Kürzlich arbeitete ich an einer Predigt, als mich ein Gedanke packte, der mich seitdem nicht mehr losgelassen hat. Nichts, was nicht jeder von uns wüsste und nichts, was neu oder ein besonderer Augenöffner wäre. War es aber (erneut) für mich.
Es ging wohl um Jesu Treue in unserem Leben. Davon wissen wir und haben alle davon gehört.
Als ich aber darüber nachdachte, wie wichtig es ist, uns an Jesus festzuhalten, wurde mir neu bewusst, wie oft wir loslassen ... und trotzdem heute noch bei Ihm sind. Woran liegt das? Es liegt allein an Jesus. Er ist treu, selbst, wenn wir untreu sind. Heute sollen es hauptsächlich einige Bibelverse sein, die uns ermutigen und aufzeigen, dass wir bis heute mit Jesus unterwegs sind – nicht, weil wir uns an Ihm festhalten, sondern, weil Er uns festhält.
Wenn wir untreu sind, so bleibt er doch treu; er kann sich selbst nicht verleugnen. (2 Timotheus 2:13)
Aber der Herr ist treu; er wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen. (2 Thessalonicher 3:3)
Er wird das geknickte Rohr nicht zerbrechen und den glimmenden Docht nicht auslöschen. Durch seine Treue wird er die vollkommene Gerechtigkeit durchsetzen. (Matthäus 12:20)
Welcher Mensch unter euch, der hundert Schafe hat und eines von ihnen verliert, lässt nicht die neunundneunzig in der Wildnis und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es auf seine Schulter mit Freuden; (Lukas 15:4+5)
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar. (Psalm 23:6)
Wie gut, dass unser geistliches (Über-)Leben nicht davon abhängt, wie bemüht wir sind, uns an Jesus festzuhalten, sondern, dass Er uns festhält!
Herr, weil mich festhält
deine starke Hand,
vertrau ich still.
Weil du voll Liebe,
dich zu mir gewandt,
vertrau ich still.
Du machst mich stark,
du gibst mir frohen Mut,
ich preise dich,
dein Wille, Herr, ist gut.
(Helga Winkel / 1957)






