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| Symbolbild Buckelwal |
Auch über Kröten und Frösche liest man dieser Tage wieder öfters. Der Frühling ist die Zeit der Frosch- und Krötenwanderungen. Hunderttausende setzen sich ehrenamtlich ein, den Amphibien das Leben zu retten. Da werden Zäune an den Straßen angebracht, die die Tiere zu Eimern führen, in die sie fallen. Dann werden sie über die Straße getragen. Es werden Tunnel oder -brücken angelegt. Sogar der Straßenbau nimmt Rücksicht auf Wanderwege der Tiere zu ihren Laichgewässern. Trotzdem wird jedes Jahr medienwirksam die hohe Zahl an getöteten Amphibien beklagt. Auch mir tun Frösche, Kröten und Molche leid, die so ihr Leben lassen.
Bei all diesen Rettungsversuchen kann ich keine lautstarken, aggressiven Gegenaktionen feststellen. Das freut mich! Wer sich für das Tierwohl einsetzen möchte, soll das gerne tun.
Allerdings geschieht seit Jahrzehnten ein weitaus größeres Übel in Deutschland und anderswo, und es scheint kaum jemanden zu kümmern. Eine vergleichsweise kleine Schar setzt sich gegen dieses Übel ein, oft unter massiv starkem Gegenwind aus der breiten Bevölkerung. Es geht um die Rettung von Menschenleben – vor ihrer Geburt.
Verleumdungen, immer wieder Sachbeschädigungen und auch Androhung von Schlimmerem nehmen diese Menschen auf sich. Oft scheint der Kampf der Menschenrechtler wie ein Kampf gegen Windmühlen, da die teils aggressiven, teils gleichgültigen Bevölkerungsmehrheit durch die Politik unterstützt wird. Während die Rettung von Buckelwalen, von Fröschen und Kröten bejubelt und auf breiter Basis unterstützt wird, wird die Rettung von Babys im Mutterleib abgelehnt und sogar bekämpft. Der Schutz des Lebens von Walen und Kröten ist allen Einsatz wert. Der Schutz von Leben im Mutterleib nicht. Im Gegenteil! Das ist eine Schande, ein Unrecht, das kaum mehr zu toppen ist.
Uns Christen (egal, ob apolitisch, ob rechts, links oder mittendrin) sagt Gottes Wort:
Mein Gebein war nicht verhüllt vor dir, als ich im Verborgenen gemacht wurde, kunstvoll gewirkt tief unten auf Erden. Deine Augen sahen mich schon als ungeformten Keim, und in dein Buch waren geschrieben alle Tage, die noch werden sollten, als noch keiner von ihnen war. (Psalm 139:15+16)
Ehe ich dich im Mutterleib bildete, habe ich dich ersehen, und bevor du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt; zum Propheten für die Völker habe ich dich bestimmt! (Jeremia 5:1)
Hört auf mich, ihr Inseln, und gebt acht, ihr Völker in der Ferne! Der Herr hat mich von Mutterleib an berufen und meinen Namen von Mutterschoß an bekannt gemacht. (Jesaja 49:1)
Wir Christen setzen uns ein für das von Gott geschenkte und von Gott gewollte Leben, sei es im oder außerhalb des Mutterleibes. Und nicht nur das! Wir setzen uns ein für solche, die ungeplant oder ungewollt schwanger geworden sind und vor einem Berg voller Probleme stehen. Zusätzlich sind wir bereit, solchen seelsorgerlich zur Seite zu stehen, die bereits eine Abtreibung haben durchführen lassen und jetzt – leider zu spät – die seelischen Folgen tragen müssen. Wir haben Hoffnung und Neubeginn durch die Vergebung unserer Sünden erfahren und teilen diese Hoffnung gerne mit anderen.
Wer nun Gutes zu tun weiß und es nicht
tut, für den ist es Sünde.
(Jakobus
4:17)

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