„Wenn ich auf fünfzig Jahre Dienst zurückblicke, erinnere ich mich an unzählige Prüfungen, Schwierigkeiten und Zeiten erdrückenden Schmerzes. Aber durch all das hindurch hat sich der Herr als treu, liebevoll und vollkommen wahrhaftig in all seinen Verheißungen erwiesen.“ (David Wilkerson)

Donnerstag, 15. Januar 2026

Der neue WVI

Hier ein paar Informationen über die neusten Veröffentlichungen des Weltverfolgungsindex (WVI) von Open Doors. Eine äußerst informative Webseite findest Du HIER

Der WVI listet die 50 Länder auf, in denen es für Christen am gefährlichsten ist, ihren Glauben zu leben und zu bekennen. Mit zuletzt 388 Millionen hat die Zahl von Christen, die einem hohen bis extremen Maß an Verfolgung ausgesetzt sind, einen neuen Höchststand erreicht.

Auf Rang 1 liegt erneut Nordkorea vor Somalia, Jemen, Sudan und Eritrea. Nigeria auf Rang 7 ist das „globale Epizentrum tödlicher Gewalt gegen Christen“. Unter den zehn Ländern mit der meisten Christenverfolgung befinden sich, abgesehen von Nordkorea, vorrangig islamisch geprägte Staaten.

Die Zahl sexualisierter Übergriffe, Zwangsehen und Vergewaltigungen nahm deutlich zu. Dokumentierte Angriffe auf Kirchen und kirchliche Einrichtungen gingen hingegen zurück.

Subsahara-Afrika (Afrika südlich der Sahara) gehört weiterhin zu den Regionen mit der höchsten Gewalt. 14 Länder dieser Region stehen auf dem Weltverfolgungsindex 2026. Ein Höchstmaß an Gewalt in ihren Ländern besteht für Christen im Sudan, in Mali und Nigeria. Im Sudan werden Christen von der Armee wie auch von den gegnerischen Rapid Support Forces ins Visier genommen. In Nigeria verüben islamistische Radikale immer wieder schwere Anschläge und Massaker.

Open Doors ist es ein Anliegen, Gebet für die verfolgte Gemeinde Jesu zu aktivieren. Dabei geht es um nüchterne und belegte Informationen, die berichten, was verfolgte Christen erleiden müssen. Gleichzeitig wird bezeugt, wie Jesus Christus ihnen Trost und Hoffnung gibt. 

Ein Zeugnis auf der Webseite von Open Doors berichtet von Amira*, die sich „wie ein Tier fühlte“. Sie wuchs in einer streng muslimischen Familie in Nordafrika auf und es heißt:

"Ihr Vater zwang sie und ihre Familie, strikt nach dem Koran zu leben. Wenn sie den Regeln nicht folgten, wurde Amiras Vater aggressiv und gewalttätig. Die Situation zu Hause war extrem angespannt. Bis zu dem Tag, an dem jemand Amiras Vater von Jesus erzählte – und er Christ wurde. Sein Verhalten veränderte sich grundlegend. Doch obwohl Amiras Mutter und ihre Schwestern erleichtert waren, dass die Unterdrückung aufhörte, akzeptierten sie seinen neuen Glauben nicht. Amira hingegen war neugierig und hörte genau zu, als sich die Hauskirche ihres Vaters bei ihnen zu Hause traf. So fand auch sie im Alter von 11 Jahren zum Glauben an Jesus, mit 16 ließ sie sich taufen. Weil ihre Mutter und ihre Schwestern nicht wagten, sich gegen Amiras Vater zu wenden, richteten sie ihre Wut gegen Amira: Sie beschimpften sie, schlugen sie und weigerten sich, ihr Essen mit Amira zu teilen. „In meiner Kultur isst man vom selben Teller. Ich fühlte mich wie ein Tier, das allein isst“, erzählt sie. Verzweifelt überlegte Amira sogar, sich das Leben zu nehmen. Lokale Partner von Open Doors nahmen Kontakt mit ihr auf und ermutigten sie. Heute hilft Amira anderen Frauen in ähnlicher Lage."

Das bewirken die Gebete der Christen auf der ganzen Welt für ihre verfolgten Glaubensgeschwister in aller Welt. Werde Gebetspartner! Eine kostenlose Gebetshilfe, die nicht überfordert findest Du HIER,  HIER und HIER. Besonders ans Herz legen möchte ich Euch Termine im Gebetshaus von Open Doors. So ermutigende Abende, besonders der etwas längere freitags. Fahrt doch mal hin (und lasst mich wissen, wann. Vielleicht treffen wir uns). Info darüber findest Du HIER.

* Name geändert 

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