgefallen an dir haben
oder dich freundlich beachten?, spricht der Herr der Heerscharen.
(1:8)
Und ihr sagt: »Siehe, ist es auch der Mühe wert?«
Und ihr verachtet ihn, spricht der Herr der Heerscharen,
und bringt Geraubtes und Lahmes und Krankes herbei
und bringt so etwas als Opfergabe dar.
Sollte ich das von eurer Hand wohlgefällig annehmen?,
spricht der HERR.
(1:13)

Opfer und Gebet muss Herzenssache werden, nicht Pflichterfüllung! Keine Gebetskollektensammlung, bei der ich die Zeit mit Gebet verbringe, die ich übrig habe. Das wäre im Fall vieler Christen (einschließlich mir) so gut wie gar keine. Denn Zeit zum Gebet hat man nicht; die muss man sich nehmen. Es gibt immer etwas, das attraktiver, sinnvoller und gewinnbringender scheint als zu beten.

Auch für Israel zur Zeit Maleachis gab es eine gute Verwertung für gesunde, kräftige Schafe. Beim Opfern starben die Tiere ja sowieso. Da konnte man doch auch ein blindes, krankes oder lahmes Opfer bringen. So dachte das Volk, und sie brachten das als Opfer dar, wofür sie selbst keine Verwendung mehr hatten.

Es besteht die Gefahr, dass auch wir Gott das bringen, wofür wir selbst keine Verwertung mehr haben. 3 Minuten zwischen zwei Terminen, einen Abend, an dem kein gescheiter Film oder Sport im Fernsehen läuft oder ein paar Minuten, in denen ich mal eine Pause brauche. Das aber ist ein lahmes Opfer. Das ist eine kranke Einstellung. Gott ist Gott und Ihm gebührt das Beste; die beste Zeit, die besten Kräfte, der beste Einsatz. Das galt für das Volk Gottes damals mit ihren Opfern und das gilt der Gemeinde Gottes heute mit ihren Gebeten. Das ist auch keine Frage des „Könnens“ sondern eine Frage des „Wollens“.

Durch Maleachi 1:11 sagt Gott Seinem Volk, was Er möchte:

„Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang
soll mein Name groß werden unter den Heidenvölkern,
und überall sollen meinem Namen Räucherwerk und Gaben,
und zwar reine Opfergaben, dargebracht werden;
denn groß soll mein Name unter den Heidenvölkern sein!“

Durch reine Opfergaben – reine Opfer, die mit Freude zu Gottes Altar gebracht wurden – wollte Gott Seinen Namen groß machen.
Durch reine Gebete – heilige Gebete, die mit Freude zu Gott Thron gebracht werden – will Gott Seinen Namen groß machen. 
Und Er wird es tun, wenn wir beten!

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