„So sind wir Menschen. Wir singen und beten in aller Gemütlichkeit. Geht aber mal was verquer, dann zeigt sich´s, wie erbärmlich wenig Gottvertrauen wir haben. “ (Pastor Wilhelm Busch)

Samstag, 31. Januar 2026

Dienst mit Furcht, Jubel mit Zittern

Was für ein seltsamer Vers in Psalm 2:11:

Dient dem Herrn mit Furcht und frohlockt mit Zittern.

So fürchtet nun den Herrn und dient ihm in Wahrheit, mit eurem ganzen Herzen; denn seht, wie mächtig er sich an euch erwiesen hat! (1 Samuel 12:24)

Auf den ersten Blick fallen die Worte auf, den Herrn zu fürchten und Ihm zu dienen. Aus gutem Grund! Und aus gutem Grund kommt die Furcht des Herrn VOR dem Dienst für den Herrn.  Wir sind aufgerufen, unserem Herrn und Retter zu dienen, WEIL wir Ihn fürchten!

Bevor wir aktiv werden für Jesus ist es unerlässlich, Ihn zu kennen, zu ehren und zu fürchten. Der Prophet Jeremia predigt in Jeremia 48:10a:

„Verflucht sei, wer das Werk des Herrn lässig treibt“

Es ist Teil unserer Verantwortung, den zu fürchten, dem wir dienen möchten. Und um Ihn in rechter Weise zu fürchten, müssen wir Ihn kennenlernen. Dann können wir Ihm in Wahrheit dienen. Jesus nicht zu fürchten, ist eine Verkürzung und ein Hindernis für den Dienst.

Dienst kann nur so gut sein, wie wir Jesus fürchten. Von Israel, dem Volk Gottes, heißt es, dass sie fleißig dienten – aber ohne Gottesfurcht. Richter 2:13 beschreibt:

Sie verließen den Herrn und dienten dem Baal und den Astarten.

Dienst ohne Gottesfurcht muss nicht immer Dienst für Baal und andere Götzen sein. Dienst ohne Gottesfurcht kann Dienst für das eigene Ego sein, für Ruhm, Geld, Selbstverwirklichung, Show oder dergleichen. Es ist die Furcht des Herrn, die unseren Dienst zu einem Wohlgeruch werden lässt. Und genau dieser Aspekt der Gottesfurcht wird so oft vernachlässigt, abgeschwächt oder sogar ganz übersehen.

Morgen ist Sonntag – der Tag des Herrn – wie manche ihn noch heute nennen. Morgen geschieht viel Dienst in unzähligen Gemeinden auf der Welt. Wem dabei gedient wird, hängt davon ab, wie die Herzenseinstellung jedes Dieners ist.

Hast Du einen Dienst am morgigen Sonntag? Diene dem Herrn mit Furcht und lobe Seinen Namen mit Zittern! (Psalm 2:13)  Freude und Frucht am Ende wird Dein großer Lohn sein.

Und wenn Du morgen keinen „offiziellen“ Dienst hast, dann diene dem Herrn trotzdem – durch Gebet für jemanden, ein freundliches Wort, eine Ermutigung oder die Weitergabe eines Bibelwortes. Tue es für Jesus, denn Er hat viel für Dich getan.

Gesegnetes Wochenende!

Gedanken zum Thema „Gottesfurcht“ findest Du HIER!

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