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Dienstag, 20. Februar 2018

Gebet im Buch Nahum

Um das Jahr 660 v. Chr. predigt der Prophet Nahum. Er predigt Gericht über Ninive, richtet seine Botschaft aber an das Volk Israel.

Ninive ist bekannter durch einen anderen Propheten: Jona. Jona kam auf Umwegen nach Ninive, predigte ebenfalls Gericht und die Stadt mit vermutlich an die Million Einwohner, tat Buße. Sie schrien zu Gott und wurden verschont. Was für eine herrliche Botschaft. Was für eine gewaltige Veränderung. Sie schrien zu Gott, ihre Seelen wurden gerettet und sie durften Gottes Gnade schmecken.

150 Jahre später ist alles beim Alten. Ninive ist abgrundtief gottlos und absolut gerichtsreif. Der Gesinnungswandel und das inbrünstige Gebet einer Generation lässt sich nicht unbedingt übertragen auf ihre Nachkommen. Das Gebet der Alten mag die Jungen segnen, aber die Jungen müssen dranbleiben am Gebet. Das taten die Generationen nach der Erweckung zur Zeit Jonas nicht. Nach 150 Jahren beschreibt Nahum die Nachkommen derer, die Buße taten mit den Worten:

Leer und ausgeplündert, verwüstet wird sie!
Verzagte Herzen und schlotternde Knie
und Schmerz in allen Hüften und Totenblässe auf allen Gesichtern!
(Nahum 2:11)

Wie sich Situationen verändern, wenn die Generationen nicht dranbleiben am Gebet. Die Kinder waren den Wegen ihrer Eltern nicht gefolgt. Darum unterscheidet sich Nahums Botschaft von Jonas Botschaft unter anderem dadurch, dass Jona zur Buße aufrief um dem Gericht zu entgehen. Nahum verkündigt das kommende Gericht als Tatsache. Ca 50 Jahre später erfüllt sich sein prophetisches Wort, als Ninive 612 v. Chr. zerstört wird. Lasst uns immer persönlich dran bleiben am Gebet und uns nie auf dem Gebet anderer oder voriger Generationen ausruhen.

Andererseits enthält die Predigt des Nahum nicht nur diese Gedanken der Warnung vor dem Einschlafen des Gebets, sondern auch den Gedanken des Segens für alle, die dranbleiben und im Gebet bleiben. Nahum predigt:

Gütig ist der Herr, eine Zuflucht am Tag der Not;
und er kennt die, welche auf ihn vertrauen.
(Nahum 1:7)

Vertrauen auf den Herrn ist kein Fatalismus, im Sinne von: Es kommt wie es kommen muss. Ich tue nichts und vertraue dem Herrn. Vertrauen bedeutet, alles im Leben mit Jesus zu besprechen, den lebendigen Kontakt nicht abreißen zu lassen

Das war bei den Niniveiten leider geschehen. Gebet, Buße, Vertrauen auf Gott hatte sich nicht fortgesetzt. Das soll bei uns anders werden. Darum wollen wir Nahum 1:7 beachten und betend praktizieren:

Gütig ist der Herr, eine Zuflucht am Tag der Not;
und er kennt die, welche auf ihn vertrauen.
(Nahum 1:7)

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