„Und aus seiner Fülle haben wir alle empfangen Gnade um Gnade.“ (Johannes 1:16)

Donnerstag, 7. Mai 2026

Gnade qualifiziert!

Und aus seiner Fülle haben wir alle empfangen
Gnade um Gnade.
(Johannes 1:16)

In unseren Gottesdiensten denken wir momentan darüber nach, was uns als Calvary Chapel Gemeinden ausmacht. Dazu hat Pastor Andrew am vergangenen Sonntag eine Predigt zum Thema „Gnade“ gehalten. Viele der Gedanken waren so eindrücklich, dass ich den einen oder anderen aufgreifen und etwas weiter ausführen möchte. Die ganze Predigt findet man über den Link im Seitenfenster, ausnahmsweise in Deutsch und Englisch, da sie übersetzt wird. Anhören lohnt sich!

Chuck Smith, Vater der Jesus People und der Calvary Chapel Bewegung hat ein Buch über Gnade geschrieben, aus dem folgende Zitate stammen:

„Gnade verwandelt öde und trostlose Ebenen in üppige, grüne Weiden. Sie verwandelt mühsame Pflicht in liebevollen, begeisterten Dienst. Sie tauscht die Tränen und Schuldgefühle unserer eigenen gescheiterten Bemühungen gegen ewige Freude ein. Gnade verändert alles!“

"Wenn wir darauf vertrauen, dass Gottes Gnade uns verwandelt und Christus in uns wachsen lässt, werden wir Freude am Leben und Frieden finden."

„Gnade und Friede werden als die siamesischen Zwillinge des Neuen Testaments bezeichnet, weil sie immer untrennbar miteinander verbunden sind. Das ist die richtige Reihenfolge dieser beiden Begriffe, denn man kann den Frieden Gottes erst erfahren, wenn man zuvor seine Gnade erfahren hat.“

Wie wahr und biblisch diese Aussagen sind sieht man am Leben biblischer Personen, die Gottes Gnade erfuhren.

Paulus! Menschlich gesehen war er hoch qualifiziert. Aber alle seine Qualifikationen, seine Abstammung, Position und sein Studieren nutzten ihm gar nichts. Erst als Gottes Gnade ihn fand und er sich bekehrte, war es die Gnade Gottes, die ihn qualifizierte und zu dem Werkzeug machte, das er später für Jesus war.

Petrus! Während der Christenverfolgung im dritten Jahrhundert sagten sich manche Christen unter Druck vom Glauben los. Als sie später Buße taten und wieder in die Gemeinschaft aufgenommen werden wollten, bezeichnete man sie als „Gefallene“ und verweigerte ihnen die Mitgliedschaft. Petrus hätte es zu der Zeit mit seiner Verleugnung schwer gehabt, wieder Anschluss zu finden. Aber Gottes Gnade qualifizierte auch ihn, den Verleugner und Versager, zu einem gesegneten Dienst!

Jesaja! Als er Gott in Seiner Heiligkeit begegnete, war Jesaja bewusst, dass er des Todes würdig war. „Unreine Lippen“ hatte er. Viel Unsinn geredet, vielleicht viel üble Nachrede, viel Schmutz und Unwahrheit verbreitet. Wir wissen nicht, was es genau war, woran er dachte, als er ausrief: „Wehe mir, ich vergehe! Denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen und wohne unter einem Volk, das unreine Lippen hat.“ Wir wissen aber ganz konkret, dass Gott ihn in Seiner Gnade anrührte, berief, einsetzte und qualifizierte. Jesaja wurde zu einem der großen Propheten Israels.

Menschen wie Paulus, Petrus, Jesaja und andere sind für uns ein Segen Gottes. Durch sie offenbart und illustriert Gott, dass es für jeden Menschen Hoffnung gibt. Auch wir sind durch unser altes Wesen, unsere alte Natur, völlig disqualifiziert – sowohl zum Eintritt in den Himmel als auch zum Dienst für Jesus auf der Erde. Wenn wir aber der Gnade Gottes begegnet sind, wenn Jesus uns in Seiner Gnade angerührt hat, dann haben wir den „Ritterschlag“ bekommen, dann sind wir Gottes Kinder geworden, qualifiziert, Jesu Botschafter zu sein.

Nicht Dokumente, Zertifikate und Abschlussexamen sind ausschlaggebend im Reich Gottes. Nicht unsere natürlichen Fähigkeiten befähigen uns für ein erfülltes Leben in der Welt. Es ist die Gnade Gottes in Jesus, die uns qualifiziert und befähigt, für Jesus zu leben und für Ihn Frucht zu bringen.

Was für ein Grund, Ihm ewig dankbar zu sein!

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