„Wenn ich auf fünfzig Jahre Dienst zurückblicke, erinnere ich mich an unzählige Prüfungen, Schwierigkeiten und Zeiten erdrückenden Schmerzes. Aber durch all das hindurch hat sich der Herr als treu, liebevoll und vollkommen wahrhaftig in all seinen Verheißungen erwiesen.“ (David Wilkerson)

Freitag, 16. Januar 2026

Rückkehr zu Jesus ist möglich!

Wir alle sind Rückkehrer zu Jesus! Wir sind umgekehrt von falschen Wegen, hin zu Jesus, der unsere Schuld vergeben und unsern Namen im Buch des Lammes notiert hat. Seitdem folgen wir Ihm ... so gut es geht. Wir alle fallen, dürfen aber dank Seiner Treue umkehren und zu Ihm zurückkommen. Doch manchmal kommt es noch schlimmer. In Matthäus 18 berichtet Jesus von einem aus 100 Schafen, das nicht nur gestrauchelt ist, sondern sich ganz von der Herde verabschiedet hat. Ein Leben ohne Herde und ohne Hirten. Ein solches Schaf war Robert Robinson.

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Robert Robinson war durch die Predigt des Erweckungspredigers, George Whitfield, aus einem sündigen Leben gerettet worden. Im Alter von 23 Jahren schrieb er die Hymne: ‚Come, Thou Fount of every blessing‘, ‚Streams of mercy, never ceasing‘ (‚Komm, Quelle jeder Segnung, Ströme der Gnade, die niemals versiegen‘ / Übersetzung des ganzen Liedes am Schluss).

Leider entfernte sich Robinson später weit von diesen Strömen der Gnade und schlug, wie der verlorene Sohn, einen Weg der Weltlichkeit und der Lust ein. Eines Tages fuhr er mit der Postkutsche und saß neben einer jungen Frau, die in ihr Buch vertieft war. Beim Lesen stieß sie auf einen Vers, den sie wunderschön fand. Sie fragte Robinson, was er von der Zeile hielt: ‚Ich neige dazu, Herr, ich spüre es, ich neige dazu, den Gott zu verlassen, den ich liebe.‘  Robinson brach in Tränen aus und sagte: „Madam, ich bin der arme, unglückliche Mann, der diese Hymne vor vielen Jahren geschrieben hat, und ich würde tausend Welten dafür geben, wenn ich die Gefühle genießen könnte, die ich damals empfand.

Obwohl sie sehr überrascht war, versicherte die Mitreisende ihm, dass die in seinem Lied erwähnten ‚Ströme der Gnade‘ immer noch flossen. Robert Robinson war tief bewegt. Er wandte sein „streunendes Herz“ dem Herrn zu und wurde wieder in die volle Gemeinschaft aufgenommen.

Der gute Hirte geht den verirrten Schafen auf verschiedene Weise nach, sei es, dass sie sich verlaufen haben oder ganz bewusst einen falschen Weg eingeschlagen haben. Jesus ist kein Tagelöhner, sondern der gute Hirte. Jesus sagt (Matthäus 18:12+13; Johannes 10:11+14)

„Was meint ihr? Wenn ein Mensch hundert Schafe hat, und es verirrt sich eines von ihnen, lässt er nicht die neunundneunzig auf den Bergen, geht hin und sucht das verirrte? Und wenn es geschieht, dass er es findet, wahrlich, ich sage euch: Er freut sich darüber mehr als über die neunundneunzig, die nicht verirrt waren. Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und bin den Meinen bekannt.“

Hier die Übersetzung des Liedes, das Robert Robinson schrieb, als er jung im Glauben und von Jesus begeistert war. Jahre später benutzte der gute Hirte genau dieses Lied, um den Autoren wieder zu sich zu ziehen.

1) Komm, du Quelle aller Segnungen,
stimme mein Herz an, deine Gnade zu besingen;
Ströme der Barmherzigkeit, die niemals versiegen,
rufen nach Liedern lautesten Lobes.
Lehre mich einen melodiöses Reim,
gesungen von flammenden Zungen (oben).
Lobe den Berg, auf den ich mich festgelegt habe,
den Berg der erlösenden Liebe Gottes.

2) Hier finde ich meinen größten Schatz;
durch deine Hilfe bin ich hierher gekommen;
und ich hoffe, durch dein Wohlgefallen,
sicher zu Hause anzukommen.
Jesus suchte mich, als ich ein Fremder war,
der sich von der Herde Gottes entfernt hatte;
Um mich aus der Gefahr zu retten,
kaufte Er mich mit seinem kostbaren Blut.

3) Oh Gnade! Welch großer Schuldner
Bin ich täglich gezwungen zu sein,
Möge deine Güte wie eine Fessel
mein wanderndes Herz an dich binden:
Ich neige dazu, zu wandern, Herr, ich spüre es,
ich neige dazu, den Gott zu verlassen, den ich liebe;
hier ist mein Herz, o nimm es und versiegle es;
versiegle es für deine Höfe im Himmel.

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