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Montag, 26. März 2018

Von Hamelin Bay – toten Walen und anderen Toten

Vorgestern in den Nachrichten:

Weit über 100 Wale sind an der australischen Bucht „Hamelin Bay“ gestrandet und konnten trotz intensivster Bemühungen nicht mehr gerettet werden. Nur 5 der gestrandeten Wale konnten ins Wasser zurückgebracht werden. Warum die Tiere an Land schwammen, soll nun von Experten durch DNA Proben der Tiere geklärt werden. Der Strand des betroffenen Gebiets wurde geschlossen, da man befürchtete, dass die Kadaver der toten Wale Haie anlocken könnten. Schon im Jahr 2009 waren über 80 Delfine und Wale in derselben Bucht gestrandet.

Schreckliche Bilder im Netz zeigen den mit Tierkadavern übersäten Strand. Nicht schön anzusehen! Ich bin für den Versuch, den noch lebenden, gestrandeten Walen, Delfinen und anderen bedrohten Meerestieren zu helfen.

Während verschiedene Medien die toten Kadaver und die noch ums Leben kämpfenden Säugetiere zeigen, hier und da auch die verzweifelten Versuche der Helfer, werden andere Bilder nicht gezeigt. Es sind Bilder einer weitaus größeren Tragödie. Es handelt sich nicht um Australien, sondern um Deutschland. Es handelt sich nicht um 150, sondern um 277 Tote, es handelt sich nicht um Tote, die es alle paar Jahre mal gibt, sondern um tägliche Fälle. Es handelt sich nicht um Leben, das man vergeblich zu retten versucht, sondern um Leben, das man bewusst und gezielt tötet – 277x am Tag – in Deutschland. Ein Experte schätzt die Dunkelziffer auf das 2-3fache.

Seit dem vergangenen Jahr steigt die Zahl der in Deutschland gemeldeten Abtreibungen wieder und die Bestrebungen, das Werbeverbot für Abtreibungen zu kippen, wird derzeit neu diskutiert. Dabei zählen Abtreibungen bereits jetzt zu den häufigsten gynäkologischen Eingriffen in Deutschland.

Dass eine Abtreibung immer noch eine "Straftat gegen das Leben" ist, wird geflissentlich übergangen und als eine „Straftat unter bestimmten Bedingungen“ geduldet. Das bedeutet, dass der Staat auf eine Strafverfolgung verzichtet, auch wenn nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgericht aus dem Jahr 1993 immer noch „die grundsätzliche Pflicht zum Austragen eines Kindes“ besteht.  Ein Recht auf Abtreibung gibt es nicht und 97 Prozent aller Abtreibungen in Deutschland sind rechtswidrig.

Wale in Australien (und anderen Ländern), ungeborenes Leben in Deutschland (und dem Rest der Welt) – beide sollten nicht sterben müssen, sondern geschützt werden. Es ist schön, dass es Aktivisten gibt, die sich für die Wale in Australien einsetzen. Warum allerdings Leiden und Sterben von einigen Hundert Walen alle paar Jahre solches internationale Medieninteresse generiert, während das tägliche Sterben von einigen Hundert ungeborenen Menschen nicht einmal in den nationalen Medien publiziert wird – das macht nachdenklich.

Seit Jahren wird das menschliche Leben – das ungeborene, das behinderte und das alte – stufenweise entwertet, während alles um den Menschen herum aufgewertet wird. Und Gott? Der Herr im Himmel? Was sagt Er?

Dass Er einen verantwortlichen Umgang des Menschen mit der Schöpfung möchte, ist mehrfach in der Bibel erwähnt. Dass aber der Mensch über dem Rest der Schöpfung steht, macht die Bibel ebenfalls deutlich. Uns Menschen hat Er mit einer ewigen Seele geschaffen. Für uns Menschen ist Jesus ans Kreuz gegangen. Für uns Menschen bereitet Er jetzt ewige Wohnungen vor. Wir Menschen liegen Ihm besonders am Herz. Und, um bei den Gedanken dieses Blogeintrags zu bleiben, uns Menschen hat Jesus bereits im Fötusstatus gesehen und gewollt. In Psalm 139:13-17

Du hast alles in mir geschaffen
und hast mich im Leib meiner Mutter geformt.
Ich danke dir, dass du mich so herrlich
und ausgezeichnet gemacht hast!
Wunderbar sind deine Werke, das weiß ich wohl.
Du hast zugesehen,
wie ich im Verborgenen gestaltet wurde,
wie ich gebildet wurde im Dunkel des Mutterleibes.
Du hast mich gesehen, bevor ich geboren war.
Jeder Tag meines Lebens war in deinem Buch geschrieben.
Jeder Augenblick stand fest, noch bevor der erste Tag begann.
Wie kostbar sind deine Gedanken über mich, Gott!
Es sind unendlich viele.

Der Mensch, der Ungeborene, wie auch der Geborene sind von Gott geschaffen, gewollt und geliebt. Gottes Gedanken über uns Menschen sind kostbar. Gottes Gedanken über Dich (!) sind kostbar.

Und auch dieser Gedanke muss noch erwähnt werden:

Abtreibung ist nicht nach dem Willen Gottes, denn es wird Leben getötet, das Er geschenkt hat. Aber: Vergebung ist möglich! Heilung ist möglich und Elternschaft ist möglich, auch wenn in der Vergangenheit Fehlentscheidungen getroffen worden sind. Auch über solche, die bereits eine (oder mehrere) Abtreibungen hinter sich haben, steht Gottes Liebe. Auch für sie gilt Psalm 139:17:

Wie kostbar sind deine Gedanken über mich, Gott!
Es sind unendlich viele.

Jesus ist nicht für die (Selbst-)Gerechten ans Kreuz gegangen, sondern für alle, die sich ihrer Sünden bewusst sind und neu beginnen wollen. Das bedeutet: Hoffnung durch Jesus für jeden!

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