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Dienstag, 26. Juni 2018

Gebet im 1 Korintherbrief

Besonders in Kapitel 14 des 1 Korintherbriefs geht es um Gebet. Paulus lehrt über die Gaben des Heiligen Geistes, die Gott Seiner Gemeinde zur Verfügung stellt. Dabei geht es besonders um das Gebet in anderen Sprachen, auch „Zungenrede“ genannt. Paulus belehrt die Korinther, dass das Gebet in einer anderen Sprache eine Gabe Gottes zur Ermutigung der Gemeinde ist, aber nur nützlich, wenn es jemand interpretieren kann. Sonst würde ja niemand den Inhalt verstehen. Sprachengebet ist also durchaus für die Gemeinde gedacht, sofern jemand anwesend ist, dem der Heilige Geist die Gabe des „Übersetzens“ gegeben hat.

Für Paulus ist es äußerst wichtig, dass Gebet in der Gemeinde kein unverständliches Reden ist, sondern verständliche Worte. Das drückt er klar aus in 1 Korinther 14:15, wo es heißt:

Wie soll es nun sein? Ich will mit dem Geist beten,
ich will aber auch mit dem Verstand beten;
ich will mit dem Geist lobsingen,
ich will aber auch mit dem Verstand lobsingen.

Paulus ist ein eifriger Praktizierer des Sprachengebets. „Ich will mit dem Geist beten und lobsingen!“ schreibt er, hat sich aber zuvor selbst Grenzen für das Zungengebet in der Gemeinde gesetzt: wenn es jemand auslegen kann. Eine Auslegung ist nicht nötig, wenn die andere Art des Betens praktiziert wird, die Paulus gewiss mindestens ebenso oft oder öfter eingesetzt hat: Beten und Lobsingen mit dem Verstand!“

Damit sagt Paulus klar und deutlich, dass der Verstand beim Beten beteiligt ist. Beten bedeutet nicht, den Verstand abzugeben oder aufzugeben. Beten ist eine intelligente Tätigkeit, ein Handeln mit Verstand.  Wenn wir beten,

verstehen wir, zu wem wir beten: dem allmächtigen Gott, dem nichts unmöglich ist.
verstehen wir, als was wir beten: als geliebte Kinder, die Gott um sich haben möchte.
verstehen wir, was wir beten, denn wir kennen Sein Wort
verstehen wir, dass Er unsere Gebete hört
verstehen wir, dass nicht jedes scheinbar unerhörte Gebet wirklich unerhört ist
verstehen wir, dass tatsächlich unerhörte Gebete unserem Besten dienen
verstehen wir und erinnern wir uns, dass viele unserer Gebete erkennbar erhört worden sind.

Was für ein Vorrecht, als geliebte Kinder Gottes, mit kindlichem Vertrauen zu unserem himmlischen Vater zu kommen. Wir haben einen großen Gott und wir wissen: Er hört uns! Kein Plappern, wie die Heiden, kein Drehen verzierter Gebetsmühlen, kein Abbeten von Gebetsketten und kein Tragen von Gebetsriemen. Nein! Wir dürfen den Verstand gebrauchen und ganz bewusst mit unserem himmlischen Papa reden, sogar jeder in seiner Muttersprache. Wir dürfen uns Seinem vollkommenen Wissen anvertrauen, unsere Gebete durch Gottes Wort begründen und sie auf Verheißungen stützen. Wie Paulus dürfen wir sagen:

Ich will mit dem Geist beten,
ich will aber auch mit dem Verstand beten;
ich will mit dem Geist lobsingen,
ich will aber auch mit dem Verstand lobsingen.
(1 Korinther 14:15)

Dieses Vorrecht hat kein anderer Glaube. Lasst uns Gebrauch machen von der Einladung Gottes, mit unseren Anliegen und mit Danksagung zu Ihm zu kommen.

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